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~ Heute, Veränderung, Langsamkeit, Dankbarkeit ~

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Innerer Frieden kommt leise und langsam

Am heutigen Morgen bin ich etwas ruhiger als sonst. Normalerweise sage ich im Telegram-Kanal allen „Guten Morgen“ und wünsche einen wunderschönen Tag, nur heute nicht. Seit gestern Nachmittag habe ich Migräne und trotz Schmerzmittel fühlt sich mein Kopf an als würde in und um ihn herum viel Druck herrschen. Dennoch wollen gerade ein paar Worte fließen.

Aktuell trinke ich weniger Yogi-Tee, aber heute genoss ich den Glückstee und die Worte fühlten sich so stimmig an und brachten Gedanken, die ich mit euch teilen möchte.

„Innerer Frieden kommt leise und langsam.“

Wir Menschen neigen dazu gern Veränderungen schnell, unproblematisch und ohne viel Aufwand haben zu wollen. Mit einem Fingerschnipsen soll es uns besser gehen und wir wieder gesund und glücklich sein. Ich erlebe es leider auch immer wieder in meiner Selbstständigkeit – 1x Tierkommunikation, 1x Energiekur, 1x Energiearbeit oder 1x schamanische Behandlung … 1x und dann ist alles gut, anders und schön. Ich bin allerdings leider nicht Harry Potter, Bibi Blocksberg, Mary Poppins oder die Fee von Cinderella. Veränderungen brauchen Zeit, Geduld, Achtsamkeit und Bewusstsein. Da wir aber meist in akuten Situationen die Veränderung wollen, fehlt uns oft die Geduld für die Veränderung. Notsituationen sind nie schön, und doch sind sie sehr lehrreich für uns. Dies erkennen wir aber erst im Rückblick.

Sich die schnelle Veränderung zu wünschen, kenne ich selber von mir. Es gab Zeiten da habe ich mir soooo sehr ein Fingerschnipsen gewünscht. Und heute bin ich dankbar über jeden einzelnen Schritt den ich selber gegangen bin. Natürlich mit Unterstützung, aber ich habe die Veränderung selber gewollt, ins Leben gerufen und habe sie durchlebt. Ich hatte jetzt ein paar Wochen die so kraftvoll und energiereich waren, dass ich gar nicht hinterher kam. Es war so fremd, denn ich weiß ehrlich nicht, wann ich mich das letzte Mal „so“ gefühlt habe. Mir geht es sonst nicht schlecht, aber ich brauche immer wieder Pausen, denke viel nach und bin eher „gemütlich“ unterwegs. Wie so ein Duracell-Hase durch die Gegend zu rennen und immer in Aktion zu sein, war für mich komplett Neu und leicht befremdlich. Ich habe es genossen und es war ein tolles Erlebnis, aber ich brauche Zeit um solch eine Veränderung zu integrieren. Neues zu verstehen und anzunehmen braucht etwas Zeit. Da ist so ein Migräneanfall, den ich seit über 20Jahren kenne Gewohnheit und ein alter Schuh. Und selbst da gibt es Veränderungen, nicht nur in der Intensität und dem Verlauf, sondern auch in meinem Gefühl dazu, meinen Verhalten und meinem Umgang damit. Heute nehme ich die Pause an und tue mir gut.

Die Langsamkeit der Veränderung empfinde ich als eine Wohltat. Körper, Geist und Seele haben genug Zeit um Raum dafür zu schaffen. Es hat etwas vom Atmen. Anfangs atmen wir unbewusst und flach. Dann lernen wir unseren Atem wahrzunehmen. Irgendwann bauen wir Pausen in unseren Alltag ein, die wir nutzen um tief ein- und auszuatmen. Und je häufiger wird das machen, umso häufiger fallen uns diese Pausen ein und wir nehmen sie wahr. Und noch etwas später fällt uns auf, dass wir auch ohne diese Pausen tiefer atmen und auch unser Lungenvolumen hat sich vergrößert und wir stehen aufrechter.

Ich mag Veränderungen mittlerweile und auch ohne akute Situationen gönne ich mir Unterstützung. Erst vor ein paar Tagen dachte ich, dass meine letzte schamanische Behandlung, die ich bekommen habe schon viel zu lang her ist und habe einen Termin gebucht – auch für eine Fernbehandlung. Ich habe aktuell noch kein Thema, aber an dem Tag wird sich zeigen, was gesehen werden darf und ich freue mich darauf. Für mich ist es Seelenpflege.

„Innerer Frieden kommt leise und langsam.“ Ja … und ich bin dankbar dafür.

Herzensgrüße, eure Kerstin