Freiherr-von-Thüngen-Str. 3 ~ 14770 Brandenburg an der Havel
0176 24814829
helferin-der-seelen@gmx.de

~ Ich habe nur einen Wunsch ~

~ Ich habe nur einen Wunsch ~

nur ein wunsch

Wie und wo fange ich an?

Ich sitze an meinem PC und habe dieses leere „Blatt“ vor mir. Mir liegt etwas auf dem Herzen und ich möchte euch gern davon erzählen.

Heute Morgen schickte ich einer meiner besten Freundinnen einen Guten-Morgen-Gruß und fragte sie, wie ihr Wochenende war. Sie erzählte mir davon und ich möchte nun euch davon erzählen, sie hat es mir erlaubt.

In ihrer Nähe (Heinsberg) sind „zwei Zirkusfamilien zum letzte Winter ‚gestrandet‘“ Sie stehen auf dem Parkplatz einer Disko und haben Nichts. Einige bekommen Sozialhilfe, aber dies reicht nicht aus, um alle Menschen und Tiere zu versorgen. Es sind 50 Tiere und 45 Menschen von 9 Monaten bis 90 Jahren. Sie haben Berufsverbot und wissen nicht wie sie über die Runden kommen sollen. Meine Freundin hat versucht Heu, Futter und Lebensmittel zu organisieren, aber es gestaltet sich schwierig, denn zu wenige Menschen sind bereit zu geben.

Ein jeder von uns kann über den Zirkus denken, was er mag und seine eigene Meinung haben, aber hier und jetzt geht es um Menschen- und Tierleben. Diese zwei Familien, so wie viele andere Schausteller und Künstler, erleben gerade eine große Not. Wie soll es weiter gehen? Wovon sollen sie leben? Sie sind auf uns angewiesen. Sie sind auf unsere (Geld- und Sach-) Spenden angewiesen. Und ich möchte euch bitten zu helfen. Ein jeder Euro zählt. Jede Postkarte mit liebevollen Worten schenkt Kraft. Wir alle können helfen. Bitte helft.

Ich selber habe jetzt erst ein Paket ans Tierheim Butzbach geschickt und ich bitte euch … bitte bitte bitte helft. Wenn ihr den zwei Zirkusfamilien (Zirkus Aladin/Zirkus Caselli) helfen wollt, dann schreibt mich an. Ich kann euch eine Adresse geben, wohin ihr Pakete und Briefe schicken könnt. Lasst sie bitte nicht allein. Wenn die Politik schon keine Hilfe ist, so sollten wir Menschen näher rücken und für einander da sein. Einen Euro hat jeder von uns übrig. Ich werde auch schauen, was ich gleich noch zusammenpacken kann und dann so schnell wie möglich losschicken.

Diese Zeit führt uns alle an unsere Grenzen. Viele von uns wissen nicht mehr weiter. Aber solang wir ein Dach über den Kopf haben und etwas im Kühlschrank, und wir das alles auch bezahlen können … solang geht es uns gut. Und wer kann, sollte bitte anderen helfen.

Ich bin sehr traurig und mir tut mein Herz weh, weil ich die Verzweiflung und Nöte der Menschen und Tiere spüre. Und ich wünsche mir nichts sehnlicher, als dass wir wirklich einander helfen und für einander da sind.

Danke, dass ihr euch die Zeit genommen habt, meine Worte zu lesen.
Herzensgrüße, eure Kerstin

Tags: