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~ über das Sein, aktuelle Gefühle und Selbstfürsorge ~

~ über das Sein, aktuelle Gefühle und Selbstfürsorge ~

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Die letzten Tage sind für viele Menschen sehr schwierig. Manch einer verspürt Angst, Traurigkeit oder Orientierungslosigkeit. Ich selber merke im Moment auch immer wieder eine tiefe Traurigkeit. Freitagmittag fing es an und kam auch am Samstag und heute wieder. Es ist eine Traurigkeit, wo man die Tränen spürt, wo sich die Brust zusammenzieht und man den Tränen einfach ihren Raum schenkt und sie fließen lässt … wenn sie denn fließen wollen.

Ich halte dann mein Herz. Lege beide Hände auf mein Herzchakra oder eine Hand auf das Herzchakra und die andere Hand sucht sich ihren Platz zwischen Wurzelchakra und Solarplexus. Meist schließe ich dann die Augen, wiege mich hin und her und beginne zu singen „he yama yo wana hene yo …“. Dieses Lied ist wie eine warme und weiche Umarmung. Ich spüre dann die Verbundenheit. Es gibt dann kein pures Ich mehr, sondern ein Wir. Es ist Dankbarkeit, Liebe, Verbundenheit und Gehalten sein.

Ich weiß nicht woher die Traurigkeit kommt … sind es Sonnenstürme, Wetterveränderungen, Erdbeben, Vulkanausbrüche, blinde Flecken die beginnen aufzubrechen oder sind es Planetenkonstellationen … ich weiß es nicht. Ich kann nicht alles wissen. Ich muss nicht alles wissen. Das was ich weiß ist, dass nun Selbstfürsorge gefragt ist.

Selbstfürsorge bedeutet für mich „ich bin gut zu mir“. Das kann Musik sein, ein warmes Bad, schreiben, tanzen, in die Natur gehen oder mich mit Tee, Buch und Decke aufs Sofa kuscheln … das Lieblingsessen kochen oder bestellen, telefonieren oder schweigen … vielleicht heißt es auch den Lieblingsfilm schauen und weinen bis die Taschentücher leer sind … Selbstfürsorge hat viele Gesichter und ein jeder darf herausfinden wie dies für sich aussieht. Wichtig ist nur, dass man nicht über seine Bedürfnisse hinweggeht, d.h. auch wenn man weiß, dass einem ein Spaziergang gut tut, man sich aber gerade lieber in eine Decke aufs Sofa kuscheln möchte, dann darf man das. Selbstfürsorge hat nichts mit dem Verstand zu tun oder Müssen oder gar funktionieren … Selbstfürsorge ist sich selber lieben und pflegen … gut zu sich sein und sich erlauben so zu sein wie man ist.

Ich habe heute immer wieder mein inneres Kind auf den Arm genommen und sie fest umarmt … ihr viel Liebe geschenkt, sie gewiegt und ihr etwas vorgesungen. Und sie bekam ihren schon so lang gewünschten warmen Vanillepudding.

Nicht immer finde ich heraus woher plötzlich auftauchende Gefühle kommen. Manchmal ist es ganz klar – altes Foto oder Lied oder Duft oder Worte, die unterbewusst triggern … manchmal ist dies aber auch gar nicht wichtig. Man darf sich bewusst sein, dass es gerade so ist und dass man vielleicht auch gar keine Ahnung hat woher es kommt. Nicht alles muss erforscht und analysiert werden. Manchmal kommt es nur auf das Sein an.

Erlaube dir also so zu sein, wie du dich gerade fühlst.

Du bist gut so wie du bist.

Du wirst genau so geliebt.

Du bist wundervoll und wertvoll.

Herzensgrüße, deine Kerstin