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~ das Schnitterinnen-Ritual und mein Erleben ~

~ das Schnitterinnen-Ritual und mein Erleben ~

20210823 160025

Hallo du liebe Seele!

Als aller Erstes möchte ich mich bei allen bedanken, die an dem Schnitterinnen-Ritual teilgenommen haben. Sie waren nicht nur Teil, sondern auch mit Grund für die unglaubliche Magie, die ich erleben durfte.

Nun möchte ich aber von dem Ritual erzählen.

Wie du weißt, bin ich aufgrund meiner Rückenschmerzen und den Medikamenten etwas gehandicapt, aber der Ruf der Schnitterin war so groß, dass ich das Ritual nicht absagen konnte. In den letzten Tagen las ich die Anmeldungsmails und formulierte die Gedanken der Teilnehmer so, dass sie zum Ritual und zum Menschen passten. Selbst in den Stunden vor dem Ritual kamen noch Anmeldungen hinzu.

Es war gegen 19.50Uhr, als ich meinen Tisch leerräumte und anfing ihn mit meinen Kerzentellern, Kerzenhaltern, meinem Räucherstövchen und einigen Spiritgegenständen zu bestücken. Ein jeder Gegenstand hatte seinen Platz. Ich hatte Entspannungs- und Meditationsmusik laufen und mischte all die Kräuter zusammen, die riefen und verräuchert werden wollten. Die Teller und Halter bestückte ich mit Kerzen und als es 20Uhr war zündete ich sie alle an. Ich betete und bat die Spirits in den Kreis. Die Zettel der Teilnehmer langen unter Kerzen und Gegenständen, vollkommen in den Kreis integriert. Langsam füllte sich der Raum mit dem schweren, erdigen Duft der Räuchermischung. Die süße der Bienenwachskerze begann sich langsam mit darunter zu mischen und so füllte sich der Raum mit einem unglaublich wohligen Duft. Ich betete und sprach lang mit den Spirits – je mehr kamen, umso höher wurde die Energie … immer dichter wurde sie. Die vielen Kerzen erwärmten mein Wohnzimmer und mit all den Energien und Spirits entstand ein Gemeinschaftsgefühl, welches ich schon lang vermisst habe. Ich erzählte von den Teilnehmern und ihren Wünschen. Ich konnte die Schnitterin mit ihrem goldenen Haar im Kreis wahrnehmen. Ich meditierte und sah sie das Getreide ernten – mit Liebe, Dankbarkeit, Demut und Hingabe. Dann bekam ich den Auftrag für jeden Teilnehmer ein Sigillenbild zu zeichnen. Ein jedes Sigillenbild wurde anders, so wie jeder Teilnehmer anders ist – mal geradlinig, mal geschwungen, mal eckig, mal eher rund – keines glich dem anderen. Und als ich dies beendet hatte war die Zeit gekommen vorzulesen, was sich jeder einzelne Teilnehmer wünschte. Ich las es laut vor und die Schnitterin stand mir gegenüber. Sie blickte mir in die Augen und ich spürte ihre Hand auf meinem Herzen. Dann verbrannten wir gemeinsam den Zettel und lasen den nächsten Zettel vor. So verging einige Zeit. Ab und zu sang ich Mantren und manchmal tanzten die Kerzenflammen mit. Nach ca. 2h erloschen die Kerzen nach und nach – bis auf mein Stövchen und die Bienenwachskerze. Ich bedankte mich bei den Spirits und sie brachten die Veränderung zu den Teilnehmern und werden sie begleiten so lang sie es brauchen.

Ich wusste schon vor Tagen wie kraftvoll das Ritual werden würde, aber es hat meine Ahnung übertroffen. Noch heute bin ich glücklich-wohlig erfüllt.

Die meisten Teilnehmer haben sehr viel losgelassen. Alle Verbindungen die ihnen nicht mehr zuträglich waren, wurden getrennt und doch kann es eine Zeit dauern bis sie die Veränderung spüren. Manche der getrennten Verbindungen knüpfen sie vielleicht auch wieder neu – das ist menschlich. Aber ganz gewiss wenden sie sich nun auch neuen Wegen zu und dafür bin ich unendlich dankbar. Ich danke jedem einzelnen Teilnehmer für ihren Mut und ihr Vertrauen in mich. Für mich war es eine Ehre und eine große Freude. Voll Dankbarkeit.

Dieses Ritual war auch für mich ein großes Geschenk. Und in der Nacht erzählte mir die Mondin von zwei Ritualen die nun folgen werden – eines zu Neumond und eines zu Vollmond. Aber darüber erzähle ich morgen.

Herzensgrüße, deine Kerstin