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~ etwas andere Übungen ~

~ etwas andere Übungen ~

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Ich habe mich heute gefragt worüber ich gern mal wieder sprechen/schreiben würde. Und lang fiel mir nichts ein, aber dann dachte ich an eine Übung die ich selber gerade mache und da wir alle alte Glaubenssätze in uns tragen, möchte ich euch gern ein, zwei Übungen an die Hand geben.

Wie stehst du zum Geld?
Geld stink. Man zeigt nicht was man hat. Mit Geld gibt man nicht an. Geld nimmt man nicht an. Geld macht eingebildet. Geld ist zum Ausgeben da. Geld muss gespart werden. Wer arm ist bleibt arm und wer reich ist wird noch reicher. … … … Was für Sätze zum Thema „Geld“ trägst du in dir? Wie gehst du mit Geld um? Wie denkst du über Geld?

Ich war lange der Kandidat der Geld nicht annehmen wollte. Sobald es darum ging bezahlt zu werden oder als Dank Geld zu erhalten, dann lehnte ich ab. Von Freunden lasse ich mich auch heute nicht bezahlen, denn so eine Freundschaft besteht aus Geben und Nehmen und jeder bringt in die Freundschaft das ein, was er kann. Ich selber bin sehr sparsam und brauche nicht viel zum Leben oder gar um glücklich zu sein. Geld ist für mich ein Zahlungsmittel und kann mir weder Glück noch Wohlgefühl geben. Zumindest nichts so wie ich es definiere. Dennoch braucht man es zum Leben. Nun stellte ich mir vor einiger Zeit die Frage was ich eigentlich machen würde, wenn ich richtig viel Geld hätte? Was würde ich machen, wenn ich jeden Tag auf ein Neues eine ganz bestimmt Stumme auf meinem Bankkonto hätte und es jeden Tag bis zum letzten Cent ausgeben müsste? Ein spannendes Experiment und ich stellte mich dem. Ich habe ein kleines Büchlein, mein imaginäres Bankkonto und auf dieses erhalte ich jeden Tag 500.000,- € und jeden Tag überlege ich mir auf ein Neues, was ich mit all dem Geld anstellen möchte. Und wisst ihr was? Ich hebe deswegen nicht ab. Ich gebe damit nicht an. Ich habe noch nicht einmal wesentlich größere Bedürfnisse. Ich kann für Dinge die ich selber ungern mache jemanden beauftragen und gut bezahlen und vor allem kann ich viel Gutes tun und spenden. Es ist reine Fiktion, aber es bewegt etwas in mir. Meine alten Glaubenssätze lösen sich auf, denn es zeigt sich, dass sie nicht zutreffen. Ich programmiere mich somit um. Probiert es doch auch einmal aus. Fragt euch, was ihr mit 500.000,- € pro Tag anstellen würdet. Wie würdet ihr euch entwickeln? Wie wäre euer Leben? Wofür würdet ihr das Geld jeden Tag ausgeben? Wichtig finde ich nur, dass man diese Übung nicht nur ein paar Tage macht, sondern schon länger als 3 Wochen. Unser Gehirn braucht mindestens 21 Tage um etwas umzuprogrammieren.

Wie stehst du zu dir?
Das ist ein echtes AUA-Thema für sehr viele von uns. Aber wie wäre es denn, wenn du jeden Tag einen Brief an dein zukünftiges Ich schreiben würdest? Du kannst deinem zukünftigen Ich von deinem Tag erzählen, aber vor allem kannst du dir dein zukünftiges Ich so ausmalen wie du willst. Du kannst deinem zukünftigen Ich das Leben schenken was du dir wünschst und du kannst all die Worte sagen/schreiben, die du selber gern einmal hören wollen würdest. Und wenn du die Briefe nicht an dein zukünftiges Ich richten möchtest, dann kannst du auch Briefe an dein inneres Kind schreiben, an das kleine Kind, welches du einmal warst. Schreib ihm Briefe die es aufbauen, die Mut machen und schreib all die lieben Worte die es braucht um stark, selbstbewusst und voll Selbstvertrauen zu wachsen. Auch das ist Fiktion und braucht Fantasie und viel Mut, aber es kann dir ungemein helfen all das was du über dich denkst aufzulösen. Du musst die Briefe niemanden zeigen. Du kannst sie nachdem du sie geschrieben hast in eine Box packen und wegstellen. Und vielleicht magst du sie dann nach einem Monat oder einem Jahr herausholen und lesen und feststellen, welche Entwicklung du in der Zeit gemacht hast. Schreib die Briefe nur bitte mit der Hand, denn so fließt die Energie über deine Hand in den Stift und auf das Papier. Das ist einfach ein Stück magischer und effektiver. Und denk dran, auch diese Übung solltest du im besten Fall länger als 3 Wochen machen.

Und solch Briefe kannst du auch an deinen zukünftigen Partner schreiben oder an dein zukünftiges Kind. Es geht darum, dass wir unsere Energie und Aufmerksamkeit dem zuwenden was wir uns in unserem Leben wünschen. Mit jedem dieser Briefe holst du ein Stück deines Wunsches in die Wirklichkeit und baust deinen Wunsch auf und lebst etwas davon im Hier und Jetzt. Viele Frauen kennen es, wenn sie sich ein Kind wünschen, dann sehen sie überall nur schwangere Frauen oder Frauen mit Kinderwagen. Wenn wir uns einen Partner wünschen, dann sehen wir nur glückliche Pärchen. Wenn wir uns ein bestimmtest Auto wünschen, dann sehen wir dieses Auto viel häufiger auf der Straße. Ich kann jetzt noch viele Beispiele aufführen, aber ich denke ihr wisst was ich meine – da wo unsere Aufmerksamkeit ist, das nehmen wir auch wahr und so funktioniert das auch mit den Briefen oder dem Bankkonto. Wir richten unsere Aufmerksamkeit auf etwas und so ziehen wir dies auch an. Ich persönlich habe jetzt zwar noch immer nicht täglich 500.000,- € auf meinem Konto *lach*, aber meine Einstellung zum Geld hat sich verändert und gelöst. Wenn wir also solch kleine Übungen jeden Tag machen, dann kann sich unser Leben verändern und gerade in Bezug auf unsere Einstellung uns selber gegenüber darf unbedingt eine Veränderung stattfinden.

Solch eine kleine Übung ist auch das Glückstagebuch. Ein kleines Büchlein in das du jeden Tag mindestens einen glücklichen Moment oder Moment der Freude aufschreibst.

Natürlich lässt sich mit diesen Übungen nicht alles lösen und alte Glaubenssätze verschwinden auch nicht mit einem Fingerschnipsen, aber es ist ein Weg. Erst wenn wir handeln kann sich etwas verändern und warum nicht einfach mal dies ausprobieren? Was hast du zu verlieren?

Herzensgrüße, deine Kerstin