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~ “Ich bin keine Masochistin mehr.” (Byron Katie) ~

~ “Ich bin keine Masochistin mehr.” (Byron Katie) ~

Ich bin keine Masochistin mehr. Byron Katie Kerstin Kochler

Hallo du liebe Seele!

“Wenn du dich mit der Wirklichkeit anlegst, verlierst du. Es tut weh, wenn man nicht liebt, was ist. Ich bin keine Masochistin mehr.” (Byron Katie)

Ein Masochist quält sich selbst. Und viele von uns sind unbewusst Masochisten, denn wir liegen mit der Wirklichkeit im Streit.

In den letzten Monaten habe ich mich viel mit Byron Katie und The Work beschäftigt. Nun habe ich auch die Ausbildung zum The Work Coach begonnen, denn ich finde diese Frau, dass was sie erlebt und erfahren hat, unglaublich wertvoll und bereichernd.

Das Leben ist wie es ist. Können wir es so annehmen, wie es ist? Nein, eher selten. Wir stehen mit der Wirklichkeit, mit dem Leben auf dem Kriegsfuß. Denk nur an die letzten Beiträge zum Thema “Migräne”. Wenn wir sie haben, dann wollen wir sie nicht und dann legen wir uns mit der Wirklichkeit, mit dem Leben an, denn die Wirklichkeit ist “Ich habe Migräne.”. Nehme ich es an als das was es ist “Migräne”, Schmerzen, Streichung der gemachten Pläne etc., dann nehme ich die Wirklichkeit an und dann hat die “Migräne” nicht mehr so eine Macht über mich und erst recht nicht meine Gedanken. Denn es sind immer unsere Gedanken, die uns stressen.
“Die Katze soll nicht immer bei der Kälte raus und rein wollen.”
“Der Hund soll nicht andauernd bellen.”
“Ich muss noch einkaufen, Wäsche waschen, X anrufen, auf die Mails antworten, Staubsaugen und Plätzchen backen.”
“Ich muss perfekt sein.”
“Die Nachbarskinder sollten leiser sein.”
“Mein Mann soll nicht so lang schlafen.”
“Meine Frau soll weniger reden.”
“Die Person soll mit dem Einkaufswagen mir aus dem Weg gehen.”
… … …

Das kann eine Endlosliste werden und du kannst gern all deine Gedanken, die du in den letzten 2 Minuten hattest mal aufschreiben. Frage dich danach einmal, welcher der Gedanken dich nicht gestresst, sondern glücklich gemacht hat. Und, wie viele Gedanken haben dich glücklich gemacht?

Jeder Gedanke, der dich stresst, zeigt, dass du gerade nicht im Hier & Jetzt bist und dich mit der Wirklichkeit streitest und quasi ein Masochist bist. Das gilt auch dann, wenn du mit dir unzufrieden bist. Auch dann streitest du dich mit der Wirklichkeit. “Ich kriege diese Cellulite nicht weg.” ist der Krieg. Die Wirklichkeit ist “Ja, ich habe Cellulite.”.
“Soll ich jetzt etwa alles hinnehmen, wie es ist?” Nein, du kannst dir nur anschauen, was davon deine Angelegenheit ist und was du tun bzw. ändern kannst. Wenn du sagst “Der Krieg soll aufhören.” dann verstehe ich dich und habe auch diesen Wunsch, nur fange ich an mit dem Krieg in mir und mit dem Krieg, den ich mit anderen führe aufzuhören. Was passiert, wenn ich damit aufhöre? Ich gehe mit mir selbst anders um, ich gehe mit den anderen anders um und dies verändert wiederum diese Menschen, die sich dann sich selbst gegenüber anders verhalten und anderen gegenüber … ein Kreislauf beginnt und es werden mehr und mehr Menschen erreicht. Versteh mich bitte nicht falsch, wenn ich einen Zauberspruch hätte, mit dem jeder Krieg aufhören würde und alle Menschen gut versorgt wären, dann würde ich dies tun, aber ich habe solch einen Zauberspruch nicht und fange daher an, wo ich anfangen kann … bei mir selbst. Und wenn wir ehrlich sind, dann ist es doch das Schwerste. Ratschläge können wir alle gut geben und wir sehen auch die Probleme und Lösungen bei anderen leichter als bei uns selbst. Es geht uns allen so. Dennoch ist der Anfang immer bei uns.

Ich kann dich nur dazu einladen, dir deiner Gedanken bewusst zu werden und dich zu fragen, ob sie dich stressen oder glücklich machen. Ob sie für dich hilfreich sind oder blockierend. Ob du dich mit deinen Gedanken in deiner oder in der Angelegenheit anderer befindest. … Werde dir deiner Gedanken bewusst, komm ins Hier & Jetzt, lege das Kriegsbeil gegen die Wirklichkeit nieder und es wird sich viel verändern.

Herzensgrüße, deine Kerstin