Oder … wenn der Vollmond einen Impulse schenkt.
Seit Romeros Tod schwimme ich unkontrolliert und unkoordiniert. Mir fehlt die Anbindung und ich komme nicht in die Pötte. Nun war Vollmond und die Mondin strahlte in mein Wohnzimmer, wo ich in der Stille saß und versuchte mein völlig überreiztes Nervensystem zu beruhigen. Ich hatte einen üblen Tag und war mit meinen Nerven am Ende (u.a. kam meine Freundin mit dem Notarzt ins Krankenhaus). Ich saß also im Dunkeln, in absoluter Stille in meinem Wohnzimmer und der Vollmond schien hinein. Also verband ich mich mit der Mondin und bat sie um einen Impuls, der mir dabei hilft wieder klarer zu sehen, mehr in meine Mitte zu kommen, mich zu beruhigen und wieder in meine Kraft zu gelangen.
Sie sehen gerade einen Platzhalterinhalt von Standard. Um auf den eigentlichen Inhalt zuzugreifen, klicken Sie auf den Button unten. Bitte beachten Sie, dass dabei Daten an Drittanbieter weitergegeben werden.
Mehr Infos zum Bild und Video:
Das Bild, welches sie mir schickte war klar. Ich treibe, auf einem großen Meer. Das Element Wasser steht für Emotionen und es umgibt mich in diesem Bild überall. Und genau so fühle ich mich – unkontrolliert, unkoordiniert und unorientiert auf einem Meer voll Emotionen. Zu viele Gedanken und Gefühle und alle im Schleudergang. Wie soll man da nicht durchdrehen?
Das was mir ganz klar fehlt ist Anbindung und Erdung. Und da kommen die Inseln ins Spiel. Es gibt Inseln die schwimmen – sie treiben auf dem Meer, so wie ich. Allerdings bestehen sie aus Erde und auf ihnen kann ich etwas Erdung und Halt finden.
Und dann gibt es Inseln die fest mit Mutter Erde verbunden sind. Dort finde ich viel mehr Erdung, Halt und Anbindung. Ich treibe auf dem Meer voller Emotionen und ich werde immer wieder auf eine dieser Inseln gelangen. Und ich werde sie auch wieder verlassen, denn natürlich strebe ich das große Festland an, auf dem ich überall Erdung, Halt und Anbindung finde. Aber bis dahin gibt es diese Inseln.
Ich muss nicht kämpfen und erstrecht nicht gegen das Meer / die Strömung. Ich muss auch gar nicht erst versuchen immer wieder auf eine Insel zurück zu schwimmen, wenn ich sie verlassen habe … denn der Weg geht immer weiter. Ich gehe immer weiter meinen Weg – so wie die Erde sich immer weiterdreht, so bewege ich mich immer weiter. Ein Zurück gibt es nicht, nur ein Vorwärts. Und das ist beruhigend, denn es bedeutet auch, dass ich immer wieder Inseln finde und vermutlich auch irgendwann wieder das Festland. Und bis dahin vertraue ich dem Weg und lasse mich führen.
Ich bin dankbar für den Vollmond und dass die Mondin diesen Impuls für mich hatte. Seit dem bin ich tatsächlich viel ruhiger und fühle mich weniger unkontrolliert, unkoordiniert und unorientiert treibend.
Beim Vollmondritual am nächsten Morgen erhielten auch meine Teilnehmerinnen Botschaften. Botschaften die sie stärken und ihnen dabei helfen ihren Weg zu gehen und zu vertrauen.
