Hallo du liebe Seele!
Es ist Dienstag, der 27.6.2023 wo ich dies schreibe und mal wieder “erwacht” bin. Als ich heute Morgen meine Gedanken ins Tagebuch schrieb, wurde mir bewusst, wie hart ich bin. Klar, aber doch sehr hart. Und da merkte ich, dass ich im Moment die weibliche Kraft ablehne, dass ich sie als schwach ansehe. Also machte ich direkt eine Work und schaute mir meinen Gedanken: „In der weiblichen Kraft zu handeln ist schwach.” an. Es mag für den einen oder anderen seltsam klingen, dass ich solch einen Gedanken habe, besonders bei all den vergangenen Ritualen und meinem Wirken als Schamanin. Und hier kann ich wieder nur sagen – ich bin ein Mensch und all das, was hier auf der Welt passiert und was in meinem Leben passiert, wirkt auf mich. Ich habe wie alle Menschen Phasen. Und so hatte ich jetzt einige Zeit lang eine sehr männliche Phase. Eine Phase, in der ich mehr in meiner männlichen Kraft war. D.h. ich habe mehr funktioniert, geplant und war in der Kommunikation und in der Wahrnehmung sehr klar und durchaus auch hart. Allerdings war mir nicht bewusst, dass ich nicht in meiner weiblichen Kraft war, denn die weibliche Kraft ist die Intuition, die Anbindung an die Naturkräfte, die Sensitivität, die Sensibilität, die Weichheit, die Zartheit und die Magie. Wenn ich also nicht in meiner weiblichen Kraft bin, dann ist es nur zu verständlich, dass ich nicht wahrnehmen konnte, dass ich nicht in ihr bin, denn die Sensitivität, Anbindung und Intuition, die mir das hätte verraten können, fehlte. Allerdings ist es auch nicht so, dass ich gar keine weibliche Kraft hatte bzw. gar keine Anbindung an sie hatte … so nicht … es war nur sehr viel weniger. Woran es liegt, ist mir auch vollkommen bewusst. Es waren und sind die Sorgen um Lucy Lou, finanzielle Sorgen und noch immer den großen Drang, alles zu schaffen und mich zu beweisen.
Nun habe ich durch die Work meinen aktuellen Gedanken überprüft und natürlich festgestellt, wie stark und kraftvoll die weibliche Kraft ist. Das war mir ja auch nicht neu. Ich hatte es nur für einige Zeit mal wieder vergessen. Jetzt ist die Erinnerung wieder da und ich bin sehr dankbar dafür. Vielleicht kann ich auch deswegen wieder schreiben. *freu* Ich werde also in der nächsten Zeit wieder mehr die Anbindung an meine weibliche Ahnenreihe und an Maria Magdalena suchen, denn gerade Maria Magdalena ist meine Geisthelferin für die weibliche Kraft. Und ich weiß, dass sie sehr viele Frauen begleitet. Dafür bin ich sehr dankbar.
Ach ja … wie bin ich eigentlich darauf gekommen, dass ich vielleicht ein „Problem“ mit meiner weiblichen Kraft habe? Durch Lucy Lou. Bei ihr ist nur links der Infekt. Und die linke Seite des Körpers ist die weibliche Seite. Ob sie mir damit das zeigen wollte, ob sie mir was abnimmt o.ä. lassen wir mal dahingestellt. Was zählt, ist die Erkenntnis.
Herzensgrüße, deine Kerstin
P.S.: Nachdem ich dies alles aufgeschrieben hatte, schickte ich meiner besten Freundin eine Sprachnachricht und teilte mit ihr meine Erkenntnisse und da purzelten weitere Erkenntnisse.
Vom Gefühl her sind gerade sehr viele Frauen in der männlichen Kraft. Nehmen wir nur das Rammstein-Thema. Es wird gekämpft und unterbewusst ist der Gedanke und das Gefühl da, dass wir Frauen, wenn wir mit unserer weiblichen Kraft vollständig verbunden sind, nicht mit der weiblichen Kraft kämpfen können und auch nicht gegen die männliche Kraft und gegen Männer ankommen. Dabei ist es so, dass wenn wir wirklich in unserer weiblichen Kraft sind, wir viel mehr Klarheit haben und alles schaffen, ja auch kämpfen und aufstehen können. Die Verwirrung entsteht, weil wir mehr in der männlichen als in der weiblichen Kraft sind. Es gehört eine Balance reingebracht. Als Frau ist das Leben, wenn wir mehr in der männlichen Kraft sind, sehr viel anstrengender, als wenn wir mehr in der weiblichen Kraft sind. Und für Männer ist es umgekehrt. Bei jedem von uns ist ein Ungleichgewicht eine Verwirrung und erschwert das Leben. Und ich spreche hier immer von weiblichen und männlichen Energien, die wir alle in uns tragen. Und es bedeutet nicht, dass Männer mehr in die männliche Kraft gehen sollen und Frauen mehr in die weibliche Kraft. Es bedeutet nur, dass es Zeiten gibt, wo wir zu sehr in einer Kraft sind, die Verwirrung schafft. Beide Energien/Kräfte haben ihre Berechtigung in uns und unserem Leben. Es ist unsere Aufgabe herauszufinden, wann welche in uns wirkt, wann uns welche unterstützt und wann uns welche verwirrt.
Erkennen, welche Energie/Kraft gerade bei uns präsenter ist, können wir nur, wenn wir in die Ruhe kommen, in uns schauen und spüren. Und so können wir auch eine Balance herstellen.
Durch energetische und schamanische Behandlung kann ich schauen, woher diese Dysbalance, dieses Ungleichgewicht herkommt und was ich und auch du tun können, um die Balance herzustellen und auch zu halten.
