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~ die acht Jahreskreisfeste ~

~ die acht Jahreskreisfeste ~

Jahreskreisfeste HP

Hallo du liebe Seele!

Ich möchte dir heute in nur wenigen Worten die acht Jahreskreisfeste vorstellen.
Wir haben vier Sonnenfeste und vier Mondfeste. Bei den Daten, wann genau welches Fest gefeiert wird, muss man für sich selbst irgendwann entscheiden, ob man sich nach dem Mond richtet oder ob man die exakten Daten als stimmiger empfindet. Beides hat seine Vor- und Nachteile. Wichtig ist nur, dass wir auf unser Gefühl hören.

Imbolc / Lichtmess (Mondfest)
Dieses Fest findet zum 2. Vollmond des Jahres statt, in der Nacht vom 1. auf den 2. Februar. Das Licht kehrt langsam zurück und ein neuer Jahreskreis beginnt. Es geht um Fruchtbarkeit und Visionen und Vorhaben für das neue Jahr. Wir treten aus der Winterstarre und kommen wieder in Bewegung. Es hat etwas von Aufbruchstimmung, die nun zu spüren ist. Die Lebenskraft erwacht, in uns und in der Natur.

Frühlings Tag- und Nachtgleiche / Ostara (Sonnenfest)
Dieses Jahreskreisfest findet am 21. März statt. Tag und Nacht sind endlich wieder gleich lang. Nun spüren wir immer deutlicher das zurückkommende Licht und die Lebenskraft, welche überall erwacht. Wenn Tag und Nacht gleich lang sind, dann ist dies die Chance, sich selbst in Harmonie zu bringen und sich auszugleichen. Das rückkehrende Licht lädt uns dazu ein, unsere Lebensenergie zu aktivieren und unseren Visionen neue Kraft zu schenken. Es geht um Fruchtbarkeit für das Jahr und Leben.

Beltane / Walpurgisnacht (Mondfest)
Zum fünften Vollmond des Jahres (1. Mai) begehen wir dieses Fest (in der Nacht vom 30. April auf den 1. Mai). Der Wonnemonat Mai. Die Sonne erwärmt uns und weckt mehr denn je unsere Lebensgeister. Wir beginnen unsere Visionen ins Leben zu holen und erbitten Fruchtbarkeit für das was wir säen – auch auf unsere Visionen und Handlungen bezogen. Es wird das Leben gefeiert. Es ist nach Ostara das zweite Fruchtbarkeitsfest.

Sommersonnenwende / Mittsommer (Sonnenfest)
Dieses Fest feiern wir am 21. Juni, wenn die Sonne den Tag am längsten erhellt. Die Sonnenkraft ist so stark, dass sie uns dabei unterstützt, all die dunklen “Dämonen” und “Geister” abzuwehren und das Licht in jeden Winkel unseres Lebens zu bringen. Es ist auch Zeit innezuhalten und sich seine bisherigen Schritte anzusehen, die man auf dem Weg zu seiner Vision gegangen ist. Kurskorrekturen können jetzt vorgenommen werden und mit der frisch aufgetankten Lichtenergie kehrt auch wieder Kraft für den weiteren Weg zurück.

Lammas / Lughnasadh / Schnitterfest (Mondfest)
Der achte Vollmond des Jahres, am 1. August lädt zum ersten Ernte-Dankfest ein. Die Ernte beginnt und die Speicher beginnen sich zu füllen. All die noch nicht angefangenen Vorhaben sollten jetzt schleunigst in die Hand genommen werden und die letzten Handgriffe sind zu tun, damit sie noch gelingen. Als Dankfest lädt es natürlich dazu ein innezuhalten und sich seinen Weg und all die Geschenke, die man bis hierhin erhalten hat, zu betrachten und Dank zu sagen. Und wir spüren den Tod, denn jede Ernte ist ein Zeichen für die nahende Dunkelheit, die dunkle Jahreszeit, das Sterben in der Natur und den Rückzug.

Herbst Tag- und Nachtgleiche / Mabon (Sonnenfest)
Am 21. September sind erneut Tag und Nacht gleich lang und wir begehen dieses Fest – das zweite Ernte-Dankfest. Wenn Licht und Dunkelheit ausgeglichen sind, ist es Zeit in sich zu gehen und sich selbst auszugleichen und in Harmonie zu bringen. Schau, was dir in diesem Jahr bisher gelungen ist und was nicht. Danke dem, was dir geschenkt wurde, was du ernten durftest und ehre die kommende Dunkelheit, auf die du dich durch all deine Arbeit vorbereitet hast. Schau, welche Visionen für die kommende, dunkle Jahreszeit sich zeigen.

Samhain / Allerheiligen / Allerseelen (Mondfest)
Dieses Jahreskreisfest wird zum 11. Neumond (nicht zum Vollmond), in der Nacht vom 31. Oktober auf den 1. November gefeiert. Es ist die Zeit unserer Ahnen. Sie schenkten uns unser Leben, unsere Gaben und stellten uns vor Herausforderungen. In dieser Nacht dürfen wir ihnen ganz besonders danken. Sie können uns jetzt besonders gut wahrnehmen und einige kehren für wenige Stunden zurück zu uns, damit wir mit ihnen ins Gespräch kommen und noch einmal von ihnen lernen.

Wintersonnenwende / Yule (Sonnenfest)
Die Wintersonnenwende findet am 21. Dezember statt und bildet das Ende der Jahreskreisfeste. Von ihr aus werden die Mondfeste gezählt. Der dunkelste Tag, die längste Nacht ist gekommen und das Licht wird neu geboren. Zeit, um ganz besonders innezuhalten und in sich zu gehen. Wir war das Jahr? Was hielt es bereit? Was durften wir erleben? Lichter werden symbolisch für das wiederkehrende Licht entzündet und manch einer beginnt nun mit den Rauhnächten und der Visionssuche für die kommenden 12 Monate.

Zum Schluss möchte ich dir noch zwei ganz tolle Bücher empfehlen:
* “der rituelle Jahreskreis” von Renate Kauderer
* “von Sonnenwend bis Rauhnacht” von Valentin Kirschgruber

Ich hoffe ich konnte dir zeigen, dass es sich wirklich lohnt sich den Jahreskreisfesten zuzuwenden. Und solltest du Lust haben, dann schau immer mal wieder in den Veranstaltungskalender, denn ich biete immer ein Ritual zu den Jahreskreisfesten an.

Herzensgrüße, deine Kerstin