kontakt@helferin-der-seelen.de

Adventskalender 2025

Kerstin Kochler – Helferin der Seelen

Tierkommunikation | schamanische Seelenarbeit | The Work of Byron Katie

Kerstin Kochler – Helferin der Seelen

Tierkommunikation
schamanische Seelenarbeit
The Work of Byron Katie

~ Ist das wahr? (The Work) ~

Hallo du liebe Seelen!

Ich lade dich heute dazu ein, mit mir auf eine Reise durch meine Gedankenwelt mit The Work zu kommen.

Es ist noch gar nicht so lang her. Ich wollte von der Wassergymnastik mit dem Fahrrad nach Hause fahren, als ich wieder hinten einen Platten hatte. Der letzte Platten war erst 3 Monate her und da ich schon einen unkaputtbaren Mantel drauf hatte, war ich entsprechend genervt und frustriert. Ich stieg vom Rad und schob es. Mein Plan war es, zu dem Fahrradladen zu gehen, der vor 3 Monaten den Schlauch gewechselt hatte, in der Hoffnung, sie würden mir eventuell einen Rabatt geben oder mir irgendetwas anbieten. Aber der Laden hatte wegen Urlaub geschlossen. Ok, zu dem Typen, der den Schlauch davor gewechselt hatte, wollte ich nicht, denn der Schlauch hielt nur 2 Wochen, weil er verdreht eingelegt wurde. Also schob ich meine Hilde (so nenne ich mein Fahrrad) weiter. Früher war in meiner Nähe noch ein anderer Fahrradladen und ich dachte “Vielleicht ist ja ein anderer eingezogen.” und so war es auch. Ich hatte Glück. Meine Laune war dennoch im Keller, denn es würde wieder ca 30€ kosten und mein Konto gähnte mich schon an. Ich war also wirklich genervt und frustriert und unfassbar angepisst. Aber was soll’s, ich brauchte meine Hilde. Ich stellte mein Rad ab und ging in den Laden. Weil niemand weiter im Laden war, außer die beiden Männer, die sich offenbar um die Räder kümmerten, sagte ich, dass ich wieder einen Platten hab und bitte Hilfe bräuchte. Der Chef kam auf mich zu und schaute mich von oben bis unten an. Wäre ich an dem Tag gut drauf gewesen … nein … auch dann … … … Was passierte jetzt bei mir? Meine Gedanken sprangen an. Gedanken, Kopfkino und viele Erinnerungen. Erinnerungen an Mobbing und abwertende Bemerkungen. Als ich bemerkte, dass der Mann mich von oben bis unten ansah, dachte ich: „Der wird jetzt denken, dass es ja kein Wunder ist, dass die nen Platten hat, so fett wie die ist.”. Und dieser Gedanke tat mir unendlich weh und er stresste mich. Ich war traurig und noch viel frustrierter. … Wie wäre es bei dir gewesen? Welche Gedanken wären bei dir aufgekommen, wenn du gesehen hättest, dass ein Mann dich von oben nach unten ansieht? Vielleicht als kleine Erinnerung, falls du es nicht mehr weißt, ich habe ein Lipödem Stufe 3 und ein Lymphödem Stufe 2. Ich habe also durchaus einen größeren Körper, bei 1,54m Körpergröße.
Nun gut, meine Hilde ließ ich dort und lief nach Hause. Bis ich zu Hause angekommen war, war meine Frustration und Wut immer größer geworden, denn natürlich kamen nach dem einen Gedanken tausend andere hinzu und es schaukelte sich hoch und höher. Kommt dir das bekannt vor? Vielleicht auch in anderen Situationen?
Ich hatte aber das große Glück, dass ich am Nachmittag ein Coachingtermin hatte und so konnte ich die Situation und den Gedanken worken. Ja, ich habe in meiner Vergangenheit sehr viele abschätzige und verletzende Worte von Menschen erhalten, die sich auf meinen Körper bezogen und diese haben mich geprägt. Und nun sah ich mir die Situation und meine Gedanken mit The Work an. Was war passiert? Ich hatte einen Platten und war davon genervt, weil der letzte Platten noch nicht so lang her und mein Konto nicht mehr so prall war. Ich ging in den Laden und der Mann, den ich unsympathisch fand, kam auf mich zu und blickte mich von oben nach unten an. Wichtig war für mich zu bemerken, dass ich erst während der Work wahrnahm, dass ich den Mann unsympathisch fand und ihn ablehnte. Das war mir vorher gar nicht aufgefallen. Und durch meine Frustration und all die vielen Gedanken, ums Geld und den anderen Fahrradladen etc. war ich dem Mann gegenüber verschlossen. Der Mann hätte mich auch mit dem strahlendsten Lächeln begrüßen können und ich hätte es negativ aufgefasst, denn ich mochte ihn nicht. Ich war einfach so im Tunnel und in meinen Gedanken und im Bewerten der Männer, die mir bisher geholfen hatten, dass ich gar nichts Positives hätte sehen können. Und was war nun? Es war schlussendlich nichts weiter gewesen, als dass der Mann auf mich zu kam und mich dabei von oben nach unten anschaute. Meine Coachin wicht dann kurz von der Work ab und fragte mich, ob ich das auch schon mal getan hätte und warum. Hast du schon einmal einen Menschen von oben bis unten angesehen? Was hast du da gedacht? Und hast du bei all den Menschen, bei denen du das gemacht hast, das gleiche gedacht? Nein? Ich auch nicht. Ganz oft sehe ich einen Menschen von oben nach unten oder von unten nach oben an, weil er mir auffällt. Dabei ist mir gar nicht bewusst, dass ich ihn so ansehe. Und erst recht war mir selbst nie in den Sinn gekommen, dass der Mensch es als mustern oder bewerten ansehen könnte, obwohl ich es ja selbst tu. Ich kennzeichne solche Blicke als “mustern und bewerten”, anstatt sie nur als einen Blick zu nehmen. Und da wurde mir klar, dass ich gar keine Ahnung hatte, ob der Mann das bewusst gemacht hat oder automatisch und vor allem hatte ich keine Ahnung, ob er etwas dabei gedacht hatte. UND ich hatte ihm einen total fiesen Gedanken, der mich extrem verletzte, in den Kopf projiziert. Dabei kann es durchaus sein, dass der Mann rein gar nichts dachte. UND ich war diejenige, die ihn bewertet hatte, denn ich fand ihn unsympathisch und lehnte ihn ab. WOW. Für mich war diese Work einfach nur WOW. Wie geht es dir? Was sind nun deine Gedanken?

Ich habe meine Work jetzt nicht so geschrieben, wie sie abläuft, sondern dir nur meine Erkenntnisse aufgezeigt, denn das ist es, was mit The Work passiert. Wenn ich offen dafür bin, in die Situation und in meine Gedanken eintauche und alles aufsteigen lasse, die 4 Fragen und Unterfragen beantworte und dann bereit bin, mir die Umkehrungen anzusehen … dann öffnet sich eine ganz andere Welt. Mein Horizont erweitert sich. Meine Gedankenwelt erweitert sich.
Nun könnte man meinen, dass mein Gedanke ja nicht von ungefähr kommt, weil ich ja Erlebnisse hatte, nur geht es bei The Work nicht darum, direkt das ganze Problem zu beseitigen, sondern einfach nur seinen Geist zu öffnen und hineinzugehen.
Natürlich habe ich noch viele Erlebnisse gehabt und ich werde weiter Situationen worken, die in mir das Gefühl hervorgerufen haben, ich sei fett, aber diese Situation dort im Fahrradladen habe ich aufgelöst … und was nun passiert ist, dass ich mich bei ähnlichen Situationen an diese Work erinnern werde. Ich werde bewusster und bewusster. The Work schafft Bewusstsein und vor allem schafft sie ein Bewusstsein für sich selbst. Ich kann durch jede Work spüren, wie weit weg ich von mir selbst oft wahr und mit der Work komme ich wieder zu mir. The Work schenkt also auch ein Bewusstsein für sich selbst – für Körper und Geist.

Ich erinnere mich gerade an ein Video von Byron Katie, in dem sie erzählte, dass sie kurz vor dem Interview einen Mann durch eine Work begleitet hatte, der schwer depressiv war und Selbstmordgedanken hatte. Nach 1,5h ging es dem Mann besser und er konnte wahrnehmen, dass er gar nicht sterben will, sondern welche Gedanken es waren, die dazu führten, dass er an Selbstmord dachte.

Es ist unsere Gedankenwelt, die in uns viele Gefühle hervorruft und mit The Work können wir in diese Gedankenwelt eintauchen, sie überprüfen und aufräumen.

The Work heißt the Work / die Arbeit, weil es eine Arbeit ist. Wenn du deine Wohnung aufräumst, dann ist auch das Arbeit und so ist es auch mit dem Aufräumen der Gedanken … es ist die Arbeit / the Work. Und für mich ist dieser Titel wohl das Ehrlichste, was es gibt.

Herzensgrüße, deine Kerstin

Teilen: