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~ das Leben ist endlich ~

~ das Leben ist endlich ~

20210923 173941

Ich bin ein Mensch der sich der Endlichkeit des Lebens bewusst ist. Ich mache mir jeden Tag auf ein Neues bewusst, dass dies meine letzten Stunden sein können und ich versuche jeden Tag so gut und achtsam zu leben wie nur möglich. Ich weiß nicht ob ich ein Morgen erleben werde. Nicht weil ich krank bin, sondern weil sterben ein Teil des Lebens ist. Es ist ein Teil unser aller Leben und wir werden nicht drum herum kommen. Und wenn wir bewusst leben, werden wir erfahren, dass wir mehr als nur einmal sterben.

Vor zwei Tagen erfuhr ich, dass ein lieber Nachbar von mir verstorben ist. Ich weiß nicht wann und ohne diesen einen „Zufall“ hätte ich es wohl sehr lang nicht erfahren. Aber erst gestern realisierte ich es. Herr Q. war ein wirklich besonderer Mann. Wenn ich jetzt so darüber nachdenke, dann erinnerte er mich etwas an meinen Onkel … immer freundlich und offen und hilfsbereit … eben besonders.

Obwohl ich mir meiner Sterblichkeit bewusst bin und der der Körper anderer, so bin ich dennoch traurig darüber. Es ist traurig, wenn jemand diese Welt verlässt und zurückkehrt in die Seelen-Gemeinschaft.

Aber auch wir sterben. Einige von uns sterben gerade jetzt, weil sie etwas entdecken. Ihnen wird gerade die Sterblichkeit, die Endlichkeit des jetzigen Lebens bewusst. Wenn wir blinde Flecken aufdecken oder Muster oder Blockaden und uns dem Stellen, dann sterben wir … und wir werden wieder neu geboren. Wer also in der Veränderung ist, in der Wandlung stirbt unweigerlich … das alte Leben stirbt … Glaubenssätze sterben … alte Muster sterben … Blockaden sterben … Süchte sterben … … … und etwas Neues wird geboren. Wenn wir uns dessen bewusst werden, ist das Sterben kein Drama mehr, sondern uns wird bewusst, dass es nur eine Form von Veränderung ist.

Wenn wir Menschen oder Tiere fragen, welche Wünsche sie haben, für ihren körperlichen Tod, dann könnten die Antworten kaum verschiedener sein. Von Tieren höre ich häufig nur Wünsche was die Menschen danach tun dürfen … eine bestimmte Blume oder wie lang der Körper noch liegen bleiben soll oder wo der Körper oder die Asche verbleiben darf. Es gibt kein „Ach hätte ich …“ o.ä. Wir Menschen hingegen bereuen häufig etwas … etwa was wir taten und noch häufiger was wir alles nicht taten.

Ich höre oft „Ich kann das nicht.“ „So war ich noch nie.“ „Das liegt mir nicht.“ „Das schaffe ich nicht.“ etc. und allem liegt eine Sache zugrunde … die Angst zu sterben (der Veränderung). Aber was ist, wenn die Zeit des körperlichen Sterbens gekommen ist. Was dann?

Wenn Seelen von verstorbenen Menschen zu mir kommen, dann haben sie oft noch Aufgaben die sie nicht erfüllt haben oder Bitten … sie erzählen von Dingen die sie nicht taten oder zu selten und nun bereuen.

Wenn wir uns unserer Endlichkeit bewusst sind, dann kann die Antwort nur „LEBEN“ heißen. Trau dich. Dieses Leben ist dein einmaliges Geschenk!

P.S.: Dieser Fluorit erinnert mich immer daran achtsam zu leben.