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~ ein intensiver Tag, Tod, Jenseits, Liebe und Mary Lou ~

~ ein intensiver Tag, Tod, Jenseits, Liebe und Mary Lou ~

Mary Lou

Heute ist ein tiefer Tag. „Tief“ nicht im Sinne von „Höhen und Tiefen“, sondern eher im Sinne von gefühlsintensiv.

Heute vor 8 Jahren ging meine Mary Lou ins „Jenseits“. Sie war sehr besonders und heute ist ihr Gehen sehr tief in meinem Herzen zu spüren. Es gibt kaum ein Tag an dem ich nicht an sie denke, denn sie hat mich durch meine tiefsten Tiefen begleitet und so einige Male gerettet. Sie und meine Lucy Lou. Frau Lucy baut ab. Sie wird alt. Das lässt so einige Male Tränen aufsteigen. Der Gedanke irgendwann ohne sie zu sein schmerzt. Wo wäre ich nur ohne diese beiden Mädels. Mary Lou war noch da, als ich mit der Tierkommunikation in Kontakt trat und nach ihrem Tod und durch die Probleme mit Lucy Lou kam ich dann selber zur Tierkommunikation und wollte es unbedingt können. Die Tierkommunikation war es auch, die mir dabei half mich von Mary Lou zu verabschieden und mit ihrem Tod abzuschließen. Und heute? In all den Jahren habe ich einige Tiere beim Sterben begleitet. Ich war an ihrer Seite, habe sie unterstützt loszulassen und sie ins Licht beführt. Ich war für ihre Menschen da und habe ihnen zugehört, die „letzten“ Botschaften und Wünsche übermittelt und geholfen auch später den Kontakt zu halten – Jenseitsgespräche geführt. Seelen von Menschen und Tieren helfe ich Tag für Tag. Ich höre ihnen zu und wenn sie soweit sind, dann begleite ich sie ins Licht. Ich lasse sie nicht allein, denn sie wollen meine Hilfe.

In den letzten 4 Jahren habe ich pro Jahr einen lieben Menschen gehen lassen müssen – mein Onkel, Papa und Opa in einem, Nadine, eine liebe Klientin, die die Erde zu jung verließ, Bea, meine liebe Freundin und meine Tante, Mama und Oma in einem. Leicht ist es nie. Es kommt immer zu früh und ist immer unerwartet. Es tut weh. Auch wenn ich viel über das Jenseits weiß und so vielen Seelen schon geholfen habe, so ist der Tod immer schmerzlich. Die Trauer bleibt. Auch die Tränen fließen und das Herz schmerzt. Es gibt die Wellen der tiefen Trauer und des Friedens die sich abwechseln. Die Trauer bleibt und dennoch hat sich mein Umgang, mein Gefühl dem Tod gegenüber verändert. Vielleicht weil ich viele Seelen sehe und spüre. Ich weiß es nicht. Vielleicht ist es auch das Bewusstsein dafür, dass nur der Körper geht und die Energie sich verändert. Ein Körper ist ebenso Energie wie die Sonnenstrahlen, wir nehmen beides nur sehr verschieden wahr. Und seit Moritz wissen wir, dass das „Jenseits“ die „Liebe“ ist und die Liebe umgibt uns immer.

Ich hatte immer gehofft meine Mary Lou würde irgendwie wieder zu mir finden, aber das passierte nicht. Dafür trat Romero in mein Leben, der auf eine ganz andere Art und Weise mein Leben bereichert.

Seine Lieben loszulassen fällt immer schwer und ist schmerzhaft. Ich bin dankbar dafür, dass ich so viele begleiten und unterstützen durfte. Und ich bin dankbar, dass sich mir Tag für Tag Seelen zeigen die Hilfe brauchen und denen ich den Weg ins Licht öffnen darf.

Mein Leben hat sich seit Mary Lous Tod sehr verändert. Ich bin ein anderer Mensch geworden und dafür bin ich dankbar.

Der Tod wird wohl immer eines der schwersten Themen in unserem Leben sein, solange wir selber leben und vielleicht sogar dann noch, wenn uns unser eigenes Gehen bewusst wird. Ich wünsche mir nur eins, dass ein jeder von uns lebt, intensiv, glücklich und in vollen Zügen. Lebt, denn dieses eine Leben wurde euch geschenkt und gehört euch. Lebt bewusst und achtsam. Lebt so, dass ihr wenn das eigene Gehen kommt, es nichts zu bereuen gibt. Solange ich lebe werde ich Seelen helfen loszulassen und ins Licht zu gehen. Ich werde für die Hinterbliebenen da sein, letzte Wünsche übermitteln und Jenseitsgespräche führen. Ich werde den Seelen helfen.

Herzensgrüße, eure Kerstin