Freiherr-von-Thüngen-Str. 3 ~ 14770 Brandenburg an der Havel
0176 24814829
helferin-der-seelen@gmx.de

~ Augustrückblick und Blick in den September ~

~ Augustrückblick und Blick in den September ~

20210831 182748

Lass uns einen Blick in die Vergangenheit, das Jetzt und die Zukunft werfen.

Der Monat August hielt für mich in diesem Jahr einen bunten Strauß an Gefühlen/Emotionen, Erlebnissen, Erfahrungen und Themen bereit.

Es gab viele magische Momente und Gespräche. Eins davon war das Schnitterinnen-Ritual. Ja, schneiden und trennen war ein großes Thema des Augusts. Ich habe mich von meinen Gruppen getrennt, auf Facebook und Telegram – Letztere wird in den nächsten Tagen gelöscht werden. Beide Gruppen begleiteten mich eine lange Zeit – die Gruppe auf Facebook fast vier Jahre. In Zeiten der Veränderung fühlt sich das Wort „Gruppe“ auch nicht mehr stimmig an. Es wird Zeit, dass wir zu einer „GemeinSchaft“ werden, zu einer „GeLiebeSchafft“. Gemeinsam etwas schaffen, Liebe sein, Liebe verbreiten und Liebe teilen … für einander wahrhaftig da sein … geben und nehmen. Es gab Zeiten, da lebte der Schamane am Rande des Dorfes und weil den Menschen der Gemeinschaft bewusst war wie wichtig er für sie und die Gemeinschaft war, versorgten sie ihn mit Nahrung, Kleidung u.v.m. und er kümmerte sich um die Gemeinschaft und jeden einzelnen Bewohner. Es war ein Geben und Nehmen. Es war ausgeglichen. Wir leben in einer Welt, in der Geld als Zahlungsmittel wichtig ist, und auch wir können zu einer Gemeinschaft zusammenwachsen, indem wir lernen unser Erleben und unsere Gedanken zu teilen. Es ist als würden wir alle zusammen einen Tisch decken (mit Erfahrungen, Gedanken, Freude etc.) und ein jeder kann sich davon genau das nehmen, was er braucht und selber fügt er etwas hinzu, so dass der Tisch immer gedeckt und frisch ist … und in der Veränderung.

Der August hatte aber auch viele Emotionen im Petto … von Lachen bis die Tränen kommen, Liebe und Glück bis zu Wut, Verzweiflung, Schmerz und Angst war alles dabei. Lachen durfte ich über die Lamas in meinem Leben … aber das ist eine andere Geschichte … und weinen, weil ich Schattenseiten von Menschen sah, die mich ängstigten. Ich nahm weniger Gefühle wahr, als dass ich Emotionen lebte. Mir fehlte der Abstand und so waren es Emotionen, keine Gefühle. Und mein inneres Kind mittendrin.

Und dann gab es Tier- und Jenseitsgespräche, Energiearbeiten und schamanische Behandlungen … auch hier ein bunter Strauß von allem.

Drei Wochen Rückenschmerzen, von denen ich zwei voll mit Medikamenten war, gab es auch. Ach ja und älter wurde ich … also ich hatte Geburtstag.

… … … der August war ein sehr bunter Strauß … und alles trägt zu meinem Sein, zu meiner Geschichte, zu meinem Leben und meiner Entwicklung bei. Nur so konnte ich mit meiner Angst im Kreis sitzen und sie wahr-nehmen. Nur so konnte ich wahr-nehmen wie viele verletzte innere Kinder sich in Erwachsenenkörpern zeigen. Nur so konnte ich herausfinden wie sehr ich eine „GemeinSchaft / GeLiebeSchaft“ vermisse. Und nur so konnte ich wahr-nehmen wie weit ich von mir weg war.

So wie der letzte Tag des Monats für mich eine Einladung ist innezuhalten und liebevoll zurück zu blicken, so ist der erste Tag des Monats eine Einladung in die Zukunft zu schauen … durch Kartenlegung (das habe ich heute für mich gemacht) oder durch Meditation, schamanische Reise etc. Wir dürfen kleine Ziele setzen, die aus unseren Träumen und der Realität entstehen. Wenn wir sie aufschreiben, sind sie liebevolle Erinnerung und schenken uns Kraft.

Wenn ich in den September blicke, dann weiß ich von dem nahenden Herbst, von den Ernten, von den Wintervorbereitungen. Ich kann die Tag- & Nachtgleiche immer näher rücken spüren und ich spüre, dass es Zeit wird auf das Jahr zurückzublicken, seine Pläne hervorzuholen und mit dem Jetzt abzugleichen … Was ist noch zu tun? Was habe ich noch nicht beendet? Was habe ich noch nicht einmal angefangen? Was habe ich übersehen oder vergessen? Der September ist noch ein aktiver Monat, denn die Tage sind zum Großteil länger als die Nächte und es ist noch genug Zeit und Kraft da, um Vorhaben umzusetzen oder zumindest tatkräftig zu beginnen. Zurückziehen, innehalten, reflektieren und dann aktiv sein. Sich auf den nahenden Winter vorbereiten. Und vielleicht ruft genau deswegen zum Vollmond die Göttin Abundantia. Ihr Füllhorn hält sie für uns bereit und möchte es gern über uns ausschütten. Ich freue mich auf das Ritual (21.9.2021) mit ihr und bin bereit ihr entgegenzutreten und anzunehmen, was sie für mich bereithält. Aber dafür darf zuvor, zum Neumond (7.9.2021) der Samen des Urvertrauens gepflanzt werden. Die Magie dieses Rituals beginnt schon in mir zu vibrieren. (Du bist zu beiden Ritualen herzlich Willkommen.)

Urvertrauen … ist der Ursprung. Ohne Urvertrauen keine Lebenskraft, keine Selbstliebe, keine Lebensfreude, kein Lebensmut, kein Selbstvertrauen und keine Selbstermächtigung. Ohne Urvertrauen reagieren wir meist nur, denn der Zugang zu unserem wahren Selbst und dem Universum fehlt. Es ist als wenn dem Baum die Wurzeln fehlen oder dem Felsen der Untergrund. Ohne Urvertrauen fällt vielen ins Leere. Und bei wem schon der Samen des Urvertrauens gesetzt ist und vielleicht schon beginnt zu wachsen … so darf er nun gepflegt und gegossen werden, auf dass aus ihm ein gesunder „Baum“ wird.

Der September bringt auch etwas Farbe ins Leben. Die Blätter der Bäume und Büsche beginnen sich zu verfärben und auch sie fallen. Sie fallen auf Mutter Erde. Und so wie sich die Farbe der Blätter wandelt, so wandeln auch wir uns. Ich werde mehr Zeit für mich haben, kann wieder Dinge tun, die ich lange nicht schaffte. Und es ruft Neues. Ich vermisse meinen schamanischen Kreis und werde herausfinden wie ich ihn wieder zurück ins Leben hole, aber so, dass jeder Mensch dabei sein kann, der sich gerufen fühlt – egal wie weit weg er von mir lebt. Und ich möchte Menschen bei ihrer Entwicklung zur Seite stehen … von Angesicht zu Angesicht, soweit die Technik es vermag. Und ich darf meine Kreativität leben. Oh wie habe ich sie in den letzten Monaten vermisst.

So wie der August die Aufgabe hatte zu trennen, so ist der September bereit Neues hervorzubringen und Fülle … Fülle im Leben und in den Vorratskammern.

Herzensgrüße, deine Kerstin