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~ Tierkommunikationen, Jenseitsgespräche und Energiekuren – wie der letzte Weg aussehen kann ~

~ Tierkommunikationen, Jenseitsgespräche und Energiekuren – wie der letzte Weg aussehen kann ~

Tierkommunikationen Jenseitsgespraeche und Energiekuren wie der letzte Weg aussehen kann Kerstin Kochler

Hallo du liebe Seele!

Tierkommunikationen, Jenseitsgespräche und Energiekuren können Menschen und Tieren auf ihrem letzten gemeinsamen Weg helfen.

Ich möchte dir heute von Paule und seinem letzten Weg erzählen.

Paule war ein mittelgroßer (darauf besteht er), weißer Zottelhund. Ein echter Herzenshund. Ein Charakterkerl. Immer wenn ich ein Tier richtig kennenlernen darf, wachsen sie mir ans Herz und wenn ich Zottelhund sage, dann meine ich das voll Liebe, denn ich fand ihn einfach immer ganz zauberhaft mit seinem Fell.
Ich weiß nicht mehr, wann ich ihn und seine Kirsten kennenlernte … gefühlt ist es 100 Jahre her. Und Paule war immer jemand, der ganz klar gesagt hat, was er will und was nicht. Ganz oft wurde ich mit “Was habe ich jetzt schon wieder gemacht?” oder “Ich habe nichts angestellt.” begrüßt. Das passiert tatsächlich immer mal wieder, besonders bei Hunden, denn häufig werden Tierkommunikationen dann gebucht, wenn irgendetwas passiert bzw. ausgefressen wurde. Daher war seine Begrüßung nur zu verständlich.
Paule wurde mit der Zeit alt … so wie wir alle, nur zeigten sich dann leider die unschönen Probleme des Älterwerdens … die weniger werdende Kraft und Hüftschmerzen. Vor einigen Wochen führten wir dann das erste Gespräch über den Tod und das Sterben. Davon wollte er nichts wissen, denn an dem Tod hatte er kein Interesse. Dennoch sagte er, dass wenn es mal so sein sollte, dann müsse es ein sonniger Tag sein, denn er liebte die Sonne. Und auch nur an einem sonnigen Tag dürfe die Tierärztin kommen. Tja … wie will man das mit dem Wetter planen? Besonders, da wir das Gespräch zu einer Zeit führten, wo sich die Sonne kaum zeigte und es nur grau und trüb war. Wir sprachen darüber und überlegten dann gemeinsam, was helfen kann und so kam seine Kirsten auf die Idee, Paule eine Energiekur zu gönnen. Und die wirkte super bei ihm. Er wurde ruhiger und bekam auch mehr Kraft. Einmal die Woche sprachen wir dann mit ihm, einfach um zu wissen, ob er noch weiterleben möchte oder ob er lieber gehen wollte. Davon wollte er nichts wissen. Ab und zu bekam er auch am Wochenende Energie, wenn er sich meldete. Seine Kirsten und ich standen jeden Tag in Kontakt miteinander. Natürlich kamen dann auch so Gedanken auf wie “Quälen wir ihn mit der Energiekur?”, “Zögern wir alles in die Länge?”, “Lebt er dadurch länger?” etc. Eine Energiekur kann niemanden am Leben halten, wenn er es nicht will und wenn der Körperakku so leer ist, dass der Tod präsent ist. Ein Leben verlängern kann ich leider nicht, aber ich gebe mein Bestes, um es so lebenswert wie möglich zu machen.
Paule bekam also die letzten Monate seines Lebens jede Woche eine Energiekur und eine Tierkommunikation. Kurz vor seinem Tod wollte er eine “Pause” von mir. Und ich konnte ihn nur zu gut verstehen, denn er spürte mich jeden Tag und irgendwann braucht man dann einfach auch mal eine Pause vom Anderen. Am 5. März waren dann seine Kräfte aufgebraucht von den vielen Schmerzen, trotz Medikamente. Es war ein Tag, der ihm gefallen hätte … die Sonne wechselte sich ab mit tanzendem Schnee und Wind und Wolken. Es war ein wunderschöner und durch den tanzenden Schnee auch magischer Tag. Wir sprachen mit ihm, aber er wollte nicht sterben und hing zu sehr am Leben. Eine Entscheidung konnte und wollte er nicht treffen, auch wenn er selbst spürte, dass er so nicht weiterleben konnte und wollte. Deswegen musste dies seine Kirsten für ihn tun. Seine Schmerzen waren einfach so stark und nichts half mehr. Eine Tierärztin kam und nahm ihn so seine Schmerzen. Paule wusste, dass es richtig war und er war seiner Kirsten dankbar für die Entscheidung, denn er selbst hätte den Mut nicht gehabt. Und gerade sagt er “Das Leben ist mit allem einfach viel zu schön um es zu verlassen.”. Ja, da hat er recht.

Wir wünschen uns alle für unsere Tiere, dass sie von selbst gehen können, aber wenn ein extrem starker Schmerzschub den nächsten ablöst, dann ist es gut, dass wir Menschen entscheiden können, dass unser Tier dies nicht mehr aushalten muss. Es fällt uns Menschen ebenso schwer diese Entscheidung zu treffen, wie unseren Tieren. Paule hing an seinem Leben und liebte seine Kirsten und seine Eva über alles. Sie zu verlassen fiel ihm schwer. Und das zeigt nur, dass diese zwei wundervollen Menschen alles richtig gemacht haben und ihr Paule sie bedingungslos liebte, so wie sie ihn.
Wenn wir ein Tier einschläfern lassen, dann ist eines für Menschen und Tiere wichtig … die bewusste Entscheidung für diesen Schritt. Er sollte niemals in Panik oder Verzweiflung gegangen werden, denn die Folgen sind Schuldgefühle und Zweifel, die einen auffressen.
Nach einer Woche sprachen wir mit Paule und da konnte er noch einmal sagen, dass er dankbar für die Entscheidung war. Er selbst hätte sie nicht treffen können. Und dank der vielen Gespräche im Vorfeld haben sie gemeinsam noch ein paar ganz besondere Erinnerungen schaffen können. Und Kirsten und Eva wussten, was er sich wünschte, was sie mit seiner Asche tun. Und so besuchten sie kurz nach seinem Tod Hiddensee und werden noch einige andere Lieblingsorte aufsuchen und immer ein klein Wenig von Paule dort lassen.

Paule hat sich auch in mein Herz geschlichen, mit seiner rauen, direkten, manchmal ruppigen, aber liebevollen Art. Auch ich vermisse ihn.

Danke Kirsten und Paule, dass ihr mir euer Vertrauen geschenkt habt und ich euch auf diesem Weg begleiten durfte. Es war mir eine Ehre. Ihr seid wundervolle Seelen.

Herzensgrüße, deine Kerstin