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Kerstin Kochler – Helferin der Seelen

Tierkommunikation | schamanische Seelenarbeit | The Work of Byron Katie

Kerstin Kochler – Helferin der Seelen

Tierkommunikation
schamanische Seelenarbeit
The Work of Byron Katie

~ „Hört auf zu bewerten und zu urteilen!“ (Video) ~

„Das solltest DU nicht machen!“
„Dass DU dich das traust!“
„Das würde ich ja an deiner Stelle nicht machen.“

Urteile und Bewertungen sind an der Tagesordnung. Manche sind so gut verpackt bzw. so alltäglich, dass wir sie gar nicht bemerken und andere tun richtig weh. Und dabei scheint es beinah unbedeutend, ob diese Bewertung ein uns bekannter Mensch sagt oder ein uns völlig Fremder.

„Hört auf zu bewerten!“

In einem Video sagte kürzlich eine junge Frau „Hört auf zu bewerten!“. Und ihren Wunsch verstehe ich nur zu gut. Ich selbst wünscht mir ich könnte einfach aufhören zu bewerten und zu urteilen – besonders auf mich selbst bezogen. Tatsächlich schaffe ich es aber nicht immer und im Alltag bemerke ich auch, dass ich immer mal wieder denke, dass jemand sich anders verhalten sollte. Ich kann es also nicht einfach so lassen.

„Hört auf zu bewerten!“

Dich selbst und andere.

Im Video versuche ich dir ein wenig über die Hintergründe unserer Wertung zu erzählen und wie wir es ändern können.

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Hört auf zu bewerten!

Und mir ist noch eine Sache sehr wichtig zu sagen, denn in unserer Gesellschaft wird sehr schnell von Schuld gesprochen. (noch so ein großes Urteils-Thema) Es ist natürlich absolut nicht ok beleidigend oder absichtlich verletzend zu sein. Und natürlich denken wir dann, dass diese Person so etwas nicht tun/sagen sollte. Ein zu tiefst menschlicher Prozess. Ich habe allerdings bei mir eines bemerkt: Wenn ich selber nicht glaube, was mein Gegenüber sagt, dann macht das rein gar nichts mit mir. Ich habe dann keine Emotionen die durchbrechen, sondern höre tatsächlich nur Worte, mit denen ich nicht in Resonanz gehe. Sie fliegen einfach an mir vorbei.

„Hört auf zu bewerten!“ Ist dir bewusst, dass das auch eine Bewertung ist?

Ich möchte dir hier auch ein Beispiel nennen.

Es muss in diesem Frühjahr gewesen sein. An einem Montag. Ich weiß es nur so genau, weil ich zur Lymphdrainage musste. Ich hatte sehr früh am Morgen ein paar Jacken anprobiert (Fake-Lederjacken und Jeansjacken). Ich hatte meine Kompressionsstrumpfhose an und eines meiner liebsten Strickkleider. Ich fühlte mich richtig wohl und zog mir meinen schönen grünen Mantel an und meine Boots. Ich hatte unglaublich gute Laune und grinste vor mich hin.

Bevor ich zur Lymphdrainage bin, hatte ich noch einen Brief bei der Post abzugeben. Ich ging also in den Edeka (wo die Post einen Schalter hat) rein und setzte kurz meinen Rucksack ab, um den Brief rauszusuchen. Eine alte Frau kam mit ihren Einkaufswagen zur Einpackstation und schaute mich an.

Ich hatte gute Laune und hatte ein Lächeln auf den Lippen … die Frau schaut mit an und sagt „Sie haben da aber eine ganz schön große Beule.“ und nickt in Richtung meines Po’s. Ich schaute sie an, denn ich verstand nicht, was sie meinte. Ich fragte „Was meinen sie?“. Und dann sagte sie „Viele junge Leute haben jetzt solche Beulen.“. Ich schaute sie fragend an, denn ich hatte keine Ahnung, was sie mir sagen wollte.

Ich hab meinen Po noch nie als „Beule“ betituliert – du? Egal. Sie sagte noch irgendwas, was ich gar nicht mehr weiß – ich nahm meinen Brief und ging an ihr vorbei und schaute sie verwirrt an. Daraufhin meinte sie „Das war als Scherz gemeint.“. Jetzt schaute ich ihr ernst in die Augen und sagte „Nein, es war unangemessen.“. Dann drehte ich mich um und ging zum Postschalter.

Als ich den Laden verließ waren lauter Fragezeichen in mir, denn es war für mich ein Erlebnis wie von einem anderen Stern. Ich erzählte meiner besten Freundin und meiner Physiotherapeutin davon und beide regten sich wahnsinnig auf. Und ich war ruhig. Für mich war die Frau wie eine Außerirdische. Ihre Worte haben nichts mit mir gemacht. Und warum? Weil ich noch nie im Leben auf die Idee gekommen war meinen Po als „Beule“ zu bezeichnen. Hätte sie gesagt „Sie haben aber nen fetten Hintern.“, dann hätte es was mit mir gemacht, denn ich selber glaube, dass ich einen fetten Hintern habe.

Verstehst du was ich meine? Wenn ich selber etwas nicht glaube, dann höre ich Worte und dann machen die nichts mit mir. Wenn ich aber selber glaube was ich höre (weil ich es mir selber sage), dann gehe ich in Resonanz damit und bin verletzt, wütend, gekränkt, aggressiv etc.

Und weißt du, warum ich zu der Frau sagte, dass es unangemessen war? Nicht, weil sie was über meinen Po sagte, sondern weil sie der Meinung war mich einfach ansprechen zu dürfen. Und dann der Meinung war, ihre Aussage als Witz stehen zu lassen. Mein Urteil ihr gegenüber war: „Sie sollte mich nicht einfach ansprechen.“.

Du siehst, Urteile haben wir alle. Manche sind größer und verletzender als andere. Und Urteile gehören zu unserem Leben. Mir hat die Situation damals eines gezeigt: Wenn ich nicht glaube was ich höre und was ich selber denke, dann geht es mir ganz entspannt und emotionslos an meiner „Beule“ vorbei.

„Hört auf zu bewerten!“

„Hört auf zu bewerten!“

„Hört auf zu bewerten!“

„Hört auf zu bewerten!“

Wir können es noch so oft sagen und werten damit selber. Einfach so aufzuhören funktioniert nicht. Erst wenn wir hinterfragen, was wir da eigentlich glauben und selber werten. Und meist geht es darum, was wir selber über uns glauben. Und da sind wir wieder an dem Punkt, dass jeder vor seiner eigenen Tür kehren sollte.

Mir hilft The Work dabei, denn ich werde mit jeder Work auf meine eigenen Gedanken zurückgeworfen.

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