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~ Tierkommunikation mit Scarlet aus dem Tierheim Butzbach ~

~ Tierkommunikation mit Scarlet aus dem Tierheim Butzbach ~

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Lange war es ruhig um mich und das Tierheim Butzbach. Irgendwie hatten wir alle viel zu tun und fanden keinen Weg zueinander. So etwas passiert. Das ist das Leben. Nun durfte ich heute mit Scarlet sprechen. Eine kleine zarte Schönheit, die noch sehr ängstlich ist.

Auch mir gegenüber war sie sehr ängstlich im Gespräch. Zum einen war ihr Tierkommunikation neu und zum anderen kannte sie mich natürlich noch nicht. Ihre Angst legte sich während des Gesprächs schnell und sie zeigte mir, dass sie nicht auf dieser Welt sein will. Sie mag Menschen nicht und hat Schlimmes mit ihnen erlebt und verstand überhaupt nicht warum sie überhaupt auf dieser Welt ist. Es ergab keinen Sinn für sie.

Mein Kater Romero hilft mir immer wieder, wenn ich schamanisch oder energetisch Arbeite und dieses Mal half er mir auch bei dem Gespräch mit Scarlet. Er tobte durch die Wohnung, spielte, erzählte und erkundete alles. Er hat sich den Inhalt von Regalen angesehen und herumgeschnuppert, so als wäre alles neu und unbekannt. All das konnte Scarlet durch meine Augen und mein Fühlen und durch ihn wahrnehmen. Auch wie ich ihn streichle und wie ich mit ihm spreche. Als er ruhiger wurde wendete ich mich wieder dem Foto von Scarlet zu und ich konnte ein kleines Bäumchen wahrnehmen, welches in ihr zu wachsen begann. Ein keiner Lebensbaum. Etwas Hoffnung und Mut. Für mich war dieses kleine Bäumchen eine Einladung mit ihr zu arbeiten und so zeigte ich ihr Bilder von Hunden in Familien und wie ich das Zusammenleben mit der Hündin meines Partners erlebe und was wir zusammen machen. Dann rutschten wir in eine kleine schamanische Reise ab und sie probierte sich mit verschiedenen Menschen und Konstellationen aus. Eine Familie mit Kindern wäre ihr zu viel, aber ein Pärchen oder eine Einzelperson fühlten sich gut an. Auch fand sie heraus wie stark und stabil die Menschen sein mussten, damit sie mit ihren Ängsten zurechtkommen. Sie zeigte mir aber auch etwas aus ihrer Vergangenheit. Die Leine verbindet sie mit ausgesetzt werden und alleingelassen sein. Und sie zeigte mir ein brennendes Haus. Beides sind Traumata, die sie schwer belasten. Gemeinsam haben wir uns beides schon einmal vorsichtig angesehen. Dabei spielt es keine Rolle, ob die Traumata aus diesem oder aus vergangenen Leben sind. Traumata existieren über Zeit und Raum hinaus.

Unsere erste Tierkommunikation war für Scarlet sehr anstrengend. Aber sie hatte es wirklich großartig gemacht. Ich sagte ihr wie stolz ich auf sie bin und wie mutig sie doch war. Eine jede Seele, egal ob Mensch oder Tier und egal wie jung oder alt, braucht Zuspruch. Wir alle brauchen Lob und liebe Worte. Das baut uns auf und hilft uns dabei, dass wir uns all den Abenteuern in unseren Leben stellen und sie meistern.

Bei ängstlichen Tieren fange ich immer ganz langsam und sanft an. Ich lasse sie reden und lasse sie mich kennenlernen und spüren. Sie dürfen nach und nach die Ängste und Mauern abbauen und erfahren, dass sie mir vertrauen können. Es kann gut sein, dass ich auch mal ein paar Tage mit einem Tier „zusammenlebe“ und es mich in meinem Alltag begleitet. Ich habe dann sozusagen eine Standleitung und mache alles mit dem Tier zusammen. So lernt es mich richtig kennen. Scarlet hat nun auch erstmal eine Standleitung, damit sie mir immer alles erzählen kann, was sie bewegt. Und ich freue mich schon auf das nächste Gespräch mit ihr und dass wir dann weiter mitandern arbeiten.