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~ Affirmationen ~

~ Affirmationen ~

Affirmationen

Ich war nicht dabei, aber ich glaube als mein Vater das erste Mal die Zettel an meinem Badezimmerspiegel las, schaute er sehr irritiert. Zumindest kann ich mir das nur zu lebhaft vorstellen.

Rings um meinen Badezimmerspiegel sind kleine Zettel mit Affirmationen angebracht und ein paar Postkarten. Affirmationen sind kurze Sätze mit wichtigen Aussagen oder Botschaften. Botschaften die man von Krafttieren erhalten hat oder auf schamanischen Reisen. Sätze die man in Büchern las oder wo man weiß, dass sie für einen wichtig sind. Das mag für Außenstehende immer seltsam aussehen, aber es hilft ungemein. Gerade dann, wenn es einem mal nicht so gut geht. Und damit sie helfen muss man sie noch nicht einmal jeden Tag mehrfach lesen, sondern nur immer wieder wahrnehmen und lesen, wenn man es verspürt. Die Affirmationen prägen sich ein und schlummern in einem, um sich dann in Erinnerung zu bringen, wenn sie gebraucht werden. Ganz toll ist es auch solche Affirmationen als Passwörter zu nutzen. Durch das immer wieder eingeben speichern wir sie in uns.

Erst gestern Abend habe ich erlebt wie gut Affirmationen sind und wie hilfreich. Nachdem ich am Abend davon hörte, dass die Regierung mit dem Gedanken spielt die Wirtschaft komplett herunterzufahren und dass es Inhaber von Lebensmittelgeschäften gibt, die ihre Läden freiwillig schließen, stieg eine Angst und Panik in mir hoch. Eine Angst meiner Ahnen und aus vergangenen Leben. Kriegserinnerungen und Erinnerungen aus Zeiten voll Hunger, Nöten und vieler Tränen. Wenn sich solche Erinnerungen und Traumata zeigen, dann bin ich auch erst einmal in Angst – solang bis ich verstehe woher diese Angst kommt. Wenn ich dann die Angst annehme und ehre, wenn ich verstehe warum sie da ist, dann kommt meine Klarheit zurück. Ich spüre dann zwar noch immer die Angst und zittere und weine, aber ich weiß, dass nun die Heilung beginnt. Diese Prozesse brauchen viel Kraft. Sie sind allerdings so unendlich wichtig. Und gestern Abend haben mir meine Affirmationen geholfen. Sie kamen mir genau dann in den Sinn als ich sie brauchte. „Ich bin in göttlicher Ordnung.“ „Für mich ist gesorgt.“ „Ich werde gehalten.“ „Versagen ist eine Illusion.“ …

Ich fühle mich heute noch sehr schwach, müde und traurig, weiß allerdings auch, dass dies der Heilungsprozess ist. Es geht darum mich zu lieben, mich zu erinnern, zu wissen, dass meine Ahnen und meine Seele in früheren Leben viel durchlebt haben, und es geht darum zu sein und zu atmen.

Ich liebe mich. Ich atme. Und jede Träne die fließt ist Heilung. Ich atme Heilung, Sicherheit, Vertrauen, Halt und Liebe ein. Ich atme Angst, Verzweiflung und Hoffnungslosigkeit aus. Meine Spirits versorgen mich mit allem was ich brauche und unterstützen mich in meinem Heilungsprozess. Die Kerzen brennen. Ich meditiere. Und ich bin. Sein ist meine Grundhaltung mit Offenheit und Vertrauen. Je häufiger ich tief einatme und voll Bewusstsein ausatme umso ruhiger werde ich. Ich kann spüren wie sich die Puzzleteile zusammensetzen und ein Bild ergeben. Oder, um ein anderes Bild zu verwenden, wie sich der Schneesturm in der Schneekugel legt.

Der Weg der Heilung ist kein schöner Sonntagsspaziergang, aber wir können für unseren Heilungsweg Hilfsmittel finden. Affirmationen sind ein wichtiges Hilfsmittel. Auch wenn wir vielleicht nicht spüren wie sie in uns wirken, so können wir sicher sein, dass sie es tun.

Sei dir sicher, du bist nicht allein.

Herzensgrüße, deine Kerstin

P.S.: Keine Sorge, mir geht es gut. Ich wollte euch einfach an einem meiner Heilungsprozesse teilhaben lassen und euch zeigen, was mir hilft und wie ich damit umgehe.