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~ meine Migränegeschichte ~

~ meine Migränegeschichte ~

meine Migraenegeschichte HP

Hallo du liebe Seele!

Migräne ist ein großes Thema und ich möchte dir heute meine Migränegeschichte erzählen.

Meinen ersten Migräneanfall hatte ich mit ca. 12 Jahren. Ich weiß noch genau, dass ich plötzlich nicht mehr richtig sehen konnte (Aura nennt man das) und dann bekam ich Kopfschmerzen, die mich umhauten. Mir war übel, ich brauchte absolute Stille und jedes Licht tat mir unglaublich weh. Ich hatte also die ganz normalen Migränesymptome. Damals konnte sich keiner erklären, wieso ich sie bekam. Der Arzt nebenan spritzte mich und gab mir Schmerzmittel mit. Diesen Arzt besuchte ich dann zunehmend häufiger und auch nur bei solchen Migräneanfällen, denn er war nur ein paar Häuser weiter. Den Weg konnte ich gehen, ohne direkt zu sterben. Damit fing es an und dann steigerte es sich. In meiner Migräne-Hochzeit (1,5 Jahre, ca. 2006-2008) hatte ich täglich Migräne und später sogar mehrere Migräneanfälle am Tag. Dass das geht wusste ich zuvor nicht, aber es kam 2-3 Mal am Tag vor, dass ich plötzlich nichts mehr sah (Aura).
Ich wurde in die Migräne-Ambulanz überwiesen. Dort wurde ich aufgefordert ein Migränetagebuch zu führen, bekam Betablocker und wurde später zu einem Neurologen überwiesen, weil man sich erhoffte, mit Antidepressiva meine Schmerzwahrnehmung zu verändern. Ich kann heute sagen, dass kein Medikament half. Die Triptantabletten, welche speziell für Migräne entwickelt wurden, waren nur eine kleine Hilfe.
Es stellte sich später heraus, dass ich aus zwei Gründen Migräne bekam: 1. kurz bevor ich meine Periode bekam, d.h. die Ursache waren Hormonschwankungen und 2. zu viel Stress. Zu Punkt 2 kann ich heute noch eines hinzufügen – ich habe damals nicht meine Berufung gelebt, sondern war nur ein Schatten meiner Selbst, schwer depressiv und ich studierte Lehramt, was ich nie tun wollte. Und dann tat ich das, was ich so lang schon tun wollte, ich schmiss das Studium hin. Ich wusste zwar dann noch immer nicht, was ich wollte und ich war auch noch weiterhin schwer depressiv, aber schon allein mit dem Aufgeben des Studiums wurden die Migräneanfälle schlagartig weniger.
Schamanisch & energetisch habe ich schon viel mit der Migräne gearbeitet und das werde ich auch weiter tun. Mit Homöopathie habe ich es auch versucht, allerdings leider keinen Erfolg gehabt. Wobei ich auch weiß, dass das sehr tricky ist. Ich mache meinen Heilpraktikern deswegen auch überhaupt keine Vorwürfe. Da kommt es auf Nuancen an, die alles verändern können.
Ich habe auch heute noch Migräne, denn die Hormonschwankungen sind geblieben. Ich bekomme auch dann Migräne, wenn sich das Wetter extrem verändert, an oder vor manchen Portaltagen und auch dann wenn ich zu viel Stress mir mache. ABER ich kann heute die Migräne dankbar annehmen. Dankbar, weil ich erkannt habe, dass sie mir etwas Wichtiges zu sagen hat. Dankbar, weil ich dann innehalte und verstehe, dass ich gerade wieder etwas aus der Bahn geraten bin. Und ich kann sie auch deswegen heute dankbar annehmen, weil, wenn ich es nicht tue, sie dennoch da ist, ich aber schlechte Laune bekomme, mich reinsteigere, Energie verliere und das Leben doof finde, also in der Opferrolle bin. Ich sehe heute die Migräne als freundlichen Helfer an. D.h. nicht, dass ich nicht dennoch extreme Schmerzen habe und durchaus auch mal ein Schmerzmittel nehme, aber ich bin nicht mehr in der Opferrolle und das hat sehr vieles verändert.

Solltest du auch Migräneanfälle haben, dann kann ich dir nur ans Herz legen, ein Migränetagebuch für 2-3 Monate zu führen. Das kann dir helfen zu erkennen, was bei dir die Auslöser sind. Und wenn du möchtest, dann können wir auch gern einmal mit deiner Migräne ins Gespräch kommen und sie fragen, was sie dir zu sagen hat.

Herzensgrüße, deine Kerstin

P.S.: Bei mir ist die Migräne zusätzlich auch eine genetische Veranlagung, die ich von der väterlichen Ahnenlinie mitbekommen habe.