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~ die Kraft von Visualisierungen ~

~ die Kraft von Visualisierungen ~

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Visualisierungen haben Kraft, sogar wirklich eine Macht. Da wo unsere Aufmerksamkeit ist, dorthin fließt unsere Energie. Wieso also dieses Wissen nicht nutzen und sich das was man sich wünscht oder braucht vorstellen?

In meiner Kindheit habe ich immer wieder gehört „Was bildest du dir eigentlich ein wer du bist?“. Ganz ehrlich? Hätte ich mir mal mehr eingebildet, dann hätte ich nicht so oft Angst davor gehabt etwas zu beginnen oder zu machen.

Wenn wir vor einer Aufgabe stehen, dann dürfen wir uns wirklich vorstellen, wie wir diese Aufgabe meistern. Wir dürfen es uns einbilden. Wir dürfen wirklich uns diesen Weg, diesen Moment, diesen „Sieg“ so bildlich wie nur möglich ausmalen. Lasst uns ein Beispiel nehmen. Du möchtest die Ruhe und Zeit finden um zu meditieren. Wenn du dich aktuell hinsetzt und die Augen schließt, dann kommen dir tausend verschiedene Gedanken – Einkaufszettel, Geschehnisse vom Tag, Begegnungen, Reaktionen von Menschen, Worte, Gesten, Gefühle … Vergangenheit und Zukunft … alles schwirrt dir im Kopf umher und nach nur ein paar Sekunden ist eigentlich schon klar „Das wird nix.“. Die Frage ist „Wie war deine Zielstellung?“. Wolltest du direkt beim ersten Mal 30min meditieren und danach völlig gelassen und entspannt wieder aufstehen? Das kannst du! Jetzt stell dir den Moment vor. Wie sitzt du bei der Meditation? Wo sitzt du? Wie fühlst du dich? Was trägst du? Ist es still oder läuft leise Musik? Hat deine Meditation ein Thema? Mal dir das Bild einmal so richtig bunt und real aus. (Pause) Hast du’s? Ok. Nun lass dir gesagt sein „Du kannst das!“ und jetzt finden wir gemeinsam einen Weg dorthin. Bau dir deinen Meditationsplatz so auf, wie du es dir vorgestellt hast. Nun schnapp dir einen Zettel und schreib alles auf, was dir im Moment im Kopf herumschwirrt und was dir den ganzen Tag über passiert ist. Schreib alles nieder. Ja, schreib weiter, auch wenn du 20 Blätter vollschreibst. Schreib alles raus. (Pause) Fertig? Nun schnappst du dir einen Tee oder einen Kaffee oder dein Lieblingsparfüm und setzt dich auf deinen Meditationsplatz. Richte dich auf, dein Rücken sollte entspannt, aber gerade sein und deine Schultern darfst du hängen lassen. Schließ nun die Augen. Atme einige Male tief durch und spür dabei wie deine Schultern immer tiefer sinken und wie gut es dir tut so richtig tief durch die Nase einzuatmen und laut durch den Mund auszuatmen. Richte deine Aufmerksamkeit ganz darauf. Sollte dir das pure Atmen nicht ausreichen, dann riech nun an deinem Tee oder Kaffee oder Parfüm. Konzentriere dich ganz bewusst nur auf den Duft und atme ihn ein. Spür wie sich der Duft in deinem Körper ausbreitet und was er in dir bewirkt. Behalte deine Konzentration so lang auf den Duft und deine Atmung wie es für dich möglich ist. Und dann öffne ganz bewusst wieder die Augen und beende die Meditation. Das waren jetzt vielleicht keine 30min, vielleicht waren es nur 30sek, aber du hast es geschafft. Du saßt und hast dich für einen Moment entspannt. Und das kannst du immer wieder machen. Wiederhole es und du wirst merken, dass die Zeit deiner Meditation langsam länger wird. Du kannst zunehmend länger dich auf deine Atmung oder den Duft konzentrieren und vergisst deine Gedanken. Bleib nur am Ball und setz dich regelmäßig hin. Außerdem wird es dir guttun, wenn du all das, was dir im Kopf herumschwirrt, aufschreibst.

Noch ein Beispiel? Ok. Du möchtest abnehmen. Wie würdest du gern aussehen? Was würdest du tragen? Wie würdest du dich dann fühlen? Auch hier malst du dir bitte das Bild so bunt und realistisch wie nur möglich aus. (Pause) Und nun denkst du an den Sommer und richtig tolles und leckeres Obst und Gemüse. Vielleicht gibt es ja ein Gemüse was du besonders gern magst. Nimm die Motivation deiner Visualisierung als treibende Kraft um dir nun ein paar richtig tolle, schnelle und leckere Rezepte rauszusuchen und aufzuschreiben. Forsche wo du gern mal mit dem Fahrrad hinfahren wollen würdest oder welcher Spaziergang dir Spaß machen würde. Überlege dir wirklich tolle Sachen und mach vielleicht eine Collage oder ein inspirierendes Büchlein. Es ist alles erlaubt was dich an deine Visualisierung erinnert und dir Kraft schenkt. Du schaffst das!

Visualisierungen sind wichtig und können uns viel Kraft schenken, denn sie erinnern uns an unsere Wünsche und Ziele. Sie sind Motivation und bringen uns vorwärts. Es ist allerdings wichtig, dass wir uns für diese Visualisierung auch etwas Materielles zur Hand nehmen. Wenn wir uns z.B. daran erinnern wollen, dass Portaltage eine hohe Energie haben und wir die Chance haben diese zu für uns positiv zu nutzen und wir uns aber total matt und schlapp fühlen, dann ist die Wahrscheinlichkeit groß, dass wir die Chance, die hohen Energien für uns zu nutzen, vergessen. Nun haben wir uns einen Bergkristall (oder etwas anderes) zu Hand genommen und wir sehen diesen Bergkristall uns ganz intensiv an, halten ihn vielleicht sogar mal in die Sonne und betrachten das Licht darin. Wir wählen bewusst diesen Bergkristall als Erinnerungsstütze aus. Er wird uns daran erinnern, dass Portaltage uns Kraft schenken können. Und es wird auch so sein. Wenn wir uns also matt und schlapp und unmotiviert fühlen, dann kann es sein, dass es uns anders geht, sobald wir den Bergkristall sehen oder in der Hand haben. Statt einem Bergkristall, können wir auch Worte auf ein Blatt Papier oder Foto schreiben und es uns gut und oft sichtbar aufhängen (Affirmationen). (Pause) Es geht nicht darum, dass wir über unsere Grenzen gehen und uns zu etwas zwingen, was gerade nicht möglich ist. Es geht darum, dass wir zu oft eine Chance vergessen – unsere Visualisierung.

Visualisierungen und Affirmationen sind für mich ganz wichtige Werkzeuge in meinem Leben und in meiner Arbeit. Das Bild, das Ziel, der Traum, die Möglichkeit dies zu schaffen, bringt unglaubliche Kräfte hervor. Probiere es selber aus.

Herzensgrüße, deine Kerstin