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~ Vorsätze, Wünsche, Rituale – die Bedeutung & die Energie von Worten ~

~ Vorsätze, Wünsche, Rituale – die Bedeutung & die Energie von Worten ~

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Hallo du liebe Seele!

Heute soll es einmal um Worte gehen und welche Energien sie tragen und wann wir worauf achten sollten und was uns helfen kann.

Worte haben eine große Kraft. Wir wissen, dass Worte verletzen können. Worte können aber auch motivieren.

Das neue Jahr hat begonnen und ich glaube auch du kennst es sich etwas vorzunehmen. Nur lässt unsere Motivation meist schnell nach. Wieso? Lass es mich an Beispielen zeigen. Vielleicht siehst du so, wie die Energie sich dabei verändert.
Ich möchte mehr Sport machen.
Ich werde mehr Sport machen.
Ich mache mehr Sport.
Ab heute/morgen mache ich mehr Sport.
Heute machen ich Sport.
Siehst du was ich meine? Am Anfang ist es noch sehr unverbindlich, dann baut sich ein Druck auf und der letzte Satz nimmt wieder den Druck, denn er plant nicht für Wochen oder Monate, sondern nur für Heute. Und genau darauf kommt es an. Es geht nicht darum sein Leben für Monate zu verändern. Wir können gar nicht soweit planen und vor allem ist es auch nicht nötig. Es geht darum im Hier & Jetzt zu leben, und das ist Heute.
Genau so kannst du auch mit anderen Vorhaben umgehen, z.B. wenn du mit dem Rauchen aufhören möchtest… “Heute rauche ich nicht.” hat eine leichtere Energie als “Ich höre auf zu rauchen.”. Oder “Heute gehe ich spazieren.” … das ist ein Vorhaben für einen Tag und morgen darfst du neu wählen. Du darfst jeden Tag auf ein Neues dich für dein Leben, deinen Weg und deine Ziele entscheiden. Probier es doch einfach mal aus.

Worte spielen bei der Formulierung von Wünschen eine wichtige Rolle. Ein ganz wichtiger Punkt dabei ist, dass die Worte “nicht”, “keine”, “ohne”, “nie” (alles Negierende) weggelassen werden. Es geht darum, dass Wünsche positiv formuliert werden. Wenn wir Wünsche mit dem Fokus auf das, was wir loslassen wollen formulieren, bleibt unser Fokus auch darauf und wir lassen es nicht los. Also dürfen wir unseren Fokus neu ausrichten. Ein Bsp. “Ich wünsche mir, dass meine Schmerzen gehen.” … der Fokus liegt hier weiterhin auf dem Schmerz. Probieren wir es mal anders … “Ich wünsche mir, dass mein Körper gesund ist und ich mich leicht bewegen kann. Ich wünsche mir Bewegungsfreude, Aktivität und körperliche Flexibilität.” … Das klingt doch direkt anders oder? Seine Wünsche zu formulieren ist wirklich nicht so einfach und braucht Übung und man darf sich Zeit dafür nehmen. Wenn es um Schmerzen geht, dann wird auch häufig das Wort “schmerzfrei” verwendet. Für mich ist das eine Grauzone – weder richtig gut, noch schlecht. Ich nutze “XYZ-frei” nur dann, wenn ich auf keine bessere Formulierung kommen. Wenn ich dann dem Universum meine Wünsche oder die meiner Klienten übergebe, dann öffne ich mich ganz und sende ein Gefühl zu dem Wunsch mit, so dass der Wunsch verschiedene Eben bekommt – mehrdimensional ist … Worte + Gefühle. So kann der Wunsch weniger missverstanden werden.
Was das “Missverstehen” angeht, so ist das Universum darin sehr gut. Wobei … es versteht uns nicht miss, sondern zeigt nur die vielen verschiedenen Ebenen die der Wunsch bzw. das Wort hat. Gern nehme ich hier ein mir zugetragenes Bsp. Eine junge Frau wünschte sich den perfekten Mann für sich und schrieb verschiedenste Charaktereigenschafte auf, u.a. sollte er kinderlieb sein. Sie lernte diesen Mann kennen und er war auch kinderlieb, aber leider wollte er keine eigenen Kinder … aber das war der Wunsch der jungen Frau und sollte “kinderlieb” bedeuten.
Du siehst, Wünsche zu formulieren kann etwas tricky sein. Nimm dir also dafür viel Zeit.
Als ich mir einen “neuen” Mann an meiner Seite wünschte, verzichtete ich auf das Aufführen der Charaktereigenschaften und übergab den Wunsch in Gänze dem Universum … ich wünschte mir den optimal zu mir passenden Mann. Macken haben wir alle – er wie ich – aber wir passen so gut zusammen, wie wir auch wieder nicht zusammen passen. Es ist optimal, denn wir lernen von einander und haben Gemeinsamkeiten, allerdings hat er auch seine Bereiche, die nicht die meinen sind und ich habe meine Bereiche die nicht die seinen sind. Keine verliert sich oder gibt sich auf. Für mich optimal.
Lass dir also Zeit bei der Formulierung deiner Wünsche oder bitte jemanden um Hilfe, der sich damit auskennt.

Worte spielen auch bei Ritualen eine wichtige Rolle. Bei Ritualen lassen wir Energien (Erlebnisse, Gedanken, Muster etc.) los und laden Neues in unser Leben ein. Es liegt den “Wünschen” sehr nah. Bei Ritualen gilt auch der Punkt, dass wir auf negierende Worte verzichten. Hinzu kommt, dass bei Ritualen der Punk “Dankbarkeit” sehr wichtig ist. Und es geht nicht um flehen oder betteln, sondern um ein erbitten z.B. im Sinne von Unterstützung, Begleitung, “Führung”/”Geleit”, Botschaft etc. Bei Ritualen geht es nicht darum, dass uns etwas abgenommen wird bzw. jemand anderes etwas für uns tut und wir dann die Hände in den Schoß legen können… ganz im Gegenteil, es geht darum, dass wir Unterstützung und Begleitung erhalten, so dass sich alles leichter löst … wir es leichter lösen und verändern können.
So handhabe ich es auch bei den Ritualen die ich anbiete. Jeder Teilnehmer sollte sich nach dem Ritual immer wieder mit der persönlichen Botschaft/Bild/Sigille verbinden oder mit dem Thema des Rituals. Nur so erhält man ein echtes Gefühl zum Thema/Botschaft und auch zu der gewünschten Veränderung. Mir ist es wichtig, dass meine Teilnehmer und auch Klienten immer mitarbeiten. Ich arbeite gern und viel für sie, aber ihre Mitwirkung ist von großer Bedeutung für den Erfolg.