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~ Rückblick 2020 ~

~ Rückblick 2020 ~

Collage Rueckblick 2020

Ich habe bei sehr vielen Menschen gelesen, dass sie nicht gern auf das Jahr 2020 zurückblicken möchten. … Irgendwie kann ich es verstehen. Das Jahr war einfach anders … total anders.

Anfang des Jahres waren unsere Hauptthemen der Klimawandel und die Bonpflicht. Erinnert ihr euch noch an die Bonpflicht? Mir war sie tatsächlich entfallen. Und dann war Anfang des Jahres mein Urlaub an der Ostsee und die Zahn-OP meines Partners, die natürlich genau an unserem Starttag in den Urlaub stattfand. Tja, was soll ich sagen … wir sind halt anders. Normal können die anderen, wir sind „special“. *lach* Der Urlaub war daher ebenso anders wie wir. Ich erinnere mich noch gern an die Großsteingräberwanderung oder die Strandspaziergänge mit den Naturgewalten. Hach ja … das Wetter in all seinen Facetten war toll. Es war überhaupt sehr schön dort. Die Urlaube dort im August und im Januar 2021 fielen aber leider aus. Aber zu meinem Geburtstag wurde ich in den Serengetipark entführt, was auch wirklich klasse war. Und Tagesausflüge machen wir sowieso immer wieder. Raus in die Natur, durchatmen und krafttanken.

Naja … und dann haben wir natürlich das Hauptthema des Jahres … „Corona“. Wisst ihr, mich macht es traurig, dass eine Krankheit die Menschheit so spaltet und zu viele Menschen nur schwarz-weiß denken. Aluhutträger, C-Leugner, Querdenker, dumme Schafe und was nicht noch alles für Titel vergeben wurden. Warum darf es nichts dazwischen geben? Warum dürfen Menschen nicht die Maßnahmen kritisch betrachten und hinterfragen und dennoch sich die Hände waschen? Hier fehlt mir wieder einmal die Achtsamkeit und der Respekt. Natürlich gibt es Menschen die sich an nichts halten, aber wenn wir mal ehrlich sind, dann haben wir in allen Bereichen des Lebens solche Menschen. Ich möchte hiermit dieses Thema aber auch schon beenden.

Das Jahr 2020 war anders und doch auch nicht. Wieso nicht? Weil wir in jedem Jahr vor Herausforderungen stehen und diverse Abenteuer erleben. Wir haben schöne Momente und schwierige. Jedes Jahr ist somit besonders und in der Grundstruktur gleich. Nur was wir erleben, mit wem und wie intensiv, das unterscheidet sich. Und 2020 war ein Jahr mit vielen kollektiven Erlebnissen, was wir auch nicht zu oft haben.

Ich habe in den letzten Wochen des Jahres 2020 fast alle meine über 500 Blogbeiträge neu kategorisiert (für die überarbeitete Homepage) und somit überflogen. Und ich konnte meine Wandlung sehen. Und all die vorherigen Rückblicke. So oft dachte ich in der Vergangenheit „das Jahr war hart“ und jetzt mit Abstand … ein paar Jahre später … ja, es war hart und eine riesen Herausforderung, aber ich bin mega stolz, dass ich es geschafft habe. Wenn ich mir überlege 2016 habe ich von jetzt auf sofort meine Selbstständigkeit begonnen, ohne viel zu planen. 2017 wurde ich verlassen und durchlebte eine schwere Zeit, in der ich psychisch fertig gemacht wurde und zeitgleich eine Wohnung suchen und meinen Umzug planen musste. Mein geliebter Onkel starb 2017 auch noch. 2018 dann der Umzug in eine mir fremde Stadt, in der ich niemanden kannte. Und auch da gab es sehr viele Hoch und Tiefs. 2019 verstarb meine liebe Freundin Bea, nachdem der Krebs sie wieder heimgesucht hatte. Und dann trat Ende 2019 mein Partner mit Matilda und Emma in mein Leben und 2020 ? Meine geliebte Tante starb und ich habe mit ihr (gefühlt) ein Zuhause verloren. Ich bin durch viele Prozesse gegangen. Ich war sehr oft an meiner Grenze angelangt und wusste nicht mehr wo oben und unten ist. Ich werde zunehmend hochsensibler und spüre noch mehr als vorher. Damit umzugehen und es einzuordnen lernen, kostet Kraft. Die neue bzw. überarbeitet Homepage steht, auch wenn es noch immer Kleinigkeiten gibt, die zu verbessern sind, aber auch der Weg dorthin war alles andere als leicht. Rechtlich habe ich auch gerade etwas „laufen“, da Fotos von mir genutzt werden, ohne meine Erlaubnis. Das nehmen die Menschen leider viel zu sehr auf die leichte Schulter. Datenschutz- und Urheberrechtsverletzungen sind keine Kleinigkeit. Aber was soll ich sagen. Ich bin für all die Jahre meines Lebens, mit all den guten und schweren Erlebnissen dankbar. Ich bin durch sie der Mensch der ich bin. Und nur weil ich auch schwere Erlebnisse immer wieder habe, habe ich die Chance zu wachsen und mich zu wandeln. Und Wachstum und Wandlung sind Teil vom Weg der Heilung. Nur so kann ich mein Gepäck und das meiner Ahnen und Mitmenschen „aufräumen“.

Die Rauhnächte, die das Jahr 2021 zeigen waren anders. „Anders“ ist hier das einzig stimmige Wort für mich. Für mich wird es in 2021 darum gehen das Jetzt zu leben und im Jetzt zu handeln. Keine Pläne, keine Routine, nur das Leben und Handeln jeder einzelnen Sekunde zählt. Die Verbindung in die geistige Welt wird stärker, meine Drachen sind präsenter denn je und das Licht darf leuchten. Neues darf kommen und Neues darf gelebt werden – jetzt gelebt werden. … Herzlich Willkommen ihr Herausforderungen und Abenteuer des Jahres 2021. Ich begrüße euch alle und freue mich darauf mit euch zu wachsen. Mögen wir alle leben, lieben und wirken.

Herzensgrüße, eure Kerstin