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~ tierisch glücklich ~

~ tierisch glücklich ~

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Bist du glücklich?

Wie oft würde ich jetzt wohl ein „Ja, ich bin glücklich.“ hören? Und wie oft ein „Nein, ich bin nicht glücklich.“?

Unser Kopf, unser Verstand ist unsere größte Blockade. Wie oft hindern wir uns selber daran einfach mal zu leben und glücklich zu sein? Wir stellen Bedingungen auf „wenn das, dann bin ich glücklich“. Welch ein Blödsinn. Tut mir leid, aber wir kreieren unser Unglück selber. Wir sagen damit, dass wir gar nicht glücklich sein wollen. Denn wenn wir wirklich objektiv alles in unserem Leben betrachten würden, dann würden wir sehr vieles finden, was uns glücklich macht.

Und wie ist es bei den Tieren?

Als Tierkommunikatorin habe ich das große Glück immer wieder mit Tieren sprechen zu können, die keine Wünsche mehr haben. Pferde sagen manchmal „eine Möhre mehr darf es sein“ und Hunde fänden ein Leckerchen mehr klasse, aber der Großteil der Tiere ist glücklich und zufrieden. Und dann gibt es leider auch die Tiere, die gar nicht wissen was Glück, Freude oder Liebe ist. Sie haben es nie kennengelernt und in ihnen fehlt dann jede Lebensfreude. Sie funktionieren nur und ergeben sich dem Leben. Mich macht das immer sehr traurig und die Menschen der Tiere haben einen langen und schwierigen Weg vor sich. Sie dürfen diesen Tieren zeigen wie Lebensfreude aussieht. Wie viel Spaß es macht zu toben oder gekuschelt zu werden. Hier ist es allerdings wie bei uns Menschen, wenn wir ein Gefühl nicht kennen, dann wird es schwer sein dieses zu erkennen, wenn wir es spüren. Es heißt lernen und dabei helfen die Freude und das Glück zu erkennen. Und ich bin dankbar für die Menschen die sich dieser Aufgabe stellen und mit dem Tier gemeinsam das Abenteuer erleben.

Ich kenne nur sehr wenige Menschen die das Gefühl von Glück oder Freude nicht kennen. Natürlich denken wir im ersten Moment an Menschen mit Depressionen, aber auch sie kennen meist das Gefühl, sie befinden sich nur an einem Punkt in ihrem Leben, wo sie diese Gefühle betäubt haben. Gefühle, die wir einmal erlebt haben, verschwinden nicht. Sie sind nicht einfach weg. Wir haben sie nur versteckt oder vergraben. Es liegt aber an uns diese Gefühle wieder freizulegen. Es hat viel mit Erlaubnis zu tun, mit Selbstermächtigung.

… Gerade las ich alles was ich bis hier hin schrieb und ich musste dabei an Hanja (Hündin) denken. Ich habe sie lange begleitet. Hanja lebte im Tierheim Butzbach und kam aus dem Ausland. Sie lebte lange Zeit in der Toilette des Tierheims, mit dem Kopf unser dem Becken. Menschen machten ihr Angst und … eigentlich machte ihr alles Angst. Ich sprach oft und lang mit ihr. Gemeinsam machten wir schamanische Reisen und sie arbeitet super mit. Seelisch konnte ich sie gut aufbauen und kleine Schritte klappten dann auch irgendwann im Tierheim allein. Es war aber leider klar, dass die großen Schritte im Tierheim ausbleiben würden, denn dafür brauchte sie wirkliche Bezugspersonen. Das kann ein Tierheim kaum bieten. Und so kam sie irgendwann auf eine Pflegestelle und fand dort sogar ihr Für-Immer-Zuhause. Sie hat dort all die Fortschritte im Außen gezeigt, die ich mit ihr gemeinsam im Inneren erarbeitet durfte. Hanja schlich sich sehr schnell in mein Herz und wenn ich an sie denke, dann laufen, so wie jetzt, Freudentränen. Ich kann viel bewirken, das weiß ich, aber auch im Außen braucht es manchmal Hilfe, damit die Schritte gegangen werden können.

Ich wünsche mir sehr, dass wir Menschen viel mehr Leben und das Leben genießen. Dass wir Dinge tun, die uns gut tun und wir den Kopf ausschalten und sagen „Meld dich später wieder.“. Das würde uns – Körper, Geist und Seele – oft wirklich gut tun.

Lebt! Das Leben ist ein einmaliges Geschenk, welches wir erhalten und glücklich zu sein hat mit die oberste Priorität.

Herzensgrüße, eure Kerstin