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~ über das Neumond-Ritual mit der weißen Löwin ~

~ über das Neumond-Ritual mit der weißen Löwin ~

Neumond 27.7.2022 HP

Hallo du liebe Seele!

Ich möchte dir heute gern vom Neumond-Ritual erzählen, welches ich im Juli machte.
Den Neumond schenken nur wenige Menschen ihre Aufmerksamkeit. Die dunkle Mondin wird mit ihrer Kraft, Energie und Wirkung nur im Augenwinkel wahrgenommen. Das Hauptaugenmerk liegt bei der Vollmondin. Ich genieße den Neumond sehr und so habe ich mir die Zeit genommen um eine schamanische Reise zu machen … zum Neumond-Ritual … zu meiner weißen Löwin Siranija.

Ich ging durch das Tor in die Anderswelt und befand mich mitten in einem Dschungel. (Löwen findet man im realen Leben nicht im Dschungel, aber in der Anderswelt ist alles möglich.) Der Dschungel war wunderschön. Alte, kräftige Bäume ragten gen Himmel. Von ihnen hingen andere Pflanzen herunter und von Mutter Erde wuchsen andere Pflanzen mit großen Blättern empor und immer wieder gab es hohe einzelne Gräser, umgestürzte Bäume und Moos. Es war einfach wunderschön, so ursprünglich und ich fühlte mich, als wäre ich mitten in der Lunge von Mutter Erde. Der Dschungel war dicht und ich konnte kaum soweit sehen, wie ich meinen Arm ausstrecken konnte, aber durch die Blätter hindurch konnte ich ein helles, schon beinah grell weißes Licht wahrnehmen. Ich wusste, dass dort Siranija sein musste und auf mich warten würde. Und so ging ich weiter … weiter auf das Licht zu. Rechts neben mir tauchte ein alter Tempel auf. Er war aus rotem Lehm und wirkte ganz warm, weich und so als wäre er aus dem Leib Mutter Erdes geboren. Er war ein Teil von ihr, nicht nur einfach erbaut. Er war mit Zeichen und Symbolen verziert und schon allein beim Betrachten konnte ich die Magie in seinem Inneren spüren. Eines Tages würde ich ihn betreten, aber heute war dieser Tag noch nicht gekommen. Ich drehte mich um und auf dieser kleinen Lichtung stand nun Siranija und wartete auf mich. Sie leuchtete und strahlte in einem wunderschönen und reinen weiß und ich rannte auf sie zu, fiel ihr um den Hals und gemeinsam fielen wir um, lachten und rollten uns auf der Erde. Wir blieben liegen und sie robbte um mich herum, so dass ich meinen Kopf auf ihren Bauch legen konnte und gemeinsam sahen wir in den schwarzen Nachthimmel. Einzelne Sterne leuchteten, aber diese Nacht war dunkler als alle anderen. Wir schwiegen eine ganze Weile und dann sprach Siranija zu mir. “Du weißt, dass du auch leuchtest?” Ja, das wusste ich, aber mit einem tiefen Seufzer gestand ich mir ein, dass ich es nicht wahrhaben wollte. “Du weißt, dass du führst?” Ich schloss die Augen, rieb mir die Stirn und sagte “Ich will nicht führen. Ich glaube die Zeit von Führern ist vorüber. Ich möchte ein Begleiter sein, ein Unterstützer und vielleicht auch ein Vorbild, aber kein Führer.” Wir schwiegen einen Moment und ich spürte, dass ihre Antwort mir eine neue Sichtweise offenbaren würde. “Führer gab es schon immer. Stämme wurden geführt. Tiere führen einander. Die Sonne und der Mond führen die Natur. Sie führen, aber sie begleiten auch und unterstützen und ja, sie sind auch Vorbilder. Und doch führen sie, denn es ist Teil der Natur. Du willst nicht führen, weil du schlechter Bilder in deinen Geist hast eindringen lassen. Wenn du sie gehen lässt, wirst du erkennen, dass auch du einige Führer in deinem Leben hattest, die nichts mit jenen schlechten Bildern zu tun haben. Mach deinen Geist frei. Räume ihn auf und dann nimm die Aufgabe an, die dir zugetragen wurde. Du wirst sie gut machen. Besser als du bisher glaubst. Und vielleicht erkennst du dann auch, dass du schon längst ein Führer bist. Du führst andere Wesen. Du zeigst ihnen deinen Weg … einen Weg zurück ins Leben. Du führst sie, ob sie dir folgen wollen entscheiden sie ganz allein … aber du führst.” Eine lange Pause entstand und ihre Worte wirbelten durch meinen Geist und meinen Körper. “Ich. Ein Führer. ?” … … … Ich musste tief durchatmen und spürte dabei wie sich in mir Blockaden aufbauten … Blockaden die unnötig waren und nur alles erschweren würden. Tief im Inneren wusste ich, dass Siranija recht hatte, nur war ich noch nicht bereit diese Wahrheit anzunehmen und zu integrieren. Ich setzte mich auf, rieb mir die Augen und zerzauste mir die Haare. Gedanken kamen “annehmen was ist” … “einfach annehmen” … “atmen” … “lass los und hör auf dich zu wehren” … Siranija war aufgestanden und stand nun neben mir. Ich legte mich wieder hin und wusste, dass nun die Zeit gekommen war all die negativen Bilder loszulassen und mich von diesen Bildern und deren Energien zu “befreien”. Ich schloss die Augen, atmete tief durch und Siranija begann mir über die Stirn und mein Scheitelchakra zu lecken … dann spürte ich ihre Zähne und Krallen … sie reinigte mich intensiv und holte aus den Tiefen meines Geistes jene Energien hervor, die mich blockierten und hinderten. Mein Körper zuckte (auch real) und ich schüttelte mich. Kalte Schauer liefen mir über den Rücken und meine Haare stellten sich auf. Ich begann zu gähnen und ließ damit weitere Energien gehen. Meine Hände schmerzten und so begann ich sie zu bewegen. Mein Körper verspannte und verkrampfte sich (auch real) und die Energien verließen meinen Körper. Erschöpft lag ich auf der Wiese (und real auf meinem Sofa) und spürte in diese Reinigung hinein. Siranija putzte meine Wunden und ich wusste, dass ich jetzt nicht so schnell diese Welt verlassen konnte, denn die Heilung sollte hier stattfinden. Mein Geist war so weit wach, dass ich real ins Bett ging und meine Spirits bat mich zu heilen und am Morgen mit Weckerklingeln mich in meinen Körper zurück zu schicken.

Als ich im Bett lag wurde die Reinigung noch sehr viel intensiver, so intensiv, dass von mir nur noch eine Hülle übrig blieb. Ein Teil von mir war gestorben und die Nacht würde mir die Heilung bringen, die ich brauchte.
Als ich am nächsten Morgen erwachte fühlte ich mich wach und frisch. Ich konnte wahrnehmen wie viel in der letzten Nacht von mir ging und wie viel Neues integriert wurde. Neue, frische Energie floss durch meinen Körper und Glaubenssätze die mich lang begleitet hatten hatten mich nun verlassen.

Da ich meinen Spirits vertraue & sie sehr gut kenne und weiß worauf ich zu achten habe, welche innere Haltung ich für solch Arbeit benötige und was vor, währenddessen und danach nötig ist, konnte ich diese schamanische Arbeit über Nacht machen und auch eine so lange schamanische Reise. Allerdings möchte ich dies niemandem empfehlen nachzumachen, der ungeübt darin ist. Wer in der Anderswelt hängen bleibt und nicht zu 100% zurück ins Hier & Jetzt kehrt kann sich sehr schlecht fühlen und verwirrt sein.

Ich hoffe du bist heute Morgen mit frischer Energie und Lebensfreude erwacht. Ich wünsche dir einen zauberhaften Tag.

Herzensgrüße, deine Kerstin