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~ über das Ritual der Göttin Abundantia und wie ich es erleben durfte ~

~ über das Ritual der Göttin Abundantia und wie ich es erleben durfte ~

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Man könnte meinen jedes Ritual sei gleich.

Ich baue meinen Tisch auf, mit Kerzen, mit verschiedensten Steinen und Ritualgegenständen. Ich räuchere, singe und bete. Musik läuft. Die Energie verdichtet sich. Viele Spirits füllen den Raum.

Und doch ist jedes Ritual anders.

Die Göttin Abundantia steht für Wohlstand, Fülle und Reichtum. Wie wir wissen definiert dies jeder für sich anders. Die Prioritäten sind ganz verschieden ausgerichtet und so bat ich die Teilnehmer mir aufzuschreiben welche Form von Fülle, Wohlstand und Reichtum sie sich in ihr Leben wünschen. Und so verschieden wie wir sind, so verschieden sahen auch die Wünsche aus. Ich legte die Wünsche in den Kreis, unter das Bild der Göttin Abundantia. Dieses Mal sagten mir die Spirits ich solle keine Fotos für euch machen. Dies nahm ich an und so gibt es heute leider keine Fotos vom Ritual. Aber vielleicht ist dies auch nicht von Bedeutung.

Als ich alle Kerzen entzündet und die Spirits gerufen hatte, wurde ich schon sehr schnell von der Göttin Abundantia aufgefordert die Zettel mit den Wünschen der Teilnehmer zu verbrennen. Und so ging ich auf den Balkon … meine Katze folgten mir. Ich zündete die Zettel mit der Kerze der Liebe und Heilung an. Es war interessant zu sehen wie verschieden die Zettel verbrannten. Einige verbrannten sehr gleichmäßig und mit einer großen Flamme am Ende. Andere Zettel brannten erst gut, dann stockten sie und wollten beinah ausgehen, um dann sich doch umzuentscheiden und vollständig zu verbrennen. Ja, auch hier zeigte sich unsere Individualität. Und nichts war besser oder schlechter … richtiger oder falscher … es war einfach.

Dieses Ritual war sehr ruhig und besonnen. Es war schon beinah still, denn selbst die Musik verstummte irgendwann. Es war sehr viel Klarheit im Raum und Wissen. Es war ein „gehört werden“ zu spüren und sehr viel Liebe. Fürsorge. Da sein. Ich durfte wahrnehmen wie Blockaden „entfernt“ wurden und Heilung stattfand.

Die Göttin Abundantia schickte mir am Ende noch ein Bild und dies darf ich mit euch allen teilen. Ihr alle kennt Steintürme. Steine werden übereinander gestapelt. Es wirkt meditativ, ist aber tatsächlich nicht unbedingt gut für die Natur (beließ dich dazu einfach etwas). Viele unserer Wünsche, ganz unabhängig vom Ritual, sind die oberen Steine. Sie sind sichtbar und leicht zu erreichen. Tatsächlich ist es unsere Aufgabe den Steinturm hinunterzuklettern und den untersten Stein zu betrachten. Was ist mit ihm? Welche Wünsche sind es? Welche Blockaden sind es? Welche Themen zeigen sich da? Alles kann erst fließen, wenn auch der unterste Stein richtig „steht“. Wer schon einmal solch einen Steinturm gebaut hat weiß, dass die untersten Steine gut liegen müssen, damit auch die nächsten Steine gut Halt finden. Es geht also wie im ganzen Leben darum, dass wir uns unsere Substanz ansehen. Was ist unsere Grundlage … tief in unserem Innern? Was ist da wirklich los?

In den nächsten Tagen gehen an alle Teilnehmer Briefe auf die Reise, mit einer kleinen Botschaft der Göttin Abundantia für sie. *lach* Dieses Mal sind es keine Sigillen.

Ich möchte auch hier, allen Teilnehmern aus tiefstem Herzen für ihr Vertrauen und ihren Mut danken. Es war mir eine Ehre für sie wirken zu dürfen.

Herzensgrüße, eure Kerstin