~ etwas mit euch teilen ~

Ich möchte gern etwas mit euch teilen.
Gestern Abend rief mich sehr spät eine Freundin an. Sie hatte meditiert und ganz plötzlich die Ansage bekommen, sie solle mich sofort anrufen. U20180905_093907 bearb Logo kleinernd das hat sie auch getan. Es war total schön und ich habe mich sehr gefreut. Wir haben über ganz viel gesprochen und Gedanken hin und her gedreht und gelacht. Es war sehr schön. Als ich dann ins Bett gehen wollte, hatte ich das Gefühl diesmal wieder etwas in einem Buch lesen zu müssen, welches ich jetzt lang zur Seite gelegt hatte. Es waren gar nicht mehr viele Seiten zu lesen, aber in diesem doch kleinen Buch („Bleib auf deinem Weg. Die Weisheit eines alten Indianers“ von Joseph M. Marshall) gibt es so viele Geschichten und Gedanken, dass ich immer nur wenige Seiten lesen konnte. Es ist ein kleines Buch, aber so unglaublich kompakt mit Wissen und Gedanken, dass ich dafür viel Zeit brauchte. Und so las ich gestern die letzten Seiten und ich möchte euch – ohne weiter etwas dazu zu sagen – zwei Dinge lesen lassen …

„Der schwächste Schritt in Richtung Gipfel,
dem Sonnenaufgang entgegen,
in Richtung Hoffnung,
ist stärker als der schlimmste Sturm.“ (S. 154)

„Ein Fluss beginnt seine Reise gemächlich als kleines Bächlein, meist an einem abgelegenen Ort. Aber er ist ein Suchender und als solcher entschlossen, seinen Weg zu finden. Er weiß nicht, wie man Hindernissen, die ihn zwar eine Zeit lang ablenken, aber nicht aufhalten können, ausweicht. In einer guten Jahreszeit schwillt der Fluss durch die Schneeschmelze der Berge an und gewinnt an Kraft. Auch der Regen im Frühjahr und im Sommer stärkt ihn. Eine schlechte Jahreszeit hingegen mit weniger Schnee und Regen kann seinen Strom phasenweise auf ein bloßes Rinnsal reduzieren.
Dennoch folgt der Fluss unaufhaltsam dem Weg, den er sich gebahnt hat, oder er schafft sich ein neues Bett, falls es notwendig sein sollte. Er ist nicht aufzuhalten.
Ein Fluss kann breit oder schmal, flach oder tief, schnell oder langsam sein. Aber von allen Eigenschaften zeichnen ihn zwei besonders aus: Er bahnt sich seinen eigenen Weg, und er fließt unaufhaltsam. So lange, wie im Winter Schnee in den Bergen fällt, wie es im Frühjahr regnet und wie die Schwerkraft wirkt, strömen die Flüsse und halten durch.“ (S. 161/162)

Lasst uns wie Flüsse sein, fließen, unseren Weg finden und immer weiter gehen, unaufhörlich, im Zusammenspiel mit der Natur.

Alles Liebe, eure Kerstin

Fluss pixabay

(Foto: pixabay)

~ von der Raupe zum Schmetterling ~

Es ist nun ein paar Wochen her, da zeigte sich ein Bild von einer Raupe und einem Schmetterling vor meinem geistigen Auge bei der Meditation. Ich glaube es gibt wohl kaum ein Bild welches mehr für Wandlung, Veränderung, Transformation steht wie dieses.

Das Bild ist mir schon einige Male über den Weg gelaufen und in mir hat sich dabei irgendwie das Gefühl bzw. der Gedanke breit gemacht „Wenn ich nur hart genug an mir arbeite und mich immer weiter entwickel und alles anschau, durchforste und entwirre, dann werde ich zum Schmetterling.“ und so stieg in mir der Druck immer weiter zu kommen an. Weil ewig warten wollte ich ja nun auch nicht und vor allem wollte ich endlich mal fertig werden mit dem ganzem Sch***. Ich hatte sozusagen die Schn*** voll und wollte endlich mein Leben als Schmetterling genießen. Irgendwie ja vielleicht auch etwas verständlich.
Nun zeigte sich dieses Bild erneut – ich weiß leider gar nicht mehr welches Meditationsthema es war – und irgendwie verstand ich dieses Mal das Bild ganz anders. … … …
Ich habe tief in mir den Glauben, dass der große Geist, das Universum oder wie man es auch immer bezeichnen will, einen Plan für mich hat (für jeden einzelnen von uns) – ich habe eine Lebensaufgabe, ein Ziel, einen Auftrag und dieses Ziel kann ich nicht verfehlen. Alles was ich tu, wird mich irgendwie zu diesem Ziel bringen, auch wenn ich vielleicht ein paar Umwege gehe, so gelange ich aber doch immer zu diesem Ziel. Und wenn ich dieses Ziel erreicht habe, werde ich vermutlich sterben, weil mein Auftrag erfüllt ist.

Raupe pixabay

(Foto: pixabay)

Wir sagen nicht ohne Grund, dass wir ein Leben lang lernen und genau so ist es. Wir lernen ein Leben lang und wir entwickeln uns ein Leben lang. Welch Illusion erlag ich, dass ich dachte, ich könnte dies beschleunigen? Egal wie schnell die Raupe auch frisst, sie wird sich erst dann verwandeln, wenn ihre Zeit gekommen ist. Ich kann mich also von einem Prozess in den nächsten stürzen und ackern und an mir arbeiten, bis ich zu erschöpft bin um das Leben zu genießen oder ich lege zwischen all den Prozessen und Lernphasen auch mal Pausen ein. Ich werde mich dann verwandeln, wenn meine Zeit gekommen ist und die ist dann gekommen, wenn ich mein Ziel erreicht habe und sterbe. Ich finde es gar nicht traurig, sondern eher entspannend und tröstlich, denn da ich mein Ziel erreichen werde, werde ich mich auch verwandeln und bis dahin heißt es lernen. Und es ist auch nicht traurig, dass man stirbt, wenn das Ziel erreicht ist. Zumindest empfinde ich es so. (Schaut bitte ob dies für euch stimmig ist.)

Ich gehör zu den Menschen die sich sehr viel Druck selber machen. Ich erwarte viel von mir und selten ist es genug. Zwar habe ich meine Ansprüche schon heruntergeschraubt, aber ich möchte einfach der bestmögliche Mensch sein, der ich nur sein kann. Ein sehr hoher Anspruch, ich weiß. Nun hat mich die neue Betrachtung dieses Bildes beruhigt und mir eine ganze Menge Druck genommen. Denn … puuuh … da fließen die Tränen … in mir habe ich noch immer das Gefühl andere Menschen sind weiter als ich, sind besser als ich und können mehr als ich. Das liebe Thema der Zweifel und des Vergleichens. So oft habe ich daran schon gesessen und mir alles angeschaut, aber es ist so umfassend – ein Thema vieler, sehr vieler Menschen und Generationen. Ich weiß, ich bin gut. Ich gebe mein Bestes. Ich habe schon vielen Menschen und Tieren geholfen. Ich bin da, wenn ich gebraucht werde. Und doch seh ich halt all meine Baustellen, meine Themen die immer wieder aufploppen und angesehen werden wollen. Ich bin halt nicht perfekt, aber ich bin halt auch noch kein Schmetterling. Und wie ich im letzten Beitrag schrieb … der Weg der Heilung ist sehr lang und sehr verstrickt und verzweigt.
Es ist also gar nicht nötig zu rennen und sich in die Mitte aller Probleme und Themen zu stellen und auf einmal alle „erlegen“ zu wollen. Wie immer heißt es „step by step“.

Und vielleicht werden wir auch jeden Abend/Nacht zu einem Schmetterling, denn jeden Tag vollziehen wir eine Wandlung. 😉

Ich wünsche euch eine magische Zeit, voll Liebe, Freude und Dankbarkeit.

Alles Liebe, eure Kerstin

~ der Weg des Heilens ~

Warum ist der Weg des Heilens so ein schwieriger und langer Weg?

Ich möchte einmal versuchen zu erklären, was ich sehe. Schaut bitte unbedingt für euch, ob dies was ich erzähle auch stimmig für euch ist. Ich kann am Besten in Bildern erklären bzw. versucht ihr es bitte euch in Bildern vorzustellen.

Weg Wald pixabay

(Foto: pixabay)

Wir gehen einen Weg, den Weg des Lebens und ganz aktuell stehen wir an einem Punkt auf diesem Weg. Unser Blick richtet sich nach vorn, in die Zukunft. Aber lasst uns uns mal umdrehen. Dann sehen wir, dass wir schon reichlich Weg zurück gelegt haben. Unser eigener Lebensweg ist voll von Erinnerungen, positiv wie negativ. Beide Seiten bereichern unser Leben und prägen uns. Wenn wir heilen wollen, dann ist es nur zu verständlich, dass wir all die Erlebnisse und Geschehnisse bearbeiten müssen, die wir in diesem Leben, auf unserem Lebensweg erfahren mussten. Das ist oft schon einiges. Manches würden wir selber gar nicht als so tragend und wichtig bezeichnen und doch haben sie uns geprägt und verändert. Gehen wir unseren Lebensweg, gedanklich einfach mal zurück. Ich möchte mit euch zurück gehen, bis zu eurer Zeugung, denn da beginnt dieser Lebensweg. Theoretisch müssten wir jetzt am Ende bzw. am Anfang des Weges sein und doch führt dieser Weg weiter, er teilt sich. Es gibt ganz grob gesehen drei Wege, die sich in unserem vereinen – der mütterliche, der väterliche und der Weg der früheren Leben. Ich glaube es ist nur zu verständlich, dass wir mit der DNA unserer Eltern mehr Informationen mitbekommen haben, als „nur“ das Aussehen und einige Eigenschaften (ganz grob betrachtet). Wir haben auch von unseren Eltern ihre Erfahrungen und Erlebnisse, häufig sogar Traumata mitbekommen. Nicht nur mit der DNA, sondern auch durch ihre Energien, ihre Handlungen und Erziehung. Auch die gilt es aufzulösen, denn sie sind in unserem Rücken und wir tragen all das auf unserem Lebensweg mit uns, jeden einzelnen Schritt. Das klingt schon nach sehr viel Arbeit. Nur denkt nun mal weiter. Unsere Eltern haben vielleicht Geschwister und das Zusammenleben mit ihnen prägte sie auch, so dass selbst die Geschwister unserer Eltern auf uns wirken. Lasst uns mal noch weiter gehen. Unsere Eltern haben Eltern und Geschwister und Eltern mit Geschwistern, die wiederrum Eltern und Geschwister haben … … … schon allein unserer Weg, der sich in einen mütterlichen und väterlichen Weg teilt, wird immer und immer und immer weiter geteilt und spaltet sich auf. Es sieht aus wie eine Wurzel, die sich immer und immer und immer und immer weiter teilt. Das ist eine ganze Menge an Information und möglichen Traumata, die wir auf unserem Weg der Heilung zu lösen haben. Wir Tragen also Informationen und Traumata in uns aus Millionen von Generationen. Unser „Rucksack“, den wir auf unserem Lebensweg tragen, wurde somit von sehr vielen Menschen vor uns bereits getragen, gefüllt und dann an uns weitergegeben. Eigentlich wurde sogar aus all den einzelnen Rucksäcken zu unserer Zeugung ein neuer gepackt, in dem alle anderen stecken. Ein bisschen erschreckend oder?
Jetzt haben wir uns aber nur den mütterlichen und väterlichen Weg angesehen. Es gibt noch einen dritten Weg und das ist der aus den vergangenen Leben. Wir bringen aus unseren vergangenen Leben auch Informationen, Erfahrungen und Traumata mit. Ein weiterer Rucksack. Lasst uns gedanklich einmal, ein Leben zurück gehen. In unserem letzten Leben haben wir auch so einiges erlebt, aber gehen wir auch hier mal zum Punkt der Zeugung zurück … auch dieser Lebensweg teilt sich in drei Wege auf. Was will ich euch mit diesem Bild sagen? Nicht nur unser jetziger Lebensweg teilt sich dreifach, in unserem Rücken, sondern auch der unserer Eltern und Großeltern und Urgroßeltern etc. und genau dies geschieht auch noch in all unseren vergangenen Leben. Wir tragen in uns so unendlich viele Informationen aus vielen Leben in uns, dass wir nur nach und nach jedes einzelne Erlebnis und Trauma auflösen können. Ja, vielleicht macht es etwas Angst, weil die „Wurzeln“ so weit zurück reichen und so umfangreich sind, dass wir gar nicht in der Lage sind alles aufzulösen. Dennoch ist es gut zu wissen, dass vielleicht auch einiges, was wir jetzt durchleben auch deswegen geschieht, um etwas aus unserem „Rucksack“, den so viele Menschen gefüllt haben, auszupacken, anzusehen und zu lösen. Wir können nur nach und nach diese vielen Rucksäcke auspacken und die Geschehnisse uns ansehen und auch wir werden unseren Rucksack an die nächste Generation weitergeben. Wenn wir keine Kinder haben, so tragen die Kinder unserer Geschwister einen Teil unseres Rucksackes mit sich weiter.
Und genau, weil wir so viele Informationen, aus so vielen Leben (mütterlich, väterlich und die vergangenen Leben) in uns tragen, ist der Weg der Heilung so schwierig und lang. Eigentlich werden wir nie wirklich fertig werden, aber wir können unser Bestes geben, um das aufzulösen, wozu wir in unserem jetzigen Leben aufgefordert werden und die Chancen erhalten, damit wir vielleicht sogar unseren Rucksack etwas leichter weitergeben, als wir ihn erhalten haben. Und so werden uns nachfolgende Generationen sich ihren Rucksack ansehen und ihn versuchen leichter zu bekommen.

Ich glaube daran, dass eine Wandlung der Menschen geschieht. Sie werden bewusster und immer mehr begeben sich auf den Weg der Heilung. An irgendeinem Punkt sind wir bestimmt alle miteinander verbunden und so heilen wir nicht nur unseren Weg und unseren Generationenlebensweg, sondern heilen auch etwas im Rucksack eines anderen Menschen. Gemeinsam haben wir die Chance so viel mehr zu heilen, als uns eigentlich jemals bewusst sein wird. Das was du für dich heilst, heilst du auch für jemand anderes und das was jemand anderes für sich heilt, heilt er auch für dich.

Puuuuh … das war jetzt viel und das muss nun sicherlich erst einmal sacken. Aber lasst euch bitte nicht den Mut nehmen, immer und immer weiter zu gehen und hinzuschauen und aufzulösen. Wir werden nicht drum rum kommen irgendwann all das zu betrachten.

Fühlt euch bitte alle umarmt.

Danke, dass ihr diesen Weg mit mir geht und so mutig seid.

Ich wünsche euch allen eine heilsame und liebevolle Zeit.

Alles Liebe, eure Kerstin

~ 10-Years-Challenge ~

Im Facebook und in den Medien geht gerade die 10-Years-Challenge um. Menschen posten ein Foto von sich von vor 10 Jahren und von heute. Bei manchen kann man eine große Veränderung sehen, bei anderen fast keine. Ich habe von meinem Äußeren her lediglich die Haarfarbe geändert, sehe aber sonst noch genau so aus. Was ich viel spannender finde ist meine innere Wandlung innerhalb der 10 Jahre und mein Weg dorthin.

Anfang 2009 lebte ich noch in Halle/Saale, meiner Heimatstadt, Mitte des Jahres zog ich nach Arnstadt, bei Erfurt und Ende 2014 zog ich nach Berlin und Anfang 2018 nun nach Brandenburg/Havel. Das allein finde ich schon spannend. Aber die innere Veränderung … puuuh … wow … 2009 wollte ich neu beginnen und ich hatte eine Vision. Ich dachte ich wär endlich auf meinem Weg und begann die Goldschmiedausbildung. Dass ich so schnell an meine Grenzen komme, hätte ich nicht gedacht. Ich habe in der Zeit in Arnstadt meine psychischen Grenzen kennen gelernt und ich habe Phobien, Ängste und dunkle Zeiten gehabt, wie noch nie in meinem Leben zuvor. Ich war dort wirklich am Ende. Am absoluten Tiefpunkt und das für eine sehr lange Zeit. Erst in meinem letzten Jahr in Arnstadt begann ich mich zu verändern – Tierkommunikation und Schamanismus traten in mein Leben. Das veränderte schon einiges und führte mich langsam auf meinen Weg. Der Umzug nach Berlin brachte dann die Chance der wirklichen Veränderung mit sich. Ich musste mich all meinen Ängsten und Phobien stellen und dadurch lösten sie sich auf. Ich kam in Kreise von Menschen, die mir ähnlich waren. Ich konnte erahnen wer ich bin und warum ich so bin und all die Jahre so krank war. Endlich waren Menschen in meinem Leben, die mich verstanden und die ich verstand. Miteinander entwickelten wir uns und ich kam mir und meinem Weg, meiner Aufgabe, meiner Berufung immer näher. Die etwas über 3 Jahre Berlindsc_0059bearb2 logo kleiner waren ein Segen, so ein unglaubliches Geschenk. Die Ausbildungen und die ganzen Erfahrungen und Erkenntnisse … wow. Und nun bin ich glücklich in meiner eigenen Wohnung hier in der wirklich hübschen Stadt Brandenburg/Havel. Ich kann meine Wandlung gar nicht in Worte fassen, aber ich sehe und spüre sie ganz deutlich. Ich sitze hier an meinem Schreibtisch, die Sonne scheint und es ist klirrend kalt draußen … und ich schwelge in Erinnerungen und spüre die letzten 10 Jahre in mir … da gibt es ein Lächeln auf meinen Lippen und auch ein paar Tränen – sowohl vor Freude, als auch vor Traurigkeit, denn in diesen Jahren haben auch einige Menschen und Tiere mein Leben verlassen. Ich bin stolz auf meine Wandlung in den 10 Jahren. Ich hätte nie gedacht, dass ich das bin, was ich bin. Dieser Weg, diese Schritte und diese lange Zeit der Dunkelheit und Krankheit. All diese Auf und Abs und … puuuh … ich bin so dankbar für all das, egal wie schwer es auch immer wieder war und auch immer mal wieder ist.

Mir fällt gerade ein Text ein. Es geht darum, dass der Weg einer Heilerin kein leichter Weg ist und im Laufe der Zeit all der Mist hoch kommt und sich auflöst und sie hinter so vieles schaut und fühlt und so viel mehr wahrnimmt. Leider wurde der Beitrag im Facebook gelöscht, daher kenne ich den genauen Text nicht mehr und auch nicht mehr von wem der Text stammte, sonst hätte ich ihn euch hier eingefügt. Der Text hat mich damals sehr berührt, weil ich mich wiedererkannte darin. Ich selber würde mich nicht als Heilerin bezeichnen, ich helfe nur Menschen und Tieren auf ihrem Weg, ich begleite und unterstütze sie. Aber das ist wohl alles eine ganz persönliche Definitionssache.

Die 10-Years-Challenge hat in mir gerade also einiges bewegt. Vielleicht mag der eine oder andere auch außerhalb von seinem Äußeren und den Fotos schauen, was in den letzten 10 Jahren so in seinem Leben geschah und wie er sich innerlich veränderte.

Dann lasst uns weiter wandeln und immer weiter unseren Weg im Leben gehen.

Alles Liebe, eure Kerstin

~ ein Gespräch mit Hühnern ~

Pferde, Hunde und Katzen, das sind meine üblichen Gesprächspartner in der Tierkommunikation. Es ist möglichen mit jedem Tier, egal ob Maus, Hase, Elefant, Ameise oder Spinne, zu sprechen. Nun meldete sich eine Kundin bei mir, die sich wünschte mit ihren vier Hühnern zu sprechen. Die Hühner waren frisch (3 Wochen) eingezogen und niesten. Es ging um die ganz üblichen Themen: fühlten sie sich wohl, hatten sie Wünsche, fehlte ihnen etwas, was brauchten sie um zu genesen, wie schlimm krank waren sie etc. Ich bekam von jedem Huhn ein Foto, da ich die Gespräche immer einzeln führe. Diese Gespräche waren für mich eine ganz neue Erfahrung und wirklich eine Lektion im Bereich der Tierkommunikation.

hühner pixabay

(Foto: pixabay)

Ich bereitete mich auf das erste Gespräch (per Protokoll) vor und öffnete das Bild von Huhn 1. Kaum war ich mit ihr verbunden klingelten meine Ohren nur so vor Stimmen und Geschnatter, mein Kopf schwirrte und die Worte, Bilder und Gefühle rasten nur so durch mich hindurch. Alle vier Damen redeten auf mich ein und ich wusste so schnell gar nicht wie mir geschah. Die zickt die an und die hat das gesagt und die das und die ist doof und die hat das gegessen und die das und … es lief genau so ab wie man es sich unter zickigen Hühnern vorstellt. Ich „floh“ erst einmal und überlegte mir, wie ich wirklich mit jeder einzeln reden kann, ohne gleich von allen stimm-, bild- und gefühltechnisch attackiert zu werden. Ich isolierte sie geistig und schirmte sie von einander besonders stark ab während des Gesprächs. So konnte ich mit jeder einzelnen sprechen. Es ist gar nicht so spannend, was sie alles sagten, aber ich war beeindruckt wie verschieden ihre Charaktere waren. Jede schimpfte am Anfang natürlich erst einmal über jede andere, aber als sie sich Luft gemacht hatten und der Dampf abgelassen war, waren sie wirklich kooperativ und erzählen von sich, wie sie sich fühlten und welche Wünsche sie hatten. Bei den Wünschen wahren sie sich einig – mehr Mehlwürmer. Das eine Huhn war sehr dominant und sprach auch mit mir sehr erhaben, das andere war ganz natürlich und schlicht, die nächste war zickig und fühlte sich unantastbar und die letzte war wie eine ganz alte Dame. Es war unglaublich spannend. Alle vier Hühner bekamen von mir am Ende noch Energie um besser zu genesen, was auch gut anschlug. Jetzt erhalte ich immer freudig Fotos von der „Besitzerin“, wenn die Damen wieder ein Ei gelegt haben.

Es ist so unglaublich spannend wie verschieden die Tiere alle sind und es war für mich wirklich ein Highlight mit diesen Damen sprechen zu dürfen. Danke Anna S. für deinen Mut und dein Vertrauen! Ich freue mich auf weitere Gespräche mit den Damen.

Wenn auch ihr gern ein Gespräch mit euren Tieren haben wollt, dann schreibt mir einfach.

Alles Liebe, eure Kerstin

~ schamanische Fernbehandlung ~

Beim Scheiben des Kundenberichts fiel mir auf, dass ich noch gar nichts über die Fernbehandlung und deren Vorteil geschrieben habe. Ich habe keine Praxis, da meine Kunden aus ganz Deutschland, Österreich und der Schweiz kommen. Daher bieten sich Fernbehandlungen an.

Wie läuft soetwa ab?

Vor der Behandlung findet ein Gespräch statt. Hier möchte ich gern alles wissen, was wichtig ist – Themen, Probleme, Ängste, Krankheiten, Verluste, Wünsche etc. Alles was zu diesem Zeitpunkt präsent ist möchte ich erfahren. Dennoch wird das Gespräch auf 15 Minuten beschränkt, denn sonst ufert es aus und es wird kein Ende gefunden. Die Konzentration muss bei dem Wesentlichen und Wichtigen sein. Das Wichtigste für mich ist der Wunsch, das Wunder. Wie wäre es, wenn all die Themen und Probleme verschwunden wären? Ich notiere mir all das was wichtig ist und dann beginne ich mit der schamanischen Arbeit. Der Kunde tut hierbei gar nichts. Ich empfehle auch tatsächlich, dass die Kunden in der Zeit nichts tun und sich einfach mal eine Stunde Ruhe gönnen. Warum empfehle ich das süße Nichtstun für diese Zeit? Es gibt Menschen die spüren die Behandlung. Bei manchen kribbelt es oder ihnen wird schwindlig oder sie werden müde oder müssen plötzlich weinen. Das kann durchaus passieren, aber ist nicht zwingend notwendig. Nichts von der Behandlung zu spüren bedeutet deswegen nicht sofort, dass es nicht funktioniert oder man zu unempfindlich ist. Jeder ist anders und alles ist hier in Ordnung. Es wäre aber in meinen Augen zu gefährlich Auto zu fahren, sich auf eine Leiter zu stellen o.ä. Während der Behandlung zeigen sich nur die Dinge, die zum jetzigen Zeitpunkt gelöst und/oder integriert werden sollen. Wenn man mehrere Behandlungen zum selben Thema macht, dann wird sich auch immer wieder etwas anderes zeigen. Das liegt zum einen daran, dass wir weiterleben und auch neue Energien und Einflüsse auf uns wirken und wir aufnehmen und … wenn man mit einem Male alles entfernen und/oder integrieren würde, dann wäre das System überfordert. Ich beschreibe es gern mit Tennisbällen. Wenn man von einen, zweien oder dreien getroffen wird, dann ist es weniger schmerzhaft, als wenn 40 oder 50 Tennisbälle einen mit einmal treffen. Außerdem sind wir nicht in der Lage mit so einer großen Veränderung umzugehen. Und hier zeigt sich ein großer Vorteil der Fernbehandlung für mich. Im Nachgespräch erzähle ich dem Kunden einiges über die Behandlung und gebe Informationen, Aufträge und Übungen weiter, aber nur so viel, wie er wissen muss. Warum? Wir Menschen neigen dazu uns an alten Dingen festzuhalten und uns diese dann wieder zurück zu holen. Ich möchte es mal in einem Bild versuchen zu erklären. In der Behandlung sehe ich, dass der Mensch zwei linke Schuhe trägt und damit schon viele Jahre gelaufen ist. Die Schuhe sind zu klein und drücken und am rechten Fuß einen linken Schuh zu tragen ist mehr als unbequem. Nun entferne ich in der Behandlung die Schuhe und ziehe dem Menschen für ihn maßgeschneiderte Schuhe an – kein drücken, kein Schmerz, nur Wohlgefühl. Im Nachgespräch erzähle ich dem Menschen, dass ich einiges entfernt habe, erwähne die Schuhe aber nicht. Mit der Zeit merkt der Mensch, dass sich etwas verändert, kann aber gar nicht sagen warum, weil er nicht weiß wo er suchen muss, denn die zwei linken Schuhe hatten auch zu Schmerzen in der Hüfte, in den Knien usw. geführt. Der Mensch genießt diese Veränderung und kann sie annehmen. Wenn ich dem Menschen im Nachgespräch erzählen würde, er hat eine sehr lange Zeit zwei linke Schuhe getragen, denn wird er mit seiner Aufmerksamkeit auf die Füße und die Schuhe gehen. Er wird jede Veränderung genau untersuchen, erwarten und bewerten. Er wird sich vermutlich auch fragen, warum er zwei linke Schuhe so lang getragen hat und warum er es nicht selber bemerkt hat. Seine Gedanken sind so sehr bei den zwei linken Schuhen, dass er sie irgendwann wieder trägt, einfach weil er sich so sehr auf sie konzentriert hat. Die Behandlung hat daher nicht so gewirkt wie sie hätte wirken können. Sicherlich kann es sein, dass wir manchmal alte Dinge noch einmal zurückholen müssen, damit uns bewusst wird, wie schön die Veränderung war, aber es ist eigentlich nicht nötig. Wenn der Kunde alles wissen möchte, dann werde ich ihm natürlich auch alles erzählen, aber meine Erfahrung ist, dass es gut tut nicht alles zu wissen und daher freier zu sein. Ich gebe nach der Behandlung auch die Informationen, Aufträge und Übungen weiter, die sich während der Behandlung gezeigt haben und die der Kunde durchführen sollte. Es steht ihm aber immer frei dies nicht zu tun. Es sind alles nur Empfehlungen von mir und Botschaften der Spirits.

DSC_0013 bearb LogoSo durfte ich schon einigen Menschen helfen und ich freue mich immer sehr, wenn sie sich nach einiger Zeit wieder bei mir melden und mir erzählen, wie es ihnen ergangen ist und nun geht. Ich kann keine Veränderung versprechen, aber ich habe noch nicht erlebt, dass sich gar nichts verändert hat. Oft verändern sich andere Dinge, als erwartet und diese führen dann nach und nach zu dem was sich der Kunde wünschte. Man muss hier einfach offen bleiben und schauen was sich so bewegt. Veränderungen können dann „ausbleiben“ bzw. geringer sein, wenn der Mensch verbissen auf die Veränderung wartet oder sich darauf versteift, dass sich genau DAS zu verändern hat. Manchmal sind einfach andere Wege zu gehen, um an den Punkt zu gelangen zu dem man möchte. Dies muss noch nicht einmal ein Umweg sein. Hierbei fällt mir gerade ein Zitat ein

Das Leben ist ein Weg.
Das Leben führt dich auf ebenen Wegen.
Es führt dich auf Umwege.
Manchmal führt es dich auch auf Abwege.
Es führt dich auf einsame Wege.
Aber letztlich führt es dich
immer zum Ziel.
(Udo Hahn)

In diesem Sinne, wünsche ich euch schöne Wege und wenn ich euch auf eurem Weg begleiten und euch unterstützen und helfen darf, dann bin ich gern für euch da.

Alles Liebe, eure Kerstin

~ Erfahrungsbericht eines Kunden ~

Ich freue mich gerade sehr. Vor einigen Tagen meldete sich eine Kundin bei mir (sie möchte anonym bleiben, aber ich darf euch von ihr erzählen), die ich im letzten Jahr 2 Mal schamanisch behandelt hatte. Beides waren Fernbehandlungen. Sie „kam“ sehr erschöpft, deprimiert und voll von Ängsten und Sorgen zu mir. Sie war schon einmal bei einer Schamanin gewesen, aber die wollte sie jeden Monat sehen um diverse Dinge zu entfernen und das immer und immer wieder. Das Leben der Kundin hatte sich dadurch aber nicht verändert und sie fühlte sich auch nicht besser, nur ihr Konto spürte die Veränderung. Daher war sie skeptisch. Im Vorgespräch klärten wir worum es ging, was sie sich wünschte und was sie sich so für ihr Leben vorstellte. Versprechen kann und will ich nicht machen, aber eine Veränderung tritt immer ein, nur in welchem Umfang ist offen. In der schamanischen Arbeit, entfernte ich einige Fremdenergien, Wesen und erdgebundene Seelen, alte Glaubenssätze, Ketten und mehr. Sie war sehr „belagert“ gewesen und nachdem ich das alles entfernt hatte (was zu diesem Zeitpunkt sich zeigte und zu entfernen war) konnte ich neue, positive Energien, Glaubensätze, Bilder und ihre eigenen Seelenanteile integrieren. Immer wieder reiste ich schamanisch in die Anderswelt, bat meine Spirits um Informationen und befragte auch meinen Tensor (Einhandrute) nach diversen Hinweisen und Informationen. Beide Arbeiten waren sehr umfangreich. Nach der Behandlung rief ich sie an und erzählte ihr ein wenig von der Behandlung und fragte sie, wie es ihr ginge und wie die Behandlung für sie war, ob sie etwas gefühlt hatte oder ähnliches. Sie hatte auf dem Sofa gelegen und Tee getrunken und ab und zu die Augen geschlossen, aber gespürt hatte sie nichts. Daher war sie etwas skeptisch. Die zweite Behandlung fand 2 Monate später statt und schon da konnte ich bei ihrer Erzählung einige Veränderungen wahrnehmen. Sie selber bemerkte sie erst nachdem ich sie darauf aufmerksam gemacht hatte. Sie hörte sich schon viel positiver und leichter an. Die zweite Behandlung war ähnlich intensiv und es zeigten sich weitere fremde Energien, die zu entfernen waren und andere Seelenanteile kehrten zurück. dsc_0056bearb logo kleinerDas ist ganz normal. Auch während der Behandlung spürte sie nichts. Nun nach einigen Monaten meldete sie sich wieder bei mir und berichtete mir, wie sehr sich ihr Leben verändert hatte. Sie hatte die Übungen, die ich ihr empfohlen hatte gemacht und sie konnte nun endlich wieder lächeln und positiver durchs Leben gehen. Ihre Ängste wurden schwächer und Situationen denen sie früher aus dem Weg gegangen wäre, tritt sie jetzt entgegen, zwar mit schlotternden Knien, aber sie traut es sich. Und sie spürt wie alles sich langsam zum Besseren wendet.

Ich freue mich sehr über ihren Mut und ihre Veränderungen. Sie hat wieder sehr viel mehr Freunde am Leben.

Danke, dass ich das teilen darf.

Liebe Grüße, eure Kerstin

~ Wer nicht hören will muss fühlen … ~

(Foto: pixabay)

… oder so ähnlich ist das gerade bei mir. Ich habe seit einigen Tage Migräne, Nasenbluten und/oder heftige Kopfschmerzen. Meine Motivation ist im Urlaub oder fährt irgendwo jubelnd Bobbycar und meine Frustration ist so hoch, dass mich besser niemand anspricht – noch nicht einmal mit „Sie“ und „Ihre königliche Hoheit“. Ja, solche Phasen habe ich auch und diese Phase geht jetzt schon ein paar Tage, vielleicht sogar schon eine Woche – ich hab keine Ahnung. Ich nerv mich selber damit, denn ich bekomm gefühlt nix auf die Reihe und meine Spaziergänge beschränken sich auf die Wege zwischen Schlafzimmer, Wohnzimmer, Küche und Bad (den Flur muss ich da zwangsläufig auch nutzen) und frische Luft gibt es nur auf dem Balkon. Meine Augen sind dank Migräne nur schwer offen zu halten und mein Kopf ist nur dazu zu gebrauchen um ihn auf ein Kissen zu legen oder einen Kühlakku drauf zu drücken.
So einen oder zwei Tage mit schönen Filmen auf dem Sofa und nix tun, kann ja auch wirklich mal nett sein, aber spätestens nach dem zweiten Tag reicht es und man will endlich wieder etwas tun und wenn es nur mal ein Spaziergang ist und nicht nur die 10min frische Luft schnappen auf dem Balkon. Nun gut, dank Frau Migräne war an Bewegung nicht wirklich zu denken und an Arbeiten sowieso nicht. Ich war genervt, denn ich fragte mich wo meine Motivation und der Drang meine Visionen umzusetzen geblieben waren. Es ging nichts. Gar nichts. Überhaupt nichts. Null Komma Null. Egal was ich versuchte. Selbst das simpelste Karten legen war nicht möglich, weil ich dann sofort den nächsten Migräneanfall mit Aura bekam. Und glaubt mir, es ist kein Spaß, wenn man über 30min lang nichts mehr sehen kann. Ich habe in mich reingefühlt und geforscht und geschaut und gemacht und getan und war so lieb zu mir wie nur irgendwie möglich, aber es wurde einfach nicht besser. Ich fragte mich dann irgendwann welche Energien denn bitte im Universum unterwegs sind, dass ich so niedergestreckt wurde und meine Möglichkeiten bei null waren. Und heute … heute bekam ich von einem Freund einen Link zu einem YouTube-Video geschickt zum Thema Astrologie im Januar. Der erste Teil war informativ (kostete mich dabei aber extreme Anstrengung, um konzentriert zu bleiben), aber der zweite Teil … nach ca. 2.30min brüllte ich nur noch vor Lachen und „schlug“ mir mit der Hand auf die Stirn. Also mal ganz ehrlich … wenn die Sterne und Planeten so stehen, dass die Energien zähl wie ein Kaugummi sind und man da alles an Energie reinsteckt um sich zu befreien, dann kommt halt irgendwann mal der Holzhammer und streckt einen nieder. Ich musste so lachen und dachte nur „Kerstin, denkst du wirklich, du kannst gegen das Universum arbeiten?“ … seit dem lache ich endlich wieder und es ist mir eine so extreme Last von den Schultern gefallen, das kann man sich nicht vorstellen. Ok, die Kopfschmerzen sind noch da und es ist noch immer für mich extrem schwer mich zu konzentrieren und zu sehen etc., aber ich bin nicht mehr gefrustet und ich weiß, dass es sich wieder ändern wird und nicht an mir liegt. Ja, denn auch ich zweifel immer wieder an mir und hinterfrage mich. Nun gut, ich werde jetzt weiterhin jeden Tag neu beginnen und schauen was möglich ist und dabei immer das tun, was geht und so liebevoll zu mir sein wie nur irgendwie möglich.
Heute wurde mir mal wieder gezeigt, wie wichtig es ist, dass es Menschen gibt die zeigen, dass man nicht mit einem Problem allein ist. Ich bin nicht daran „schuld“, dass ich gerade nicht das alles tun kann, was ich eigentlich will und ich muss nicht kämpfen, sondern darf langsam das tun, was möglich ist. Versteht ihr (?), wir helfen uns gegenseitig indem wir offen sind und zeigen wie es uns geht und dann findet auch eine Erleichterung statt und es kehrt Frieden in uns ein.
Ich bin sehr dankbar für die Videos, die ich heute gesehen habe und für die Informationen die ich dadurch bekam.
Wir sind alle nur Lernende und das ein Leben lang.

Ich wünsche euch einen schönen Abend und eine gute Nacht.

Alles Liebe, eure Kerstin

~ nicht nur Licht und Liebe ~

Je mehr wir uns entwickeln um so häufiger begegnen uns die Worte „sende Licht und Liebe“ … ein Mensch verletzt uns oder wir erleben etwas oder wir lesen etwas oder oder oder … irgendwann heißt es dann „sende Licht und Liebe“ und damit wäre dann alles erledigt. Also ich bin nicht nur Licht und Liebe. Ich kann auch wütend sein oder verletzt. Erst gestern Abend hat mich etwas verletzt. Eine Aussage eines Menschen der mich nicht kannte und nur ein paar Worte las und meinte man solle mal meinen Verstand suchen. Joar … äh … was soll ich sagen. Mir tat das weh. Da spielte es in dem Augenblick keine Rolle, dass mir bewusst war, dass es eigentlich gar nichts mit mir zu tun hatte und wenn man sich die Person ansah, dann war vollkommen klar, wo das Thema ist und wieso ich es abbekam, aber es verletzte mich erst einmal. Ich kann mit ganz vielem umgehen und ich bin auch kein Mensch der schnell Kommentare im Facebook löscht und Menschen sperrt oder blockiert, aber hier tat ich es binnen Sekunden. Hier war mir klar, dass ich kein Wort schreiben und auch keine Energie in diesen Menschen investieren musste. Aber ich war verletzt. Und ich fragte mich wieso. Wieso verletzte mich so eine Aussage? Und als ich mich dann einige Zeit später wieder beruhigt hatte begann ich zu forschen. Ich fragte meine geistigen Helfer und ich schaute mir meinen Tag an, was da so passiert war und dann schaute ich mir auch ganz alte Situationen an und nach und nach löste sich der Knoten und das Bild ergab einen Sinn. Jetzt ist die Frage, sende ich der Person „Licht und Liebe“ oder lass ich es einfach. Und ganz ehrlich? Ich lass es. Es gibt Menschen denen muss man nicht „Licht und Liebe“ senden, denn das bringt bei denen nichts, weil sie nämlich gar nicht hier sind. Die leben in einer ganz anderen Welt und da habe ich z.B. keinen Zugang zu und will es auch gar nicht. Ich habe mich gestern und heute mehrfach gereinigt und an meiner Geschichte gearbeitet und hingeschaut, denn schlussendlich geht es ja um mich und wie ich mit solchen Situationen umgeh UND warum ich sie anziehe und sie mir begegnen. Ich sollte etwas lernen und das habe ich.

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(Foto: pixabay)

Es ist also nicht alles „Licht und Liebe“ und beides ist auch nicht immer die Lösung, manchmal kann man auch einfach etwas lassen und einen Menschen lassen und nichts tun. Und Menschen die sich auf ihrem Weg befinden werden immer wieder Menschen begegnen, die sie herausfordern und auch dann wird man feststellen, dass man auch nicht nur Licht und Liebe ist, sondern auch noch ganz viel mehr und das ist so was von in Ordnung. Glück bedeutet nämlich nicht nur freudig und liebevoll zu sein, sondern auch mit seinen Ängsten und Verletzungen umzugehen und sie anzunehmen und zu wissen „Morgen ist ein neuer Tag!“.

Also … „Morgen ist ein neuer Tag!“ und mal schauen was der so alles bringt.

Alles Liebe, eure Kerstin

~ Erinnerung an schöne Momente ~

20190108_114608 bearb logo kleinerVor einigen Tagen erinnerte mich Facebook an mein Zettelglas, welches ich mal gemacht habe. Leider weiß ich nicht mehr wann das war, es ist schon mind. 5 Jahre her. Es ist ganz leicht und einfach eine schöne Idee. Man braucht nur ein Glas mit Deckel (damit es nicht so verstaubt) und Notizzettel, die bunten sehen am schönsten aus. Jetzt schreibt man jeden Tag oder jede Woche oder so oft wie man will, auf einen Zettel einen schönen Moment, eine Erkenntnis oder etwas anderes Schönes, faltet den Zettel und legt ihn ins Glas. Nach und nach füllt sich das Glas mit schönen Erinnerungen und wenn man Lust hat, dann liest man diese Erinnerungen. Ich habe mein Glas damals zu Silvester geleert und gelesen. War einfach schön zu sehen, dass das Jahr viel schöner war als ich so dachte und ich wurde an tolle Momente erinnert.

Ich werde es auch wieder anfangen, denn ein Tagebuch zu schreiben ist nicht so meins, aber so kleine kurze Sätze auf einen bunten Zettel … das bekomm ich hin. *grins*

Ich wünsche euch einen wundervollen Tag.
Alles Liebe, eure Kerstin

~ Mitleid etc. ~

Nach meinem Beitrag gestern, in dem ich euch davon erzählte, dass ich lange unter Depressionen litt und was ich so Verschiedenes erlebt habe, erhielt ich einige Nachrichten und davon stand in vielen, dass sie Mitleid mit mir haben, was ich alles erlebt und durchlebt habe. Ich möchte es noch einmal ganz deutlich sagen, ich möchte kein Mitleid, denn ich bin in Frieden mit all dem was mir passiert ist. Ich arbeite auf meine Art und Weise alles auf und mir geht es so gut wie selten in meinem Leben. Mitleid ist also vollkommen unnötig, davon einmal ganz abgesehen, dass es eine unschöne Energie ist, die niemand braucht.

Ich schreibe auch über all das was ich erlebt habe, erlebe und tue, weil ich anderen Menschen sagen möchte „Ihr seid nicht allein.“. Wir leben nun einmal in einer Gesellschaft, in der der Schein gewahrt wird und wir Fassaden und Masken tragen und jeder nach Außen so toll, erfolgreich, gesund und aktiv wie nur möglich dastehen will. Ja keine Schwäche zeigen und nur so vor Kraft und Energie strotzend sich darstellen. Das ist nicht so. Und in ganz vielen Familien gibt es Probleme. Viele Menschen fühlen sich mit ihrer Arbeit nicht wohl oder in ihrem Umfeld oder gar in ihrer Partnerschaft. Ganz viele Menschen sind erschöpft und traurig oder haben depressive Phasen und wissen manchmal nicht mehr wie es weiter gehen soll oder was sie tun sollen. Das geht vielen Menschen so. Viel mehr als wir denken. Und genau aus dem Grund schreibe ich das, denn ich möchte, dass ihr wisst, dass ihr nicht allein seid und dass wir es ruhig zeigen dürfen. Traurigkeit, Erschöpfung, Hoffnungslosigkeit, Verzweiflung …20190107_135655 bearb logo kleiner all das passiert jedem Menschen mal und wir brauchen es nicht verstecken. Niemand brauch sich verstecken. Und wer so richtig tief in einer Depression, Burnout etc. steckt, der darf sich Hilfe holen, der soll sich bitte Hilfe holen, denn dafür gibt es all die Menschen die ihnen helfen wollen. Gemeinsam Wege finden, um wieder lachend durchs Leben zu gehen und das Leben als Abenteuer zu betrachten und sich all dem zu stellen was kommt und offen sein. Den Weg gibt es. Ich glaube daran, denn ich habe es erlebt und ich erlebe es immer wieder. Ich erlebe es immer wieder dann, wenn ich erschöpft, müde, kraftlos und traurig bin. Wir durchleben alle diese Phasen mal und niemand ist davor gefeit. Die Frage ist nur, ob wir uns damit verstecken oder anderen zeigen „Hey, auch mir geht es mal nicht gut und ich nehme Hilfe an und dann wird es wieder besser. Du bist nicht allein.“. Ich möchte euch also Mut machen.

Ich bekomme durch meine Beiträge nicht nur liebe Nachrichten, sondern ich bekomme auch Dinge an den Kopf geworfen und vorgeworfen, die ich hier gar nicht nennen möchte. Ich mache aber weiter, denn ich bekomme auch Nachrichten von Menschen die froh darüber sind, dass ich das tu und nur für diese Menschen und für mich und um die Gesellschaft etwas zu verändern, tu ich das. Ja, ich triggere und manch einer hat vielleicht auch Angst vor mir … ich kann all das verstehen, nur helfen wir uns nicht, wenn wir schweigen.

Bitte gebt auf euch acht und nutzt all die Chancen die ihr bekommt, damit ihr euren ganz persönlichen Weg durch das Abenteuer Leben schafft.

Alles Liebe, eure Kerstin

~ Sekundenmeditationen ~

Sekundenmeditationen sind kleine Pausen im Alltag, die ich sehr lieb gewonnen habe. Hierfür müsst ihr gar nichts können und könnt es beinah jederzeit machen.

20190107_084633 bearb logo kleinerWann habt ihr das letzte Mal euren ersten Kaffee oder Tee des Tages wirklich genossen? Die warme Tasse in der Hand spüren und den ersten Schluck richtig spüren, fühlen und schmecken. Dafür braucht ihr gar nicht viel Zeit, denn es dauert nur ein paar Atemzüge und wenige Sekunden, um zu riechen, zu schmecken und zu fühlen. Früh am Morgen die frische Luft einatmen und dabei vielleicht den Vögeln zuhören. An einer Blume riechen und den Duft in sich aufsaugen. Die Scharr von Spatzen, die in einem Busch sitzen und wild zwitschern, bemerken und mit einem tiefen Atemzug spüren. Wasser oder Gras an den Füßen oder ein einzelner Regentropfen der die Haut berührt oder der Wind der durch das Haar weht … es gibt ganz viele Möglichkeiten, jeden Tag, für einen kleinen Augenblick raus aus dem Kopf und ins Fühlen zu kommen und den Alltag mal kurz Alltag sein zu lassen.
Versucht es und schenkt euch selber diese kleinen Inseln am Tag. Gönnt es euch.

Ich wünsche euch einen wundervollen Start in die neue Woche.
Alles Liebe,
eure Kerstin

~ wenn alte Schuhe nicht mehr passen ~

Erst kürzlich wurde ich wieder auf ein sehr altes Thema von mir gestoßen. Wie ich schon in einem alten Beitrag schrieb, war ich seit Jugendtagen depressiv. Erst relativ spät, weil ich niemanden davon erzählte und es für mich behielt, begann ich mit Therapien. Ich habe verschiedenste Therapien versucht und auch diverse Medikamente bekommen und das teilweise über einen sehr langen Zeitraum. Nichts davon half wirklich. Ich kam aus meinem Gefühl völlig falsch zu sein, hier nicht hinzugehören und nie gut genug zu sein, nicht heraus. Es wurde einfach nicht besser, egal was ich tat. Und die Psychopharmaka wirkten null, von den Neben“wirkungen“ mal ganz abgesehen. Die Lüge, dass Psychopharmaka nicht abhängig machen, glaube ich lange, bis ich sie absetze und durch einen Entzug ging. Ich möchte niemandem raten, selbstständig diese Medikamente abzusetzen, denn dies kann gefährlich sein. Ich tat es dennoch und eines ist mir bewusst, alles was „erst einen Spiegel“ aufbauen muss führt zu einer Form der Abhängigkeit, denn was passiert denn, wenn man das Medikament nicht mehr nimmt? Das ist ganz persönlich meine Meinung.

Nun saß ich in meinem Leben vor vielen Ärzten und Therapeuten und alle versuchten mir zu helfen und mich aus meinem Kreislauf herauszuholen. Aber es wirkte nicht und vor allem wirkte es nicht dauerhaft, weil ihnen eine Komponente fehlte. Ich kann es glaube ich mit einem Puzzleteil am besten beschreiben. Man hat eine Lücke im Puzzle und es gehört ein quadratisches Teil mit vier „Nasen“ (Nennt man das so? Aber ich denke ihr wisst was ich meine.) rein, aber die Ärzte und Therapeuten geben dir nur quadratische Puzzleteile mit 3 Nasen, dann sieht es erst einmal so aus, als würde es passen, aber es fehlt eben eine „Nase“ um es wirklich vollständig zu haben. Und so lief ich ganz lang herum und war eben nicht vollständig und „geheilt“.         … das Thema „heilen“ und „geheilt“ werden ist schwierig. Kann man wirklich heilen oder geheilt werden ? … ich weiß es ehrlich gesagt nicht, denn nach jedem „abgearbeiteten“ Punkt ploppt irgendwann ein neuer auf. Ich würde daher statt „Heilung“ „Wandlung“ sagen. Man wandelt sich und mir dieser „Wandlung“ kommt die „Nase“.         … Nun aber wieder zurück. Als ich dann die Tierkommunikation und den Schamanismus kennen lernte, veränderte, wandelte ich mich. Kaum jemand kann uns so gut beibringen und lehren im Hier und Jetzt zu leben wie die Tiere. Wenn Tiere fressen, dann fressen sie, wenn sie spielen, dann spielen sie, wenn die schlafen, dann schlafen sie. Wie ist es denn bei uns Menschen? Wenn wir essen, dann lesen wir oder schauen wir fern oder arbeiten sogar noch nebenher. Schlafen ist doch für viele Menschen ein Problemthema. Sie leiden unter Ein- und Durchschlafproblemen, weil ihnen so viel im Kopf herumschwirrt. Wenn wir spazieren gehen, dann denken wir auch weiterhin an unsere Probleme, Aufgaben und Themen, anstatt einfach mal nur ganz bewusst einen Fuß vor den anderen zu setzen. Wir sind also oft gar nicht in der Lage mehr nur das zu tun, was wir tun. Und genau das können uns die Tiere beibringen. Dafür muss man gar nicht zwingend Tierkommunikation können. Es reicht schon sie zu beobachten. Das habe ich von den Tieren gelernt und das tut mir gut. Immer wieder merke ich, wie ich wirklich bewusst gehe oder wie ich ganz bewusst schmecke oder fühle. Kürzlich erst, der erste Schnee fiel und eine Schneeflocke landete auf meiner Lippe. Das war ein unglaublich intensives Gefühl, das ich schon ewig nicht mehr wahrgenommen habe. Oder das Gefühl, wenn man heißen Tee trinkt, wenn einem kalt ist. Wie diese warme Flüssigkeit sich im Mund anfühlt, den Hals wärmt und sich dann die Wärme im Körper verteilt. Sich dafür mal Zeit nehmen. Die haben wir, wenn wir das wollen, denn das sind alles Sekundenmeditationen. Einfach genießen und nachspüren. Mehr ist es eigentlich nicht. So schulen wir unser Bewusstsein und das Leben im Hier und Jetzt. Als dann einige Zeit später noch der Schamanismus in mein Leben kam, füllte sich mein Puzzle. Auf eine ganz andere Art und Weise wird mit der Seele gearbeitet, ganz anders als in allen Therapien. Hier geht es nicht nur ums Umdenken, sondern auch mit ums Umfühlen, ums Schauen was fehlt und was zu viel ist, ums Ausgleichen, ums Annehmen und Abgeben. Erst durch den Schamanismus habe ich den Mut in mir gefunden Dinge zu tun und zu wagen, die ich davor niemals getan hätte, einfach weil ich so viele alte Muster und Glaubenssätze in mir hatte, dass ich gar nicht in der Lage dazu war. In den Jahren zuvor, hätte ich mich niemals getraut laut an der Kasse zu sprechen und der Kassiererin Geld für eine mir fremde Person zu geben. (Ich habe euch davon in einem Beitrag erzählt.) Ich hätte mich niemals beschwert oder etwas getan, womit ich auffallen könnte. Im Mittelpunkt zu stehen ist noch immer nicht meins, auch wenn ich als Löwe dies wohl gern tun sollte und mir auch bewusst ist, dass ich oft im Mittelpunkt stehe, aber es gar nicht will. Ich habe noch viele Themen an denen ich lerne und wandel. Aber habe ich in den letzten Jahren so eine große Wandlung vollzogen, die ich durch die Schulmedizin niemals gemacht hätte. Ich habe durch die Tierkommunikation und den Schamanismus mein quadratisches Puzzleteil mit den vier „Nasen“ gefunden. Dieses Puzzleteil kann für jeden etwas anderes sein.

20190106_101207 bearb logo kleinerIch musste gerade darüber nachdenken, wie ich überhaupt auf das Thema gekommen bin. … Ein alter Arzt holte eine alte Diagnose für mich heraus und ich weiß eins, ich habe keine Depressionen mehr und das habe ich meinem Weg der Tierkommunikation und des Schamanismus zu verdanken. Diese alten Schuhe passen mir nicht mehr. Niemand von uns ist davor gefeit Erschöpfungszustände zu bekommen, nur liegt es in unserer Hand damit zu arbeiten und uns zu wandeln, auf dem Weg der uns die vierte „Nase“ bringt. Wer sich auf seinen ganz persönlichen Weg begibt, wird keine Rückschritte mehr machen können, auch wenn es sich manchmal so anfühle mag. Wer auf seinem Weg ist, der ist immer in Wandlung und so wie aus einem geschliffenen Diamanten kein Rohdiamant mehr werden kann, so kann aus uns nicht mehr das alte Ich werden, weil wir immer an einem anderen Punkt sind, wenn uns alte Themen begegnen.

Ich möchte jedem Mut machen, seinen Weg zu suchen und sich auf diesen zu begeben, auch wenn andere Menschen es nicht verstehen können und der Weg nicht leicht sein wird. Es ist dein Leben. Nur deins. Und wenn du „Ja“ zu dir sagst, dann wird sich alles irgendwann zeigen und du beginnst die Wandlung die für dich bestimmt ist. Und irgendwie beginnt man mit der Wandlung auch eine Wanderung – auf in Abenteuer. Es bedarf nur ein „Ja“ zu sich und zur Selbstliebe, denn die Liebe ist der Schlüssel zur Veränderung.

Alles LIEBE für euch,

eure Kerstin

P.S.: Kennt ihr das Lied „für die Liebe“ von Berge? Für mich eins meiner Herzenslieder.

~ Tag 5 im neuen Jahr und die lieben Vorsätze ~

Wenn das Jahresende immer näher rückt, dann erinnern wir uns an all die unerfüllten Vorhaben und Vorsätze des Jahres und oft denken wir „Im nächsten Jahr wird alles anders, dann mach ich …!“. Ja, gut … Vorsätze zur Gewichtsreduktion und zur Sportmotivation kennen wir glaube ich alle irgendwie. Irgendwann in unserem Leben haben wir uns das bestimmt schon mal vorgenommen, also ich auf jeden Fall. Eigentlich ist es doch seltsam, dass wir ein Datum wählen für solch eine Veränderung. Warum nehmen wir nicht den 9.1. oder den 25.8. oder was weiß ich? Eigentlich doch auch nur ein Tag oder? Nun gut … Vorsätze … auch ich habe welche bzw. habe ich eine Frage für mich, die ich wirklich verinnerlichen will „WAS WÜRDE ICH JETZT TUN, WENN ICH WÜSSTE, ICH KÖNNTE NICHT VERSAGEN?“. Einfach mal nicht mehr alles hinterfragen und durchdenken und durchspielen und zerkauen, sondern wagen und tun. Ich muss gerade an mein Jahr 2016 denken, da habe ich so viel gewagt und getan und damals war für mich völlig klar „Ich habe die Schnauze voll, ich will nichts mehr durchdenken und dadurch kaputt machen, sondern ich will es tun, jetzt, sofort und auf der Stelle und nicht erst in ein paar Tagen, Wochen oder Monaten. JETZT!“ Und ich habe sehr viel getan. Nun gut, die Rückschau ist nett, aber wir leben ja im Jetzt und nun haben wir schon den 5. Januar 2019. Wir sieht es denn bei euch mit den Vorsätzen aus? Seid ihr noch fleißig dabei? Ich schätze mich im Moment sehr glücklich, denn die Raunächte brachten mir Visionen und Ideen für das Jahr und mein Leben. Dinge die echt toll sind und die ich auch umsetzen kann. Ich bastel auch tatsächlich schon an den Projekten herum und bin gespannt wie sie werden und was da noch so alles passiert. Ich bin also im TUN und WAGEN, was dann damit passiert … keine Ahnung, aber ich tu es erst einmal, weil es sich gut anfühlt und weil ich es kann. (Das man über ungelegte Eier nicht spricht ist klar oder? Ich mag noch nichts erzählen, solang ich noch brüte und rumbastel.)
20190105_120501 bearb logo kleinerIch muss auch sagen, dass ich in diesem „Jahr“ (2018/19) die Raunächte auch wieder ganz anders wahrgenommen und durchlebt habe als die Jahre zuvor. Ok, es kommt irgendwie bei mir immer mehr hinzu was ich mache, aber das fühlt sich auch alles total stimmig an. Finde ich schön.

So und nun würde mich interessieren, wie die ersten Tage des Jahres für euch waren. Wie sieht es mit euren Vorsätzen oder Vorhaben aus? Oder welche Wünsche habt ihr für das Jahr 2019, die ihr verwirklichen wollt?

Ich wünsche euch ein zauberhaftes Wochenende und genießt die schöne Zeit.

Alles Liebe, eure Kerstin

~ mein Jahresrückblick 2018 ~

puuuuh 20181005_180454 bearb Logo kleiner… was war das nur für ein Jahr. Aber fang ich mal von vorn an.

Im Januar stand mein Umzug von Berlin nach Brandenburg an. Ja, unglaublich … es ist nun schon fast ein Jahr wieder her … ich kann es selber kaum fassen. Nachdem erst gar nichts klappen wollte, hatte ich das ganz gr20171214_113817 bearb Logo kleineroße Glück einige ganz tolle Helfer beim Malern meiner Wohnung zu finden. Gemeinsam haben wir die Wohnung von schwarzen Playboybunny, rosa, beigen, türkisen und beerefarbenen Wänden innerhalb eines Tages befreit. Ich danke euch von Herzen dafür. Und ich bin noch immer meiner Mutti so unendlich dankbar dafür, dass sie mich so sehr bei dem Umzug unterstützt hat. Sie war vor dem Umzug für mich da und auch danach. Gemeinsam haben wir alles ein- und auch wieder ausgepackt und alle Möbel aufgebaut. Ich bin ihr sooo dankbar. So viel Unterstützung von so viele Menschen … DANKE! Dabei möchte ich aber auch all meine 20180808_171338 bearb Logo kleinerZusammenbrüche erwähnen, denn ohne Tränen und Verzweiflung lief das alles nicht ab. Ich wusste zeitweise nicht mehr wie das alles funktionieren sollte. Ich lief psychisch wirklich auf Krücken. Aber dann war der Umzug geschafft und dank meiner Mutti und meines Nachbarn war meine Wohnung innerhalb einer Woche (+/- Tage) fertig eingerichtet. Dann konnte ich endlich wieder arbeiten und Menschen und Tieren helfen. Leider nicht sehr lange, denn nach nur 2 Wochen erwischte mich die Grippe und legte mich flach. Naja, wenn man von einem Stress in den 20180714_141608 bearb Logo kleinerNächsten ohne Pause und Ruhe geht, dann streikt der Körper irgendwann einmal und so war es dann auch bei mir. Ab da ging ich es ruhiger an und achtete besser auf mich. Ich fing an Brandenburg für mich zu entdecken. Sehr langsam und zögernd, denn ich brauche immer sehr lang für alles. Meine Katzen dagegen20180620_173850 bearb Logo kleiner hatten sich unglaublich schnell in der Wohnung eingelebt und waren sehr schnell zu Hause. Ich dagegen fremdelte relativ lange. Mir war aber von Anfang an bewusst, dass ich in einer sehr schönen Gegend lebe. Ich begann den Marienberg für mich zu entdecken und die Ufer der Havel. Durch einen Freund lernte ich andere tolle Menschen kennen. Leider hat dieser Freund mein Leben wieder verlassen – auf unschöne Weise, aber ich habe damit Frieden geschlossen und bin dankbar für die gemeinsame Zeit. Aber auch hier flossen reichlich Tränen bei mir. Ich bin nun mal ein emotionaler Mensch. Und natürlich darf ich das Einweihungs-Willkommens-Picknick nicht vergessen. Oh man war das toll. Wir haben gelacht, getanzt, gegessen und uns so richtig wohl und lebendig gefühlt. Laute Musik, Trommeln und Tanz mitten auf dem Marienberg und die anderen Menschen verstanden gar nicht was los war. *lach* Ich denke auch gern an die Fahrten zum See, nackt baden und den Sonnenuntergang genießen. Es war schön. Ha20181019_165026 bearb Logo kleinerch … und die Besuche bei meiner lieben Freundin auf ihrem Hof, mit ihren so wundervollen Tieren. Es war einfach wunderschön mit dir und ich muss immer wieder daran denken. Ich hoffe sehr, dass ich dich auch im nächsten Jahr besuchen kommen kann. Und wenn ich an Freundinnen denke, dann muss ich auch an den Besuch meiner besten Freundin denken. Mit ihr und ihrem Mann haben wir Sanssouci unsicher gemacht. Wobei das einzig unsichere war wohl mein Schuh, denn relativ schnell riss ein Riemchen und wir mussten den Schuh mit Klebeban20180722_222940 bearb Logo kleinerd reparieren. *lach* Und dabei lernte ich meinen „zukünftigen Ex-Ehemann“ kennen. Ach ja, das war lustig. Irgendwie waren wir mit diesem Mann ins Gespräch gekommen. Ich bekam sogar eine Umarmung von ihm und als wir dann aus dem Gebäude gingen und uns einen Moment ausruhten kam er noch einmal vorbei und wir sprachen alle miteinander, bis sein Kollege ihn rief und er meinte „Moment, ich habe gerade meine zukünftige Ex-Ehefrau kennen gelernt.“. *lach* Ach war der Tag lustig. Und dann vor ein paar Monaten lernte ich tolle Menschen bei der wöchentlichen Meditationsrunde der buddhistischen Mönche aus Päwesin kennen, zu der ich nun immer gehe und zu deren tollen Musical ich jetzt erst im Dezember war.

20181214_185004 bearb Logo kleinerEs gab in diesem Jahr sehr viel zu lachen und auch sehr viel zu weinen. Ich habe super schöne Zeiten gehabt, in denen es mir richtig gut ging und ich viel zu lachen hatte und es leicht und fluffig und lustig war und ich hatte Zeiten, in den ich weinte und verzweifelte und nicht mehr wusste wie es noch weiter gehen soll. Es gehört alles zusammen. Und noch vor einigen Wochen hätten vermutlich die ganzen schweren und traurigen Sachen meinen Blick auf das Jahr 2018 bestimmt, aber ich bin mitten in den Raunächten und da geschieht gerade so viel in und mit mir. Ich bin einfach sehr gespannt, was das Jahr 2019 mit sich bringt. Sicherlich werde ich viel lachen und auch einige Male weinen … so ist das Leben … eine Achterbahn, ein Auf und Ab, ein Hin und Her. Aber ich freu mich darauf und ich hoffe ihr auch.

20180928_121828 bearb Logo kleinerIch wünsche uns allen einen wunderschönen Silvesterabend und einen guten Rutsch ins neue Jahr 2019. Wir feiern 365 neue weiße Blätter, die wir frei gestalten können, ganz wie wir wollen. Auf das es ein buntes, fröhliches, glückliches, friedliches, gesundes und liebevolles Jahr für uns alle wird.

Alles Liebe, eure Kerstin

~ Silvester vs. Tiere ~

Wie in jedem Jahr gibt es nun zwei Fronten die sich miteinander streiten. Die eine Gruppe von Menschen feiert Silvester mit Feuerwerk und die andere Gruppe sagt, man solle statt dem Geld für Feuerwerk lieber das Geld für andere Dinge ausgeben, spenden oder sparen bzw. wenigstens an die Tiere denken und kein Feuerwerk kaufen. Und beide Seiten haben ihre Berechtigung.

Ich habe zwei Raubtiere. Meine Lucy hat früher mit mir das Feuerwerk angesehen. Solang ich bei ihr war, war für sie alles ok. Auch heute noch schaut sie mich erst an, wenn es draußen knallt und versichert sich, dass sie keine Angst haben braucht. Das ist sehr spannend, denn ansonsten ist sie ein echter Angsthase. Romero hingegen ist sonst sehr mutig, aber die Böller und Raketen machen ihm richtig Angst. Man darf hier nicht vergessen, dass unsere Tiere sehr viel besser hören als wir. Ich selber bin kein Freund von dem Lärm zu Silvester und bin lieber in meiner Wohnung bei geschlossenen Fenstern, als mich ins Freie zu begeben. Mir ist es einfach zu laut. Und wenn es mir schon zu laut ist, dann möchte ich nicht wissen, wie schlimm es für unsere Tiere sein muss. So ganz kann ich mir nicht vorstellen, dass es Tiere gibt, die es gar nicht stört, denn den Lärm bekommen sie alle ab. Auch wenn sie sich augenscheinlich ruhig verhalten, wird es etwas mit ihnen machen.

Nun ist es aber auch schon eine sehr lange Tradition Feuerwerk zu Silvester abbrennen zu lassen und einerseits so das alte Jahr zu verabschieden und das neue zu begrüßen. Ursprünglich wurde so viel Lärm gemacht, weil man Angst vor den Geistern hatte und diese verscheuchen wollte. Damals noch mit ganz anderen Mitteln, wie Peitschen, Trommeln, Rasseln, Dreschflegeln etc. Es ist also auch ein Brauch und irgendwie wollen wir ja auch gern alte Bräuche pflegeDSC_0300 bearb Logon.

Schlimm finde ich die Unachtsamkeit und Leichtsinnigkeit mancher Menschen – sowohl jung wie alt. Es werden Böller aus dem Fenster oder Balkon geworfen und das auch dann, wenn Menschen oder Tiere direkt unter ihnen sind. Ich muss nicht erwähnen, dass es eine große Verletzungsgefahr gibt und sich die Tiere losreißen und wegrennen könnten. Es ist einfach Verantwortungslos, wie manche Menschen mit Feuerwerk umgehen. Das macht mich persönlich sehr wütend und ehrlich gesagt, dürfte mir so ein Mensch nicht begegnen. Auch musste ich schon lesen, dass es Menschen gibt, die von sich selber sagen „mir sind die Tiere scheiß egal, ich will meinen Spaß haben“. Dass mir da die Hutschnur platzt muss ich nicht erwähnen. Ich wünsche mir wirklich mehr Bewusstheit für einander und bei dem Umgang miteinander und dem Feuerwerk. Wenn wir alle etwas mehr auf einander achten würden, wäre es so schön.
Ich persönlich finde die Raketen sehr schön anzusehen und ihr Lärm reicht mir mehr als aus. Auf Böller etc. könnte ich gut verzichten. Erschreckend finde ich die Bilder die zeigen, welche Massen manche Menschen an Feuerwerkzeug kaufen. Sie geben Unsummen aus, was ich persönlich nicht verstehen kann. Allerdings tu ich auch Dinge die andere nicht verstehen können. Wenn ich einen Wunsch hätte, dann würde ich mir wünschen, dass auf Böller besonders die illegalen und extrem lauten verzichtet wird, denn ihnen kann ich ehrlich gesagt keinen Sinn entnehmen.

Ich werde meine Tiere so gut wie möglich begleiten und unterstützen. Ich werde sie in energetische Hüllen packen und ihnen hoffentlich so etwas helfen. Viel mehr kann ich selber gar nicht tun, außer Ruhe bewahren.

Ich wünsche uns allen sehr, dass wir gut im Jahr 2019 landen und dass es für uns alle freudvoll, liebevoll, gesund, glücklich und bunt wird.

Alles Liebe, eure Kerstin

~ Glaube ohne Religion ~

20181221_211515 bearb Logo kleinerLetzte Nacht beging ich die Wintersonnenwende, einen heidnischen Brauch den es schon so unglaublich lange gibt. Viele heidnische Bräuche wurden nach und nach von der Kirche eingenommen und „überlagert“. Ich möchte hierzu keinen Roman schreiben, denn im Internet gibt es genug Beiträge hierzu und z.B. in dem Buch „Rauhnächte“ von Elfie Courtenay wir auch viel beschrieben. Bräuche und Rituale, die durch die Natur und deren Ereignisse entstanden sind, sind mir näher als die, die durch die Religion erschaffen wurden. Ich bin dabei diese für mich zu entdecken und zu erforschen.

Ich bin ein Mensch der betet und einen Glauben hat. Allerdings gehöre ich keiner Religion an.

Erst kürzlich wies mich ein Mann darauf hin, dass die Energien mit denen ich arbeiten würde, satanisch wären. Ich weiß nicht was an Naturgeistern, Mutter Erde, Vater Himmel und den Spirits satanisch wär, aber ich habe gewusst, dass ich diesen Mann dort lassen muss wo er ist. Er hat seinen Glauben und ich meinen. Nach seinen Worten auf meiner Seite und seinem Profil zu „urteilen“ (ja, das sollte man nicht tun und dennoch waren dort Beiträge die sehr eindeutig sind) ist er ein strenger Christ. Er bat mich unvoreingenommen die Bibel zu lesen. puuuuh … das wird nicht geschehen. Mich wird auch niemand bekehren können oder irgendwie dazu bringen einer Religion beizutreten. Er ist der Meinung Gott hat alles erschaffen. Ich persönlich kann mit dem Wort „Gott“ nicht das verbinden, was die Kirche und andere Religionen damit verbindeen. Ich glaube an den großen Geist, das große Geheimnis, das große Ganze. Es gibt für mich kein Bild. Es ist für mich eine Energie die ich spüre und die überall ist und die in jedem von uns ist. Jeder kann sie für sich so nennen, wie es sich für ihn richtig anfühlt.
Eine ehemalige Freundin von mir sagte mal „Ich nehme mir aus allen Religionen das was mir gefällt und lebe so.“ – das fühlt sich für mich sehr stimmig an. Religionen haben durchaus etwas Positives. Sie geben Menschen einen Halt und eine Richtung. Allerdings habe ich das Problem, dass Worten geglaubt wird und das bei einigen Menschen sehr radikal, die ein Mensch niedergeschrieben hat. Weder die Bibel noch der Koran oder was auch immer, kamen durch einen „Lichtstrahl“ auf die Erde und waren plötzlich da. Ein Mensch hat diese Worte zu Papier gebracht. Ein Mensch hat diese Worte erhalten und wer sagt denn, dass dieser Mensch exakt diese Worte erhalten hat und nicht Bilder oder Gefühle wahrnahm und diese dann mit seinen eigenen Worten beschrieb? Und hierbei können „Übersetzungsfehler“ auftreten. Wir glauben vielen Worten. Wir lesen Sachbücher und glauben dem was geschrieben steht, mal mehr und mal weniger. Oft hinterfragen wir dies, nur fehlt mir das teilweise in Bezug auf Religionen. Da gibt es Menschen die sehr radikal sind und all das glauben was ihre Religion predigt, aber vieles andere wird von ihnen hinterfragt. Das ist doch irgendwie skurril oder?

Ich gehe nun seit einigen Monaten zur Meditation bei den buddhistischen Mönchen hier in Brandenburg. Es sind ganz wundervolle Menschen. Und auch hier habe ich meine „Probleme“. Mit sehr vielem kann ich mitgehen, aber es gibt gewisse Punkte, die auch hier für mich nicht stimmig sind.

Dieses Gut und Böse, Himmel und Hölle, damit habe ich im Moment wirklich ein Thema. Warum sollte es einen Himmel und eine Hölle geben und wer bestimmt was gut und was böse ist und wer wohin kommt? Ich habe den Glauben in mir, dass meine Seele (also ich) auf diese Erde gekommen ist um Erfahrungen zu machen und diese Erfahrungen können so viel sein. Irgendwann sind wir alle mal Täter und mal Opfer – was durch sehr schwere Ereignisse passiert sein kann, aber vielleicht war es der Auftrag dies zu erleben, so schlimm wie es auch war und ist. Ich möchte nichts beschönigen oder klein machen oder entschuldigen, denn uns wiederfahren Dinge, die wirklich schrecklich sind und wir tun auch Dinge die wirklich schrecklich sind, aber dies ist mein Weg mit dem Thema Himmel und Hölle und meinen eigenen Erlebnissen umzugehen. Ich habe in mir den Glauben gefunden, dass alles einen Grund hat und dass es einen Plan für mich gibt, den ich gar nicht kenne und mein Leben hat ein Ziel, welches ich auch nicht kenne, aber egal was ich tu und wofür ich mich an Weggabelungen entscheide, ich werde immer an das Ziel kommen und den Plan erfüllen, auch wenn ich Umwege gehe. Für mich ist es wichtig anderen Menschen und den Tieren so gut wie ich nur kann zu helfen und ihnen zu dienen (ein schwieriges Wort, über das ich meinen ersten Blogbeitrag schrieb) und zu mir selber so gut zu sein, wie ich nur kann. Ich bin keine Heilige und ich bin nicht perfekt. Ich habe Fehler und ich mache Fehler. So wie ich in einigen Bereichen meines Lebens Opfer war, so war ich auch schon Täter und selbst mit diesen Worten bin ich gerade Täter, denn ich kritisiere und werte und verletze vermutlich Menschen sogar gerade. Wer bestimmt also jetzt was gut und was böse ist und wer in den Himmel und wer in die Hölle kommt und wie das mit dem Karma ist? Das ist es, weswegen ich für mich glaube, dass wir hier sind um Erfahrungen zu machen, die schönen wie die schmerzhaften. Und so wie ich hinterfrage, so bitte ich euch darum meine Worte zu hinterfragen. Was ist für euch stimmig? Woran glaubt ihr? Wie empfindet ihr dies alles? Findet bitte euren Weg und eure Wahrheit. Ich glaube es gibt mehr als nur eine Wahrheit. Aber eine der schönsten Wahrheiten ist wohl, dass die Liebe das einzige was wirklich zählt und heilt.

Alles Liebe, eure Kerstin

~ Gedanken ~

Heute begehen wir die Wintersonnenwende. Ich werde auf einem Zettel alles schreiben was ich loslassen will. Ich werde auf einen Zettel schreiben wofür ich dankbar bin. Und ich werde auf einen Zettel schreiben was ich mir in mein Leben wünsche. Heute ist die Nacht am Längsten, die Dunkelheit umschließt uns und ab morgen kehrt das Licht zurück. Das Licht wird geboren. Und nun bald beginnen auch die Raunächte – die Zeit zwischen den Zeiten. Eine Zeit der Ruhe, des Innehaltens, des Rückzugs und der Rückschau, sowie dem Blick nach Vorn. Und all das spüre ich schon – ich ziehe mich schon seit einigen Tagen zurück und ich schau seit gestern sehr bewusst in die Vergangenheit, auf das letzte Jahr und die Jahre zuvor.

Ich bin gerade keine starke Frau. Ich bin gerade nicht taff, nicht selbstbewusst, nicht immer nur aufrecht und kraftvoll. Seit gestern weine ich und das ist sowas von in Ordnung und gut. Vor allem weil ich diese Dankbarkeit und auch das Glück in mir dennoch fühle. Jetzt wäre es mal schön in den Arm genommen zu werden und sich einfach nur mal anzulehnen, nur gibt es das gerade nicht für mich. Ich muss an Zeiten denken, in denen ich „nur“ schwach war und es für den damaligen Mann genau richtig war, denn er konnte die Männerrolle des Beschützers, Ernährers, Held, Helfer und Fels in der Brandung übernehmen. Als ich dann in meine Kraft kam verlor er diese Aufgaben und die Beziehung brach auseinander. Das „Problem“ einer starken Frau ist, dass sie für diese Aufgaben keinen Mann mehr braucht und wenn die Frau in ihrer Kraft ist und einen Mann kennen lernt, dann beginnt eine Beziehung auf einer ganz anderen Ebene und wenn dann die Frau einen schwachen Moment hat, dann … tja, dann bringt es das Beziehungskonstrukt auch wieder ins Wanken. Und so wanke ich gerade mit mir selber. Ich bin eine Frau, die einerseits weiß was sie kann und dass sie keinen Mann für die klassischen Rollenbilder braucht, die aber auch weiß, dass sie ihre schwachen Momente hat und sich nach einer Schulter sehnt und doch weiß, dass sie aktuell gar keinen Mann an ihrer Seite aushalten würde. Ganz schön verrückt. Aber für ich gerade genau so und irgendwie auch stimmig.

Ich bin so unglaublich glücklich und gesegnet, denn ich habe im Moment Menschen in meinem Umfeld, die mir so unendlich wichtig sind und mir so unglaublich viel bedeuten. Wir haben immer ein offenes Ohr für einander und helfen und unterstützen uns wo wir nur können und dass über sehr viele Kilometer hinweg. Es gi20181219_183347 bearb logo kleinerbt doch wohl kaum ein größeres Geschenk. Und zu alle dem fällt mir immer mehr auf, wie viel mehr ich spüre, als noch vor Jahren. Was ich alles wahrnehmen kann und wie tief ich es in mir aufnehme und genieße. Kürzlich ging ich außen am Weihnachtsmarkt vorbei. Ich spürte Freude und das Klingeln der Karussells und die Liebe der Menschen. Noch bevor der Weihnachtsmarkt kam roch ich die gebrannten Nüsse, die Zuckerwatte und die Lebkuchen, einige Meter weiter war der süße Geruch verschwunden und es roch nach Bratwürsten und Glückwein. Und ich bin nicht einen einzigen Schritt über den Weihnachtsmarkt gegangen. Die Luft ist so gefüllt von all den Gerüchen. Und mir wurde bewusst wie intensiv ich dies alles wahrgenommen habe. Im krassen Gegensatz dazu ist die Stimmung in den Geschäften, wo die Luft zum zerreißen angespannt ist und man das Gefühl hat, nur ein kleiner Funke würde nötig sein, damit alles explodiert.
Es ist gerade so wie in einer Dose voller bunter Perlen – jeder Schritt bringt andere Gefühle, Gerüche, Begegnungen und Energien. Es ist bunt und wild und gemischt und alles eben irgendwie da, nur in ganz verschiedener Konzentration. So wie jede Farbe aus verschiedenen Farben zusammengesetzt ist und wenn man die Konzentration einer Farbe verändert verändert sich die ganze Farbe.

Heute Abend werde ich die Wintersonnenwende begehen. Meine Raunachtskerzen habe ich schon gefertigt und in den nächsten Tagen werde ich meine 13 Zettel mit den 13 Wünschen schreiben. Der Block mit der Pastellkreide liegt für die Raunachtsbilder bereit und ich freue mich darauf wieder zu jeder Raunacht eine schamanische Reise zu machen. Ich weiß noch nicht, ob ich dieses Mal euch davon berichte, so wie damals von meinen Drachenreisen zur Raunacht. Wir werden es sehen, was ruft.

Ich wünsche euch eine magische Wintersonnenwende und ein besinnliches Weihnachtsfest und zauberhafte Raunächte.

Alles Liebe, eure Kerstin

~ das Schönste am Leben ~

Gestern Abend sah ich durch Zufall den Anfang von dem Film „Stadt der Engel“. Ein kleines Mädchen stirbt und als der Engel sie holt, fragt er sie was ihr am Leben am Besten gefallen hat. Ihre Antwort ist „Pyjamas“ – die flauschigen mit Füßen (…).

Ich finde diese Frage sehr schön und sie passt so gut zu meinem gestrigen Tag.

Ich möchte euch nur ganz kurz von meinem Erlebnis erzählen. … Ich stand gestern an der Kasse und eine alte Frau im Rollstuhl hatte eingekauft, wusste aber nicht, ob ihr Geld reichen würde. Die Schlange hinter mir wurde immer länger und die Menschen immer genervter, denn das Geld reichte leider nicht um alles zu kaufen. Kurz um, ich gab einfach der Kassiererin 4€, damit die Frau sich sowohl die Bananen als auch die Orangen kaufen konnte und sich nicht entscheiden musste. Schließlich haben wir Weihnachten. Nun muss ich gestehen, dass mich die ganze Situation sehr wütend gemacht hatte. Diese genervten Menschen hatte einen vollen Einkaufswagen und mussten sich nicht darüber Gedanken machen, was sie kaufen konnten und was nicht. Gerade zur Weihnachtszeit spenden so viele Menschen Geld an Organisationen, wo sie gar nicht wissen, wofür ihr Geld genutzt wird, aber dem „eigenen Nachbarn“ wird nicht mehr geholfen. Dieser Frau haben tatsächlich nur 30ct gefehlt – das Restgeld wollte ich nicht und überließ es der alten Dame. Und mir war es eine Freude und ein Geschenk ihr helfen zu können.
Aktuell sind so viele Menschen genervt, wütend und aggressiv. Ich mag die Wohnung schon gar nicht mehr verlassen. Lange habe ich nicht mehr solche Energien so massiv gespürt. Ja, wir stehen kurz vor Weihnachten, vorher haben wir noch die Wintersonnenwende und dann kommen auch die Raunächte und Silvester – und es fühlt sich so an als wenn ganz viele Menschen völlig erschöpft sind und deswegen kochen die Energien noch einmal so extrem hoch. Ich wünsche mir sehr, dass es sich bald wieder beruhigt.

20181219_081011 bearb Logo kleinerNun mag ich aber wieder auf die Frage zurück kommen, was denn das Beste an diesem Leben ist? Für mich sind es meine Tiere, Familie und Freunde, aber auch der Duft von Plätzchen im Ofen, von Kerzenlicht, von aufsteigendem Rauch, wenn ich räuchere. Ich liebe die Stille der Nacht und die ersten Vögel am Morgen. Oder das Gefühl in einem frisch bezogenen Bett zu liegen. Ich mag es so sehr mit anderen Menschen zu lachen, dass mir der Bauch weh tut und die Tränen laufen. Und ich mag es andere Menschen zu berühren und zu sehen wie sie eine Gänsehaut bekommen, zu umarmen, Stoff auf nackter Haut zu spüren oder nackt in einen See zu baden. Das Knistern vom Schaumbad in der Badewanne. Einen einzelnen Regentropfen oder eine Schneeflocke auf der Haut zu spüren. Im Frühjahr und Sommer an einem Blumenladen vorbei zu gehen und in diese Wolke an Düften zu treten und sie zu riechen. Und es gibt noch so viel mehr. Es gibt so viel Wunderschönes auf dieser Welt und in diesem Leben. Für mich sind das alles die Dinge, die mich wirklich reich machen, weil ich sie so bewusst wahrnehmen kann. Für das alles bin ich dankbar. Was ist für euch das Beste an diesem Leben?

Alles Liebe,

eure Kerstin

~ Krafttiere, Helfertiere, Totem, Geisthelfer, Geistführer ~

Dies alles sind meine Erfahrungen und mein Wissen, welches ich aus Büchern, Erfahrungen/schamanischen Reisen, Ausbildungen und Gesprächen zusammengetragen habe. Jeder möge bitte für sich überprüfen, ob es stimmig ist.

Krafttiere, Helfertiere, Totem, Geisthelfer und Geistführer sind nicht real, sondern energetisch. Meist werden sie zu reisen in die Anderswelt/Nichtalltägliche Wirklichkeit (schamanische Reisen) genutzt, aber man kann sie auch immer bei Problemen und Situationen befragen, in denen man Hilfe benötigt.

Wer ist wer?
Das Krafttier ist ein tierischer Begleiter, der für eine sehr lange Zeit oder gar für dein ganzes Leben an deiner Seite ist. Man kann durchaus mehrere Krafttiere haben. Krafttiere, Helfertiere und auch das Totem können alles von Ameise über Drache, Einhorn und Pegasus bis zum Zebra sein.

Die Helfertiere sind ebenfalls tierische Begleiter, allerdings verbleiben sie meist nur für einen „kurzen“ Moment oder Situation bei einem, was allerdings auch Tage, Wochen, Monate oder Jahre sein können. Sie unterstützen und helfen einem in dieser bestimmten Situation. Es ist schwierig zwischen Kraft- und Helfertieren zu unterscheiden. Ob dies wirklich notwendig ist, darf jeder für sich entscheiden.

Das Totem ist ein tierischer Begleiter, den man seit seiner Geburt hat. Dieses Tier ähnelt einem sehr und spiegelt viele Facetten wieder. Man hat nur ein Totem. Dies kann man auch jederzeit befragen, wenn man Hilfe benötigt.

Der Geisthelfer ist ein nichtanimalischer Helfer. Das umfasst sehr viel, z.B. Götter/innen, Kentauren und andere mystische Wesen wie Feen, Elfen, aber auch Helden können darunter sein wie Superman oder Wolverine, aber auch andere Menschen wie Hildegard von Bingen oder Mutter Teresa. Es können alle Wesen sein, die uns erscheinen und nicht tierisch oder „halb“tierisch sind, eben auch Superhelden oder oder oder. Es geht hier darum, dass sie über eine Kraft, Wissen, Energie verfügen und diese Kraft, das Wissen, die Energie benötigen wir und damit können wir uns helfen. Geisthelfer „nutzt“ man wie Krafttiere, Helfertiere oder Totem. Auch Geisthelfer kann man mehrere haben und sie bleiben unterschiedlich lang.

Der Geistführer ähnelt dem Geisthelfer, allerdings haben wir hiervon nur einen und er berät uns eher, als dass wir ihn für Reisen oder andere Arbeiten nutzen. Er hat eine ähnliche Bedeutung wie das Totem, ohne aber uns so sehr zu ähneln.

Wie finde ich mein Krafttier etc.?
Diesen Helfern begegnet man auf schamanischen Reisen. Ich persönlich empfehle immer, dass das erste Krafttier jemand geübtes holt oder man live von jemandem angeleitet wird, zu dieser schamanischen Reise. Ich habe gehört, dass es auch Videos gibt wo man angeleitet wird und man sein Krafttier finden kann, allerdings habe ich dies nie ausprobiert und kann dazu nichts sagen.
Wenn man sein Krafttier hat und sich im schamanischen Reisen geübt ist, dann kann man nach Helfertieren, Totem, Geisthelfer und Geistführer auch selber suchen. Ich habe mir für mein Totem jemanden gesucht, weil ich da einfach nicht befangen sein wollte. Jeder muss da für sich entscheiden was richtig ist.

Wofür brauche ich Krafttiere etc.?
Wir haben alle immer wieder Situationen und Probleme wo wir nicht weiter wissen oder wo uns Kraft, Energie oder Wissen fehlt. Hierfür kann man dann auf verschiedenste Arten und Weisen diese Helfer befragen, aufsuchen oder „zu sich nehmen“.

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Ich habe nun ein Jahr jeden Tag eine schamanische Reise zu einem meiner 12 Drachen gemacht und sehr viel von ihnen gelernt. Das ist der Grund weswegen ich auch jedem ans Herz legen kann ganz viel Kontakt zu seinen Krafttieren aufzunehmen. Wer es kann, dann in schamanischen Reisen und wer das noch nicht kann, kann es mit Meditation versuchen. Sie verfügen über sie viel Wissen und Informationen … nutzt sie.

Immer wieder lese ich in anderen Gruppen darüber, dass Menschen einem bestimmten Tier immer und immer wieder begegnen und daraus schließen, dass dies ihr Krafttier ist. Sicherlich ist es möglich und es gibt durchaus ganz besondere Begegnungen, die darauf schließen lassen. Wir können ja schließlich mehrere Krafttiere haben. Ich möchte nur eins hinzufügen … es gibt Tiere, denen wir hier nicht begegnen können. 😉 Damit meine ich jetzt nicht nur Löwe, Nilpferd, Wal, Giraffe oder Pinguin, sondern auch Drachen, Pegasus, Einhorn und Co. Deswegen versucht weiter zu schauen als „nur“ in eurer Umgebung.

Stellt gern Fragen, wenn etwas unklar ist oder ich etwas verwirrend geschrieben haben sollte oder ihr einfach noch Fragen habt.

Alles Liebe, eure Kerstin

Collage Wolf Elefant Geier

~ wieder eine Lektion ~

Ich habe aktuell meine Mutti zu besuch. Sie hilft mir immer dann mit meinen Raubtieren, wenn ich mal wieder plane einen Workshop zu besuchen und dann womöglich mehrere Tage viel unterwegs bin.

20181109_114353 bearb Logo kleinerGestern waren wir spazieren und ein paar Besorgungen in der Stadt machen. Wir wollten uns gerade auf den Rückweg machen, als ich im Augenwinkel auf der anderen Straßenseite etwas Seltsames sah. Ich konnte es erst nicht erkennen. Etwas bewegte sich da auf dem Boden und das auf eine unnatürliche Art und Weise. Irgendwann verstand ich, dass dort eine verletzte Taube lag. Passanten gingen vorbei und schauten das verletzte Tier an, aber taten nichts. Auch meine Mutter und ich wollten erst weiten gehen, aber die ganze Zeit ratterte es in meinem Kopf „Was kann ich tun? Was ist zu tun?“ und dann wählte ich einfach die 112 und sagte, dass eine verletzte Taube auf dem Bürgersteig sich seltsam bewegt und vermutlich verletzt ist. Wir gingen dann zur Taube, die nun da lag und sich nicht mehr bewegte, heftig atmete und Flügel und Beine in einer seltsamen Stellung hielt. Es war kein schöner Anblick. Ich schickte Energie und mit einigen anderen Frauen warteten wir auf die Feuerwehr. Zeitgleich mit mir hatte eine andere junge Frau angerufen und den Notfall gemeldet. Das hat mich so unglaublich gefreut. Wir Frauen standen im Kreis um die Taube herum und versuchten ihr einen Raum zu geben, in dem sie sich sicher fühlte. Ich glaube niemandem war so richtig bewusst was wir da taten, aber das ist auch so unwichtig. Die anderen Passanten starrten, gafften oder lachten darüber, dass eine Taube dort liegt und wir uns um sie kümmerten. Mich machte das wütend und sehr traurig. Auch als sich dann zwei junge Frauen zu uns stellten und dann die Taube fotografierten. Ich fragte dann, ob das wirklich ihr Ernst sei. Sie meinte „So nah komm ich doch nie wieder an eine Taube.“. Ich muss es leider sagen, aber mich schockierten die Menschen. Ich spürte die Taube und mir tat es gut ihr etwas helfen zu können. Ich war froh, dass ich nicht weitergegangen war, sondern den Notruf gewählt hatte. Ich war noch nie in dieser Situation und ich wäre nur aus Unsicherheit weiter gegangen. Da steckt meine Angst und es beschämt mich, dass ich beinah nicht geholfen hätte. Ich rief nach 20min noch einmal an um nachzufragen und man versicherte uns, dass die Feuerwehr unterwegs sei. Irgendwann setzte sich die Taube dann auf und wir waren erleichtert zu sehen, dass sie sich offenbar nichts gebrochen hatte und auch die Beine und Flügel wieder eine natürliche Position einnahmen. Sie atmete noch immer schwer und war sehr verwirrt. Wir haben lange gerätselt und sind dann zu dem Entschluss gekommen, dass die Taube gegen ein Fenster geflogen sein muss. Die Feuerwehr kam dann auch und die zwei jungen Männer nahmen sie mit und in einer Vogelstation wird die Taube nun versorgt.

Ich bin sehr froh, dass wir alle der Taube geholfen haben. Was mich sehr bewegt ist meine Unsicherheit und dann die Wut, die ich auf die anderen Menschen hatte. Ich selber hätte doch beinah nicht geholfen. Das beschämt mich wirklich und macht mich traurig. (Ja, ich gehe da hart mit mir ins Gericht.) Nur bin ich auch froh, dass ich anders gehandelt habe und nun auch weiß, dass ich einfach nur den Notruf wählen muss und dann geht alles seinen Gang. Ich war noch nie zuvor in der Situation einem Tier helfen zu müssen und zu können und ich bin dankbar dafür, dass ich diese Erfahrung machen durfte. Danke dir Taube, dass du mir diese Lektion hast zu Teil werden lassen.

Alles Liebe, Kerstin

~ auf und ab ~

„Heute ist mir danach wieder mal etwas zu schreiben, dabei weiß ich noch gar nicht genau worüber.“

Das war der Satz, den ich gestern schrieb – danach kam nichts. So ist das manchmal. Da möchte man etwas schreiben und dann ist da einfach eine Leere, es fließen keine Worte und damit muss ich dann auch leben.

Ich bin eigentlich kein Freund davon Namen zu nenne, aber ich muss dir, Daniel, einfach mal DANKE sagen. Unser Austausch tut mir so unglaublich gut und dein Lachen und deine positive Art ist für mich ein Geschenk. Mit dir bekommen auch schwere Themen etwas Leichtes. Und mit dir Bilder zu entwickeln ist mir eine Freude. Dankeschön.

Nun aber zu dem, worüber ich heute Morgen eigentlich schreibe will.
Ab Freitag bin ich wieder als Assistentin im schamanischen Ausbildungswochenende der EngelWölfe Berlins und der Freitag beginnt mit einem Redekreis. Ein Redestab geht von Mensch zu Mensch und der der ihn in den Händen hält spricht aus seinem Herzen und alle anderen hören mit dem Herzen zu. Innerhalb einer Minute kann man darüber berichten, was in den letzten Monaten passiert ist, wie es einem geht und womit (Themen, Prozesse etc.) man zu diesem Wochenende gekommen ist. Eine Minute ist wenig, umso wichtiger ist es dabei wirklich nur das zu sagen, was man fühlt und was in diesem Augenblick präsent ist. Als ich heute Morgen wach wurde, musste ich an diesen Redekreis denken. Was sollte ich sagen? Das letzte Mal sagte ich noch, dass ich einen tollen Sommer hatte mit einem tollen Menschen und nun? Der Absturz? Die Tiefe? Alles weg?
20181030_145516 bearb Logo kleinerIch bin ein Mensch der Bilder und so kam mir das Bild einer Achterbahn. Dieser erste Anstieg bevor man dann in die Tiefe stürzt. Irgendwie so fühlte es sich an, nur ohne den Schwung und ohne Wagen. Ich bin also den Sommer über langsam diesen ersten Anstieg hochgeklettert, auf allen Vieren. Es war toll, aber es war eben auch sehr anstrengend. Oben angekommen sah ich dann den „Abgrund“ und ich schlitterte, mich an den Schienen mit den Händen festhaltend, in die Tiefe. Mit schmerzenden Händen saß ich dann da unten und sah den Anstieg, den ich hinuntergerutscht war und den Anstieg den ich noch nicht kannte. Erst einmal sitzt man da so und weiß gar nicht was man tun soll. Aus einer Achterbahn kann man nicht aussteigen, wenn man sie einmal betreten hat und das Leben ist eine Achterbahn – immer. Tja und nun hab ich mich schon seit einigen Tagen an den Aufstieg gewagt und kletter den mir unbekannten Anstieg hoch. Was danach kommt weiß ich nicht. Jetzt weiß ich nur, dass ich auf dem Weg bin. Und so ist es bei uns allen. Wir haben alle unsere Hochs und Tiefs, wichtig ist nur, dass wir nicht aufgeben und weitergehen und weiter klettern und weiter rutschen.
Ich kletter nun hoch und ich habe nun in der letzten Zeit gelernt wie wichtig ich mir selbst bin und vor allem sein darf, dass ich auch zu Menschen „nein“ sagen darf, wenn sie mir nicht gut tun oder mich verletzen. Ich muss nichts mehr aushalten und ich muss auch nichts mehr entschuldigen und dahinter sehen. Ich werde immer für Freunde da sein, aber es sind Freunde und wenn sie sich nicht auf ihren Weg machen, sondern mir nur Energie rauben wollen und mich brauchen um eine Aufgabe oder eine Krücke zu haben, ohne etwas dafür selber zu tun, dann muss ich mich irgendwann verabschieden. Kunden werde ich immer begleiten, nicht des Geldes wegen, nein, weil Kunden zu mir kommen eben weil sie sich auf den Weg gemacht haben – den Weg der Veränderung. Jeder darf für sich entscheiden wie er leben will und so darf auch ich es.

20181030_211711 bearb Logo kleinerIch bin dankbar für die Menschen die sich mir zeigen, egal wie und wo. Es gibt diesen Spruch (sinngemäß) „Menschen in deinem Leben sind entweder ein Geschenk oder eine Lektion“ und ich bin jetzt einfach mal so dreist, dass ich sage sie sind immer Geschenke. Gefallen tun uns Geschenke am Anfang immer, aber erst wenn wir sie „auspacken“ erkennen wir ob sie uns gefallen oder nicht, aber Geschenke sind es immer. Manche davon behalten wir und andere geben wir weiter und lassen sie los. Ich möchte niemanden als Lektion bezeichnen, denn wenn sie in unser Leben treten ist es immer erst einmal schön – wie lang spielt dabei erst einmal keine Rolle – deswegen ist jeder Mensch ein Geschenk für mich. Und Lektionen lernen wir alle jeden Tag, unabhängig von anderen Menschen.
Ich bin dankbar für jeden Menschen der in meinem Leben ist und war. Ich habe in der Zeit meines „Absturzes“ Menschen um mich gehabt und erlebt wie Frauen für einander da sein können. Etwas, was mir neu ist. Und dafür bin ich zu tiefst dankbar.

Nun wünsche ich uns allen ganz viel Kraft und Mut für all die Abstürze und Aufstiege die wir in unserem Leben meistern.

Alles Liebe, eure Kerstin

~ Sternenhimmel ~

Ich stehe jeden Abend an meinem Fenster und schau in den Himmel. Ich liebe die Sterne schon immer und fühle mich ihnen sehr nah. In Berlin habe ich sie sehr vermisst, nicht nur weil es so hell ist in Berlin, sondern weil ich auch im EG wohnte und gefühlt so weit entfernt von ihnen war.

20180628_232820 bearb Logo kleinerAls ich nun vor ein paar Abenden am Fenster stand, betete ich zum großen Geist. Für mich ist beten ein Gespräch. Ich spreche aus meinem Herzen und erzähle was kommt, bitte um das was sich mir zeigt und lausche dem was mir gebracht wird. Und so stand ich am Fenster, betete und lauschte. Ich sah die vielen Sterne leuchten – manche heller als andere und manche etwas kleiner und wieder andere größer, manche waren in kleinen Grüppchen und andere standen (anscheinend) allein. Als ich sie so betrachtete und mein Blick hin und her schweifte, bemerkte ich, dass ich die „dunkleren“ und kleineren Sterne gar nicht so wirklich wahrnahm, weil mein Blick nicht auf sie gerichtet war. Dabei wurde mir so einiges bewusst. Dieser Sternenhimmel steht für so vieles.

Nehme ich meine Themen … mein Fokus liegt immer auf denen die am meisten „leuchten“, aber da sind noch mehr, die existieren, die ich aber gar nicht so für voll nehme, weil ich meinen Blick nicht auf sie gerichtet habe. Und zudem sehe ich auch nur die Themen, die in meinem Blickfeld liegen. So wie ich aus dem Fenster schau und nur einen Bruchteil des Himmels sehe. Themen sind nicht immer negativ gemeint, es können auch schöne Themen sein, die leuchten oder sich nur schwach zeigen. Und so wie ich aus meinem Fenster nur einen Teil des Sternenhimmels sehe, so sehe ich auch nur einen Teil meiner Themen. Bin ich an einem anderen Ort, dann sehe ich wieder andere Themen, so wie sich auch der Sternenhimmel ändert.

Auch unsere Erkenntnisse sind wie der Sternenhimmel … wir nehmen nur das wahr, wo unser Blick ist und was wir sehen können.

So ist es auch für mich bei schamanischen Behandlungen, Testungen mit Pendel oder Tensor, Energiearbeit, Matrixarbeit oder der Tierkommunikation. Jeder Mensch und jedes Tier sieht nur einen Teil, deswegen sind Behandlungen, Gespräche oder Testungen zu einem Thema eines Menschen so verschieden. Nicht nur der Klient steht an seinem Punkt und sieht seinen Teil des Sternenhimmels, nein, auch der Behandler steht an seinem Punkt und sieht nur einen Teil des Sternenhimmels. Wenn wir von allen Menschen und Tieren die Sternenhimmel zusammenlegen würden, dann könnten wir vielleicht ansatzweise alles erfassen – aber selbst da bin ich mir im Moment unsicher.

Diese Sterne stehen aber für mich noch für etwas ganz anderes. Für die Sichtbarkeit und Wahrnehmung. So wie es sehr helle Sterne gibt, so gibt es auch Menschen die sehr präsent sind und die Aufmerksamkeit auf sich ziehen. Es wirkt so als ob sie nur so vor Kraft und Energie und Magie strotzen. Ihnen wird viel Aufmerksamkeit geschenkt, eben weil sie so präsent sind. Aber dann gibt es noch ganz viele andere Sterne, sie sind ebenso voll von Kraft, Energie und Magie, aber da sie nicht so extrem leuchten werden sie übersehen. Was sehr schade ist, denn wenn man nur ein bisschen mehr seiner Aufmerksamkeit diesen Sternen schenkt, dann sieht man welche Wunder sie in sich tragen. Und so ist es auch bei den Menschen und Tieren. Wenn wir jenen, die vermeintlich „dunkler“ sind mehr Aufmerksamkeit schenken, werden wir überrascht, welche Wunder in ihnen stecken. Und wer weiß, welche Schätze wir da wirklich finden. Nicht alles was hell leuchtet ist so wie wir es denken. Bei uns Menschen wird viel geschauspielert, deswegen habe ich so eine Abneigung gegenüber Schauspiel und Fassaden. Was so hell leuchtet, versteckt manchmal auch sehr viel in den Tiefen. Licht und Schatten tragen wir alle in uns, und wir dürfen beides zeigen. Ich durfte in ruhigen, „unscheinbaren“ Menschen schon viel Zauberhaftes entdecken und ich durfte schon hinter viele Fassaden schauen. Vielleicht sind mir deswegen die „unscheinbaren“ Menschen etwas lieber, weil ich das Gefühl habe, sie sind echter, wahrhaftiger.

Auch heute Abend werde ich wieder in den Himmel schauen und beten und lauschen … und wer weiß was sie mir diesmal erzählen und zeigen.

Alles Liebe, eure Kerstin

* edit: Ich möchte gern noch etwas zu dem Text sagen.
Bei dem Wort „Schauspiel“ spreche ich nicht von dem Beruf des Schauspielers. Und ich spreche hier auch niemanden persönlich an bzw, habe an niemanden dabei gedacht. Es ist schlichtweg meine Erfahrung und mein Erleben. Ich mag einfach Menschen lieber dich sich echt zeigen. Dass es manchmal wichtig ist zu schauspielern, weil es Institutionen brauchen bzw. dem eigenen Schutz dient ist mir durchus bewusst. Ich spreche hier ganz allein für mich. Ohne Frage hat alles seinen Sinn und seine Berechtigung, seine Vor- und Nachteile … jeder darf da einfach für sich forschen und leben.

~ Wunsch vs. Realität ~

Immer wieder gibt es lustige Beiträge in Gruppen und Foren so in der Art „Ich wollte … und bekam …“. Diese Beiträge sind sehr witzig, denn sie zeigen so deutlich wie sehr Wunsch und Realität doch auseinandergehen können und sich dennoch ein Wunsch erfüllt. Unter diesen Beiträgen könnte ich auch immer meine Geschichte schreiben.

20181007_115945 bearb Logo kleinerIch wuchs mit einem roten Kater auf. Wir bekamen ihn viel zu früh, aber wir waren vollkommen unwissend, außerdem war in dem Jahr Hochwasser und der Hof der Menschen von denen wir ihn holten, stand ebenso unter Wasser. Ich glaube Nick war 9 Wochen alt, als er zu uns kam. Ich selber hatte da gar nichts zu sagen, ich war ein Kind und Nick „gehörte“ meiner älteren Schwester. Aber in den Jahren wurde er gefühlt immer mehr „mein“ Kater. Nun gut … nach meinem Auszug lebte ich ein Jahr ohne Katze und ich fand es gruselig. Dann ging ich mit meinem damaligen Freund auf die Suche. Mir war klar, dass ich eine Katze aus dem Tierheim wollte, denn diese Seelen haben ein schönes Zuhause verdient (so wie jedes Tier). Wir besuchten diverse Tierheime und Katzenhäuser, bis wir ein Katzenhaus fanden welches uns zusagte. Mir war außerdem klar, dass ich einen kleinen, roten Kater wollte … wie ich nur auf diese Idee gekommen bin, kann ich gar nicht erklären. *lach* Nun gut … kleine rote Kater gab es zu der Zeit nicht, nur schwarz oder getigert, aber nicht rot. Allerdings gab es zwei erwachsene Kater … der eine schien niemanden zu mögen und lief dauerknurrend durch die Räume und der andere war so schüchtern, dass ich ihn nicht zu Gesicht bekam. Wir waren einige Male dort und schauten uns immer wieder um. Ich weiß gar nicht beim wievielten Besuch es war … ich wollte gerade die Tür schließen (eine Zimmertür mit Glasscheibe), als ich am Ende des Raumes auf einem Kratzbaum eine schwarz-weiße Katze sitzen sah. Wir gingen hin und sie sprang meinem damaligen Freund auf die Schultern und fing an seine Haare zu putzen. Es war also mehr als klar, dass sie zu uns gehörte. Ich persönlich finde ja, dass es kaum einen Unterschied zwischen einem kleinen roten Kater und einer erwachsenen schwarz-weißen Katze gibt. *grins* Aber mein Wunsch hatte sich erfüllt, denn Mary Lou war meine Traumkatze.

Wir bekommen also nicht immer das was wir uns vorstellen, aber wir bekommen doch das was wir uns wünschen und brauchen. Und so ist es ganz oft. Wenn ich mir überlegte, was ich alles in diesem Jahr nicht wollte oder mir wünschte und was ich alles bekam. Es kam so vieles anders und nicht mit allem bin ich immer glücklich (gewesen), aber ich glaube daran, dass sich zeigen wird wofür all das gut ist. Denn auch wenn es scheinbar ganz anders ist als gewollt kann es doch genau das Richtige sein.

Alles Liebe, eure Kerstin

* edit: Gerade meldet sich Romero zu Wort. Nachdem Mary Lou starb ließ ich Lucy Lou fragen, was sie von einem neuen Freund halten würde. Sie wünschte sich einen kleinen schwarzen Kater. Nun gut, sie bekam einen kleinen grauen Kater (weil es im Tierheim keinen anderen kleinen Kater gab), der so viel Blödsinn im Kopf hat, dass ich keine Ahnung hab, woher er das immer alles holt. *lach* Also auch Katzen bekommen nicht immer das was sie wollen, aber das was sie brauchen. *zwinker* (Nun ist Romero auch zufrieden – er kam auch in der Geschichte vor. *grins*)

~ Wie lange bleiben wir im Alten? ~

Wie lange bleiben wir im Alten?

Wie lange bleiben wir in diesen alten Mustern?

Wie groß muss die Angst vor all dem Neuen sein, um in diesem Leid und Schmerz zu verharren?

Wann stellen wir uns der Chance?

Welche Regeln und Gesetze haben wir uns selber auferlegt? Einmal und nie wieder? Immer wieder? Noch mehr? Aushalten? Dranbleiben? Perfektion? Aufopferung? Gleichgültigkeit? Verlustangst? …

Es ist doch eigentlich unglaublich, was wir alles für Worte, Regeln, Muster und Verhaltensweisen in uns haben. Wie sehr wir uns an dem Alten festhalten, egal ob es uns gut tut oder nicht. Nehmen wir unsere Ängste – und davon hat jeder einige … wo bleiben wir in einer Rolle, obwohl sie uns nicht gut tut? Wo bleiben wir in unseren Ängsten obwohl da draußen das Leben lacht und wir nur ab und zu mutig drauf losgehen müssten? Ich nehme mich da nicht aus … ich bin ein Schisser, ein Angsthase … und doch habe ich schon so einige Ängste bewältigt, nur habe ich noch immer genug andere. Warum ist es nur so schwer sich seinen Ängsten zu stellen und etwas Neues zu wagen?

Bitte, bitte, schreibt keine Antworten, denn jeder darf für sich die Antworten entdecken und seine Wege und Lösungen. Jeder für sich, auf seine eigene Art und Weise.

Leben rückwärts gelesen heißt Nebel und es ist schon sehr passend finde ich. Keiner weiß was kommt. Und vielleicht ist das ein Grund im Alten zu bleiben … weil es uns bekannt ist. Ich hänge auch oft im Alten fest. Es ist nicht bequem, es ist nur bekannt. Für alte Probleme kennt man die Lösungen, etwas zu ändern bringt Ungewissheit.

Es ist nun gleich 22Uhr und eigentlich war der PC schon längst aus, aber meine Gedanken wollen geschrieben werden. Ich sitze an meinem Schreibtisch und sehe ein Foto von mir aus diesem Jahr, bemalt, beim HAKA-Workshop. 20181019_222947 bearb Logo kleinerAngsteinflößend? Mutig? Vielleicht auch für den einen oder anderen lächerlich. Ich würde mich nicht trauen so in der Öffentlichkeit herumzulaufen. Warum? Die Blicke sind es, die anderen Menschen, sie machen mir Angst. Dabei male ich mir immer wieder „mein“ Zeichen auf die Stirn, klein und fein, aber schwarz und sichtbar … und auch hierfür ernte ich Blicke, schräge Blicke, verwirrte Blicke usw. … nur nicht zu sehr aus der Rolle in dieser Gesellschaft fallen … dabei fall ich doch schon ganz schön raus, als Tierkommunikatorin und Schamanin, hochsensibel und empathisch.

Wisst ihr was meine größten Ängste sind? Gesehen zu werden und in meine ganze Kraft zu kommen. Das klingt jetzt vielleicht seltsam, denn ich schreibe hier über meine ganz privaten Sachen und das ganz öffentlich. Ich habe diese Homepage und Facebook-Seiten und eine Facebook-Gruppe, ich zeige mich also und bin nicht unsichtbar und doch habe ich Angst davor gesehen zu werden. Wenn ich einen Raum betrete, dann sehen mich die Menschen an. Ich erlebe es immer wieder, dass ich im Raum mit vielen Menschen bin und der Redner oder wer auch immer, sehr oft mit seinem Blick bei mir verweilt. Das ist mir unangenehm. Ich gehe zum Meditieren und bereits nach dem ersten Besuch wusste die eine Frau meinen Namen. Sie hatte mich beobachtet und mich für meine Sitzhaltung bewundert und meinte ich hätte etwas, was sie sich wünscht, auch wenn sie nicht weiß was es ist. Ich bleibe den Menschen im Gedächtnis obwohl ich meiner Meinung nach gar nichts besonderes tu oder bin. Ja, ein großes Thema bei mir ist „ich bin nichts Besonderes“ … … … da ist es das Thema „in meine ganze Kraft kommen“, wogegen ich mich so sehr wehre. Warum? Weil ich keine Ahnung habe was das bedeutet und ich habe noch viel weniger Ahnung davon, was mir dann blüht. Was kommt dann auf mich zu? Wie werden mir die Menschen begegnen? Wie verändert sich mein Leben? Da ist so viel Ungewissheit. Und bei all meinen Ängsten gebe ich aber nicht auf und gehe weiter auf meinem Weg, weil ich weiß, dass all diese Ängste mir sehr lange Zeit sehr nützlich waren. Nach und nach, ganz sanft und liebevoll, dürfen sie nun gehen. Ich darf sie mir ansehen und betrachten, untersuchen und an und in ihnen forschen, so lang bis ich an den Ursprung komme und sie verabschieden kann. Wer weiß woher sie wirklich kommen, wer weiß wo ihr Ursprung liegt. Drüber hinweg zu gehen funktioniert nicht und wäre nur ein Schauspiel, eine Fassade … und ich habe sehr lang geschauspielert und eine traumhafte Rolle gespielt. Nun bin ich gespannt darauf wie es sich anfühlen wird, wenn ich denn mal in meiner ganzen Kraft angekommen bin … wer weiß wann das sein wird, aber ich freu mich darauf mittlerweile. Ich freu mich auch darauf, wenn ich irgendwann einen Raum betrete und es mir nicht mehr unangenehm ist gesehen zu werden. Und ich freu mich darauf, wenn ich irgendwann Komplimente annehmen kann ohne vor Verlegenheit gleich in dem Erdboden versinken zu wollen. Ich freu mich darauf, nur ist es bis dahin noch ein Weg den ich zu gehen habe.

Ich möchte allen Mut machen. Traut euch an eure Ängste heran. Traut euch hinzusehen und hinzufühlen. Es ist nicht immer schön und es kann Leid und Schmerz hervorbringen, nur ist das Ziel so viel schöner und größer als all das Leid und der Schmerz zusammen … und Leichtigkeit winkt. Ihr könnt keine Veränderung erzwingen, denn das geht über die Kräfte, aber wenn sich etwas zeigt, dann schaut hin, seid achtsam, liebevoll und gütig zu euch.

Ich wünsche uns allen ganz viel Mut und Kraft und noch viel mehr Liebe, Leichtigkeit und Freude für unseren Weg und unsere Leben.

Alles Liebe, eure Kerstin

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~ Danke für den tollen Sommer ~

20180901_185216 bearb Logo kleinerIch hatte einen tollen Sommer, mit einem tollen Menschen. Wir haben viel unternommen, viel gemeinsam erlebt und durchlebt und nicht immer war es einfach. Das Schöne am „spirituellen“ Weg (mit fällt gerade keine bessere Beschreibung ein) ist, dass man das Potential von Menschen erkennen kann und auch die Verletzungen, alten Muster und Traumata. Und das habe ich bei diesem Menschen gesehen, viel verstanden, entschuldigt und für mich bearbeitet. Auch für mich war es nicht immer einfach, denn auch ich haben meine Traumata, Verletzungen und alten Muster und ohne Absicht wurden diese auch immer wieder getriggert. Ich nutzte die Chance und versuchte sie zu sehen, zu bearbeiten und zu lösen, aber manches braucht eben etwas mehr Zeit, Abstand und Ruhe.

Nun hat dieser Mensch gestern mein Leben verlassen, ganz bewusst. Er (der Mensch) verabschiedete sich auf unschöne Weise von mir und sagte Lebewohl. Der Schmerz sitzt tief und es traf mich gestern hart und sehr schmerzhaft, wenn auch nicht unerwartet. Das weniger Schöne am „spirituellen“ Weg ist, dass man das Potential von Menschen erkennen kann und auch die Verletzungen, alten Muster und Traumata. (Ja, es ist genau der selbe Satz und das ganz bewusst.) Dies zu sehen bewirkt auch, dass vieles entschuldigt wird und man hinter Verhalten, Aussagen etc. schaut. Man weiß was dieser Mensch eigentlich ist und kann und welche Möglichkeiten es alles gibt. Und das habe ich getan. Das habe ich sehr ausgiebig getan und mich dabei vergessen. Ich habe nicht auf mich geachtet.

Als ich gestern Nacht ins Bett ging erwartete mich bereits mein erster Drache und sah mich streng an und fragte mich, was ich eigentlich für ein Drache bin. (Einige von euch wissen bereits, dass ich ein Drache bin, ein Diamantdrache, und in der Anderswelt so arbeite.) Und erst da verstand ich so richtig was er meinte. Ich saß vollkommen eingefallen in meinem Bett, kraftlos, mutlos und weit von mir entfernt. Ich habe in den letzten Wochen viel an mir und für mich gearbeitet und auch habe arbeiten lassen. Danach ging es mir immer besser und ich wurde klarer und kam wieder mehr zu mir. Gestern hat es mich dann erneut umgehauen und tief verletzt. Es war unschön was da ablief und … jetzt kommt das für mich am Schlimmsten … nach dem „Lebwohl“ habe ich mich noch wie Sauerbier angeboten, ich habe mich erniedrigt, beinah gefleht. Ich habe einen Menschen gebeten in meinem Leben zu bleiben, weil er (der Mensch) mir wichtig ist, obwohl er mich immer wieder verletzt hat und offensichtlich gehen wollte. Ich habe mich erniedrigt. Das ist gerade wirklich eine sehr schmerzhafte Erkenntnis. Was habe ich mir da nur selber angetan? Wie sehr habe ich mich nur vergessen?

Ich bin sehr dankbar für die gemeinsame Zeit und all das Erlebte und Durchlebte. Ich bin dankbar für diesen Menschen und wünsche ihm (dem Menschen) nur das Beste auf seinem Weg. Und ich bin dankbar dafür, dass er (der Mensch) sich dazu entschieden hat mein Leben zu verlassen und mir so viele Prozesse und Erkenntnisse geschenkt hat. Jetzt erst habe ich verstanden, was es heißt in seinem eigenen Leben Nr. 1 zu sein. Das ist eine sehr schmerzhafte Erkenntnis, die mich traurig macht. Ich helfe gern und bin gern für Mensch und Tier da – ich habe mich aufgeopfert und mich dabei oft genug vergessen. Dank diesem Menschen habe ich das nun wirklich verstanden. Danke, dass er (der Mensch) der Überbringer dieser schmerzhaften Botschaft war. Danke für dich.

Ich habe also wieder eine Lektion des Lebens gelernt und dafür bin ich dankbar. Die Tränen laufen, weil dieser Mensch mir wichtig ist, aber vor allem fließen sie, weil ich erkannt habe, was ich mir selber wieder angetan habe. Ich bin nicht perfekt, ich bin nicht heil, ich bin nur auf dem Weg und dieser Weg steckt voller Lektionen, Erkenntnisse und Tränen, aber auch voll Liebe und Lachen. Danke.

Alles Liebe, eure Kerstin

~ stell dir nur mal vor ~

Stell dir nur mal vor…
Du würdest dich deiner Angst stellen
Vor all dem Neuen
Vor all dem Alten

Stell dir nur mal vor…
Du würdest dich deinen Schmerzen stellen
Aus diesen
Und aus anderen Leben

20181014_170819 bearb Logo kleinerStell dir nur mal vor…
Du würdest all das durchleben
Spüren
Wahrnehmen

Stell dir nur mal vor…
Du würdest dies bearbeiten
Und leichter, freier
Unbeschwerter werden

Stell dir nur mal vor…
Wie du dich freuen würdest
Auf die Schönheit des Neuen
Auf den Anfang

Stell dir nur mal vor…
All das Alte wäre weg
Leichter
Und geehrt

Stell dir nur mal vor …
Und dann frag dich
Was du brauchst
Wen du brauchst

Stell dir nur mal vor…
Du hättest alles was du brauchst
Und würdest dich all dem stellen
Wäre es nicht leicht?

Stell dir nur mal vor…
Und dann geh los
Beginn zu träumen
Und lebe

Stell dir nur mal vor…
Es lohnt sich

© Kerstin Kochler

~ Fluch oder Segen? – Geschenk! ~

Vor ein paar Tagen sagte eine Bekannte zu mir „Kerstin, ich beneide dich darum, dass du so einen Zugang zur geistigen Welt hast und die Spirits so sehr spürst und mit ihnen so reden kannst. Das würde ich auch gern können. Das muss einfach toll sein.“. Oh ja, es ist ohne Frage sehr schön, sich leicht mit den Geistern zu verbinden, viel zu fühlen und wahrzunehmen, aber es ist zeitweise auch wirklich hart. Wenn ich Probleme habe oder einfach mal nicht mehr weiter weiß, dann frage ich die Spirits was ich tun kann oder was es zu bedeuten hat und dann habe ich die Möglichkeit Wege zu finden. Es kann das Leben leichter machen, solch einen Zugang zu haben, ohne Frage und ich bin dafür sehr dankbar. Ich fühle mich geehrt diesen Zugang zu haben, über diese Gabe zu verfügen und dies nutzen zu dürfen. Nur hat auch dies eine andere Seite. Ich möchte es nicht Schattenseite nennen, denn das ist es nicht. Denn auch das ist ein Geschenk.20180926_160346 bearb Logo Es ist nur nicht immer so einfach, wie man es sich vorstellt oder wünscht. Wenn ich schamanisch oder energetisch Arbeite, dann bin ich nur ein Kanal für die Spirits und Energien. Ich arbeite gar nicht so sehr aus mir heraus, sondern höre darauf, was die Geister sagen. Ich habe gelernt diese Gefühle, Worte und Bilder nicht in Frage zu stellen, denn zu oft zeigten sie mir, dass es wahr ist. Ein Beispiel was mir gerade einfällt … Ich fuhr mit meinem besten Freund zu einer lieben Freundin von mir. Der Tank wurde immer leerer und die Anzeige sagte, dass wir mit der Tankfüllung noch 55km fahren konnten, aber wir hatten noch 80km oder mehr vor uns. Die Zahl auf der Anzeige wurde immer kleiner und ich wurde immer unruhiger, weil weit und breit keine Tankstelle in Sicht war. Ich bat darum, dass wir bald eine preiswerte Tankstelle finden würden. Die Botschaft aus der geistigen Welt war „Wenn es 40km sind.“. Nun gut, wir fuhren und fuhren und es wurden 40km angezeigt. Weit und breit keine Tankstelle. Ich wurde immer unruhiger und holte mein Handy raus, um zu schauen wo eine Tankstelle im Umkreis sich befindet, nur hatte ich keinen Empfang. Aaaarg … ich wurde immer hibbeliger und zweifelte an der Botschaft. Tatsächlich tauchte dann eine Tankstelle auf und die Anzeige war noch immer bei 40km. Ich musste lachen, denn wieder einmal wurde mir bewiesen, dass ich auf die Botschaften vertrauen kann. Das ist eine ganz nette Geschichte und sie vergesse ich so schnell nicht.

Nun, was ist den die andere Seite dieser Gabe? Die andere Seite ist, dass ich immer wieder ein Kanal bin und das auch außerhalb meiner Arbeit. Ich besuche Freunde oder bin irgendwie unterwegs. Es zeigen sich mir Seelen oder Energien und manchmal nehme ich sie auch gar nicht wahr, aber ich bin ein Kanal für sie. Ich bringe sie ins Licht oder an Orte der Heilung und manchmal „muss“ ich auch Themen und Gefühle für andere Menschen lösen. So ist es im Moment. Ich frage mich immer wieder wie übergriffig dies ist und ich schütze mich und sage auch den Geistern, dass ich gewisse Dinge nicht tun kann und sie verstehen mich, nur sagen sie mir ganz klar, dass das meine Aufgabe ist. Sie haben mich ausgewählt. Es ist mein Auftrag. So halte ich im Moment eine Lüge aus, wobei ich lieber einfach nur Mensch wäre und mich davon abgrenzen würde, aber nein … ich erhalte Zeichen, Botschaften und gerate in Prozesse die klarer nicht sein können. Ich fühle Ängste und Traurigkeit, Wut und Verzweiflung, gerate in Panik und versteh nicht warum – solang bis mir klar wird, dass ich nur ein Kanal bin. Ich bin nur die Hülle die diese Themen bearbeiten soll. Und glaubt mir, dass macht nicht immer Spaß. Für mich ist das „Schlimme“ daran, dass ich nicht immer sofort erkenne, wann ich etwas für mich bearbeite und löse und wann für jemand anderes. Dies ist wohl dann ein weiterer Lernprozess für mich.

Ihr könnt mir also glaube, dass auch diese Gabe zwei Seiten hat. Und bei allen Seiten dieser Gabe, empfinde ich sie doch immer wieder als Geschenk und Ehre und bin dankbar dafür dieses Geschenk erhalten zu haben.

Alles Liebe, eure Kerstin

~ Hallo Angst ~

Hallo Angst

Ich sehe dich
Ich fühle dich
Ich spüre dich

Du gehörst nicht mir
Bist nicht mein
Ich liebe dich trotzdem

Nehme dich in den Arm
Halte dich
Wiege dich
Und gebe dir Halt

Nehme dich an die Hand
Führe dich ins Leben
Schenke dir ein Lachen
Tanze mit dir im Regen
Fange Tropfen mit der Zunge
Und schüttle das nasse Haar

Ich zeige dir meine Angst
Schau, bist nicht allein
Kein hadern und zaudern

Liebe ist alles
So auch du
Wenn du das erkennst
Erhältst du Ruh

Kein Kampf
Kein Krieg
Kein Stress
Kein Druck
Nur Kribbeln im Herzen
Und freudiges Glucksen
Gleich eines Babys

Nun geb ich dich zurück
In seine Hand
Zeig ihm das Leben
Zur Liebe gewandt

Trau dich zu lachen
Zu leben
Zu lieben
Und lass deinen Verstand hinter dir liegen

Ich werde dich halten
Heilen und Wiegen
Bis du erkennst
Niemand kann allein siegen

© Kerstin Kochler

20180909_200259 bearb Logo kleiner

~ gestern Abend ~

Als ich gestern Abend im Bett lag, schwirrten mir ein paar Gedanken durch den Kopf …

„Goggong Goggong“
Sich begegnen.
Sich erleben.
Hindernisse überstehen.
Zueinander stehen.

Das ist für mich Dirty Dancing ist Kurzkurzkurzfassung (die Tanzszenen hab ich mal weg gelassen und auch die Wassermelone *grins*). Ist das naiv? Ist das illusorisch? Ist das romantisch? Ich finde es nicht. Was kommt denn nach der Verliebtheit? Alltag? Hindernisse? Probleme?

20181006_104127 bearb Logo kleinerIch bin Single und damit einerseits zufrieden und zum anderen auch nicht, denn natürlich habe ich auch den Wunsch nach einem Partner an meiner Seite – und genau das ist es … ein Partner AN meiner Seite, nicht vor mir, nicht hinter mir, nicht über mir und nicht unter mir, jemand der mit mir in die selbe Richtung schaut und mit dem ich Hindernisse bewältigen kann und auch die schönen Seiten des Lebens genieße. Das hört sich ganz schön einfach an, ist es aber nicht – das ist leider meine Erfahrung. Sobald Probleme auftauchen trennen sich die Wege. Ich habe das große Glück Menschen zu kennen, die sich sehr lieben und auch ihre Schwierigkeiten und Probleme miteinander zu erleben. Es ist nicht einfach und ich ehre sie alle sehr, denn egal wie sehr sie etwas stört und nervt und egal wie schwer die Zeiten sind, sie haben diese Momente, wo sie in die selbe Richtung schauen und wo ihnen bewusst wird, dass sie zusammen gehören und wie sehr sie sich lieben. Es sind wundervolle Paare, wundervolle Menschen.

Wir leben in einer Wegwerfgesellschaft, das ist nichts Neues und wissen wir alle, aber leider sehe ich das auch in Bezug auf Beziehung. Sobald es schwierig wird trennen wir uns und gehen getrennte Wege. 20181007_115945 bearb Logo kleinerWir konsumieren so viel, dass wir übersättigt sind und das eben auch in Bezug auf unseren Partner. Wir haben gelernt alles allein machen zu können und somit „brauchen“ wir niemand anderes mehr. Oh ja, ich schließe mich da nicht aus. Nur ich möchte auch niemanden brauchen, für mich ist es eher ein „ja, ich möchte dich an meiner Seite haben“, denn dann gibt es keine Bedingungen und Erwartungen. In eine Richtung schauen, sich Problemen und Hindernissen stellen, aneinander arbeiten, für einander da sein und eben nicht aufgeben, egal wie schwer es wir … und dabei die Liebe zu sich und dem Partner pflegen. Das klingt irgendwie illusorisch, wenn ich es noch einmal lese.

Ich würde mich als nicht sehr einfachen Menschen bezeichnen. Ich möchte vieles verstehen, fühle zu dem sehr viel und bin immerzu mit der geistigen Welt verbunden und erhalte von dort Informationen und Botschaften. Da ich mich auf den Weg gemacht haben für mich selbst Heilung zu erfahren, erlebe ich viele Situationen anders und schau viel hin und fühle in mich hinein, d.h. ich bin auch sehr oft in einem inneren Prozess, in einer Wandlung … das bringt nur auch mit sich, dass meist mein Gegenüber ebenso in einen Prozess kommt, wenn er es zulässt und nicht geht. Leider wollen das sehr viele Menschen nicht. So hässlich wie sie ihr altes Leben oder Muster oft finden, so sehr ängstigen sie sich doch vor dem Neuen und Unbekannten. Zu dem macht alles Neue auch Arbeit. Auseinandersetzen, üben, sich „umprogrammieren“, mehr Aufmerksamkeit wird benötigt etc. Wandlung, „Heilung“ geschieht leider nicht mit einem Fingerschnipsen, egal wie sehr man es sich wünscht. Deswegen gibt es Menschen die aus meinem Leben gehen. Das verstehe ich nur zu gut. Und es gibt Menschen die ich wirklich sehr vermisse, weil sie mir wichtig sind, nur kann ich ihnen kein „Freudenspender“ sein, wenn ich doch den Auftrag haben „Heilung“ geschehen zu lassen. Niemals würde ich absichtlich jemanden in einen Prozess zwingen, denn das wäre in meinen Augen übergriffig und vollkommen falsch, nur habe ich nicht auf alles einen Einfluss – Triggerpunkte haben wir schließlich alle. Ja und manchmal kommen bei mir auch die schönen Momente zu kurz, eben genau dann, wenn ich von einem Prozess in den nächsten rutsche. Manchmal verlier ich da auch das Licht aus den Augen und stürze mich in meine Sümpfe und meine Dunkelheit. Da habe ich auch noch viel zu lernen und vor allem achtsamer mir selber gegenüber zu werden.
Ich glaube jeder darf für sich herausfinden, was seine Aufgabe im Leben ist … und die können so unglaublich verschieden sein.

Wohin möchte ich eigentlich mit meinen Worten – ich weiß es gar nicht genau. Vielleicht möchte ich euch auch einfach nur etwas erzählen und meinen Gedanken freien Lauf lassen. Ich wünsche mir von Herzen, dass wir noch bewusster werden und mehr zueinander stehen, nicht nur konsumieren und gehen, sondern bleiben egal wie schwer es ist. Natürlich muss dabei jeder seine Grenzen kennen und achten.

Wie immer, ist dies meine Wahrheit und ihr dürft für euch eure Wahrheit entdecken.

Alles Liebe, eure Kerstin

~ offline-Geschichte ~

Es ist nun zwei Wochen her, dass ich mich offline meldete. Ich brauchte mal eine Auszeit. Eine Auszeit von alle den Medien und Kontakten.

Ich bin daueronline. Die Selbstständigkeit bringt es mit sich, dass ich mein Handy (ja, ich weiß, es nennt sich Smartphone *augenroll*) immer im Blick habe. Sobald das Lämpchen blinkert bin ich dran oder es macht bssst bssst … egal wie, ich hab es in der Hand und schau was los ist. Facebook, Messenger, Telegram, Signal, SMS und Anruf – immer an und immer online, egal ob für Kunden, Anfragen, Familie oder Freunde, ich bin immer erreichbar. Was für ein Stress und was für ein Energieverbrauch. Es war also Zeit für eine Pause, eine Auszeit und das sehr, sehr dringend.

Kaum hatte ich euch alle darüber informiert, dass ich mich mal für ein paar Tage abmelde ging es los: „Kerstin, kannst du mal eben noch schnell bevor du offline gehst … „Kerstin, können wir noch schnell vorher …“ Mal eben schnell … wie ich es hasse. Weil was ist denn mal eben schnell gemacht? Egal … Freitag Mitt20180927_120510 bearb Logo kleinerag war es dann endlich so weit, ich machte das Handy aus, fuhr den PC runter, machte das Festnetz aus und zog den Stecker vom Router. Weg war ich und ich musste tief durchatmen. Es fiel so eine Last von mir ab – unglaublich. Ich habe dann ernsthaft überlegt, wann ich das letzte Mal offline war und ich weiß es nicht … 2013 eventuell mal? Keine Ahnung.

Zeit für mich. Welch ein Geschenk. Und was machte ich als Erstes? Mittagsschlaf. Ich schlief 2 oder 3 Stunden, legte mich dann mit einem schönen Buch aufs Sofa und genoss es zu lesen, mit den Katzen zu kuscheln und einfach mal nur zu sein. Aber was wäre so eine Auszeit ohne Erkenntnisse … ich bin abhängig von diesem dummen Handy. Kaum kam ich aus dem Bad oder der Küche ins Wohnzimmer, fiel mein Blick auf das Handy „Blinkert das Lämpchen?“ … wie Banane ist das denn bitte? Und so ging es die ganze Zeit. Nicht wenn ich im Wohnzimmer war, aber sobald ich rein kam suchte mein Blick das Handy auf. Samstag gönnte ich mir auch viel Schlaf und viel Lesezeit und das Handy war zwar nicht in meinem Kopf, aber dieser Blick im Vorbeigehen ist wirklich tief drin mittlerweile. Schrecklich. Ich finde das wirklich schrecklich und erschreckend. Sonntag machte ich das Handy kurz an, um mich zu verabreden. Früher ist man einfach bei Freunden vorbei gegangen, hat geklingelt und gefragt „Willst du mit rauskommen?“, heute ruft man vorher an oder schreibt eine Nachricht. Egal … kurz angerufen und dann waren wir auch schon unterwegs und das Handy war wieder aus – aber in meiner Tasche, denn wenn etwas passiert, muss man ja Hilfe holen können. (Ja, ich schlage auch beim Schreiben dauern meine Hand vor den Kopf, weil ich es einfach so schrecklich finde, aber das ist nun mal die Wahrheit. Ungeschönte Tatsachen, die in meinem Kopf herumgingen.) Und am Abend kam dann der „Notruf“ bei meiner „Notfallanlaufstelle“ an und ich war wieder online – halbonline. Am Abend machte ich dann wenigstens das Festnetz an und um das den wenigen Personen zu sagen, die es wissen sollten machte ich doch wieder das Handy an und … bssst bssst … bssst bssst … bssst bssst … Notfall, Notfall, Notfall … HIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIILLLLLLLLLLLLLLLLLLLLFEEEEEEEEEEEEEEEEE … und das zum Sonntag Abend … ich war also nun doch schon wieder online. So gut es ging, versuchte ich wenigstens noch ein paar Tage Facebook fern zu bleiben und reagierte nur notdürftig auf Anfragen, PNs, SMS etc. Es war also eine sehr kurze Auszeit, die mir aber gut tat. Und ich werde nun mir immer wieder Tage gönnen, wo ich mal alles aus mache, denn so mache ich mich kaputt. Alles hat seine Zeit und ICH habe auch meine Zeit.

Ich habe daraus gelernt und es war eine wichtige Erfahrung für mich. Ich würde es nicht als Sucht bezeichnen, denn ich kann gut das Handy liegen lassen, aber in mir ist der Drang zu helfen sehr groß und somit reagiere ich sofort, wenn ich merke, dass ich gebraucht werde. Mir wird es ja auch ohne Frage gedankt, aber mein Kopf braucht auch seine Pausen.

Ich hoffe ihr lernt auch etwas aus meiner Geschichte und seid nicht ganz so verrückt wie ich.

***

Aber eins muss ich noch sagen. Ich mag mein Handy und ich mag auch die neuen Methoden der Kommunikation. Anrufen oder einfach vorbeigehen ist super, aber auch die Sprachnachrichten und Textnachrichten haben ihre Vorzüge. Ich schicke sehr gern Sprachnachrichten mit meinen besten Freundinnen hin und her … wir können die Nachrichten anhören, wenn wir Zeit und Lust haben und nebenbei auch noch was erledigen, außerdem spricht man immer aus und kann sich nicht unterbrechen und das finde ich einfach super, denn wann hat man das schon einmal heutzutage? Ich finde es toll. Und wenn mir Gedanken kommen, dann kann ich das ihnen erzählen, ohne sie bei ihrer Arbeit oder bei etwas anderem zu stören. Einfach toll. Und Textnachrichten mag ich auch sehr gern. Schreiben finde ich sehr wichtig. Besonders schön natürlich per Hand, aber auch das Tippen hat etwas. Schreiben dauert meist länger als sprechen und somit sind die Worte länger in uns und wenn wir sie dann rausschreiben, dann geht auch eine andere Form der Energie aus uns heraus. Wenn man Sorgen, Probleme o.ä. hat, dann empfehle ich auch immer sich einen Zettel zu schnappen und alles per Hand aufzuschreiben und den dann zu verbrennen. Dadurch hat man diese Energie auch aus dem Körper gelassen. Textnachrichten werden auch kompakter formuliert und man macht sich mehr Gedanken über die einzelnen Worte als wenn man sie spricht. Es hat also alles seine Vorteile, aber bei all dem ist der persönliche Kontakt, live, von Mensch zu Mensch, immer noch mit am Schönsten, nur eben nicht immer umsetzbar.

Nun wünsche ich euch eine tolle Zeit und Ruhe und Entspannung.

Alles Liebe, eure Kerstin

~ Tipps für TK-Anfänger ~

Ich wurde in meiner Facebook-Gruppe „Tierkommunikation, Reiki, Schamanismus und mehr“ gebeten mal etwas über Fehler zu schreiben, die ein Anfänger bei der TK machen kann. Fehler können ganz viele passieren, aber ich finde es doch irgendwie wichtiger darüber zu sprechen, was ich den Übenden lieber an die Hand geben würde. Vielleicht findet der eine oder andere so eine Hilfestellung.

Welche Dinge sind mir persönlich wichtig?

* Tierkommunikation ist „Telepathie“ und hat daher etwas mit Energie zu tun. Wir wenden Energie für das Gespräch auf. Unser eigener Körper hat eine gewisse „Menge“ an Energie und wir brauchen auch eine gewisse Zeit um die Energie wieder zu regenerieren, daher ist es mir wichtig die Energie für die Gespräche nicht aus mir heraus zu nehmen bzw. nicht alleinig. Ich verbinde mich vor jedem Gespräch mit Mutter Erde und Vater Himmel – hierfür gibt es verschiedenste Varianten, die ihr gern herausfinden und ausprobieren könnt.

* Schutz ist ein ganz großes Thema für mich. Wir sind immer von Energien und Wesen umgeben, auch die Tiere und somit ist es für uns und das Tier wichtig, dass wir uns schützen. Wir schützen uns vor Energien die das Tier mit sich bringt und ihr schützt das Tier vor euren Energien, die nicht gut für das Tier wären. Außerdem dient der Schutz auch dazu, dass sich nicht fremde Energien von außen einmischen und ihr einen geschützten Raum habt, in dem das Gespräch stattfindet. Auch hierfür gibt es unzählige Varianten und jeder muss seine ganz persönliche Variante finden – Symbole, Energien, Meditationen, Geister etc.

* Den Kopf frei zu bekommen, damit haben fast alle Menschen ihre Probleme – ich kann hier nur jedem ans Herz legen diszipliniert zu sein. Ich selber habe vor Jahren mit Progressiver Muskelrelaxation begonnen, bin dann zum Autogenen Training gewechselt und dann zur Mediation. Am Anfang ist es wirklich schwer dabei zu bleiben und ganz oft wird man abbrechen, weil eben doch die Gedanken kommen und man einfach den (doofen) Kopf nicht ausschalten kann … nicht aufgeben ist hier die Devise … weiter machen, weiter machen, weiter machen und vielleicht so lang eine Übung machen bis sie endlich funktioniert ohne an die Butter zu denken, die man noch auf den Einkaufszettel schreiben muss. Findet da euren Weg. Und je besser ihr darin werdet umso schneller findet ihr die Ruhe in euch, die ihr für eine TK braucht und dann kommt ihr auch ganz schnell nach einer Störung wieder in die Ruhe zurück.

* TK-Anfänger möchte ich auch immer ans Herz legen, lasst erst einmal die Finger von freien Gesprächen. Sucht euch Tiere von Freunden oder Verwandten oder auch fremden Menschen, aber bitte keine Tiere mit Krankheiten, Verhaltensauffälligkeiten, Problemen oder Traumata. Bitte die Menschen euch Fragen zu stellen, die nur das Tier und der Mensch beantworten können und die sie somit kontrollieren können (Kontrollfragen) – das gibt euch Sicherheit. Und verzweifelt nicht, wenn es am Anfang nicht stimmt, ihr seid am Üben. Was sind Kontrollfragen? Fragen nach Lieblingsspielzeug, Farben, Schlafplätzen, Erlebnissen, Menschen etc. alles was irgendwie kontrolliert werden kann. Und bitte geht nicht so hart mit euch ins Gericht, jeder fängt mal an und als ihr zu schreiben begonnen habt, wusstet ihr auch nicht sofort wie der Stift zu halten ist oder konntet das Alphabet vorwärts wie rückwärts aufsagen. Seid gnädig mit euch.

* Die eigenen Tiere lieben wir sehr und wie sehr wünschen wir uns mit ihnen zu reden. Viele Menschen beginnen aus diesem Grund die TK und leider sind auch sehr viele Menschen enttäuscht, dass es nicht klappt. Das ist nicht immer so, aber nehmt euch bitte den Druck heraus. Ich selber spreche zwar mit meinen Tieren, aber wenn ich Probleme habe, dann frage ich auch eine Freundin um Hilfe. Ich stehe meinen Tieren einfach zu nah. Ich kenne sie zu gut. Ich weiß wie sie ticken, was sie mögen und wie sie sonst so drauf sind. Ich bin einfach nicht frei und daher viel zu eingenommen, um auch nur im Geringsten ganz klare Infos zu Problemen von ihnen zu bekommen. Na klar ist es manchmal auch nur ein „Bestätigung holen“, aber auch das brauche ich.

Bei weiten werde ich nicht alles erfasst haben, was wichtig ist, aber dies fiel mir jetzt ein.

Wenn ihr Fragen habt, dann immer her damit.

Alles Liebe, eure Kerstin

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~ Möglichkeiten der Tierkommunikation ~

Ich habe im Facebook eine Gruppe, die „Tierkommunikation, Reiki, Schamanismus und mehr“ heißt. Hier findet über viele Themen ein Austausch statt und wir lernen von einander. Nun kam das Thema „Tierkommunikation“ dran und ich wurde gebeten etwas über meine Art des Arbeitens zu erzählen. Ich nutzte dies gleich, um all die Möglichkeiten (die mir einfielen) der TK zu beschreiben. Und damit ihr auch etwas davon habt, teile ich es mit euch hier in meinem Blog.

Tierkommunikation funktioniert sowohl über die Ferne via Foto, als auch live vor Ort. Jeder muss für sich herausfinden welche Form ihm am Besten entspricht.

Live hat für mich ganz klar die Schwierigkeiten, dass es sehr viel mehr Umgebungsgeräusche gibt und es natürlich auch eine, für den Tierkommunikator, fremde Umgebung ist. Man kann die Mensch-Tier-Beziehung sehen und auch lesen, was etwas unsicher machen kann. Es ist einfach nicht ganz klar „Bin ich mit dem Tier verbunden oder lese ich nur Mimik, Gestik, Beziehung und Umgebung?“. Auch ich habe hier ganz klar meine Probleme. Dabei ist es mir immer wieder sehr hilfreich, dass ich sehr gut meditieren kann und das auch in einem vollen Bus oder beim Arzt oder in einem Wartezimmer beim Amt. Ich kann mich innerhalb weniger Sekunden nicht nur mit Mutter Erde und Vater Himmel verbinden und mit all meinen Helfern, sondern entsprechend schnell auch zur Ruhe kommen. Der Vorteil liegt darin, dass ich selbst, wenn ich durch eine Ablenkung o.ä. aus meiner Ruhe gerissen wurde, sehr schnell wieder in diese Ruhe komme. Das ist wirklich Training und üben, üben, üben. Der Vorteil an einer TK vor Ort ist, dass der Mensch sich meist sicherer fühlt. Er ist live dabei und kann sehen was Mensch und Tier machen. So sehen es die Kunden, ich persönlich bin da immer skeptischer und würde mich fragen ob eben nicht nur Verhalten, Umgebung und Beziehung gelesen wird.

Meist arbeite ich über die Ferne. Hier gibt es ganz viele Varianten – mir fallen gerade nur 3 ein.

* Man kann das Gespräch am Telefon machen – dann hat man das Foto vom Tier vor sich und den Menschen am Ohr. Ähnelt etwas der TK vor Ort, aber man ist in seinem bekannten und geschützten Raum, d.h. die Umgebungsgeräusche sind einem bekannt, man muss nur mit der Ablenkung durch den Menschen am Telefon klar kommen.

* Dann kann man solch ein Gespräch auch super ganz allein machen. Hierfür ist man an seinem Platz und hat das Foto vom Tier. Die Fragen die der Mensch hat, kennt man und dann spricht man einfach mit dem Tier und schreibt ein Protokoll, welches dann der Mensch erhält. Das ist die für viele leichteste Variante, denn nichts Unbekanntes kann stören und man bleibt in seiner Ruhe. Mir persönlich fehlt dabei allerdings der Kontakt zum Menschen bzw. dass der Mensch auf Antworten oder gar Fragen des Tiers reagieren kann. Deswegen bevorzuge ich die letzte Variante.

* Das Gespräch via Chat. Hierbei bin ich in meinem geschützten Raum/Wohnung und ich kenne alle Geräusche und Begebenheiten. Ich habe das Foto vom Tier und bin in irgendeiner Form mit dem Menschen im Chat – Facebook, Telegram, Signal, Skype oder (früher) WhatsApp. Natürlich ist es hierbei praktisch das Programm/App auch auf dem PC zu haben und schnell schreiben zu können (wenn man nach Zeit abrechnet). Ich bin dann mit dem Tier verbunden und schreibe alles dem Menschen was das Tier mir sagt und wenn der Mensch etwas schreibt, dann sende ich es dem Tier. Es ist quasi ein Gespräch zwischen Mensch und Tier und ich bin der Dolmetscher und das gewissermaßen live. Außerdem brauche ich keinerlei Infos (Name des Tieres mal ausgenommen) und auch die Fragen schreibt mir der Mensch erst nach und nach, so wie es in einem normalen Gespräch eben passiert. Das Schöne für mich daran ist, dass der Mensch manchmal auch Reaktionen beim Tier sehen kann, wenn sie während des Gesprächs zusammen sind. Für mich ist das auch super, denn ich erhalte sofort Feedback. Daher ist es für mich die leichteste Variante und die, die ich am Liebsten mache.

Egal wie, für mich ist es wichtig dass ich neben meiner regelmäßigen Meditationsübung mich auch vor dem Gespräch immer mind. mit Mutter Erde und Vater Himmel verbinde – ich persönlich verbinde mich auch immer mit meinem höheren Selbst, meinen Ahnen und spirituellen Helfern. So verbrauche ich persönlich wesentlich weniger Energie, da ich sie nicht aus mir heraus nehme und ich bin mir sicherer, dass ich nicht meine Gedanken in das Gespräch einfließen lasse.

Wenn ihr Fragen habt, dann meldet euch einfach bei mir.

Alles Liebe, eure Kerstin

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~ offline ~

20180909_200259 bearb Logo kleinerIch verabschiede mich (ab morgen) für einige Tage. Ich werde mir mal eine Auszeit nehmen und mal nur für mich erreichbar sein – kein Internet, kein Telefon, keine Mails, kein Facebook, kein TV, keine Zeitungen, keine Treffen o.ä., sondern mal nur ich, pur. Daher wird es auch für nächste Woche keine Termine bei mir geben.

Manchmal ist es einfach an der Zeit nur bei sich zu sein und gerade ist der Moment für mich gekommen.

Bis bald.
Alles Liebe,
eure Kerstin

~ Trotz ~

Ein trotziges Kind wirft sich auf den Boden, strampelt mit den Beinen und schreit. Es stampft auf, zieht die Stirn kraus und kneift die Augen eng zusammen … … … Verbinden wir das mit Trotz? Abwehr. Gegenspruch. Ablehnung. Aufbäumen. Starrsinn. Irgendwie fühlt sich Trotz immer negativ an, oder?

20180905_093907 bearb Logo kleinerIch lese nun schon seit einigen Wochen immer wieder in dem Buch „Bleib auf deinem Weg“ von Joseph M. Marshall. Gerade jetzt auf den letzten Seiten kommen immer wieder Geschichten, die mich das Wort „Trotz“ neu verstehen lassen. Sicherlich ist das alles eine Definitionssache und wir können für alle Worte Synonyme finden … wir werden wohl immer verschiedene Bedeutungen für Worte finden, aber für mich ist es gerade sehr spannend. Trotz als etwas zu sehen, was einem auch helfen kann etwas zu schaffen. Weiterzugehen, obwohl die Erschöpfung groß ist. Nicht aufzugeben. Ja, vielleicht kann man da auch Trotz mit Stärke oder auch Stolz gleichsetzen. Das Trotz eine große Kraft ist, weiß wohl jeder, der schon einmal ein trotziges Kind erlebt hat. Und dieser Trotz steckt auch in uns … diese Kraft. Ich habe das wie gesagt zuvor nie so verstanden. Trotz war für mich eindeutig negativ und etwas „ablehnenswertes“, wobei das Wort „TROTZdem“ ja schon zeigt, dass es weitergeht, obwohl da etwas im Weg ist. Mir wird einfach mal wieder klar, wie viele Seiten es gibt und wie wenig ich doch alle Seiten immer wieder betrachte. Für mich gerade wieder ein spannender Punkt.

Alles Liebe,

eure Kerstin

~ Liebe ~

Ich weiß schon jetzt, dass ich nicht alles schreiben kann und werde, was das Thema Liebe umfasst und ich werde vermutlich auch nicht für Alles Worte finden, aber ich tu das, was ich immer tu … ich schreibe aus meinem Herzen und somit mit Liebe.

Ich schrieb bereits gestern, dass ich einen Mann liebe und das schon seit sehr vielen Jahren und ich weiß, dass ich mit ihm nie zusammen sein werde. Ja, nie ist ein großes Wort und ich habe noch ein paar Jahre zu leben und er auch, nur reicht Liebe nicht immer aus.
dsc_0002-bearb-logoIch liebe einige Menschen – Freunde, Freundinnen, Familie. Sie liegen mir sehr am Herzen und wenn ich sagen würde „ich mag sie“, dann wäre es einfach untertrieben. Bei den Gedanken an sie laufen mir Tränen über die Wange. Ich bin ein Geber. Wenn ich geben kann, dann gebe ich. Ich würde nicht nur mein letztes Hemd für diese Menschen geben, sondern auch mein Herz, wenn sie ein neues bräuchten. Ganz „gesund“ ist das wohl nicht, aber es ist das was ich fühle. Es kommt nicht darauf an, ob sie mir im gleichen „Umfang“ das zurückgeben bzw. ob sie dazu überhaupt in der Lage sind – denn ganz viele Menschen sind gar nicht in der Lage so wirklich zu lieben und sich so sehr auf andere Menschen einzulassen. Sie schützen sich lieber, durch Mauern und Fassaden und Schauspiel … ja, auch gegenüber Menschen von denen sie geliebt werden – vielleicht gerade deswegen gegenüber diesen, weil diese Menschen einen so sehr verletzen können. Angst und Liebe sind wie Geschwister, wie Zwillinge … ist der eine da ist auch der andere da. Und Ängste habe ich auch. Diese Menschen, die ich so sehr liebe, sie können mich verletzen, aber deswegen würde ich mich dennoch nicht vor ihnen schützen. Liebe ist mein Weg. Liebe ist für mich der Weg der Heilung. Und ich gebe meine Liebe all jenen, damit sie heilen und ich sehe ihre Chancen. Ja, an manchen Tagen bin ich ganz schön leer. An manchen Tagen gebe ich sehr viel, so dass mein Körper rebelliert, aber mein Herz macht weiter. Es fließt einfach dahin. Natürlich habe ich mich auch schon gefragt, ob ich so sehr liebe, weil ich selber den Wunsch nach Liebe habe oder gar eine Sehnsucht … und bestimmt ist in mir auch der Wunsch so geliebt zu werden, aber ich liebe mich auch selber und daher ist der Wunsch von jemand anderen so geliebt zu werden zwar da, aber nicht unermesslich groß. Und ich werde auch geliebt. Ich werde geliebt. Ich werde wertgeschätzt. Ich werde respektiert. Ich werde geachtet. Es gibt Menschen in meinem Leben, die meine leeren Stellen sehen, die Worte sagen, die mich einfach umhauen. (Ich muss weinen.) Sie lieben mich und ich sie und sie sehen mich in einem Licht, in dem ich mich selber nicht sehen kann und irgendwie auch nicht will, weil ich Angst habe. Ja, ich habe Angst zu sehen wer ich bin und was ich bin. Ich möchte nicht abheben. Ich möchte mich nicht als so besonders betrachten, wie sie mich sehen. Warum? Weil ich einfach nur ich bin. Ich tu einfach nur das, was mein Herz mir sagt, was die Spirits mir sagen. Ich liebe einfach nur. Ja, das ist für viele sehr viel und vielleicht auch das Einzige was zählt… stimmt ja auch irgendwie. Puuuh … … … ich kann gerade vor lauter Tränen meine eigenen Worte nicht mehr sehen.
Ja, ich weiß, ich helfe und ich weiß, dass ich schon vielen Menschen geholfen habe und einigen davon täglich. Nur weiß ich gar nicht wie ich es anders machen sollte. Wie ich ihnen nicht helfen sollte. Wie soll ich ihnen nicht beistehen und sie nicht lieben, wenn sie es selber gerade nicht können? Ich bin dafür da. Es ist meine Aufgabe – zumindest habe ich das Gefühl. Es ist mein Auftrag. Es ist meine Berufung. Mein Weg. Ja und dabei bricht mir auch immer wieder das Herz. Nicht weil ich mich verliebe oder keine Liebe zurückerhalte, sondern weil ich den Schmerz sehe, die Verletzungen und die Blockaden und Fassaden. Fassaden, die sie sogar für sich selbst errichten. Ein eigenes kleines Schauspiel. Ich bin auch ein guter Schauspieler – heute weniger gut als noch vor vielen Jahren, aber wenn ich wirklich will, dann kann ich innerlich zerbrechen und niemand merkt es. Ich mag es nicht. Ich mag es nicht mehr zu schauspielern. Ich mag nicht Kraft vortäuschen, wenn ich doch innerlich ertrinke. Ja, so ein Schauspiel kann uns schützen, aber warum tun wir es? Wir tun es doch nur, weil unsere Gesellschaft damit nicht zurechtkommt. Erzählen wir, wie es uns geht, dann heißt es oft „Reiß dich zusammen.“ oder „Jammer nicht rum.“. Dabei ist es doch eigentlich ein Geschenk, wenn sich ein Mensch uns offenbart und sich so zeigt wie er ist. Auch ich habe schon oft gehört, ich würde nur jammern und ich solle doch mal aufhören und mir selber helfen. Und das von Menschen, die doch so erleuchtet und weise sind. Ich muss gerade lachen, weil gerade von spirituellen Menschen habe ich schon so oft gehört „Ich kenne das und ich weiß wo du bist, aber ich bin ja schon weiter als du.“ … entschuldigt bitte, aber da muss ich ko***. Ja, auch ich kenne viele Prozesse, Themen und Situationen durch die andere Menschen laufen, aber deswegen bin ich noch lange nicht weiter als sie. Ich habe einfach nur dieses Thema schon einmal gesehen und durchlebt. Diese Menschen haben aber auch schon andere Themen durchlebt, die ich noch nicht durchlebt und erfahren habe. Ich kann also nicht Birnen und Bananen vergleichen, auch wenn beides mit B beginnt. Ich sehe das Leben wie eine Treppe oder eine Leiter. Jede Treppenstufe, jede Sprosse hat einen eigenen Namen … „Vertrauen“, „Liebe“, „Geben“, „Angst“, „Hoffnung“, „Verzweiflung“ etc. … und es gibt sooo viele Namen und jeder lernt zu einem anderen Zeitpunkt eins davon. Wie kann ich also weiter sein als jemand anderes? Wir können beide auf Stufe 10 stehen und doch nur ein Thema beide gelernt haben – die eine Person auf Stufe 3 und ich auf Stufe 7. Es ist einfach nicht zu vergleichen. Es ist wie Limonade … wir haben beide Zitronen und Wasser, aber der eine gibt noch Zitronenmelisse und Orangen dazu und er andere lieber Minze, Ingwer und Himbeeren … zwei vollkommen verschiedene Limonaden. Ich schweife ab. Bitte entschuldigt.

Liebe … ich liebe und ich liebe gern. Ich wurde einmal gefragt, wie ich diesen einen Mann lieben und mit einem anderen Mann zusammen sein kann/könnte und auch diesen Mann lieben kann/könnte (Gedankenspiel, weil ich ja Single bin). Ich kann es gar nicht genau erklären. Ich weiß nicht ob … doch, Liebe gibt es in verschiedenen Formen, Facetten und Varianten. Nicht nur in der Intensität unterscheiden sie sich. Ich kann einen anderen Mann lieben, weil ich das Wissen um die andere Liebe habe. Ich versuche Worte zu finden, aber dieses Gefühl, dieses Wissen, dafür gibt es im Moment keine Worte. Vielleicht muss ich es im Moment auch gar nicht erklären. Ich bin einfach dankbar dafür, dass ich beides kenne.
Mein Herz zerfließt gerade vor Liebe und ich möchte gerade so vielen Menschen gern Liebe schenken. Puuh … … … nun werde ich erst einmal diesen Beitrag beenden, aber bei weitem ist noch nicht alles über die Liebe gesagt. Fühlen, fühle, fühlen …

All jenen, die es gerade brauchen und wollen sage ich „Ich liebe dich!“ und das kommt von Herzen.

Deine Kerstin

~ Glück ~

Es ist nun einige Wochen her, da fragte ich auf meinen FB Seiten ob die Menschen, die das lasen, glücklich sind. Einige schrieben „ja“, worüber ich mich sehr freute. Es gab auch ein paar „manchmal“ oder „öfter/meist“. Und es gab auch einige „neins“. Ich kann keine Prozentaussage treffen und möchte gar nicht auszählen wie viele „ja“, „neins“ und „manchmals“ es gab. Das ist vollkommen unwichtig hierfür.

Ich schrieb die „neins“ an und fragte nach ihren Gründen, wenn sie sie mir verraten würden. Krankheit (persönlich oder nahe Menschen/Tiere), falscher Job, unglücklich verliebt oder unglücklich mit dem Partner, Geldsorgen oder Verlust (auf verschiedene Möglichkeiten) von Menschen oder Tieren, waren die meisten Antworten. Und jeden Punkt davon kann ich nur zu gut verstehen und nachfühlen. Ja, jeder Punkt für sich kann unglücklich machen.

Es gibt so ganz besondere oder eigenartige Momente im Leben. Die sind oft ganz klein. Und so ein Moment war vor einiger Zeit. Ich war einkaufen und hatte den Rucksack und einen Beutel voll Getränke und Lebensmittel. Es ist nicht weit bis zu mir, aber auf diesem Weg … dieses eine Mal … ich war so glücklich. Ich konnte jeden dieser Schritte allein gehen, selbstständig, auf meinen eigenen Beinen. Ich konnte selbstständig und frei atmen. Die Sonne schien. Ein Wind ging. Ich konnte atmen. Ich spürte meine Einkäufe, 20180810_201602 bearb Logo kleinerd.h. ich war in der Lage mich zu ernähren. Ich hatte meine eigene Wohnung. Ich konnte die Vögel zwitschern hören und die Blumen riechen. Welch ein Glück. So scheinbar ganz banal und selbstverständlich. Aber das ist es nicht. Es ist ein Geschenk und ich bin dafür so dankbar.

Ganz oft erwische ich mich dabei, wie ich meiner Lucy und meinem Romero beim Schlafen zusehe. Dann kehrt in mir so eine Ruhe ein. Wie eine Atempause. Die Welt dreht sich dann für ein paar Sekunden lang nicht weiter.

Ohne Frage habe ich auch Gründe unglücklich zu sein. Ich habe mir immer Kinder gewünscht, hatte aber leider nie das Glück einen Partner an meiner Seite zu haben, der dies wollte bzw. verstand, dass eine Beziehung auch immer mit etwas Arbeit verbunden ist. Ich würde gern noch viel mehr Menschen und Tieren helfen, einfach weil ich es so sehr liebe und es meine Aufgabe auf dieser Welt ist. Mein Traum von einem Vierseitenhof ging bisher auch noch nicht in Erfüllung. Ich liebe seit sehr vielen Jahren einen Mann mit dem ich nicht zusammen sein kann und auch nicht Zusammensein werde. Und ich bin Single. Da gibt es noch viele Gründe für mich unglücklich zu sein, aber ich finde jeden Tag mindestens einen Grund glücklich zu sein… und wenn es nur die Hummel ist, die sich meine Blümchen anschaut. Ich weiß was ich habe, ich liebe mich selber und ich weiß mittlerweile das ich mir selber genug bin. Ich darf weinen. Ich darf verzweifeln. Ich darf auch mal den Kopf in den Sand stecken. Aber ich werde auch immer einen Grund finden um zu lächeln. Es klingt seltsam, aber heute weiß ich, egal wie verzweifelt und traurig ich bin, in mir gibt es einen Punkt der glücklich ist. Dieser Punkt existiert immer und das vergesse ich nicht. Manchmal muss ich mich daran erinnern, aber dann spür ich ihn auch sofort. Ich bin dann nicht augenblicklich glücklich, sondern ruhiger und sicherer. Dieser Punkt gibt mir Sicherheit. Ich wünsche jeden diesen Punkt.

Es gibt ein Zitat von Franz Werfel „Der sicherste Reichtum ist die Armut an Bedürfnissen.“ und wenn ich ehrlich bin, dann habe ich zwar Wünsche, Träume und Hoffnungen, aber auch ohne sie bin ich glücklich und somit bin ich, für mich, arm an Bedürfnissen. Ich kann ohne sehr vieles leben und ich bin so dankbar für alles was ich habe. Diese Dankbarkeit führte mich auch zum Glück. Sehen was ist und was ich habe … … … Ja, den Fokus neu legen, den Blick schärfen und neu ausrichten, das hilft so ungemein. Und das ist so schwer. Es ist so schwer seinen Blick vom Fehlenden zum Habenden zu wenden. Das ist sehr viel Arbeit und kostet viel Kraft, Energie und Aufmerksamkeit, aber es lohnt sich so sehr.

(Mir fällt mal wieder auf wie oft ich das Wort „aber“ verwende. Ich habe da wirklich so meine Probleme dieses weniger zu nutzen. Bitte verzeiht.)

Ich habe kürzlich einen Bericht gelesen. Grob zusammengefasst ging es darum, dass wenn man sich nur auf das Schöne und Glückliche fokussiert man sich in die „Tasche lügt“, weil man das Negative verdrängt und nicht sehen will. Ich fand das eine interessante Sichtweise, nur dachte ich mir „Wir werden so erzogen immer uns zu vergleichen und den Blick auf das Schlechte und Schwere zu legen, dass wir da auch kein Gleichgewicht haben. Ist das besser? Ist es also nicht erst einmal eine Lernphase das Positive und Glückliche zu sehen und wahrzunehmen, um dann danach überhaupt erst die Chance zu haben ein Gleichgewicht herstellen zu können?“. Ich weiß es nicht. Ich weiß nur für mich ist es ein schönerer Weg mein Leben mit den glücklichen Augen zu sehen und wenn es nur das kleine Gänseblümchen ist oder der Spatz der mir zu zwitschert.

Ich habe deswegen nicht vergessen, dass es hungernde Menschen gibt, dass es Kriege gibt und wie wir miteinander umgehen. Vergessen habe ich es nicht, auch nicht verdrängt, aber ich schaue mich im Hier und Jetzt um. Ich kann Menschen und Tieren hier und jetzt helfen und was kann ich mehr tun? Ich muss bei mir und meinem Umfeld anfangen und darauf bauen, dass diese Menschen das ihre tun, um ihrem Umfeld zu helfen … es ist wie ein Feld voller Dominosteine und ich hoffe einfach, dass es eine schöne Reaktion gibt und wir gemeinsam ein wundervolles Bild kreieren. Step by step, stone by stone …

Ich wünsche euch eine glückliche Zeit.

Eure Kerstin

~ Hitze ~

20180726_091021 bearb Logo kleinerAktuell ist der Somme so heiß wie gefühlt noch nie. Wir alle schlafen des Nachts kaum, fühle uns oft müde und schlapp. Nicht viel besser geht es hier unseren Tieren. Auch ihnen macht die extreme Hitze zu schaffen.

Meine beiden Raubtiere schlafen viel und liegen fast ausschließlich rum. Nur mein Kater möchte trotz allem noch auf mir liegen und schmusen. Auch das Fressen wird schwieriger. Uns schmeckt zur Zeit ja auch nicht alles.

Warum ich das schreibe? Es ist nichts Neues für euch, das ist mir bewusst, aber ich erhalte viele Nachrichten in denen es um Tiere geht, die viel liegen, sich kaum bewegen wollen, keinen Appetit haben und sich „untypisch“ verhalten. Die aktuellen Temperaturen von 35°C sind ja auch untypisch und machen uns zu schaffen.

Was können wir tun? Bietet euren Tieren neben viel Wasser auch kühle und feuchte Plätze an. Wenn sie es mögen, dann könnt ihr das Fell etwas anfeuchten. Gebt ihnen viele kleine Mahlzeiten und möglichst wenige Trockenfutter, denn Trockenfutter ist wie ein Schwamm und nimmt alles Wasser auf. Es gibt einen Trick, wie man überprüfen kann, ob die Tiere dehydriert sind … nehmt eine Hautfalte zwischen Daumen und Zeigefinger und hebt sie an – geht sie schnell zurück, dann ist der Körper gut mit Wasser versorgt, aber wenn die Hautfalte stehen bleibt, dann sind sie am dehydrieren und ihr solltet unbedingt etwas tun … Wasser mit einer Spritze o.ä. ins Mäulchen geben oder eben, wenn es ganz schlimm ist, zum Tierarzt fahren für eine Infusion.

Einen Tipp habe ich für uns Menschen – füllt eine Wärmflasche mit kaltem Wasser und nehmt sie mit ins Bett, das hilft zumindest mir ungemein in der Nacht überhaupt einschlafen zu können.

Ich wünsche euch frohes schwitzen und denkt immer daran, in eine paar Wochen liegt wieder Schnee. 😉

Alles Liebe, eure Kerstin

P.S.: Schreibt mir gern eure Tipps, wie ihr euch und euren Tieren helft. Ich sammel sie und werde sie dann hier posten.

~ was gerade so los ist ~

Ich bin im Moment sehr emotional, sehr offen und empfindsam. Immer wieder sitze ich an meinem PC und beginne zu schreiben oder versuche ein Video aufzunehmen. Ich möchte euch so viele WUNDERvolle Dinge erzählen und doch fließen die Worte nicht so wie sonst aus meinem Herzen.

20180719_221946 bearb Logo kleinerIch hatte die Ehre einen großartigen Hund und seine Familie beim Sterben zu begleiten. Alle Wünsche wurden gesagt und alles wurde und wird getan … es war ein liebevolles und friedliches Gehen … und doch war es ein Gehen. Sterben. Tod. Ach, ich bin da so schlecht drin. Ich fühle so sehr mit. Es ist auch gerade nicht der einzige Sterbefall den ich miterlebe. Ich weine mit ihnen und ich spüre wie ihre Herzen unter dem Verlust zerbrechen. Ich kann nur da sein, zuhören und all das halten was kommt. Und dabei kommen auch in mir Erinnerungen hoch. Erinnerungen an Nick und Mary Lou, meine Omas und meinen Onkel. Wie verschieden sterben sein kann. Warum kann ich nicht das Leben feiern? Warum weine ich um jemanden anstatt die gemeinsame Zeit zu feiern? Ich würde so gern feiern. Ich wär so gern dankbar für die gemeinsame Zeit – was ich ja auch bin, aber dankbar ohne diese Traurigkeit. Und dann nerven mich all die Tränen die ich vergieße und all die Schmerzen die ich spüre. Werde ich ihre Leben nie feiern können? Bin ich dafür einfach in der falschen Region und Gesellschaft geboren und aufgewachsen? Wo ist der Fehler? Gibt es überhaupt einen Fehler? Und gibt es Menschen in anderen Regionen, die sich wünschten sie würden so trauern wie wir? Kann man sich das überhaupt wünschen? Ich frag mich, was mir fehlt um das körperliche Ende als das anzusehen und anzunehmen was es ist … ein Ende des Körpers. Die Seele lebt weiter. Niemand ist verloren. Die Erinnerungen tragen wir in uns und geben sie weiter. Ein endloses, ein unsterbliches Leben haben wir somit alle. Aber dennoch ist das körperliche Ende so schmerzvoll, so voller Leid.

Ich bin gerade froh, dass ich euch das alles schreiben kann … dass die Worte fließen. *seufz*

Ja, an manchen Tagen wünscht ich mir, ich könnt mich noch besser abgrenzen, noch mehr Profi sein … spirituell weiter, weiser oder wie man es auch immer bezeichnen mag … und dann wiederum spür ich in mir „NEIN!!! ICH BIN GENAU SO UND GENAU SO BRAUCHT DIE WELT MICH. SO BRAUCHEN MICH DIE MENSCHEN UND TIERE.“. (Ich muss tief atmen.) Es ist nicht immer leicht so zu sein. Es macht auch nicht immer Spaß ich zu sein. Ich weiß, dass ich helfe und dafür danke ich jeden Tag dem großen Geist. Dies tun zu dürfen und zu können ist ein Geschenk … nur verlier ich an manchen Tagen die Leichtigkeit dabei, denn auch ich habe eine Geschichte, auch ich habe eine Vergangenheit.

Heute ist heute und morgen ist morgen. Heute weine ich für die Verstorbenen und Hinterbliebenen und bringe die Verstorbenen ins Licht. Und morgen … morgen werde ich erwachen, wenn ich darf, und all die Seelen ins Licht bringen die mir begegnen, ich werde Menschen und Tiere unterstützen und sie auf ihrem Weg begleiten, beten, Kerzen entzünden und Energien senden, ich werden Menschen zum Lachen bringen und andere umarmen… ich werden helfen, ich werde da sein und das heilen was ich heilen darf … und meinen Weg gehen.

Und nun sage ich gute Nacht ihr Wunder.

Eure Kerstin

~ aus dem Leben ~

Ich liebe meine Raubtiere und die Gespräche mit ihnen.

Gerade eben …

Ich bin vor 2 oder 3 Stunden losgegangen (gegen 12 Uhr), weil ich ein paar Besorgungen machen musste. Wie immer verabschiede ich mich von ihnen und sage ihnen, wann ich in etwa wieder zurück bin und wohin ich gehe. Lucy Lou lag auf dem Kratzbaum und döste vor sich hin und Romero schlief unter dem Sofa.

20180714_144928 bearb Logo kleinerNun kam ich zurück und schloss gerade die Wohnungstür auf, da saß ein vollkommen verschlafener und verdutzter Romero mir gegenüber und sagt völlig erschrocken und verängstigt/besorgt „Wo warst du denn? Seit wann bist du weg gewesen? Was hast du gemacht? Wieso wusste ich nichts davon?“ und ich erklär ihm nur, dass ich mich doch verabschiedet hatte und er vermutlich unter dem Sofa schon fest geschlafen und es deswegen nicht mitbekommen hat. Er ist wirklich mit dem Aufschließen der Wohnungstür wach geworden und war nun vollkommen irritiert. Einfach zu niedlich.

Jetzt liegt er auf dem Balkon und kommt langsam zu sich.

~ Wofür seid ihr dankbar? ~

Einen wunderschönen Samstag wünsche ich euch.

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Wofür seid ihr dankbar?

Ich habe für mich irgendwann festgestellt, je dankbarer und demütiger ich bin, desto besser geht es mir. Den Fokus auf das Schöne zu legen und für das dankbar zu sein, was ich habe, empfinde ich als einen ganz wichtigen Schritt zur Heiligung. Wie ist es bei euch? Wie fühlt ihr euch mit der eigenen Dankbarkeit? Könnt ihr sehen was ihr habt? Könnt ihr das annehmen? Oder gibt es etwas, womit ich/wir euch helfen können die Dankbarkeit zu spüren, anzunehmen oder gar zu sehen? Seht ihr eine Chance all das, was euch vermeintlich unglücklich macht, für einen Augenblick bei Seite zu schieben und wahrzunehmen was ihr habt?

Ich weiß, dass es schwer fällt, gerade wenn man Schmerzen hat oder verlassen wurde oder wenig Geld hat, das wahrzunehmen was da ist, aber vielleicht nutzt ihr diese paar Worte von mir und haltet einen kleinen Moment inne und schaut auf all das Schöne um und in euch.

Alles Liebe

Eure Kerstin

~ Freitag der 13. und Neumond ~

20180508_111307 bearb Logo kleinerGuten Morgen ihr Lieben!

Heute ist nicht nur Freitag der 13. – was ich richtig schön finde – sondern heute ist auch Neumond. Zu Neu- und Vollmond kann man ganz wunderbar kleine Rituale machen, um Dinge, Muster, Altes etc. loszulassen und Neues einzuladen.

Was macht ihr da und welche Rituale kennt ihr?

Ich nutze hierfür gern Kerzen (Baumkerzen, die es zur Weihnachtszeit gibt). Ich gebe in diese Kerzen all das hinein, was ich loslassen möchte. Das Hineingeben ist wie ein Energiestrom den ich durch meinen Körper, Geist und Seele schicke, der alles einsammelt und dann in die Kerze fließt. Mit einem kleinen Gebet in dem ich um Heilung, Transformation, Schutz, Begleitung und Halt bitte, zünde ich die Kerze(n) an. Ähnlich mache ich es mit den Wünschen.

Man kann auch alles auf einen kleinen Zettel schreiben. Dabei spielt es keinen Rolle, ob man den vorn und hinten und kreuz und quer beschreibt, auch können die Worte überschrieben werden, weil es darum geht, dass die Energie auf dem Zettel gebunden ist. Und diesen Zettel kann man dann mit einem kleinen Gebet verbrennen. Die Asche übergibt man dann dem Wind oder Mutter Erde und gibt noch eine kleine Gabe Tabak, Nüsse, Obst o.ä. den Geistern zum Dank.

Es muss also gar kein großes Feuer sein. Jeder kann etwas Kleines für sich ganz persönlich zu Hause machen. Und dabei ist immer nur eines wichtig … was fühlt sich für euch gut an und wie wollt ihr loslassen und wünschen.

Nun bin ich auf eure Rituale, Gebete o.ä. sehr gespannt und freue mich auf eure Gedanken.

Liebste Wünsche für den Tag und die Neumondnacht

eure Kerstin

 

Ihr dürft mir gern per E-Mail (helferin-der-seelen@gmx.de) oder per SMS/Signal/Telegram (0176 / 24 81 48 29) antworten.

~ Wozu eine Tierkommunikation machen lassen? ~

Ich habe nun schon mehrfach geschrieben, dass ich leider nicht bei fehlender Erziehung helfen kann und auch keinen Tierarzt ersetze, aber wo kann ich dann eigentlich helfen?

20180622_190727 bearb Logo kleinerGanz einfach, sobald es irgendein Problem gibt, kann ich helfen.

Bellt der Hund nur einen bestimmten Hund an, können wir nachfragen was genau für ein Problem besteht. Will ein Pferd eine bestimmte Strecke nicht laufen, können wir nachfragen was stört. Ist eine Katze unrein, so kann man nachfragen, was sie braucht oder wo der Fehler liegt. Verhält sich das Tier dem Menschen gegenüber anders, können wir nachfragen. Wir können immer und zwar bei allem nachfragen. Wir können auch gesundheitlich nachfragen – z.B. habe ich immer wieder eine tolle Schäferhündin im Gespräch, die sich Akkupunktur wünscht. Tierkommunikation dient dem Nachfragen, Infos einholen, Kompromisse schließen und dem Austausch beider Parteien. Es ist eine Möglichkeit Dinge zu erfahren, Lösungen zu finden und eben wieder besser zusammen zu leben. Manchmal sind es auch nur Liebesbekundungen die ausgetauscht werden wollen, gerade bei verstorbenen Tieren. Alles was auf dem Herzen liegt kann hier gesagt und gefragt werden.

Wir Menschen sind manchmal so sehr in unserem Leben, mit unseren Problemen, Sorgen und Gedanken, dass wir nicht sehen können, warum sich unser Tier so verhält wie es sich verhält und was es benötigt – dafür bin ich da, denn ich kann das Tier fragen.

Manche Menschen kontaktieren mich, weil sie gern über die Vergangenheit ihres Tieres etwas erfahren wollen – ein Punkt über den die Tiere eher seltener sprechen wollen, denn Tiere leben viel mehr im Hier und Jetzt als wir Menschen. Tiere sind dann eher bereit darüber zu sprechen, was sie benötigen, welche Hilfestellungen sie brauchen und wo vielleicht die Lösung zu finden ist.

Farben sind oft ein ganz tolles Mittel bei Tieren, auch wenn Tiere vielleicht nicht alle Farben sehen können, so können sie sie fühlen. Farben haben Energien. Ein tolles Beispiel war ein schwarzer Wallach. Seine sehr junge Besitzerin liebte die Farbe rosa und so bekam er alles in der Farbe rosa an und oft auch mit Glitzer. Er fühlte sich nicht nur doppelt entmannt, sondern wie ein Püppchen. Leider verstand die Besitzerin ihn nicht. Ein Kater – wirklich ein Prachtkerl – pinkelte immer vor die Katzentoilette. Er wollte einen limettengrünen Vorleger haben – danach war er wieder sauber. Ich bekomme auch Wünsche geäußert, wie z.B. einen blauen Spielball oder rote Decken etc. Farben haben Energien und damit können wir auch unserem Tier helfen. Die Farbtherapie ist da so ein tolles Beispiel – Farbe kann helfen und heilen.

Gerade schleicht mein Kater mir um die Beine und erinnert mich an einen anderen tollen Bereich – die Namensfindung. Ich sah ihn damals im Tierheim und dachte an Romeo und Filou oder so etwas ähnliches, aber die Namen passten nicht 100%ig und so ließ ich ihn nach seinen Namen fragen – Romero. Da ist es ganz einfach. So kann man auch Embryos nach ihren Namen fragen. Ja, auch mit ungeborenen Babys kann man sprechen. Durfte ich bisher einmal machen und es war wunderschön.

Tierkommunikation bzw. die lautlose Sprache im Allgemeinen ist also ein ganz großes Feld wo so viel möglich ist. Ich selber hätte mir es damals, als ich das erste Mal das Wort „Tierkommunikation“ gehört hatte, nicht denken lassen, aber heute möchte ich nicht mehr ohne sein. Es gibt auch (fast) keine Tiere mit denen man nicht sprechen kann. Ok, ich habe es mittlerweile aufgegeben mit Mücken zu sprechen, aber das ist meine persönliche Erfahrung, auch da gibt es wohl Menschen die mit ihnen diskutieren.

Die Möglichkeiten sind groß und mit der Tierkommunikation kann man auch ganz toll schamanische oder energetische Arbeiten verbinden und dem Tier so helfen. Die Grenze liegt schlichtweg nur dort, wo der Mensch nicht bereit ist Veränderungen vorzunehmen oder zu Arbeiten. Ich kann reden, aber die Umsetzung liegt beim Menschen.

Ich hoffe ich konnte ein paar Fragen beantworten. Wenn euch Fragen kommen, dann dürft ihr sie mir gern schreiben.

Eine lichtvolle Zeit wünsche ich euch.

Alles Liebe,

eure Kerstin

~ Hürdenlauf ~

Es gibt Punkte, Situationen, die ich immer wieder erlebe und wo ich merke, dass ich es sehr spannend finde. Es ist nicht schlimm und vollkommen ok, mir fällt es nur auf und das ist für mich sehr interessant.

Oft höre ich, wie spannend es doch ist, dass ich Schamanin bin und sie würde es selber gern mal erleben und dabei sein oder auch zu einer Veranstaltung der EngelWölfe in Berlin gehen. Halt Stopp Hürde Logo kleinerDann kommt der Tag X und die Hürde baut sich auf – Stau, Stress, Krankheit, längere Arbeitszeit oder ähnliches. Ich erinnere mich, als ich damals zu einem Frauenkreis wollte baute sich auch für mich eine Hürde auf – Montagsdemo; meine Straßenbahn konnte nicht mehr weiterfahren, ich steckte fest und lief eine irrsinnige Strecke im Nieselregen, bis ich eine Haltestelle fand, von der überhaupt etwas fuhr. Mit einer Stunde Verspätung kam ich an. Verrückt. Ich habe immer wieder überlegt, ob ich es sein lasse und zurück nach Hause fahre, aber ich habe die Hürde genommen und ab da wurde es leichter und die Hürden wurden niedriger. Manche Hürden waren höher als andere und manche waren so niedrig, dass ich sie nicht mehr wahrnahm.

Das Schwierige daran ist, dass man die Hürde erst einmal erkennen muss, weil sie leider nicht auf der „Stirn“ eine Leuchtreklame mit „ICH BIN DEINE HÜRDE!“ stehen hat.

Ja, Hürden gab es einige. Bei manchen frage ich mich auch, ob jemand sie sich gewünscht hat, um mich zu bremsen. Aber das ist eigentlich auch unwichtig.

Das Universum und unser Körper sind schon manchmal wirklich witzig.

Ich wünsche euch eine liebevolle Zeit.

Eure Kerstin

~ Es IST ~

Ups

Wer bist denn du

20180708_111711 kleinerWo kommst du denn her

Hab dich gar nicht gesehen

Aber vermisst

Wo hast du denn nur gesteckt

Warst so lange weg

Schön

Dass du wieder da bist

Bleibst du länger

Oder bist du auf Durchreise

Ach

Lass es uns genießen

 

~ © Kerstin Kochler

~ Gouvernante – mein Wort ist Gesetz ~

20180620_173850 bearb Logo kleinerVor einigen Wochen erlebte ich etwas und das geschah auch nicht zum ersten Mal. Ich sagte etwas und mein Gegenüber verstand meine Worte als fest gesetzt und beinah schon als Gesetz. Das ist ein Punkt, an dem ich immer wieder schaute und schaute und versuchte herauszufinden, was genau es war. Was tat ich und wie? Aber ich kam einfach nicht darauf. Wie das Leben so spielt, hatte ich genau an dem Tag einen Termin bei einer Lehrerin von mir und ich erzählte ihr das Geschehene und wir begannen zu Zweit eine kleine Aufstellung zu machen. Sie nahm erst die Rolle meines Gegenübers ein und dann die Rolle des Anteils in mir, der „Gesetze sprach“. Ich schaute und fühlte und verstand, dass mir gegenüber eine Gouvernante saß – streng, resolut, bestimmend und hart. Autsch, das tat weh. Nun wollte ich auch gern diese Gouvernante spüren und mit ihr in Kontakt treten. Also nahm ich den Platz ein und augenblicklich schimpfte sie mit mir – meinem jetzigen Ich. Einige der Worte kannte ich, denn es sind Worte die ich mir auch sage, wenn auch weniger häufig als in der Vergangenheit. Spannenderweise habe ich mich eher selten mit meinen Ahnen beschäftigt und viel mehr mit meinen vergangenen Leben. Da darf ich noch viel forschen und entdecken. Ja und diese Gouvernante ist eine Ahnin von mir. Ich weinte bei dieser Härte und ihren Worten und ein paar Momente später tauchte eine weitere Frau auf – weich, in einen roten Umhang gehüllt, sanft und doch sehr präsent. Die Gouvernante richtete die Worte nun an diese Frau und Bilder erschienen. Zwei kleine Mädchen, die unterschiedlicher nicht hätten sein können. Die eine nahm Klavierunterricht, sang, malte und saß bei Tisch korrekt gekleidet und angemessen. Ihre Wortwahl war gebildet und mit ihrem Benehmen und ihrem Können machte sie ihre Eltern sehr stolz. Das andere Mädchen kletterte auf Bäumen, spielte auf der Erde, malte mit den Fingern wo es ihr gefiel und saß oft zapplig und mit schmutzigen Fingern und Kleidern am Tisch, wenn sie nicht sogar in der Küche bei den Angestellten aß. Zwei Schwestern. Und ich spürte die Traurigkeit der Gouvernante, denn sie hatte alles getan, um ihren Eltern zu gefallen, um sie stolz zu machen und es ihnen recht zu machen. Repräsentant für die Familie. Sie lehnte ihre völlig freie und chaotische, ja sogar das Wort „jämmerlich“ fiel, Schwester ab. Sie verstieß sie und so zog diese weiche, freie Frau in den Wald. Die Gouvernante sorgte für die Eltern, arbeitete hart, ließ keinen Mann an sich heran und wurde immer härter und verhärmter mit den Jahren. Diese Aufstellung war ihr erstes Zusammentreffen seit dem sie ihre Schwester verstoßen hatte. Ich ehrte die Gouvernante, denn was sie tat war auf eine gewisse Art und Weise selbstlos und sie ging wohl mit niemandem so hart ins Gericht wie mit sich selbst. Erschreckend war für mich, wie viele Parallelen ich zu der Gouvernante in meinem Leben, in meiner Vergangenheit und Kindheit fand. Das muss nun erst einmal verarbeitet werden. Ich weiß nicht mehr wie, aber die Eltern kamen und die Schwestern vertrugen sich wieder. Sie versöhnten sich und gemeinsam konnten sie nun ins Licht gehen, wo sie heilen.

In dieser Aufstellung lehnte ich sehr lang die Gouvernante ab und fühlte mich zu der freien Schwester hingezogen. Nun lerne ich diesen Anteil, der mir vererbt wurde – und natürlich wurden mir beide Anteile vererbt – zu lieben.

Mein Leben hat eine Wandlung vollzogen. Als Kind und Jugendliche lebte ich wie die Gouvernante. Ich tat alles um es meinen Eltern recht zu machen, machte keine Probleme und machte alles mit mir aus. Ich war selbstständig, selbstbewusst und erwachsen. Und einiges davon wurde irgendwann zu einem Schauspiel, so wie bei der Gouvernante – funktionieren, funktionieren, funktionieren. Nun zieht es mich mehr zu der freien Schwester hin – zum Wald, zur Natur, zur Freiheit. Aber das, was man Jahre, Jahrzehnte lebte, legt man nicht so schnell ab. Die „Gesetze“ kommen also von der Gouvernante in mir. Und nun ist die Frage, wer hört sie? Welcher Anteil in den Menschen, die die „Gesetze“ hören tritt bei ihnen zu Tage?

Alles Liebe,

eure Kerstin

~ Beständigkeit ~

Baumexperiment 1 kleinerIch habe so einen Wunsch in mir nach Beständigkeit. Menschen die nicht nur für eine gewisse Zeit mein Leben teilen und den Weg mit mir gehen, sondern dauerhaft, ja vielleicht für immer. Und doch gibt es diese Beständigkeit nicht. Wir verändern uns alle und alle in einem anderen Tempo und zu anderen Zeiten. Jeder lernt auf dem Weg des Lebens zu einem anderen Zeitpunkt die Lektionen und daher … ja, vielleicht deswegen trennen sich dann Wege. Bei manchen Menschen tut es sehr weh und bei anderen ist man irgendwann froh. Rückblickend weiß man oft, dass es richtig und die Zeit gekommen war. Man ist vielleicht dankbar für die gemeinsame Zeit, für die verbrachten Stunden, für die Lektionen, schönen Worte und Verletzungen. Und doch wünsche ich mir Beständigkeit. Aber vielleicht ist genau das die Beständigkeit die ich suche, diese beständige Veränderung, dieses gemeinsam ein Stück gehen und sich dann trennen. Das hat doch auch etwas Beständiges.

Ich weiß nicht, wer in mir sich nach der nahen menschlichen Beständigkeit sehnt, aber daran werde ich forschen bzw. wird sich der Teil irgendwann zeigen. Vielleicht mein inneres Kind? Vielleicht auch ein verletzter Seelenanteil? Vielleicht auch ein Ahne? Ich weiß es noch nicht, ich weiß nur, dass ich den Wunsch nach Beständigkeit in mir trage. Und dafür kann ich mir auch einiges schön Malen. Ich kann mir das Leben alter Paare schön Malen. Da kann ich mich Illusionen hingeben. Da muss ich an meine Tante und meinen Onkel denken – sie sind nicht wirklich meine Tante und mein Onkel, aber für mich sind sie es. Letztes Jahr starb mein Onkel und die beiden waren um die 70 Jahre zusammen. Kaum vorstellbar für mich und doch ist es ein innerer Wunsch von mir. Ein Traum. Eine Vorstellung. Eine Vision. Eine Illusion. Mein ganz persönlicher Kleinmädchentraum. Ok, 70 Jahre werde ich nicht mehr mit jemandem zusammen sein können, aber diese Beiden haben nie aufgegeben, egal was bei ihnen im Leben passierte. Aber sie haben sich vermutlich auch miteinander entwickelt und gleichzeitig allein, aber eben doch soweit zusammen, dass der Weg gemeinsam blieb. Ich frage mich gerade ob wir uns heutzutage nur getrennt entwickeln. Ich mein, Generationen unterscheiden sich ja schon immer und sind immer wieder anders. Dadurch verändert sich ja auch die Welt, aber … was bleibt auf der Strecke? Bleibt überhaupt etwas auf der Strecke? Kann überhaupt etwas auf der Strecke bleiben? Können wir etwas verlieren? Oder ist alles Entwicklung? Ist die Entwicklung das einzig beständige? Spannend. Nun muss ich mal wieder raus aus dem Kreis im Kopf, sonst gibt es einen Drehwurm.

Eigentlich gibt es doch viel Beständigkeit in unserem Leben. Tag und Nacht. Ebbe und Flut. Sonne und Mond. Vollmond und Neumond. 60 Sekunden sind 1 Minute, 60 Minuten sind 1 Stunde. 24 Stunden sind 1 Tag. Wasser, Luft, Feuer und Erde. Es ist jetzt kurz nach 8 Uhr und meine Lucy schreit, weil sie jetzt Futter will und wie immer diskutieren wir … das ist auch sehr beständig Tag für Tag, Abend für Abend. Es gibt also Beständigkeit und das ist auch wirklich gut, nur eben diese menschliche Beständigkeit, Menschen die länger als nur ein paar Tage, Wochen, Monate oder Jahre an meiner Seite sind, fehlen mir etwas.

Ach, diese lieben Illusionen. Sie können einem das Leben wirklich auch erschweren. Wir richten den Blick zu oft auf das was uns fehlt, wonach wir uns sehnen und wünschen, und zu selten auf das was wir haben. Vielleicht ist es das gerade. Vielleicht ist mein Blick gerade abgeschweift und mein Herz nicht bei mir und dem was ich habe. Spannend. Ich mag es mich bei soetwas zu ertappen. Und da fällt mir gleich wieder ein Beitrag ein, den ich bereits vor einigen Wochen anfing zu schreiben und den ich euch noch immer nicht habe lesen lassen. Ja, manche meiner Texte sind einige Tage oder gar Wochen auf meinem PC bevor sie euch erreichen.

Nun gut. Für heute reicht es … vielleicht … mal sehen … der Tag ist noch lang.

Einen zauberhaften Samstag wünsche ich euch.

Eure Kerstin

~ was mich gerade bewegt ~

20180630_074014 bearb Logo kleinerIch fange heute einfach mal an zu schreiben. In mir sind viele Worte und viele Themen und Prozesse. Alle wollen gern nach Außen kommuniziert werden, aber wo ich anfangen soll, weiß ich zum jetzigen Zeitpunkt noch nicht.

Manchmal frage ich mich warum ich das alles mache. Warum schreibe ich hier? Warum spreche ich mit Tieren? Warum helfe ich den Menschen? Warum verstecke ich mich? Warum zeige ich mich? WARUM? Kinder möge die Frage „Warum?“ und damit können sie so manche Erwachsene zur Verzweiflung bringen. Und irgendwie bringen auch mich diese Fragen zur Verzweiflung. Aber nur so lang, bis ich mich wieder daran erinnere warum ich es tu. Ich schreibe all das, weil ich selber nur zu gut weiß wie es ist, wenn man das Gefühl hat, man steht mit all dem, was einen umgibt und was man durchmacht allein da. Man fühlt sich anders, abgelehnt, nicht zugehörig, gestört oder fehl am Platz. Aber eigentlich ist das alles eine Illusion, weil wir in einer Welt der Illusionen leben. Wir sehen erfolgreiche Menschen, aber wissen nicht was bei ihnen wirklich ist? Wir wissen nicht, was in ihnen vorgeht, wie ihr Zuhause ist und wie wohl und angekommen sie sich im Leben fühlen. Wir wissen es nicht. Wir sehen nur einen Hauch von Mensch und geben uns einer Illusion hin, einer Illusion, die wir vielleicht auch selber herstellen. Und ganz oft, so empfinde ich es, gibt es so eine Illusion auch unter den diversen Heilern. Sie zeigen sich im Licht stehend, Prozesserfahren, weit entwickelt und höchst begabt und erfolgreich. Ich hatte Kunden, die mir von ihrem Erfahrungen mit Schamanen und anderen Heilern erzählten und wo sie im Nachhinein wussten, dass das Scharlatane sind, die nur ihr Geld wollten und es auch bekamen. Irgendwie bewundere ich ja diese Menschen die andere so anziehen und so viel Geld von ihnen nehmen. Aber mir fehlt da irgendwie der Geschäftssinn oder so etwas in der Art. Ich schreibe, weil ich mir wünsche, dass wir lernen zu hinterfragen, Worte zu hinterfragen, Gesehenes zu hinterfragen, Illusionen und Fassaden zu hinterfragen. Vielleicht zerstören wir auch dabei etwas Positives, aber dann wird dies nicht von langer Dauer sein, weil wenn wir etwas Wahres hinterfragen und eventuell „zerstören“, dann repariert sich das wieder. Ach, wie oft werde ich als Spinner oder Verrückte bezeichnet, aber noch viel mehr werde ich als das gesehen was ich bin, ein Mensch der anderen helfen kann und möchte. Ich vollbringe keine Wunder – wobei, was sind Wunder? Ist es ein Wunder, wenn ich einem vergifteten Tier Energie schicke und in der Nacht das Tier schneller genest als vorstellbar? Ach, manchmal ist das einfach Schreiben wirklich interessant, weil es mich weiter führt von Thema zum Thema.

Es war an einem Montag 23Uhr. Mein Handy sagte mir „ABC will sich mit dir verbinden.“. Ich las die Nachricht, las die Not und spürte meine Müdigkeit und Erschöpfung. Ich fragte mich „Kann ich das jetzt noch? Will ich das jetzt noch? Geh ich über meine Grenzen?“ und ja, ich war müde und ich war so richtig erschöpft, aber ich weiß auch, dass ich auf der Welt bin um zu helfen und in mir war diese Stimme ganz klar. Also antwortete ich und schrieb der Person alles Wichtige zu meiner Arbeit. Wir fanden einen Weg und so sprach ich mit dem Hund noch in der selbten Nacht. Er wurde entführt und absichtlich vergiftet. Wie durch ein Wunder fand der Mensch seinen Hund und brachte ihn zum Tierarzt, wo er stationär aufgenommen und behandelt wurde. Die Entführung zeigte mir der Hund, als ich mit ihm sprach. Das Gespräch war schwierig, denn immer wieder rutschte der Hund mit seinem Bewusstsein weg. Entweder waren die Medikamente so stark oder die Vergiftung so heftig oder ich hatte ihn im Tiefschlaf erwischt – ich weiß es nicht. Ich fragte intuitiv ob ich Energie schicken darf und der Hund nahm sie dankend an. Ab da wurde das Gespräch leichter, denn der Hund war wacher, aufmerksamer und lebendiger. Der Mensch war über dieses Gespräch unglaublich dankbar. Zu wissen, dass beide Seiten kämpfen und nicht aufgeben und alles tun damit sie wieder zusammen sein können, gesund und munter, half so ungemein. Manchmal sind Liebesbekundungen so heilsam und wichtiger als jeder Fakt und jedes Wissen über Geschehenes. Am nächsten Abend schrieb mir der Mensch, dass die Tierärzte sich nicht erklären konnten, wie über Nacht so eine Genesung stattfinden konnte und bereits am Mittwoche durfte der Hund den Tierarzt verlassen. Ist das ein Wunder? Für mich ja. Ich habe mich so unglaublich doll gefreut, dass ich Tränen vergoss.

Und wenn ich schon einmal dabei bin … eine liebe Kundin schrieb mich an, weil sie diesmal ein Gespräch mit ihrem Hund benötigte. Er ist alt und, wie sagt er selber so schön „nicht mehr ganz dicht“. Das Alter und der alternde Körper sind auch für Tiere nicht immer leicht zu nehmen und zu akzeptieren. Der Hund hatte das Gefühl seine Aufgabe verloren zu haben, unnütz zu sein und durch das Alter und die auftretenden Probleme selber zum Problem und zur Last zu werden. Auch hier waren es Liebesbekundungen, Erinnerungen und Energien die ich schickte, die dem Hund halfen zu verstehen, dass er so wie er jetzt ist, genau richtig ist und geliebt wird mit allem was ist. Am nächsten Tag bekam ich eine Nachricht. Der Hund wich nicht mehr von ihrer Seite, spielte, tobte, fraß „wie ein Scheunendrescher“, kuschelte, beschützte sie wieder und lebte auf. Er war der Alte, er war wie neu geboren und konnte seine „Undichtheit“ und Alterserscheinungen annehmen. Und das alles mit einem Gespräch von 30 Minuten. Wunder? Für mich immer wieder.

Aber das sind nur zwei Beispiele von vielen und von noch mehr, wo viele Worte gesprochen werden und nichts geschieht. Ich weiß nicht, ob es die Einstellung der Menschen ist oder ob es an den Themen liegt – fehlende Erziehung kann ich nicht ersetzen und Probleme kann ich nicht wegzaubern. Meist ist es viel gemeinsame Arbeit, die vor Mensch und Tier stehen, aber angehen müssen sie es und dabei können sie auch mal verzweifeln.

Ein Pferd, schwer erkrankt, für viele Tierärzte nicht mehr zu „retten“ – der Mensch wendete Liebe, viel Geld, Geduld und Herzblut auf, um Wege zu entdecken und zu gehen, die so viel Kraft und Mut kosteten und viel Verzweiflung und Hoffnungslosigkeit brachten. Das Pferd ist fast wieder gesund. Ich sprach so oft mit Mensch und Tier und beide hatten einfach die Schnauze voll. Die Geduld und Kraft war am Ende und dennoch gaben sie nicht auf. Der Mensch brachte so viel Verständnis auf und tat was nur möglich war für sein Pferd, aber immer schwang Mitleid mit, viel Mitleid. Nun ist die Krankheit fast besiegt und es geht wieder an den Aufbau. Nur das Pferd spielt nicht mit. „Kein Bock mehr noch was zu machen.“ Irgendwie verständlich, nach so vielen Monaten nur in der Box und ständigen Besuchen von Tierarzt, Hufschmied, Heilpraktikern und anderen Menschen. Durch das Mitleid, was der Mensch für das Pferd empfand, wurde alles getan was für das Pferd gut war und es wollte und nun soll es natürlich für das Pferd so weiter gehen. Jetzt beginnt aber eine ganz neue Form der Arbeit. Jetzt heißt es „Ich bin hier, ich hab das Sagen und jetzt spielst du mit!“. Das ist eine 180 Grad Drehung und damit muss Mensch und Tier erst einmal zurecht kommen. Das ist ein Kampf, mehrmals täglich, aber jetzt muss der Mensch zeigen, dass er standhaft ist und bleibt und nicht einknickt und dabei sein Pferd noch immer liebt. Ich kann da leider gar nichts tun, denn dies ist ein Prozess der zwischen Mensch und Tier live ablaufen muss. Ich kann dem Menschen nur zuhören und weiter Mut machen, denn der Weg ist richtig und jetzt heißt es „einfach“ aushalten und durchstehen, so schwer wie es ist. Auch hier werden die Erfolge kommen, tun sie schon, wenn auch eben nur ganz klein.

Ich habe also meine Grenzen. Ich kann nur bis zu einer bestimmten Grenze helfen und ab da heißt es dann für mich „da sein“.

Da sein, ist wohl manchmal das Schwierigste. Wofür ist man da? Um zu helfen? Um zu triggern? Um zu verletzen? Um Projektionsfläche zu sein? So viele Aufgaben haben wir und das für so viele verschiedene Menschen. Ich bekomme so viele verschiedene Nachrichten. Manche verstehen nicht was ich hier tu, andere verstehen es nur zu gut. Manche mögen es und andere wieder nicht. Ich bin für den einen Freund und für den anderen Feind. Aber ich bin immer Mensch. Ich bin kein im Licht stehender, hell erleuchteter und schwebender Heiler … ich bin ein Mensch, mit Fähigkeiten und Gaben. Ich kann helfen und ich kann auch Angst machen. Das alles gehört zusammen. Yin und Yang. Gut und Böse. Aufbauen und Zerstören. Manch eine Nachricht verletzt mich tief und andere lassen mich vor Freude weinen. So ist es. Tag für Tag. Schritt für Schritt.

Nun habe ich ganz ohne Plan all die Worte geschrieben die geschrieben werden wollten. Es ist wieder ein langer Text geworden und auch hier werden sich die Menschen positiv oder negativ angesprochen fühlen. Meine Aufgabe? Vielleicht. Vielleicht auch nicht. Es ist.

Zeigt euch. Versteckt euch. Tut was ihr braucht. Hört auf euch, denn es gibt nur einen Menschen der immer an eurer Seite sein wird und den Weg mit euch geht und das seid ihr selbst.

Liebste Grüße,

eure Kerstin

~ Seelenrückholung (Video) ~

Hallo ihr Lieben!

Wie versprochen, ein paar Worte zur Seelenrückholung. Ein heiliges Format, welches mir sehr am Herzen liegt und welches ich jedem ans Herz legen möchte.

Bitte verzeiht mir, wenn ein paar Sachen doppelt sind oder ich vielleicht etwas vergessen haben sollte. Ich freue mich über euer Feedback und eure Fragen.

Herzensgrüße,

Eure Kerstin

 

~ Schamanentage an der SHS in Berlin ~

Ich war, wie gestern schon geschrieben, am Samstag in Berlin. Es waren wieder die Schamanentage und in diesem Jahr habe ich mich dazu entschieden an nur einem Tag dabei zu sein. Ich schaute mir das Programm an und wusste, dass der Samstag für mich der richtige Tag sein würde.

Wie läuft es da so ab? Es gibt immer eine Begrüßungsrunde und danach finden die einzelnen Workshops (je 50 min lang) in den 3 Räumen statt. Es gibt ein tolles Programm was überall ausliegt und zwischen jedem Workshop gibt es eine kurze Pause und auch eine längere Mittagspause. Verköstigen kann man sich dort auch sehr gut.

20180623_063650 bearb Logo kleinerDie Schamanentage beginnen bereits 9 Uhr am Morgen und das bedeutet für mich, sehr früh starten, denn der Weg ist zwar nicht weit, aber doch zeitintensiv. Ich war pünktlich da und freute mich so viele tolle Menschen zu sehen.

Wie immer rief am Anfang Heidi Baatz die Kräfte in den Raum, grüßte die Elemente, Himmelsrichtungen und Geister. Ich weiß nicht, ob ihr bewusst ist wie schön sie dabei aussieht. Danach sangen wir das Bärenmantra. Ich liebe dieses Lied und es erinnert mich an mein erstes Zusammenkommen mit den EngelWölfen, damals noch in der Mommsenstraße zum letzten Heiltänzerabend in diesen Räumen. Baba Andreas Krüger betet danach, was sehr heilig ist. HAKA-Tanz, Duft-QiGong und Runentönen wurden uns vorgestellt, denn vor jedem Workshop fand eins davon in jedem der 3 Räume statt. Und dann stellte Andreas Krüger das Format „Fährmanns Pfad – schamanische Begleitung zum Übergang in die ewigen Jagdgründe“ vor. Ich habe dieses Format bereits am letzten schamanischen Ausbildungswochenende kennenlernen dürfen und es hat mich tief berührt. So auch dieses Mal. Das bewusste Hinübergehen … ein Geschenk. Mir fehlen dafür die Worte. (Diese Veranstaltung war noch eine Gemeinschaftsveranstaltung und danach ging es ab 11 Uhr in den einzelnen Räumen los.)

Ich entschied mich für den Raum C und die „schamanische Leibarbeit“ mit Stefan Rahrig. Wie sagt Andreas Krüger so schön „Wir werden als Fummelschamanen bezeichnet.“ Und ja, wir berühren uns sehr gern – nicht unsittlich oder so, wir fallen nicht übereinander her, aber wir berühren uns – reiben uns den Milchpunkt, reiben uns die Arme, Oberschenkel, Füße oder so und halten uns an der Hand. Wir Menschen sind wirklich chronisch unterberührt. Und umso schöner war der Workshop von Stefan Rahrig und diese Gruppenleibarbeit. Wir berührten uns. Wir hörten darauf, was unser Leib und der Leib des Menschen neben uns brauchte und so wurde der Bauch gestreichelt, der Rücken massiert, die Füße geknetet und über die Stirn gestrichen. Es war wie ein wohliges Schnurren der Energie im Raum und dazu das Trommeln von Stefan und seine Worte und sein Gesang. Die Energie vibrierte und war lustvoll, vielleicht auch leicht erotisch, aber vor allem warm, weich, zärtlich und heilend. Wir schenkten einander liebevolle Berührungen und diese heilen so ungemein. Niemand war nackt, weil Berührung auch sehr gut so funktioniert. Ich bin durch all diese Berührungen, die ich bekam und gab in eine tiefe, schwebende Ruhe bekommen. Ich hätte mich gern in ein Bett gelegt und eingekuschelt, weil mir so wohlig war. Tiefen Dank für diese Erfahrung Stefan Rahrig.

12.15 Uhr besuchte ich den Workshop „Seelenrückholung“ von meiner Lehrerin Heidi Baatz. Ein Format, welches mir sehr wichtig ist und worüber ich gern in den nächsten Tages etwas sagen/schreiben möchte. Eigentlich werden meist Einzelbehandlungen vorgeführt, aber diesmal ging es um eine Kollektivseele, unsere magische, heilende Seele und diese Arbeit war ganz wundervoll. Verschiedene verletzte, gekränkte, verstoßene, verleugnete und abgelehnte Seelenanteile kehrten zurück und heilten die Kollektivseele. Wir werden mit jedem Seelenanteil, der zurück zu uns kommt immer vollständiger und heilen. Es ist also ein Geschenk für jeden diese Arbeit zu bekommen und zu erleben. Danke, dass ich dies erleben durfte.

Nach der Mittagspause lauschte ich Irmgard Schmitz bei ihrer Erzählung über ihren Heilungsweg bei den Hopi Indianern. Ihr Bericht berührte mich sehr und ließ mich sehr nachdenklich werden. Es geschieht so vieles. Wie oft denke ich „Das ist spooky.“ und dann ist es wahr. Sehr beeindruckend und berührend. Ich möchte gar nichts über den Inhalt verraten, denn ich kann dies gar nicht in Worte fassen. Ich hoffe sehr, sie wird im nächsten Jahr erneut darüber berichten und dann kommt und lauscht selber. Im Anschluss ihrer Erzählung holten sie und Andreas Krüger jedem der es wollte sein persönliches erotisches Krafttier. puuuh … mich hat es da schon etwas umgehauen und seit vorgestern bin ich im tiefen Gespräch mit meinem erotischen Krafttier. Aber was wundert es mich denn? Meine anderen Krafttiere lachen nur, denn was habe ich denn bitte anderes erwartet? pssst … ich verrate es aber euch nicht. *grins*Danke Irmgard Schmitz für deine Geschichte, deinen Weg und deine erotische Krafttiersuche.

Es war bereits 15.45 Uhr und der von mir sehr verehrte Sam, der Shiva unseres Schwarms, sprach in 2 Workshops über „die Heiligkeit der Handlung“. Ich wusste zuvor nicht worum es gehen würde, aber da ich Sam kenne und schon im Ambulatorium haben behandeln sehen, wollte und konnte ich mir seinen Workshop nicht entgehen lassen. Ich habe wohl noch nie so eine Achtsamkeit, so eine Bewusstheit und so eine Achtung bei einem Workshop gesehen. (Ich bin kurz sprachlos.) Er erzählte von sich, von seinem Leben und besonders von den letzten Wochen im Ambulatorium mit Donald Guß, unserem gemeinsamen Lehrer. „Hör auf die Energie. Wenn du sie nicht mehr wahrnimmst, dann warte, bis du sie wieder spürst.“ Ja, auch das war einer der wichtigsten Sätze für mich in den letzten Wochen. (Ich schweife gedanklich hin und her.) Sam forderte uns auf uns in einen Doppelkreis (Innen- und Außenkreis) zu stellen, so dass jeder ein Gegenüber hatte. Wir ankerten uns in uns, nahmen die Hand des Gegenüber, schauten ihm/ihr in die Augen, öffneten unser Herz-Chakra, aber blieben bei uns und in unserem Hara. Jemandem bewusst zu begegnen ohne in ihn einzudringen oder die Person in sich zu ziehen, ist eine Kunst.20180624_102050 bearb Logo kleiner Gerade die Menschen, die auf dem Weg des Erwachens sind, verbinden sich sehr schnell mit dem Gegenüber (darüber schrieb ich erst kürzlich in dem Beitrag „übergriffig“) und ich gehöre zu den Menschen die andere sehr gern umarmen. Aber hier war es wirklich die Übung ganz bei sich zu bleiben, den anderen wahrzunehmen und zu begrüßen, aber nicht einzunehmen oder reinzunehmen. Das hört sich sehr leicht an, aber versucht es bitte einmal. Begrüßt bewusst einen Menschen und bleibt dabei ganz bei euch, ohne euch zu verschließen. Danke Sam, für die wundervolle Übung und Erfahrung. Nach einer kurzen Pause zeigte er, wie er den Raum für eine Behandlung öffnet, wie er ihn hält und was geschehen darf. Es fand kein thematische Behandlung statt und doch sah man, wie die Energien flossen und was geschah. So viel Achtsamkeit und Bewusstheit … es ist für mich jetzt noch unbegreiflich, warum er noch nie zuvor dies der gesamten Menschheit zeigte. Es war einfach eine große Ehre ihn zu sehen und ihm zu begegnen dabei. Als kleines Geschenk erhielt jeder einen orange-schwarzen Samen, den wir mit einem kleinen Band uns gegenseitig um das Handgelenk banden. Auch dies geschah in voller Bewusstheit, Achtsamkeit und Respekt unserer Handlung und unseres Gegenübers. Tiefen tiefen tiefen Dank Sam für dein dich Sehen dürfen und dich erleben. (bewusst ohne Komma)

Anschließend sangen wir alle gemeinsam Lieder und Mantren und Heidi spielte dabei auf ihrer Shrutibox. Gemeinschaft ist so etwas Schönes.

Den Abschluss (19 Uhr) machten dann Gabi Happe und die „Tolon Diya“ aus der ufaFabrik. Die afrikanischen Rhythmen ließen uns tanzen, erzittern und beben. Es war Ekstase und Trance. Wahnsinn. Man muss sich dabei einfach 30-60 Menschen tanzend vorstellen, die den Rhythmen Ausdruck verleihen. Gänsehaut pur. Ich selber habe getanzt und getanzt und getanzt, bis ich einfach den Rückweg antreten musste. Danke Gabi, ich mag euch immer und immer wieder erleben. Mit euch kann man sich wirklich frei tanzen.

Naja … Abschied fällt immer etwas schwer und besonders wenn man noch durch halb Berlin muss und auf diese Welt keine Lust mehr hat. So einen großen, tollen Raum und so tolle Menschen bewusst zu „verlassen“ ist nicht so leicht, denn man fühlt sich in ihrer Gesellschaft angekommen und richtig. Nun gut, ich rief mir die Geister und bat um eine fließende und störungsfreie Rückkehr nach Brandenburg in mein Zuhause. Das lief auch alles ganz gut, bis mein Zug 15 Min in Charlottenburg stand und ich bereits den Nachtbus, der nur stündlich fährt, fahren sah. So war es dann leider wirklich. Mein Bus war 5 min weg, als ich endlich mit dem Zug ankam. Nun gut, ich nahm mir ein Taxi und der Taxifahrer – er war nett – wollte dann smaltalktechnisch wissen woher ich kam und was soll ich sagen, außer der Wahrheit „Ich komme von den Schamanentagen.“ „Von was?“ war seine ungläubige Antwort und ich erklärte ihm, dass Schamanen die Medizinmänner der Urvölker sind. Er hatte tatsächlich diesen Begriff noch nie zuvor gehört. Bumm … ich war in der Realität gelandet.

So war es und so komm es. Gerade die Begegnung mit dem Taxifahrer zeigt mir, dass noch viel zu tun ist. Wenn man sich viel mit spirituellen Menschen umgibt, verliert man schnell die anderen Menschen aus dem Blick, aber diese müssen wir noch erreichen und es sind viele.

Gesegnete Grüße,

eure Kerstin

~ mein erstes Zuhause ist Mutter Erde ~

Ich fuhr gestern nach Berlin. Und leider sah ich wieder Menschen die ihren Müll achtlos wegwarfen oder in der U-Bahn die Füße samt Schuhe auf die Sitze packten oder die Füße gegen die Wand stellten. Nicht überall kann ich etwas sagen, denn manche Menschen wirken auf mich unberechenbar und da geht meine Sicherheit (leider) vor. Aber ich fragte mich, ob sie sich so auch in ihrem Zuhause verhalten. Liegt der Müll überall rum? Treten sie gegen die Wände? Stehen sie mit ihren Straßenschuhen auf dem Sofa?

Baumexperiment 2 kleinerIch weiß nicht ob ich pingelig bin, aber mein aller erstes Zuhause ist Mutter Erde und sie pflege ich so gut ich kann. Und dazu gehört für mich meinen Müll dort zu entsorgen wo es möglich ist (Papierkörbe etc.) und sorgsam mit dem öffentlichen Dingen umzugehen. Wie oft geh ich auf eine Toilette und frage mich warum (im saubersten Fall) unbenutzte Toilettenpapierfetzen auf dem Boden liegen. Passiert mir das, so hebe ich es auf, denn in meinem Badezimmer würde ich es auch aufheben. Diese Achtsamkeit, dieses Bewusstsein fehlt mir irgendwie bei so vielen Menschen und das auch in der spirituellen Szene. Es ist erschreckend. Egal wo es Veranstaltungen gibt, die Toiletten sehen immer schlimm aus. Warum muss das so sein? Warum wird mit dem Lebensraum, den wir alle nutzen – und ich spreche jetzt nicht nur von Toiletten, sondern auch von den öffentlichen Verkehrsmitteln, Parks, Wald, Straßen, Shoppingcentern etc. … warum gehen wir so damit um?

Ok, vielleicht kommt da meine innere Gouvernante zum Vorschein, aber mir ist es wichtig, denn ich möchte das man sich wohlfühlt und nicht nur in meinen vier Wänden sondern auch in unser aller Zuhause. Und das ist nunmal Mutter Erde.

Mich macht das im Moment sehr traurig.

Eure Kerstin

~ Ankommen und Rückblick ~

Das „Willkommens-Ankomm-Picknick“ brachte nicht nur das Ende von Täuschung und viel Freude, sondern brachte auch Erinnerungen und Flashbacks mit sich. Ich hatte Angstzustände und Panikattacken. Immer wieder holten mich Erinnerungen und Bilder aus den letzten Monaten vor dem Umzug ein. Ich durchlebte sie auf ein Neues und dies war selten schön. So saß ich auf Toilette im Restaurant und bekam plötzlich Panik, weil mich die Erinnerung einholte, wie mein Ex gegen die Tür schlug und mich anschrie. Das Gute daran war, in mir gab es einen Punkt der wusste „Das ist gerade nicht real!“ und das rettete mir den Arsch. Ich kam irgendwie ins Hier und Jetzt zurück, atmete und schaute mir mit anderen Augen das Geschehene an und dadurch wurde es besser. Für mich ist das ein sehr großes Geschenk. Früher wäre ich in der Situation hängen geblieben und hätte keinen Ausweg gewusst, aber nun fand ich ihn. Dafür bin ich dankbar und ich bin für das Erlebte dankbar, denn ohne dies hätte ich die Erfahrung nicht machen können. Aber keine Sorge, das Erinnern und die Flashbacks waren nicht alle nur zum Picknick da *lach* … nein, auch schon Tage zuvor und auch danach holten sie mich ein und ich bin dankbar dafür.

20180609_120858 bearb Logo kleinerJa, ankommen heißt auch noch einmal auf die vergangene Zeit zurückblicken. Revue passieren lassen. Und es war viel passiert. Viel war vorgefallen und vieles erinnerte mich auch an meine Kindheit. Knöpfe wurden bewusst gedrückt, Wunden wurden mit Absicht berührt. Verletzen aus Verletzung heraus. Und auch wenn es irgendwie seltsam klingt, so ist es menschlich – nicht schön, aber menschlich. Ob anerzogen oder wo auch immer es her kommt, wir können versuchen uns zu ändern, Dinge nicht zu tun oder bewusst anders zu denken oder zu handeln, aber ich glaube es gibt Gefühle in uns, die „normal“ sind. Wenn man sich mit spirituell lebenden Menschen umgibt, dann hört man sehr oft „Das solltest du nicht denken.“ „Das solltest du besser lassen.“ „Was spiegelt dir das?“ etc. – ich könnt da noch sehr lang so weiter machen und ja, wir können ganz viel ändern und überdenken und loslassen und aufgeben und erneuern und und und … aber wir sind Menschen und wir haben Macken und Muster. Ich weiß, wäre mein Ex nicht so gewesen, wie er war – egal zu welcher Zeit unseres Kennens – ich hätte die Erfahrung nicht gemacht und ich hätte die ein oder andere Veränderung nicht machen können und müssen. Es hat also auch wirklich etwas Gutes wofür ich dankbar bin, egal wie schmerzhaft es immer wieder ist … es ist Heilung.

Aktuell bin ich sehr erschöpft und müde. Es passiert in mir so viel, dass es heißt „Ruhe gönnen, atmen und das Leben genießen“. Ja, Heilung kostet auch Energie. Es ist kein Fingerschnipsen und alles ist geheilt. Heilung heißt für mich hinschauen, hinfühlen, wahrnehmen und dann loslassen, sich lieben, in Dankbarkeit annehmen und eben auch ruhen und verwöhnen. Heilung bedeutet „sich gut tun“. Ich habe gerade das Bild vor mir, wie das „Alte“ eine trockene, kleine Insel ist, umgeben von Matsch und Schmodder, aber in der Ferne kann man schon eine etwas größere, grüne Insel sehen. Der Weg führt aber durch den Matsch. Nun ist die Frage ob man den Marsch durch den Matsch auf sich nimmt oder ob man lieber die Anstrengung sein lässt. Ich geh zwar nicht gern durch den Matsch – macht wohl niemand gern – aber ich freue mich auf die größere, grünere Insel, auf der ich mich ausruhen kann, um dann eine weitere Insel zu „erobern“. Step by step. Ich bin mir nicht sicher, ob wir wirklich jedem Marsch durch den Matsch umgehen können, aber ich bin stolz darauf mich mittlerweile bewusst auf den Weg zu begeben und mich dem Matsch zu stellen.

Ich danke allem was war und allen die waren und ich freue mich auf das was kommt und wer kommt. Gesegnet sei’s.

Eine liebevolle Zeit wünsche ich euch.

Eure Kerstin

~ über Enttäuschungen und Freuden ~

Viele von euch haben ja mitbekommen, dass ich Ende Januar von Berlin nach Brandenburg an der Havel gezogen bin. Ich fühlte mich hier wohl, aber meine Umzugsfeier stand noch aus. Zum einen brauchte ich noch Zeit für mich und etwas Ruhe und zum anderen wollte ich diese Feier nicht in meiner Wohnung machen. Meine beiden Raubtiere kennen viel Besuch und Lautstärke nicht und so wäre ich nicht frei und vergnügt, sondern würde mir nur Gedanken und Sorgen machen. Vor einem Monat dachte ich mir „Es wird Zeit. Juni ist schönes Wetter und der Marienberg liegt bei mir vor der Tür und ist auch mit den öffentlichen Verkehrsmitteln erreichbar und nie überfüllt.“. Ich fragte meinen Tensor und testete den richtigen Samstag aus – das war nun der 16. Juni. Ich erstellte im Facebook eine Veranstaltung zu meiner Feier, weil da meine Bekannten fast durch die Bank weg alle sind und lud sie ein. Es waren über 50 Personen und wie meist gab es nur wenige die sofort sagten „Ja, total gern.“ oder „Leider kann ich nicht kommen.“, einige „vielleicht“, aber der Großteil sah es und tat nichts. Ok, so sind die Menschen und auch die, die auf dem spirituellen Weg sind. Da es auch noch Wochen bis zum „Willkommens-Ankomm-Picknick“ (so nannte ich es) hin war, blieb ich entspannt und machte mein Ding. Das was ich wusste schrieb ich und freute mich auf jene die kommen würden. Andere schrieb ich an und bekam keine oder spät eine Reaktion. Ich muss dazu sagen, dass es Menschen in meinem Kreis gibt, die mir sehr wichtig sind und wo große Worte gesprochen werden, sehr große und wenn man sich sieht, dann wird beteuert wie wichtig man einander ist, aber nach und nach, je näher das Picknick rückte, umso enttäuschter wurde ich. Ich wurde traurig, denn was bedeuten Worte? Wie echt sind sie? Ja, mir ist bewusst, dass Enttäuschung von Erwartung kommt, aber kann man Worten glauben und vertrauen und dann nicht enttäuscht sein? Würde es nicht bedeuten, nicht zu glauben, weil ich dann den Worten nicht glaubend auch keine Erwartungen hegen würde? Ich war kurz davor das Ganze abzusagen, aber mein Pflichtbewusstsein sagte „Tu es nicht! Die die kommen, auf die freust du dich und ihr macht euch eine schöne Zeit.“. Aber die Enttäuschung blieb in mir und ich war wirklich traurig darüber. Die Enttäuschung und Traurigkeit war auch aus einem anderen Grund … … …  Als ich noch in Berlin lebte, begann ich mit Veranstaltungen. Einen Frauenkreis z. B., den ich wirklich sehr mochte. Auch hierzu lud ich diese Menschen ein und als Antwort kam oft „Das ist mir zu weit.“ oder „Ich bin zu erschöpft.“. Witzig ist, dass einige dieser Menschen auch Veranstaltungen machen und mich dazu einladen. Wenn ich mir überlege wie oft und welche Strecken ich in Berlin zurückgelegt habe und wie viel Geld ich für Menschen in die Hand genommen habe, um aus Brandenburg wieder nach Berlin zu fahren … … … bin ich bekloppt? Ja, aus mir spricht die Enttäuschung und auch Verletzung. Nun gut … ich war traurig und enttäuscht und dann kam der Freitag und Samstag. Ich bereitete alles vor und legte mir all meine Speisen, Decken und so zurecht – Samstag 14Uhr sollte es beginnen. In meinem Kopf schwirrte dieses Wort „enttäuscht“ herum und da sah ich es „Ich bin ENT-täuscht.“ Es ist vorbei mit der Täuschung, es ist Klarheit die sich zeigt. Das tat weh, aber so ist es. Wieder einmal wurde mir bewusst, dass Freundschaft nur ein Wort ist und Worte schneller gesagt sind, als gezeigt. Ich habe erneut gemerkt, wie wichtig Handeln ist und wie unwichtig das gesprochene Wort sein kann. Gut möglich, dass ich den einen oder anderen auch ent-täusche, aber dann ist es wohl meine Aufgabe, so wie es ihre war mich zu ent-täuschen. Ich danke dafür. Ich danke für das Ende der Täuschung.

Freitagabend und Samstagmorgen erhielt ich noch Nachrichten mit Absagen und „Viel Spaß, ich kann nicht kommen.“ … Haken dran. Ich legte all mein Augenmerk auf die drei Frauen und den Mann die kommen würden. Und wisst ihr was? Zwei dieser Frauen kamen aus Berlin und eine von noch sehr viel weiter, nämlich 250km und 4-5h Zugfahrt nahm sie auf sich. Welch ein Geschenk. Es kommen immer genau die Menschen die kommen sollen und die zu einem gehören.

Ich schenke für mein Leben gern und so stellte ich am Freitagabend noch kleine Geschenke für meine Gäste her … kleine Blumen aus Draht die auf einem Bergkristall wuchsen. Und sie freuten sich darüber.

Collage 1 kleinerFünf Menschen feierten, tanzten, aßen (so lecker und viel), sangen und trommelten zusammen und feierten das Leben, Brandenburg, den Marienberg und mein Ankommen. Wir hatten so viel Freude zusammen. Wir lachten so viel. Wir tanzten und sangen so ausgelassen. Freiheit. Wildheit. Sein. Zeigen mit all seiner Schönheit und Makel-losigkeit. Wir lebten und genossen dieses zusammenSEIN so sehr, dass wir am Ende des Tages als andere Menschen gingen – was wir so lang hinauszögerten wie nur irgendwie möglich. Wir sahen anders aus, wir fühlten uns anders. Genau das hatte ich mir gewünscht. Genau so wollte ich feiern. Mit diesen Menschen wollte ich feiern. Es war Liebe und Freude pur. Und ich bin aus tiefstem Herzen dankbar für diese vier Menschen. Für die Wege die sie auf sich nahmen. Für ihre Liebe. Für ihre Zeit. Für ihr Sein. Collage 2 kleinerFür ihre Schönheit. Für ihr Zeigen. Für ihr Sehen. Ich bin dankbar für sie. Ich hätte mir nichts mehr wünschen können als mit ihnen diesen Tag so zu verbringen. Danke! Danke! Danke! Welch ein Segen. Welch ein Geschenk. Welch eine Fülle. Eine unglaubliche Fülle. Wisst ihr wie viel Essen wir hatten? Wie viel Liebe da war? Ich kann es nicht in Worte fassen wie reich dieser Tag war. Wie gefüllt. So sein zu dürfen ist Luxus. Dieser Tag war Luxus. Es gingen Menschen auf dem Marienberg spazieren und teilweise taten sie so, als würden sie uns nicht sehen oder hören, dabei konnte man uns weder übersehen noch überhören. Freiheit. Gelebtes Sein. Ausbruch aus allen Konventionen. Wir waren wir. Ich war ich. Ich weiß nicht, ob ihr euch auch nur ansatzweise vorstellen könnt wie es war, wie ich mich fühlte und mich fühle. Gelebtes Wunder. Ich schreibe und schreibe und spüre, dass es keine Worte dafür gibt, die genau das ausdrücken, denn sie können euch nur eine Ahnung erhaschen lassen wie es war und was möglich ist. Es darf noch viel mehr solcher Feiern geben, denn sie sind Heilung … nicht nur für mich oder für die MitSEIenden, sondern für alle – für die Gemeinschaft, für die Gesellschaft, für den Ort und für die Welt. Wenn wir zu uns kommen, wenn wir den Weg zu uns finden, dann ist es Heilung die geschieht.

Ich lese meine Worte und es kribbelt in meinem Bauch. Ich muss lächeln und grinse nur so vor mich hin. Immer wieder muss ich auch lachen, denn die Bilder unserer Feier, die Erinnerung als Film in meinem Kopf gespeichert und im Herzen zu fühlen, sind die schönsten Geschenke die ich bekommen kann.

Ich bin dankbar für die Tage und Wochen vor dem Fest und ich bin dankbar dafür, dass es solche Menschen gibt. Es war wahr. Es ist wahr. Wahre Menschen. Und ich liebe sie so sehr.

Ich sehe sieh noch immer vor mir tanzen und das berührt mich so sehr, dass ich nun Tränen in den Augen habe. Ich wünschte mir wirklich von Herzen, dass wir mit diesem SEIN ganz viele andere Menschen anstecken.

In Liebe,

eure Kerstin

P.S.: Ich bin ein Mensch und nicht perfekt, deswegen ärger ich mich, bin auch mal verletzt oder gekränkt, aber ich lebe und liebe weiter, gebe nicht auf und genieße das was kommt, in Dankbarkeit.

Fotos: © Holger Hiestermann

~ Begegnung ~

20180621_215849 bearb Logo kleinerWas muss ich wissen
Wenn ich doch
Nichts wissen kann

Was darf ich hoffen
Wenn ich doch
Nicht hoffen soll

Was trägt mich
Zu dir
Wenn der Wind schweigt

Singen die Herzen
Immerwährend
Unser Lied

So lass uns tanzen
Im Geiste
Unter den Sternen

 

© Kerstin Kochler

~ kleine Freuden ~

20180613_151939 Logo kleinerIch bekomme immer wieder Besuch und ich freue mich jedes Mal so sehr darüber.

Vor einiger Zeit besuchte mich täglich ein Gartenrotschwanz. Er zwitscherte ganz zauberhaft und erzählte mir von der Freiheit des Seins.

Nun besucht mich seit gestern eine Blaumeise. Gestern pflückte er Federn von meinem Traumfänger auf dem Balkon und heute sammelte er Katzenhaare vom Balkonabtreter.

Ich liebe diese kleinen Besucher, die mir ein Lächeln schenken.

Einen wundervollen Tag wünsche ich euch

Eure Kerstin

~ übergriffig ~

Es ist gar nicht so einfach dieses Thema zu dem Punkt zu bringen wo ich gern hinmöchte.

Wenn wir das Wort „übergriffig“ oder „Übergriff“ hören/lesen, denken wir als erstes an sexuelle, gewalttätige oder verbale Übergriffe. Diese Themen an sich sind schon sehr komplex und bedürften mehrerer Artikel und doch möchte ich auf etwas ganz anderes hinaus.

Ich bin auf einem spirituellen Weg und hierbei begegnen mir immer wieder feinfühlige und empathische Menschen. Jeder von ihnen ist anders und hat andere Qualitäten und Arbeitsweisen. Ich mag es, dass wir obwohl wir uns ähneln doch so verschieden sind. Dennoch erlebe ich hier immer wieder Übergriffe, die mich innehalten lassen. Warum? Wie meine ich das? Ich sehe es als meine Pflicht an die Privatsphäre und das Innerste eines jeden Menschen zu respektieren, d.h. ich kann fragen wie sich mein Gegenüber fühlt, aber ich habe nicht das Recht dazu mich in ihn hinein zu fühlen. Da stimmen mir sicher einige zu und doch erlebe ich es immer wieder. Es ist klar, dass wir keine Arbeit (schamanisch, energetisch oder so) ohne Auftrag und Erlaubnis machen und dennoch komme ich immer wieder mit Menschen zusammen, die ohne zu fragen nachfühlen wie es mir oder anderen geht. Ich bin selber hochsensibel und wenn ich einkaufen gehe und mehrere Menschen wütend sind, dann kann es mir durchaus passieren, dass ich auch wütend werde, aber dann fühle ich nicht nach wer von den 20 Menschen wütend ist, sondern schau, dass ich mich noch besser schütze und abgrenze. Allerdings passiert es immer wieder, dass wir einander umarmen und dann fühlt eine Partei rein, wie es dem anderen geht. Ich persönlich finde es übergriffig, denn jeder hat das Recht darauf zu entscheiden, ob der Gegenüber erfährt wie es einem wirklich geht. Sicherlich gibt es jetzt ein paar Menschen die sagen „Aber das passiert einfach so.“ und da kann ich nur sagen „Das glaube ich nicht.“. Entweder weiß der Mensch dann nicht, wie man sich abgrenzt oder sieht es für sich als selbstverständlich an, sich mit seinen Mitmenschen zu verbinden und macht dies ganz automatisch, weil er es gut meint. Beides ist für mich fatal und ein Punkt wo man hinschauen darf. Das Gut-meinen ist noch ein ganz anderes Thema, denn wir wissen ja gut-meinen ist nicht gleich gut-tun.

Das Verbinden und Fühlen seiner Mitmenschen ohne Erlaubnis ist das eine, aber was ist mit Arbeiten und Arbeitstechniken, die übergriffig sind? Ein kleines Beispiel. Wenn ich 20180509_205239 bearb Logo kleinermeinen Klienten beibringe schamanisch zu reisen, dann erzähle ich ihnen im Vorfeld, wie ich es handhabe und was ich sehe und wahrnehme, ABER ich sage ihnen auch, dass das nicht ihr Weg sein muss und sie, auch wenn ich sie danach so anleiten werde, sie ihren Weg gehen sollen und unbedingt gehen müssen. Es gibt auch Arbeitstechniken, die in einem bestimmten Wortlaut gemacht werden sollten, weil sie sich einfach bewährt haben, ABER wenn man sich damit unwohl fühlt oder das Gefühl hat man macht damit einen Fehler für sich, dann ist es die Pflicht eines jeden seine Worte und seinen Weg zu finden. Kürzlich erlebte ich eine Vorführung und danach wurden alle gebeten die Worte nachzusprechen. Ich bekam ein sehr ungutes Gefühl, denn die Worte stimmten gar nicht für mich, aber ich sah wie sehr viele Menschen die Worte sprachen und ich bin mir bis heute nicht sicher, ob es sich für sie alle stimmig anfühlte oder ob sie „einfach“ nachsprachen. Wir können auf dem spirituellen Weg sehr schnell in „Fallen“ tappen, weil wir noch lernen und denken „Der Lehrer weiß was er tut.“. Ja, die meisten Lehrer wissen was sie tun und doch muss nicht alles für einen selber stimmig sein und das ist meiner Meinung nach mit das Wichtigste was ein Lehrer vermitteln kann – „Fühl in dich rein, tu nichts einfach nur so und geh deinen eigenen Weg, finde heraus wie es für dich richtig ist.“. Aber auch das ist wohl eher selten, denn ich möchte beinah behaupten, dass niemand egofrei ist.

Und dann gibt es noch eine Form der Übergriffe, die mich zeitweise sehr spaltet. Wir leben in einer Welt, in der es Menschen und Menschengruppen gibt, die sehr viel Schlechtes tun und die Welt und die Menschen in Gefahr bringen. Menschengruppen die so klein sind und doch über sehr viel mehr Menschen bestimmen. Was ist damit? Wie ist es, wenn wir Arbeiten mit und für diesen Menschen(-gruppen) machen, um der Menschheit und Welt zu helfen? Die Arbeit würden wir aus einem guten Gefühl heraus machen und nur zum Besten aller und doch würden wir übergriffig werden, denn niemand der Menschen(-gruppe) hat uns ihre Erlaubnis gegeben. Dürfen wir der Menschheit und Welt helfen und eine Arbeit machen, die etwas Positives bewirkt oder machen wir uns damit nicht „strafbar“?

Niemand, weder die, die einfach in jemanden reinfühlen, noch die die uns etwas vorgeben oder die, die für die Menschheit und Welt arbeiten meinen es Böse oder wollen etwas Schlechtes, aber meiner Meinung nach sind sie übergriffig. Sie sind so übergriffig, wie wenn ich durch eine Menschenmenge gehe und einfach wild die Menschen mit Parfüm besprühe – das klingt harmlos und unbedeutend, aber es ist übergriffig und im schlimmsten Fall, bei einer Allergie, sogar gefährlich.

Ich wünsche mir daher mehr Achtsamkeit und mehr Selbstverantwortung. Möge ein jeder besser in sich hineinfühlen und herausfinden welcher sein Weg ist ohne über Grenzen anderer zu gehen.

Konfuzius sagte „Was du nicht willst, das man dir tu‘, das füg‘ auch keinem andern zu.“.

Ich wünsche euch eine liebevolle Zeit.
Liebe Grüße,
eure Kerstin

P.S.: Liebe, Energie, spirituelle Helfer oder ähnliches jemandem zu schicken mit dem Wortlaut, der für mich stimmig ist (!) „Ich sende ihm/ihr Liebe und Energie und er/sie darf es annehmen, wenn und wann er/sie es möchte. Es ist zu seiner/ihrer freien Verfügung. Ich achte seine/ihre Entscheidung.“ Wir schon gesagt, das ist für mich stimmig, aber findet ihr eure Worte.

~ Liebe in allen Facetten ~

Am Montagabend blickte ich auf den Tag zurück. Es war ein Tag voller Lachen, Ruhe, Schmerz und auch Tränen. Und alles davon war Liebe.

Ich freute mich schon am Morgen sehr auf das schamanische Ambulatorium mit Donald Guß (hier werden Klienten schamanisch behandelt unter Aufsicht eines Supervisors). Ich wusste, es würde das letzte Ambu mit ihm sein und das machte mich schon etwas 20180606_085904 bearb Logo kleinertraurig. Aber ich freute mich auf all meine schamanischen Schwestern und Brüder und darauf mit ihnen gemeinsam zu wirken. Voll Freude stieg ich in den Zug nach Berlin und neben mich setzte sich eine Frau mit ihrer kleinen, wirklich zauberhaften Hündin Lilli, genannt Lulu. Diese Beiden waren so wundervoll zusammen. Die Frau spürte was ihre Lilli will und die Lilli schenkte all ihre Liebe ihrem Frauchen. Mal saß Lilli auf dem Schoß und kuschelte sich an ihr Frauchen, streckte den Kopf genau so, dass sie auf die Stirn ein Küsschen bekommen konnte, dann lag sie wieder ganz lieb zwischen den Füßen und entspannte sich. Es war ein auf und ab und hoch und runter, aber mit so viel Liebe und Zartheit. Es berührte mein Herz sehr und ich wünschte mir wirklich, noch viel mehr Menschen würden genau solch eine Beziehung zu ihrem Tier haben – so innig, sanft und liebevoll. Sie zauberten mir einfach ein Lächeln aufs Gesicht und ins Herz.
So wie es in Berlin üblich ist, gab es wieder Baustellen, Ersatzverkehr und mehr, und daher fuhr ich diesmal anders in die Samuel-Hahnemann-Schule, dort finden das Ambu und alle schamanischen Ausbildungen statt. Ich saß in der S-Bahn und das seit langer Zeit mal wieder … „Ich gehöre nicht hier hin.“ … diese Erkenntnis hatte ich nicht zum ersten Mal, aber das erste Mal obwohl ich auch die Schönheit Berlins (Parks, nette Menschen etc.) wieder wahrnehmen konnte. Ich fühlte mich fehl am Platz und dabei spürte ich wieder die Liebe in mir, diese Liebe zu mir. Auch das war wunderschön für mich.
In der Samuel-Hahnemann-Schule angekommen waren die Begrüßungen herzlich und voll von Umarmungen, lieben Worten und Zärtlichkeit. Wir Menschen berühren uns zu selten positiv – sowohl körperlich als auch seelisch. Im Kreis dieser Menschen ist es wirklich wie ein wohliges Schaumbad – wärmend, nährend, Ruhe spendend, Kraft schenkend … ich möchte es nicht mehr missen müssen. Die schamanischen Behandlungen waren toll und dann näherte sich der Abschied von Donald. Er ist mir in den letzten 1,5 Jahren sehr nah gekommen. Ich liebe und verehrte ihn sehr. Er ist ein großartiger Mensch, der mit seinen Worten den Weg zu einem findet und genau spürt was für Energien gerade in einem unterwegs sind und was man braucht. Er war mir ein großer Lehrer, dem ich von Herzen für seine Lehren danke – besonders für seine Lieder und Worte; ach, für sein ganzes Sein. Bei mir flossen die Tränen in Strömen. Und doch weiß ich, er ist nicht aus der Welt und das tut sooo gut.
Im Anschluss unterhielt ich mich mit einer schamanischen Schwester über die Liebe und über Dualseelen. Ein schmerzhaftes Thema der Liebe, das ich selber nur zu gut kenne. Einige Zeit konnte ich das bzw. ihn gut „bei Seite schieben“, aber durch das Gespräch kamen Gedanken und Gefühle wieder hoch. Liebe, Liebe die weh tut, bleibt und doch unmöglich ist. Eigentlich mochte ich diese Worte Seelenpartner, Seelenverwandter, Dualseele nicht wirklich, weil wir doch alle aus einer Kollektivseele stammen und daher alle irgendwie verwandt sind und zusammenhängen. Nun gut, irgendwann erzählte ich einer schamanischen Schwester die Geschichte von ihm und mir und sie sagte „Lies mal etwas über Dualseelen. Das hört sich ganz danach an.“. Und ich las noch am selben Tag darüber und mir lieb der Mund offen stehen. Seit dem weiß ich was es ist und warum und dass es für uns kein Zusammensein geben wird, aber die Liebe bleibt. Irgendwann wird die Heilung abgeschlossen sein – wer weiß in welchem Leben – und dann ist auch ein Zusammensein möglich, aber im Hier und Jetzt, in diesem Leben, wohl leider eher nicht. Eine Erkenntnis die schmerzt, aber auch wirklich gut ist. Auch das ist eine Facette der Liebe. Und ich danke der schamanischen Schwester für dieses Gespräch und Erinnern.
Der Tag neigte sich dem Ende und ich durfte noch ein ganz berührendes und liebevolles Gespräch mit einer Hündin und ihrem Menschen führen. Auch diese Beiden liebten sich so unglaublich doll. Sie waren so glücklich sich zu haben und gemeinsam durch Dick und Dünn zu gehen. Dieses innige Verhältnis der Beiden … sooo schön und herzerwärmend.

Dies sind die Momente wofür ich lebe und liebe, wofür ich bin wer ich bin und tu was ich tu. Es sind Augenblicke des Herzens und diese gibt es jeden Tag meines Lebens, egal ob ich lache oder weine, ruhig bin oder tobe, langsam bin oder stürme … sie sind immer da und ich danke ihnen dafür.

Und ich danke dieser einen, ganz besonderen Freundin und Schwester, die mir so nah ist und mit der ich so eng verbunden bin und das über so viele Kilometer.

Danke für dieses Leben.

Eure Kerstin

~ Datenschutz oder so ähnlich ~

20180601_135349 kleinerDatenschutz ist ja ein großes Thema und gerade kurz vor dem 25.5. heiß diskutiert wurden – auch bei mir. Nun bekam ich gestern ein Paket von einer bekannten Firma und wunderte mich, warum so viele Zettel in dem Paket lagen (neben dem eigentlich Produkt) und so blätterte ich die ganzen Zettel durch und siehe da … ich hatte die Bestellübersicht etc. noch einer anderen Kundin drin. Das zum Thema Datenschutz. Sicherlich war es ein Versehen und ich habe es auch der Firma gemeldet, damit mehr darauf geachtet wird, denn auch ich möchte nicht, dass so mit meinen Daten umgegangen wird. Aber es ist doch schon irgendwie interessant. Deswegen ist es vielleicht doch gar nicht so schlecht, wenn die Rechnungen nur noch per Mail verschickt werden oder auf den Kundenkonten hinterlegt sind.

Natürlich schreddere ich die Unterlagen – geht mich ja auch nichts an und interessiert mich auch nicht, aber es ist doch auch interessant welche Fehler wirklich gemacht werden. Ich bin gespannt was mir da noch so alles über den Weg laufen wird. 😉

Eine tolle Zeit wünsche ich euch

Eure Kerstin

~ Regen-Pause ~

Ich sitze gerade auf meinem Balkon. Es regnet endlich. Die Pflanzen atmen tief durch, die Erde vibriert und die Energien steigen wieder an. Die Pflanzen dehnen ihr Energiefeld aus und ich spür ihr Herz in mir. Meine Katzen sind froh und augenblicklich steigt das Wohlgefühl. Es ist als hätten wir lange nicht mehr richtig geatmet – eingeatmet.

20180601_110236 bearb kleinerAb und zu kommt mal eine Hummel vorbei um sich auszuruhen. Ich freue mich sie zu sehen und sie sagen nur „puuuh, nur ganz kurz … bisschen Wasser abstreifen und durchatmen … dann muss ich aber auch schon weiter … hab keine Zeit … muss abliefern … ist auch echt schwer, aber so schön, dass ich etwas gefunden habe … gar nicht mehr so einfach.“ Und dann fliegen sie auch schon wieder weiter.

Mir hat der Regen eine so schöne Ruhe geschenkt.

Ich wünsche euch ein wundervolles Wochenende.

Eure Kerstin

~ erzwungene Veränderungen ~

20180522_195026 bearb Logo kleinerMeine lieben Freunde,

ich kann so gut den Unmut verstehen gegenüber der Einwilligungserklärung. Es ist auch für mich keine Freude alle anzuschreiben und um Unterschrift zu bitten. So oft seid ihr für mich keine „Klienten“ mehr, sondern wirklich wichtige Menschen die mir so oft Freude bereiten, wenn sie mir von ihren Tieren oder ihren eigenen Entwicklungen erzählen. An eurem Leben teilhaben zu dürfen ist mir eine Ehre und es macht mich traurig, dass die DSGVO ab 25. Mai 2018 so viel durcheinander bringt. Ich vermische gern meine „Arbeit“ mit meinem Privatleben, weil meine Arbeit keine Arbeit für mich ist. Es ist mir eine Herzensangelegenheit. Nun bin ich aber leider auf diese Einwilligungserklärung von eurer Seite angewiesen. Ich bitte euch in unser beider Willen.

Die DSGVO hat mich dazu gezwungen nun auch auf meiner Homepage einiges zu verändern und es werden noch mehr Änderungen kommen. Ihr könnt mir nun keine Kommentare mehr unter Blogbeiträgen hinterlassen und auch das Gästebuch habe ich gelöscht. Ich habe alle jemals gemachten Kommentare gelöscht. Und ehrlich gesagt bin ich deswegen ganz schön traurig. Aber wie soll ich eure Daten schützen? Das ist hier auf dieser Homepage ein Aufwand, dem ich allein nicht gewachsen bin und somit musste ich diese Entscheidung treffen.

Auch meine Arbeit ist davon betroffen. Aber dazu ein anderes Mal mehr bzw. im persönlichen Austausch.

Ich bitte euch um euer Verständnis und um eure Unterstützung. Ich bin auch auf euch angewiesen.

Danke, dass es euch alle gibt!

Alles Liebe, eure Kerstin

~ schön, Frau, Figur und was da noch so ist ~

Eigentlich habe ich einen ganz anderen Beitrag Momentan am Wickel, aber ich habe heute einen Film gesehen und diese Worte wollen nun geschrieben werden.

Ich habe heute den Film „Embrace – du bist schön“ gesehen. Einige werden sich vielleicht an das Vorher-Nachher-Foto einer Frau erinnern – Bodybuilderwettbewerbfigur vs. ich möchte sie als entspannte-Frau-mit-toller-Figur bezeichnen. Es ging durch die Medien und irgendwie hatte jeder eine Meinung dazu. Diese Frau hat einen Dokumentarfilm gedreht und mit vielen Frauen gesprochen.

Schon nach wenigen Minuten standen mir die Tränen in den Augen. Ich saß zeitweise auf meinem Sofa und habe Rotz und Wasser geheult. Dieser Film traf mich so tief und bringt mich gerade in einen ganz wichtigen Prozess für mich. Und – auch wenn ich dafür vielleicht wieder üble Nachrichten bekomme und von wenigen nicht verstanden werde, so weiß ich, dass es da mindestens einen unter euch gibt, der mich verstehen wird und genau für all jene, denen dieser Beitrag hilft, schreibe ich und öffne mich so sehr.

Ich bin alles andere als schlank. Das war nicht immer so. Ich war als Kind und Jugendliche, bis zu meinem 20. Lebensjahr schlank. Ich hatte keine „Streichholzbeine“ wie einige meiner Klassenkameradinnen, aber ich war schlank. Ich hatte eine tolle Figur und wenn ich zu Hause war, dann fühlte ich mich wohl. Dann zog ich mich so an, wie ich mich wohl fühlte und schön fand, aber im Außen traute ich mich das erst viel zu spät, weil ich gerade von diesen Mädchen zu oft gehört hatte, ich sei fett und hässlich. Aber fangen wir mal bei der für mich ersten richtig schlimmen Situation an. Wir waren auf Klassenfahrt, ca. 7. Klasse vielleicht auch eher. Irgendwie duschten wir immer in Badeanzügen oder so, ich nicht und ein Mädchen kam rein und zeigte auf mich und meinte „IIIIIIIIIIh, was hast du denn da?“ und zeigte auf meinen Intimbereich. Ich habe mich schon immer sehr kritisch betrachtet, nicht nur körperlich sondern auch geistig und ich habe mich immer als anders empfunden und genau dieser Satz zeigte mir „Ja, du bist nicht normal und nicht normal ist eklig.“. Ich war ein Kind und hatte null Ahnung davon was „normal“ ist und was nicht, heute weiß ich, „da“ ist alles „normal“, aber als Kind traumatisierte mich das. Zur Jugendweihe spielte ich mit dem Gedanken einen kurzen Rock anzuziehen und als wir in der Klasse darüber sprachen bekam ich zu hören „Du mit deinen fetten Stampfern und deinem fetten Arsch willst einen kurzen Rock anziehen?“… bumm, das saß. Ich kaufte eine weite Hose und über ein weißes Shirt oder Blüschen trug ich noch eine lange Weste. Ich bin nicht sonderlich groß, was zu Realschulzeiten für mich schwer war, weil die Mädchen alle relativ groß waren und unsere Jungs Riesen. Die Zeit der Plateauschuhe war meine Zeit. Wenn sich meine Freundin traute etwas Gewagtes anzuziehen, dann traute ich mich das auch irgendwann – obwohl ich zu Hause „krasser“ rumlief, aber das sah ja niemand. In dem Film sprach eine Frau über ihre Gewichtsschwankungen und dass zu ihrer schlanksten Zeit die Leute dachten sie würde sich großartig fühlen und wäre glücklich. Sie selber sagte, dass sie sich richtig mies fühlte. Und da fiel mir eine Situation ein. Ich war am Gymnasium und in den Sommerferien trennte sich mein Freund von mir um mit meiner damals besten Freundin zusammen zu kommen. Ich hörte für 1-2 Wochen auf zu essen und trank auch fast nichts mehr. Meine Eltern wollten in den Urlaub und sie nahmen mich glücklicherweise spontan mit. Mir war schon am Morgen schwindlig und ich fühlte mich schwach und elend. Ich erinnere mich, als wäre es gestern gewesen… der erste Schultag nach den Feiern und die eine Schülerin sagte zu mir „Du hast abgenommen. Find ich gut. Ich war ja auch mal fett.“ … und auch der Spruch saß, denn ich fühlte mich zuvor nicht fett.

Was für ein krankes Bild haben wir nur davon, dass die Knochen überall rausgucken müssen und der Bauch sich am besten noch nach innen wölben muss, weil alles andere ist ja ein Bauch. Oberschenkel dürfen sich nicht berühren, aber bitte habt dennoch einen schönen Po und tolle Brüste. Ach ja und die Vagina hat bitte so wie bei einem kleinen Mädchen auszusehen, ohne Haare und makellos. Wie verrückt ist das denn bitte???

20180422_224654 Logo kleinerUnd nun bin ich fett. Ich sage es ganz offen – keine Ahnung ob euch aufgefallen ist, dass ihr nur Porträts von mir seht, aber ich bin fett. Die Jahre der Depression, Isolation und der Angst- und Panikattacken, diverser Schicksalsschläge u.v.m. hat mich zulegen lassen. Das liegt nicht nur am Essen, nein, es ist schlichtweg die fehlende Bewegung die ihren Teil dazu beigetragen hat. Heute weiß ich, dass sich das auch alles Lipödem schimpft, aber dennoch bin ich fett. Es ist nicht schön, aber so ist es im Moment. Wenn ich mir überlege welche Worte ich zu meinen schlanken Zeiten gehört habe und welche Worte ich heute höre, dann könnte es nicht unterschiedlicher sein. Ich erhalte tatsächlich von vielen Frauen Komplimente für meine Figur. Sie finden mich schön und sexy. Wie verquer ist denn das bitte? (da muss ich lachen) Als ich schlank war, wurde ich gemobbt und heute werde ich für schön befunden.

Was mich wohl am aller meisten an diesem Film so berührte … ein Therapeut wollte mal von mir wissen, wie ich mit mir spreche (zu einem meiner Tiefpunkte im Leben) … diese Worte möchte ich jetzt nicht wiederholen, aber ich sah in seinen Augen die Traurigkeit und den Schock darüber, wie ich zu mir sprach. Diesen Blick werde ich wohl nie vergessen. Und als ich heute diese wunderschönen Frauen in dem Film sah und hörte wie hässlich und abstoßend sie sich fanden, traf es mich im Herzen. So war ich auch mal zu mir. Es ist einfach erschreckend wie böse und schlecht wir zu uns sein können und wie schlimm ich mich selber mal behandelt habe. Oh nein, ich liebe meinen Körper noch nicht, aber ich mag ihn mehr als früher. Ich gehe besser mit mir um und bin liebevoller zu mir – step by step. Es gibt Dinge die ich mittlerweile echt an mir mag und nicht anders haben wollen würde und andere dürfen sich nach und nach ändern, aber alles liebevoller als früher.

Wie ich schon schrieb, dieser Film bringt mich gerade in einen Prozess und ich weine noch immer und das ist wirklich gut so. Es findet gerade Heilung statt. Und ich lasse euch daran teilhaben, weil ich mir geschworen habe, MICH zu zeigen und keine Fassade – die zeigen viel zu viele Menschen.

Ich bin nicht perfekt, war es auch nie und werde es vielleicht auch nie sein, aber ich bin echt und zeitweise finde ich mich echt fantastisch und wunderschön. *lach* Ich bin einfach Ich, mit meiner Vergangenheit, mit meinen Erlebnissen, Erfahrungen, Traumata, meinen Gaben und meinem Weg der Heilung. Ich bin ein Gesamtpaket, so wie du und du und du und du …

Wenn ihr den Film noch nicht gesehen habt, dann schaut ihn euch an – ich kann ihn euch allen nur ans Herz legen. Nehm die Prozesse an, die sich zeigen und geht liebevoll mit euch um. Ihr werdet immer euer härtester Richter sein, aber ihr entscheidet wie hart ihr euch bestraft. Ich habe meine „Peitsche“ weggelegt und „bestrafe“ mich nun mit einem Schmunzeln über alte hochkommende Gedanken.

Ihr seid alle ein Wunder, vergesst das niemals!

Eure Kerstin

~ Gespräche mit Sternentieren ~

Das ist wirklich ein sehr schweres Thema für mich. Die Gespräche mit Sternentieren sind sehr schön, aber ihnen liegt leider der Tod zugrunde. Die Menschen leiden und stecken meist in einer tiefen Trauer fest. Ich selber kenne dies auch nur zu gut und vielleicht ist es am Besten wenn ich aus meiner Geschichte erzähle.

Mary Lou Logo2013 musste ich meine Seelenkatze Mary Lou gehen lassen. Es war für mich sehr plötzlich und die Notfalltierärztin verschlimmerte leider alles mit ihrem Umgang mir gegenüber. Das plötzliche Gehenlassen und die Tierärztin waren für mich traumatisch – anders kann ich es nicht ausdrücken. Ich fiel in ein sehr tiefes Loch, aus dem ich erst über ein Jahr später wieder herauskam. Dieses Loch bewirkte auch eine Verhaltensänderung meiner gebliebenen Katze Lucy Lou mir gegenüber. Wir hatten große Probleme, denn meine Trauer überforderte sie vollkommen. Und ich kann das nur zu gut verstehen. Es war etwas über ein Jahr her, als ich mich traute eine Tierkommunikatorin um ein Gespräch mit Mary Lou zu bitten. Die Trauer hinderte mich daran eher Kontakt zu ihr aufzunehmen. Ich hatte zu viel Angst. Ich hatte heftige Selbstzweifel und gab mir die Schuld an ihrem Tod. Ja und ich hatte natürlich Angst davor, sie würde mir auch Schuld geben, wäre böse auf mich und würde schlimme Dinge erzählen. Mir laufen gerade die Tränen, denn es war wirklich eine schlimme Zeit für uns alle. Und dann war der Termin und das Gespräch mit Mary Lou war einfach ganz wundervoll. Ich mit all meinem Selbsthass, Selbstzweifel und Schuldgefühlen konnte gar nicht verstehen, wie sie nur so liebevoll weiterhin sein konnte. Wie konnte sie mich nur noch lieben? Es tat mir gut, auch wenn ich es erst nicht annehmen konnte. Die Tierkommunikatorin nahm sich viel Zeit für uns und höre mir auch später noch lange zu. Einige Tage später ging ich in den Wald und machte ein kleines Ritual und verabschiedete mich von Mary Lou. Ich dankte ihr für alles und sagte ihr wie sehr ich sie immer lieben werde. Dieses Gespräch und dieses kleine Ritual führten mich langsam in die Heilung. Ja, auch heute noch denke ich „Ach, hätte ich doch nur eher … und wenn ich nur …“, aber diese Wenns und Aber bringen nichts. Es ist geschehen, ich kann nichts mehr ändern und ihre Zeit war gekommen, das weiß ich jetzt.

Ja und deswegen liegen mir selber solche Gespräche sehr am Herzen. Ich weiß einfach wie weh es tut sein geliebtes Tier gehen zu lassen. So oft plagen uns Schuldgefühle und Zweifel. Es ist einfach so verständlich. ABER, ich hatte noch kein Sternentier im Gespräch, welches seinem Menschen Vorwürfe gemacht hat oder böse auf ihn war. Sie sind in der Liebe und vergeben uns unsere Fehler, denn sie wissen davon und lieben uns dennoch. Sie hatten ihren Auftrag bei uns und genau so wie es gekommen ist, sollte es auch kommen – dann war ihre Zeit vorbei. Uns schmerzt es und es zerreißt uns das Herz, aber alle Zeit ist begrenzt, leider. Manche Sternentiere kehren auch irgendwann wieder zu ihrem Menschen zurück, meist weil ihr Auftrag noch nicht beendet war. Manche sehen ihrem früheren Körper ähnlich, andere verändern die Gestalt oder werden gar zu einem anderen Tier. Das ist ganz verschieden und nicht immer wissen sie wann und wie sie zurückkommen. Dies sind aber eher die Ausnahmen, auch wenn wir uns wünschen würden, sie kämen immer zu uns zurück.

Ich kann niemandem die Angst vor dem Gespräch nehmen, aber ich kann sagen, dass es heilsam sein wird.

Unter den Tierkommunikatorin gibt es immer wieder Diskussionen wie lang man nach dem Tod mit dem Gespräch warten soll. Einige bestehen auf mind. 1 Woche, andere sagen 2 Tage und wieder andere sagen mehrere Wochen. Ich kann das alles nicht unterschreiben. Ich frage die Seele ob sie bereit ist mit mir zu sprechen und entweder ist sie es oder sie ist es nicht. So hatte ich die große Ehre mit einem Kater sprechen zu dürfen, der nur 2 Stunden zuvor überfahren wurde. Dieses Gespräch hätte keine Woche später erst sein dürfen, denn der Tod kam so plötzlich, dass der Kater vollkommen verwirrt und panisch war. Durch das Gespräch konnte ich ihn beruhigen und ins Licht führen. Diese festen Regeln und „Gesetze“ die immer wieder aufgestellt werden, sind einfach zu prüfen und je nach Situation anzuwenden oder eben nicht. Wenn eine Seele sagt, und dabei spielt es für mich keine Rolle ob lebend oder verstorben, sie möchte nicht reden, jetzt nicht oder mit mir nicht, dann respektiere ich das. Aber es ist eben immer zu schauen ob die Seele nicht vielleicht doch schon Hilfe benötigt. Es gibt leider Sternentiere die noch auf der Erde unterwegs sind und nicht ins Licht gehen, weil sie entweder den Weg nicht finden oder auf ein Gespräch warten oder aber der Mensch hält sie hier fest. Manchmal haben auch Tiere noch etwas auf dem Herzen, dann warten sie regelrecht auf solch ein Gespräch und erst dann gehen sie ins Licht. Ihnen ist dann einfach wichtig dies zuvor zu sagen. Warum weiß ich nicht, aber das erlebe ich doch am Häufigsten. Ich gehe davon aus, dass der Mensch es eigentlich so sehr will, dass das Sternentier so lang wartet bis der Mensch bereit dazu ist, anders kann ich es mir nicht erklären. Selbst wenn ein Sternentier ins Licht gegangen ist, so kann man jederzeit wieder mit ihm sprechen, auch wenn es wiedergeboren wurde. Auch dies habe ich schon erlebt. Die Katze war bereits reinkarniert und lebte in einer Familie mit Kind. Sie sprach mit ihrem vorherigen Menschen und hatte genau die Charakterzüge jetzt wie damals. Es ist also jederzeit möglich solch ein Gespräch zu führen.

Es ist ein Thema, was mir sehr am Herzen liegt, nicht weil es um verstorbene Tiere geht, sondern weil in diesen Gesprächen so viel Potential zur Heilung steckt. Jede Träne die dabei geweint wird ist Reinigung und Heilung und ein Schritt aus der tiefen Trauer heraus.

Ich habe jetzt ganz bestimmt einiges vergessen zu sagen und vielleicht kommen bei dem einen oder anderen auch noch Fragen hoch … bitte schreibt sie mir, damit ich auch diese beantworten kann.

Von Herzen wünsche ich euch und euren Lieben eine wundervolle Zeit.

Liebe Grüße,

eure Kerstin

~ Frühlingserwachen ~

Der Winter ist vorbei und die Sonne erhellt bei so vielen Menschen das Gemüt. Es ist einfach so schön zu hören, wie vielen Menschen es nun wieder zunehmend besser geht. 20180413_165444 Logo kleinerIch genieße es auch jeden Morgen auf meinem Balkon zu stehen, meinen Kater im Arm und die aufgehende Sonne zu beobachten und den Wind zu spüren. Es ist einfach wundervoll zu sehen wie das Grün der Bäume von Tag zu Tag mehr wird und alles zusätzlich erhellt. Das alles ist wie ein frischer Wind für die Seele. Geht es euch auch so? Wie fühlt ihr euch?

Mich würde mal interessieren, zu welchen Themen ihr gern mal etwas lesen würdet. Ein sehr emotionales Thema wird es sehr bald geben – die Sternentiere, Gespräche mit verstorbenen Tieren. Ich weiß, dass es da viele Fragen zu gibt und die könnt ihr auch jetzt schon gern mir schreiben, dann kann ich sie im Beitrag beantworten, wenn ihr wollt.

Ich wünsche euch nun erst einmal ein wundervolles Wochenende und ein tiefes Durchatmen der Seele bei diesem wundervollen Wachstum der Natur.

Alles Liebe für euch,

eure Kerstin

~ genau richtig und so ~

Voll Zweifel dem was ich bin, sein will und könnte war ich in der letzten Zeit. Wir haben wohl alle unsere Ziele, Wünsche, Vorstellungen und Hoffnungen. Wir vergleichen uns und streben nach Dingen die wir nicht haben oder sind.

2Und ich ? Immer wieder wurde mir gesagt/geschrieben „lern etwas Richtiges“ … und ich kann jetzt sagen „Ich habe genau das Richtige gelernt. Ich bin sowas von richtig und tu genau das was ich tun soll. Nicht mehr und nicht weniger. Ich bin genau das was ich sein soll – Tierkommunikatorin und Schamanin. Es gibt keinen anderen Weg für mich, denn ich habe entdeckt was ich bin und kann dies nun nicht mehr leugnen – und ich will es auch gar nicht mehr leugnen!“.

Und weil ich Geld, Liebe, Zeit und viel Arbeit in mich, meine Ausbildungen und Gaben investiert habe, darf ich dafür auch honoriert werden und somit Geld nehmen. Das ist meine Antwort auf die Frage, warum ich für „geschenkte“ Gaben Geld nehme. Jeder hat diese Gaben bekommen, aber die Frage ist eher „Nimmst du dich diesen Gaben an? Stellst du dich all dem was mit ihnen verbunden ist?“. Ich habe mich gestellt und stelle mich jeden Tag auf ein Neues all dem was ich sehe, fühle und wahrnehmen darf und soll. Ich gehe durch die Prozesse und fühle die Energien und was sie alles bewirken. Jeder kann das, aber nur wenige haben den Mut dazu. Und wenn ich mich dem für andere Menschen/Tiere stelle, dann darf ich mich auch honorieren lassen. So ist es schlicht und einfach.

Ihr dürft alle so sein wie ihr wollt und leben nach dem wie ihr euch fühlt … und ich lebe eben genau so wie ich jetzt leben soll.

Alles Liebe,

eure Kerstin

~ Wege gehen ~

Ich bin im Moment ziemlich ruhig. Irgendwie stecke ich in einem ganz schönen Umbauprozess. Nach der ganzen Planung vom Umzug, dem Umzug selbst und dem Einrichten der neuen Wohnung, habe ich mir keine Zeit gegönnt und sofort angefangen zu arbeiten, was sich dann keine 2 Wochen später mit der Grippe und der absoluten Ruhe und Bewegungsunfähigkeit „rächte“. Ich war mal wieder am Rennen – nicht höher und schneller war mein Ziel, aber weiter und weiter und weiter … nur nicht stehenbleiben. Dabei war es genau das was nötig war – hinschauen, fühlen, spüren, sehen und wahrnehmen. Durch die Grippe konnte ich nun leider auch nicht zu meinen EngelWölfen fahren, was mich sehr traurig machte. Ach, wo ich gerade bei den EngelWölfen bin – ich danke euch allen für die vielen lieben Nachrichten zu meinem Video. Es gab auch einige Kommentare, die unangemessen waren und hier muss ich einfach noch einmal sehr deutlich sagen „Dies ist meine Seite und ich bestimme welche Kommentare veröffentlicht werden. Ich habe nichts gegen Kritik, aber überdenkt bitte dabei eure Wortwahl!“.

20180312_161555 bearb 2 Logo kleinerIch bin ja ein Fan von Zeichentrickfilmen – das Mädchen in mir lebt immer weiter *lach* und durch Zufall sah ich „Tinkerbell“ und es traf mich wie ein Schlag … … … Kennt ihr den ersten Film? Tinkerbell kommt zur Welt und erfährt welche „Kraft“ sie hat. Sie ist eine Tinkerfee, das heißt dass sie Dinge bauen, entwerfen und reparieren kann. Aber das findet sie doof, weil sie gern aufs Festland (in unsere Welt) möchte und die Tinkerfeen es nicht dürfen. Daher lehnt sie ab, was sie ist und versucht etwas zu werden was sie nicht ist – Wasserfee, Luftfee, Lichtfee etc. Und als ich den Film so sah, wurde mir mal wieder bewusst, dass ich mich und das was ich bin auch gerade ablehne. Wieso? Ihr müsst wissen, ich liebe es mit Tieren zu sprechen und damit Mensch und Tier zu helfen, aber es führt leider dazu, dass ich fast den ganzen Tag am PC sitze und somit in meiner Wohnung. Das Leben im Außen zieht an mir einfach vorbei und das macht mich sehr traurig und auch einsam. Ich würde sehr gern viel mehr mit Menschen live arbeiten, aber offenbar bin ich nicht dazu berufen oder die Zeit ist noch nicht da. Und es fällt mir im Moment sehr schwer dies anzunehmen. Ich bin dabei für mich eine Lösung zu finden, aber das ist nicht so einfach. Aber was ist schon einfach? Ich mag heute mal von einem Thema zum nächsten kommen und so kommt für mich nach der Frage „Was ist schon einfach?“ das Leben. Das Hadern mit dem Leben und den eigenen Prozessen und Dingen die wir erleben, durchleben und bestehen müssen ist wohl normal und geht uns fast allen so. Offenbar gehört es einfach zum Leben dazu. Aber wie wäre es, wenn alles leicht und einfach wäre? Ich frage mich, ob ich dann das Leben überhaupt spüren würde. Würde ich es wahrnehmen oder wäre es nicht wie ein Flug durch eine Zeit und dann unbemerkt zu Ende? Sind also diese ganzen Hürden, Abenteuer, Herausforderungen, Prozesse und auch Probleme und Schmerzen notwendig, damit wir das Leben wahrnehmen? Gäbe es Erinnerungen und Gefühle? Wer wären wir wenn alles so easy gehen würde? Gefühle und Erinnerungen entstehen doch immer nur aus Erlebnissen und diese sind mit einer Wertung verbunden. Wir können uns an schöne Dinge erinnern ebenso wie an unschöne, nur was wiegt mehr? Bei mir war es ganze viele Jahre ganz klar das Unschöne. Ich wollte es verstehen und analysieren. Nun achte ich seit einigen Jahren mehr auf das Schöne und das hilft ungemein. Es klappt nicht immer, aber doch meist. Und doch stecke ich gerade in einer Phase des Zweifels an mir. Was will ich? Wer bin ich? Was kann ich? Wohin soll ich? Wie soll das alles ins Leben gebracht werden? Und wo ich all die Fragen gerade aufschreibe wird mir klar, dass das Denken der falsche Weg ist. (Interessant ist, dass ich gerade statt „falschen Weg“ „flachen Weg“ geschrieben habe. Wie wahr doch manchmal solche „Fehler“ sind.) Und auch das Fühlen allein würde nichts bringen. Puuuh … da sind einige alte Muster und Mechanismen in mir die aufgelöst werden dürfen. Planen und Kontrolle sind mir echt wichtig, nur kann man das Leben nicht planen und kontrollieren und das ist auch manchmal echt gut so. Nur dieses ungewisse reibt mich Momentan ganz schön auf. Also bleibe ich „erst einmal“ bei mir und dem was ich kann – und das ist viel. Aber das was ich jetzt tun darf soll ich tun, also tu ich es, bis die Zeit kommt wo sich wieder etwas verändern darf. Vertrauen ist da das Schlüsselwort. Wie sieht es bei euch und eurem Vertrauen aus?

Ja, alles irgendwie nicht so einfach und doch auch gut so. Ich habe früher für mich das Leben als extrem schwer und voll mit Problemen gesehen. Irgendwann habe ich es dann als Abenteuer bezeichnet und das fühlt sich für mich sehr stimmig an. Mal schauen was dieses Abenteuer alles noch so bringt und wohin es mich führt. Eine kleine Idee hätte ich da und auch den einen oder anderen Wunsch. Na mal gucken. Das was kommen soll, wird kommen und geschehen, da bin ich mir sicher und solang gehe ich weiter meinen Weg, bis wieder eine Weggabelung kommt…

Ich wünsche euch eine liebevolle Zeit.

Eure Kerstin

~ Über die EngelWölfe Berlins~

Hallo ihr Lieben!

Ich wurde schon vor langer Zeit gebeten etwas über die EngelWölfe zu erzählen und nun habe ich die Chance genutzt und mein erstes Video gemacht. Bitte verzeiht die schlechte Qualität, aber ich bin noch am üben und probieren.

Schreibt gern eure Fragen unter das Video.

Die EngelWolf-Schamanen-Ausbildung findet in diesem Jahr vom 23.-25.2., 25.-27.5., 24.-26.8. und 9.-11.11.2018 statt. Mit den tollen Lehrern Heidin Baatz und Andreas Krüger und einem wundervollen Schwarm von tollen Menschen und Helfern.

Eine liebevolle Zeit wünsche ich euch,
eure Kerstin

 

 

~ da bin ich wieder ~

Nun sind schon ganz schön viele Wochen vergangen, seit ich euch das letzte Mal etwas schrieb, aber so ein Umzug bringt sehr viele Aufgaben und Herausforderungen mit sich. Heute (Nachmittag) bin ich seit 14 Tagen in meiner neuen Wohnung in Brandenburg an der Havel und ich könnte nicht dankbarer sein.
Meine Mutter war so lieb und half mir sehr dabei erst all die Tüten, Kisten und Kartons ein- und dann auch wieder auszupacken und all die gekauften Möbel aufzubauen. Und ich habe einen großartigen Nachbarn, der sich der Herausforderung schwedische Badlampe annahm und mir dann auch noch meine Küche so toll vervollständigte und stimmig machte. Welch ein Glück. Jetzt habe ich noch 3 Möbel aufzubauen und dann ist auch das geschafft. Allein hätte ich für das ganze Chaos noch sehr viel länger gebraucht. Nun herrscht nur noch das kleine „wo gehöre ich hin“-Chaos und das wird nach und nach auch noch schwinden. Meine zwei Raubtiere haben sich auch super eingelebt und die Wohnung schneller angenommen als ich. Nun heißt es für uns Drei mit Besuch umgehen zu lernen, aber darauf freue ich mich sehr.20180212_180639 Logo kleiner

Ich habe mich sehr darauf gefreut gestern wieder arbeiten zu dürfen und war zu tiefst dankbar dafür, dass meine lieben Kunden und Freunde gewartet haben, bis ich wieder loslege. Das was ich tu liebe ich einfach und so war es mir gestern einfach eine Freude wieder mit Mensch und Tier arbeiten zu dürfen. Es ist wirklich ein Segen und auch wenn ich mich wiederhole, ich bin einfach so dankbar das tun zu dürfen und über all die wundervollen Menschen und Tiere.

Gerade geht die Sonne auf und mein Wohnzimmer beginnt zu leuchten. Ich war mutig und habe mir eine Fototapete ins Wohnzimmer geklebt. Jetzt habe ich jeden Tag nicht nur Sonne im Wohnzimmer, auch an Regentagen, sondern meinen ganz persönlichen Wald. Wenn man wie ich von zu Hause aus arbeitet, dann muss man sich halt das manchmal nach Hause holen, was man gern um sich hätte. Ach, ich freu mich jetzt darauf wieder helfen zu dürfen und auch meine neue Stadt Brandenburg kennen zu lernen. Ich hoffe auf weitere liebe Menschen und viel Wohlfühlgefühl.

Jetzt werde ich mir gleich erst noch wieder den Schraubendreher schnappen und ein Möbelstück aufbauen, bevor ich dann wieder Mensch und Tier helfe.

Ich wünsche euch einen zauberhaften, liebevollen und lichtvollen Tag.

Bis bald.
Alles Liebe,
eure Kerstin

~ 2017, ein Rückblick ~

Ich erinnere mich noch gut, an meine Hoffnungen für das Jahr 2017. Meine Selbstständigkeit war 2 Monate alt und ich wollte so richtig durchstarten, weg vom Jobcenter und mich so weiter entwickeln, wie ich es im Jahr 2016 getan habe – stürmisch, schnell und immer weiter. Und dann kann es anders als erhofft. Ich war viel krank, was nicht so gut für die Selbstständigkeit ist, ich habe Freunde verloren, mein Onkel ist gestorben und nach über 3 Jahren hat sich mein Partner von mir getrennt. Ich stand vor dem Nichts. Von Monat zu Monat ging es mir psychisch schlechter und mein Leben, was ich kannte und lebte, ging dem Nullpunkt entgegen – so war mein Gefühl. Oh ja, ich habe das Jahr 2017 zeitweise wirklich gehasst und verflucht. Wie viel Scheiße kann ein Mensch nur ertragen? Und dabei sah ich wie vielen Menschen es ähnlich erging. Irgendwann fasste ich den Entschluss mich zu zeigen wie ich bin, meine Fassade abzulegen und mich mit all meinem Schmerz und Leid zu zeigen. Vielen Menschen half dies und nur wenige andere fanden es nicht gut. Irgendwann, in den letzten Monaten machte es bei mir KLICK und ich verstand, dass das Jahr 2017 mit dem Neuanfang, für mich bei Null anfangen bedeutet und als ich das erkannte, verstand ich das Jahr mit all seinen Geschehnissen. Ja, es hat mich an meine Grenzen gebracht und über sie hinaus. Ich dachte oft „nun sterbe ich“ und ich bin gestorben. Teile von mir, die ich jahrelang mit mir herumtrug starben und auch Anteile, die ich neu entdeckt hatte starben. Jetzt stehe ich bei null. Ich sitze noch in einer Wohnung, in die ich nicht gehöre, mit einem Mann, der mir fremder ist als jeder Fremde und plane/organisiere Dinge für meinen Umzug im Januar 2018. Und ja, es wächst mir zeitweise wirklich über den Kopf. Und ich stehe bei null. Ich stehe bei null. Warum? Weil ich gerade nicht mehr weiß wer ich bin, was ich bin und warum ich hier bin. Im Moment macht mich dieser Zustand traurig, aber ich sehe auch das Potenzial in ihm, auch wenn ich es noch nicht annehmen kann. Es gibt ein Wort für das wo ich mich gerade befinde – Initiation.dsc_0794-bearb-logo-zugeschnitten

Dieses Jahr 2017 mit all dem Schmerz, Verlust, Leid, Krankheit und Kummer … ich danke diesem Jahr 2017 für all das. Ich ehre all die Verluste, die Schmerzen, die Krankheiten, das Leid und den Kummer aus diesem Jahr. Danke, dass ich an meinen Grund gekommen bin und all das abstreifen musste, was nicht zu mir gehört. Danke, für den Zwang in die Tiefe zu mir gehen zu müssen, denn allein wäre ich diesen Weg wohl nie gegangen. Danke, dass du mir gezeigt hast, dass ich es kann, auch wenn ich mich leer fühle und allein nie den Mut aufgebracht hätte, jeden dieser Schritte zu gehen. Danke für all die Tränen, die gelaufen sind und jetzt gerade laufen. Danke für die Erlösung meine Zwänge und Glaubenssätze. Danke für die Chance mich neu auf den Weg zu machen, mich neu zu entdecken, mich neu zu formen und zu definieren. Danke, dass ich mir immer wieder alte Themen ansehen musste und mich so vielen Ängsten, Zweifeln und Schmerzen stellen musste. Danke für diesen Zwang zu all dem, was ich sonst nie getan hätte. DANKE aus tiefstem Herzen dir Jahr 2017.
Ja, ich bin in Frieden mit dem Jahr 2017.
Und es gibt noch genug Altes in mir, was ich nun noch sehen, annehmen und gehen lassen darf. Ich darf mich nun neu entdecken und bilden. Wer bin ich? Warum bin ich hier? Was macht mich aus?
Die Reise geht weiter. Ich bin noch weiterhin in meinem Prozess, der wird sich auch nicht 0 Uhr in Luft auflösen und gehen, aber es wird ein neues Jahr beginnen, ein neues Leben in einer neuen Stadt, mit anderen, neuen Menschen und vielen Menschen und Tieren, die mich nun schon seit Monaten/Jahren begleiten.

Ich wünsche uns allen ein Jahr 2018 voll Frieden, Gesundheit, Freude, Liebe, Dankbarkeit und Demut. Mögen wir jeden unserer Prozesse gehen, annehmen und meistern. Mögen wir die Liebe in uns finden und in die Welt tragen. Mögen wir mit uns Frieden schließen und mit den Menschen in unserer Umgebung, auf dass wir die Welt verändern und friedlicher machen. Mögen wir so viel Lachen, dass uns die Tränen kommen und der Bauch schmerzt und mögen wir mit unserem Lachen andere Menschen anstecken. Mögen wir zu uns finden. Aho ~ gesegnet sei’s

Ich wünsche euch einen wundervollen Silvesterabend und eine sanfte Landung im Jahr 2018.

Danke, dass ihr in meinem Leben seid und an ihm teilhabt.

Herzensumarmung,
eure Kerstin

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Ein kleines aber feines Ritual für die heutige Nacht, wenn ihr mögt.

~ ein kleines Jahresendritual~

~ in Ruhe ~

20170805_065935 Logo kleinerIch bin ruhig. Ich schreibe nicht viel, male täglich mein Rauhnachtsbild, zünde meine Rauhnachtskerze an und ziehe/verbrenne meinen Rauhnachtswunsch. Ich bin im Rückzug, deswegen teile ich nur alte Beiträge auf Facebook und schreibe sonst nichts.

Ich lass dieses Jahr Revue passieren und fühle viel Schmerz, Freude, Traurigkeit und Hoffnung. In mir ist eine bunte Mischung und um das alles fühlen, annehmen und ehren zu können, bin ich in Ruhe zu mir. Gern wäre ich in noch mehr Ruhe, aber der bevorstehende Umzug und die ganzen Forderungen der Ämter lassen mich dennoch „wuseln“ und agieren.

Deswegen füge ich euch die Links meiner Rauhnachtsreisen/Drachenreisen aus dem letzten Jahr (Rauhnächte) ein. Ich wünsche euch viel Freude damit und hoffe ihr begeht die Rauhnächte auch in Ruhe und Liebe.

Ich wünsche euch eine liebevolle und lichtvolle Zeit. Landet sanft im Jahr 2018, auf dass es für uns alle Gesundheit, Liebe, Freude, Frieden, Licht, Leichtigkeit und Dankbarkeit bringt.

Fühlt euch umarmt.

Eure Kerstin

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Drachenreisen zu den Rauhnächt 2016/2017

~ Drachenreise zur 1. Rauhnacht ~

~ Drachenreise zur 2. Rauhnacht ~

~ Drachenreise zur 3. Rauhnacht ~

~ Drachenreise zur 4.Rauhnacht ~

~ Drachenreise zur 5. Rauhnacht ~

~ Drachenreise zur 6. Rauhnacht ~

~ Drachenreise zur 7. Rauhnacht ~

~ Drachenreise zur 8. Rauhnacht ~

~ Drachenreise zur 9. Rauhnacht ~

~ Drachenreise zur 10. Rauhnacht ~

~ Drachenreise zur 11. Rauhnacht ~

~ Drachenreise zur 12. Rauhnacht ~

~ Wintersonnenwende – Raunächte ~

Hallo ihr Lieben!

Heute ist Wintersonnenwende – die Dunkelheit ist heute präsenter als an den anderen Tagen des Jahres. Das Licht wird neu geboren. Lasst uns auch die Dunkelheit ehren, auch die in uns. Und es ist die Zeit um in sich zu lauschen und Rückschau zu halten. Die Raunächte folgen bald, aber heute beginnt schon die Zeit der Ruhe und des Lauschens.

Gerade hörte ich wieder das wundervolle Lied „Hallelujah“ in der Version von Pentatonix. Ich blickte auf dieses Jahr zurück. Ein Jahr voller Tränen, Verluste, Schmerzen, Leid, Verzweiflung und Wut. Und ich bin dankbar. Ich bin so unglaublich dankbar für dieses Jahr. Es hat mir in so vielen Bereichen die Augen geöffnet, es hat mich zu mir und meinem Selbst beführt. Ich habe Dinge erlebt und gespürt, die ich anders nicht wahrgenommen und erlebt hätte. Ich wurde zu Dingen gezwungen, die ich sonst nicht getan hätte. Dieses Jahr 2017 ist trotz all der Traurigkeit und Verzweiflung, ein großartiges Jahr gewesen – ein so lehrreiches Jahr. Mir laufen vor lauter Dankbarkeit und Erkenntnis die Tränen. Und dabei muss ich an mein Jahr 2008 denken. Es war auch ein sehr schweres Jahr damals und ich erinnere mich noch sehr gut daran, dass eine Freundin damals sagte „Kerstin, du bist auch froh, dass das Jahr vorbei ist, was?“ – und dabei fällt es mir wie Schuppen von den Augen … 2008 ist nummerologisch auch die 1 … wow. Es passiert einfach nichts ohne Grund. Auch damals gab es eine Trennung von einem Mann, mit dem ich zusammenlebte … … … Ich halte gerade inne und spüre nach.
All jene Jahre, die schwer waren, waren doch auch Geschenke. Ich hoffe ihr könnt dies auch so empfinden.

20171208_100936 bearb Logo kleinerHeute ist Wintersonnenwende und ich werde mir heute meine 12 Kerzen für die 12 Raunächte zaubern und dabei in mich hineinhören und -fühlen und all das segnen, was sich mir zeigen möchte. Ich hoffe ihr begrüßt das neue Licht mit einem kleinen, ganz persönlichen Ritual und ehrt auch die Dunkelheit, denn ohne sie gäbe es kein Licht. Außerdem habe ich mir schon meine 13 Wünsche aufgeschrieben, die ich ab dem 25.12. jede Nacht verbrenne, der 13. Wunsch ist ein Wunsch um den ich mich selber kümmern muss. Dazu werde ich für alle 12. Nächte eine Kerze entzünden und danken. 12 Nächte, 12 Monate, 12 Wünsche, 12 Kerzen. Es gibt viele verschiedene Rituale zu der Wintersonnenwende und auch für die Raunächte – leider fehlt mir in diesem Jahr die Zeit dafür, um euch etwas mehr zu erzählen, aber ihr findet im Internet sehr viele Ideen und Informationen dazu.

Achtet gut auf euch in der Zeit zwischen den Zeiten/Jahren.

Fühlt euch umarmt.

Eure Kerstin

~ komplizierte Menschen und ich ~

3Ich bin ein Mensch.
Eine Frau.
Bin 1,55 m.
Habe die Figur einer Fruchtbarkeitsgöttin.
Meine Haare sind gefärbt.
Meine Augen grün.

Ja … so seh ich aus – ganz grob gesprochen.
Und du?
Findest du ich sehe kompliziert aus?
Nein? Ich finde mich auch nicht kompliziert.
Warum denkst du dann, dass du es bist?
Äußerlich bist du ebenso wenig kompliziert wie ich. Und alles andere … … …

Na gut, dann schauen wir mal hin – was ist „das Andere“?
Es wird ja immer von Körper, Geist und Seele gesprochen.
Deine Seele ist im Grunde perfekt. Und dein Geist auch.
Wenn sowohl der Körper, als auch der Geist und auch die Seele perfekt sind, was ist es dann, was uns (angeblich) kompliziert macht?

WIR sind es nicht! Es sind unsere Erfahrungen, unsere Erlebnisse und unsere Erwartungen die uns prägen und weswegen wir denken „ich bin kompliziert“. Und da wir ja alle Erlebnisse, Erfahrungen und Erwartungen haben, ecken wir an. Und weil wir anecken sagen wir uns gegenseitig, dass wir kompliziert sind. Und je öfter wir es hören, umso eher glauben wir es selber. ABER wir sind nicht kompliziert.
Merkt ihr etwas? Das eine führt zum anderen, es ist wie eine Kettenreaktion. Der UR-Stein dessen liegt aber in unserer Kindheit, Jugend und unserem bisherigen Leben. Aus uns selber heraus sind wir nicht kompliziert, es wird nur kompliziert, weil wir aufeinander treffen und unsere Erfahrungen, Erlebnisse und Erwartungen uns verändern und zu den Individuen machen die wir sind. Und wenn Individuen aufeinander treffen, dann … ja, dann kann es auch mal krachen. Aber es kann auch total schön sein.
Wenn wir uns bewusst machen, dass das was wir sind eigentlich perfekt ist und nur äußere Einflüsse uns für einander „kompliziert“ machen, dann können wir einander ganz anders entgegentreten. Und dann ist „kompliziert“ nur noch ein Wort, welches uns zeigt, dass wir geprägt wurden und das jeder auf eine andere Art und Weise. Schlussendlich müssen wir uns nur bewusst machen, dass wir alle eine Vergangenheit haben und um die Zukunft gemeinsam zu gehen, wäre vielleicht eine Idee zu schauen, was es braucht um diese gut gehen zu können.

Sicherlich ist dies nur ein kleiner Ansatz und keine Lösung, aber nur wenn man etwas ansetzt kann auch etwas entstehen und sich entwickeln.

Ich wünsche euch eine liebevolle Zeit.

Eure Kerstin

~ Worte die mich bewegen ~

Eines meiner Lieblingszitate ist „Neue Welten zu entdecken wird dir nicht nur Glück und Erkenntnis, sondern auch Angst und Kummer bringen. Wie willst du das Glück wertschätzen, wenn du nicht weißt, was Kummer ist? Wie willst du Erkenntnis gewinnen, wenn du dich deinen Ängsten nicht stellst? Letztlich liegt die große Herausforderung des Lebens darin, die Grenzen in dir selber zu überwinden und so weit zu gehen, wie du es dir niemals hättest träumen lassen.“ (von Sergio Bambaren aus „der träumende Delphin“) Dieses Zitat steht auch auf meinem Flyer und hier auf der Homepage auf der ersten Seite. Diese Worte sprechen mir aus dem Herzen.

Ich habe diese Worte bestimmt hunderte Male gelesen und immer gefühlt und doch immer wieder auf eine andere Art und Weise. Dieses Aha, was ich beim Lesen jedes Mal habe, zeigt mir, dass das was ich jetzt habe/durchlebe einen Grund hat – immer und immer wieder. Ja, auch dann wenn ich gefühlt zum tausendsten Mal ein und den selben Prozess durchlebe. Im Inneren weiß ich, dass es nicht genau der selbe Prozess ist, sondern ich mich wie in einer Spirale langsam nach oben arbeite, bis dieser Prozess vollkommen durchlebt, durchfühlt und durchdacht ist und somit auch beendet. Wann das ist? Ich habe keine Ahnung. Aber, es hat einen Grund, warum es passiert und nur das zählt. Es ist der Weg zum Glück, zur Erkenntnis, zur Liebe, zur Dankbarkeit, zur Hingabe, zur Demut … und noch zu so vielem mehr.

Ich habe immer wieder Menschen, die seit Jahren leiden und dann den Weg zu mir finden und mich um Hilfe bitten. Manche erwarten Wunder. Sie glauben, wenn ich für sie schamanisch Arbeite ändert sich augenblicklich alles und sie leben glücklich und zufrieden. Ich würde es ihnen wünschen, aber alles ist ein Prozess. Veränderungen geschehen langsam, Schritt für Schritt. Ich kann nur alles tun, was ich kann, aber ob und wie sich es im Menschen manifestiert und sich umsetzt, liegt schlussendlich immer im Inneren des Menschen. Wir haben in unserem Leben so gute Sabotageprogramme entwickelt, dass ich zwar das Wunder in den Menschen pflanzen kann, aber es liegt im ihn, ob er es behält oder zerstört. Und dieses Zerstören ist gar nicht böse gemeint und oft auch keine Absicht – es sind einfach so lange schon laufende Programme, dass immer und immer wieder geschaut werden sollte, was wieder getan werden darf, damit das Wunder geschieht. Mit jeder Arbeit schwächeln die alten Programme mehr und mehr, bis sie irgendwann aufhören und dann kann das Wunder mehr und mehr Raum einnehmen. Veränderung geschieht langsam und braucht Geduld, Zeit und Liebe. (Als die Geduld verteilt wurde, stand ich leider auch im Stau, aber ich übe mich darin!)

2Niemand ist perfekt und ich glaube ein perfektes Leben gibt es nicht, aber es gibt ein Leben welches wir selber erschaffen, welches wir mit unseren Träumen füllen und Realität werden lassen können.

Lasst uns also träumen und unsere Träume leben.

Ich bin ein Träumer und du?

Deine Kerstin

~ die schönen Momente ~

Ich habe euch in den letzten Wochen immer wieder an meinen schweren, doofen Zeiten teilhaben lassen. Nicht an allem, denn ja, auch ich schäme mich manchmal dafür. So ehrlich muss ich sein. Wenn es mir so richtig schlecht geht, dann rufe ich die Telefonseelsorge an und das kann ich wirklich nur jedem ans Herz legen. Dort sind ganz tolle Menschen. Die letzten beiden Gesprächspartner hatten sich auch entweder mit dem Schamanismus beschäftigt oder gingen selber den Weg. Ich fand das wirklich toll und sie nehmen sich Zeit. Einige denken, dass man nicht mit Fremden reden sollte über so etwas, aber ganz ehrlich, manchmal braucht man genau diese fremden Menschen und ihre Gedanken. 20171111_160444 bearb LogokleinerWer es also braucht, sollte unbedingt die Telefonseelsorge anrufen (0800 1110111 oder 0800 1110222).

Aber ich mag euch heute an meinen schönen Momenten teilhaben lassen und ohne Frage auch die Telefonate mit der Telefonseelsorge gehören dazu. Ich war mal wieder verzweifelt, weil ich einfach keine Wohnung finde bzw. zugesprochen bekomme und die nette Frau meinte am Ende des Gesprächs „Ich schreibe mir jetzt auf einen Zettel >Wohnung für Kerstin< und darauf rauche ich dann eine.“ – ein kleines, aber so wundervolles Ritual machte sie für mich, obwohl sie mich nicht kannte. Das ist ein riesen Geschenk für mich. Und kurz darauf schrieb mir eine liebe Frau und Kundin, dass sie mir ein Tattoo schenken möchte. Ein lieber Mann und Kunde suchte sogar schon mit mir Wohnungen und rief eine Vermieterin an. Ich bekomme liebevoll geschriebene Karten oder selbstgemachte oder gefundene Schätze zugeschickt. Auch habe ich diese wunderschönen neuen Fotos von mir geschenkt bekommen. Ich werde im Moment sehr reich beschenkt mit so viel Liebe von allen Seiten, dass ich wohl kaum reicher sein könnte. Und mit euch meine Zeiten zu teilen und zu spüren, dass ihr dies auch braucht, erfüllt mich mit sehr viel Liebe. Zu wissen, dass auch wenn ich selber mal wieder den Glauben und das Vertrauen verliere, aber andere Menschen an mich glauben und mir vertrauen, das tut gut.

Ich muss leider sagen, dass die Wohnungssuche mich wirklich immer wieder zweifeln lässt. In Berlin eine Wohnung zugesprochen zu bekommen, ist wie Lottospielen, weswegen ich jetzt mich immer weiter an den Stadtrand umschaue und vielleicht habe ich ja wirklich bald Glück. Ich vertraue darauf. Und da bin ich eine EngelWolf-Schwester sehr dankbar, denn sie gab mir den Tipp in einer kleinen Stadt zu suchen, die noch preiswerte Wohnungen frei hat.

Ich wurde mal gebeten etwas über die Engel-Wölfe zu erzählen und da sie mir viele schöne Momente schenken, passt dies doch hier sehr gut mit rein. Es ist eine Gruppe von Schamanen, die um Heidi Baatz, Andreas Krüger und Donald Guss hier in Berlin, an der Samuel-Hahnemann-Schule, eine Schamanenausbildung anbieten. Diese Ausbildung gibt es in 2 Varianten – die Jahresausbildung an 4 Wochenenden im Jahr oder die 2 Jahres Ausbildung die an einem Mittwoch-Abend 1x im Monat stattfindet. Ich habe die Jahresausbildung gemacht – eine sehr intensive und wirklich vollkommen verändernde Ausbildung. Mein Leben war danach nicht mehr das selbe. Ich war/bin nicht mehr die selbe. Außerdem gibt es 1x im Monat die Zauberstunde, in der Klienten behandelt werden. Die Zauberstunde wird von Heidi Baatz und Andreas Krüger geleitet. Hier kann jeder vorbei kommen (kostenfrei) und sich anschauen wie wir EngelWölfe schamanisch Arbeiten. Und dann gibt es noch den Heiltänzerabend, mit Heidi Baatz und Donald Guss, in dem wir ausgebildeten oder in Ausbildung befindenden EngelWölfe uns gegenseitig behandeln. Auch hier kann gern geschnuppert werden (für 10€ die jeder zahlt). Ich möchte diese Menschen in meinem Leben nicht mehr missen müssen. Das Gefühl zu haben nicht mehr allein in dieser seltsamen Welt zu sein, tut mir persönlich sehr gut und ich kann auch dies nur jedem ans Herz legen. Es spielt dabei keine Rolle, ob ihr schamanisch Arbeiten wollt oder ob ihr vielleicht auch nur Heilung sucht oder Interesse daran habt. Etwas Neues zu entdecken kann nicht verkehrt sein.

Ich wünsche euch ein wundervolles und liebevolles Wochenende. Möget ihr viele schöne Momente haben.

Eure Kerstin

~ das Bedürfnis des Herzens einfach ein klein wenig Glück und Freude zu schenken ~

20170131_150548Ich holte meine Jacke von der Garderobe ab, gab meine Handtasche meinen Partner, damit er sie kurz hält und ich mich in Ruhe anziehen konnte. Wir lachten und scherzten. Wir hatten einen tollen Tag zusammen auf der Mineralienmesse. Irgendwann schweifte mein Blick ab und ich sah eine alte Frau im Rollstuhl sitzen. Sie saß seitlich am Rand und irgendetwas in ihrem Blick berührte mich tief. Immer wieder schaute ich sie an, während ich mich anzog.

Ich nahm wieder meine Handtasche an mich, irgendetwas in mir wollte nicht einfach so gehen. Wir hatten einen wunderschönen Tag zusammen und irgendwie wollte ich dieser Frau, die mich so sehr berührte, ebenso eine Freude machen. Ich ging an den Stand in der Vorhalle um ein kleines Herz zu kaufen. Ich hatte Angst, „Würde ich das richtige Herz in dieser großen Schale finden?“, aber das kleine rote Herz mit den weißen Punkten und der weißen Blüte zeigte sich mir sehr schnell und so kaufte ich es. Es kam nicht die Welt, nur diesen einen symbolischen Euro, aber für mich steckte mehr dahinter. Ich bat meinen Partner kurz zu warten und ging zu der Frau im Rollstuhl, die nun nicht mehr allein war, sondern von ihrem Mann zur Garderobe gefahren wurde und sprach sie an. Beide schauten mich sehr verwundert an, als ich sie ansprach. „Entschuldigung, ich möchte ihnen das gern schenken.“ Sie schauten mich sehr überrascht an. „Wieso?“ „Einfach nur so. Weil es mir ein Bedürfnis ist.“ Ich wollte nichts von ihnen, kein Geld und auch sonst nichts anderes. Es war nur ein Geschenk, ganz ohne jede Erwartung. Ich wollte einfach nur etwas Freude schenken und überraschen. Ich war sehr froh, als die Frau ihre Hand umdrehte und das Herz annahm. Ich wünschte ihnen noch einen wunderschönen Abend, drehte mich um und ging. Ich hatte Tränen in den Augen. Warum, weiß ich nicht, aber irgendwie berührte es mich sehr, wie der Mann sich liebevoll um seine Frau kümmerte.

Ich selber habe keine Großeltern mehr und ich weiß nicht, ob das dabei eine Rolle spielte, ich weiß nur, dass ich einfach nur das Bedürfnis hatte dieser Frau dieses kleine Herz zu schenken.

Ich ging zu meinem Partner und er sagte mir, dass der Mann mir nachgeblickt hat und den Kopf schüttelte. War es Unverständnis? War es zu überraschend? War es unverschämt von mir? Ich weiß es nicht.

Auf der Fahrt nach Hause dachte ich viel darüber nach. Ja, ich bin anders und es ist nicht das erste Mal, dass ich so etwas tue. Ich tu es von ganzem Herzen und es macht mir so viel Freude. Es ist nichts Alltägliches und vermutlich passiert so etwas auch nicht jedem, aber wenn es denn passiert, dann ist es doch etwas Schönes oder? Ich frage mich, ob ich hätte mehr sagen sollen. Hätte ich mich erklären sollen?

Ich weiß nicht, wie dieses alte Ehepaar darüber denkt, aber ich wünsche mir sehr, dass sie sich einfach freuen und ein kleines Lächeln auf den Lippen haben.

© Kerstin – Am 8. November 2015 geschrieben.

~ DAS ist doch nicht normal … Was dann? ~

20171107_231429 bearb Logo kleinerGestern Abend saß ich in meinem Zimmer und irgendwie schwirrte mir das Wort „normal“ im Kopf herum. Ich war über das Wochenende allein und das tat mir sehr gut, leider kam er gestern Abend zurück. Noch bevor er kam, dachte ich an dem Tag „Er muss nicht wieder kommen.“. Dabei ging es mir nur darum Ruhe zu finden und endlich allein zu sein, es gab keinerlei böse Gedanken ihm gegenüber. Und doch machte es mich traurig, dass ich genau das dachte und ich dachte wirklich „Das ist doch nicht normal.“. Nur was ist „normal“? Gibt es überhaupt ein „normal“?

Als Kind habe ich das immer wieder gehört, von meinen Eltern, wie von anderen Erwachsenen oder Kindern. „Das ist doch nicht normal!“ „Du bist nicht normal!“ „Dein Verhalten/Denken ist nicht normal!“ … Aber was dann? Ich weiß es wirklich nicht.

Sicherlich kann man „normales Verhalten“ auf Ethik, Erziehung und gesellschaftliche Regeln beziehen, aber wer sagt, dass das normal ist? Warum ist es nicht normal Drachen, Einhörner und Feen zu sehen? Für mich ist es normal. Ich liebe es sogar. Und ich liebe es auch die Seelen derer zu sehen und zu fühlen die von uns gegangen sind. Warum ist das nicht normal?

Können wir also nicht einfach statt „normal“ „individuell“ sagen? Wir sind doch alle Individuen und so sehen, verhalten und denken wir. Jeder anders und auf seine ganz eigene und besondere Art und Weise. Ich weiß, das wird hier in unserer Gesellschaft nicht gern gesehen. Und ja, auch ich habe teilweise Probleme damit andere Menschen in ihrem Verhalten zu belassen. Wir können ja entscheiden wen wir bei und um uns haben wollen und wen und welches Verhalten/Denken nicht. Ist das Ausgrenzung und Diskriminierung oder Seelenpflege und Fürsorge?

In wie weit sind wir „normal“ oder „anders“? Geht das zu unterscheiden? Und warum müssen wir es unterschieden?

Wahrscheinlich ist „normal“ so ein Wort wie „gut“, „böse“, „richtig“ oder „falsch“ … es existiert eigentlich gar nicht, sondern nur in unseren Köpfen ohne eine Vorstellung davon, was es wirklich bedeutet.

Was ist für euch „normal“ und was „unnormal“?

Alles Liebe,

eure sich fragende Kerstin

~ Tierkommunikation und Ethik ~

17634732_1344713552250412_906955517235257937_nIn einem Tierkommunikationsforum gibt es aktuell wieder einmal eine hitzige Diskussion darüber, ob man mit fremden Tieren sprechen darf oder nicht. Es ist ein Thema, was sehr häufig aufkommt und wo die Lager sehr gespalten sind. Warum? Weil es einfach schwierig ist sich da festzulegen.

Die eine Denkweise ist: Tiere sind Lebewesen und können eigene Entscheidungen treffen. Sie können selber entscheiden ob und mit wem sie sprechen wollen. Sie sind Individuen und haben einen eigenen Willen. Dies passiert auch bei Aufträgen. Es gibt Tiere die wollen nicht sprechen oder aber mit einer bestimmten Person nicht oder gerade nur mit einer bestimmten Person. Ich bin auch vollkommen der Meinung, dass Tiere ihre eigenen Entscheidungen treffen können, denn sie sind einfach wie wir freie Lebewesen und nur weil sie bei einem Menschen leben heißt es nicht, dass sie ihm gehören und er über sie bestimmen kann.

Die andere Denkweise ist: Auch Tiere haben Wünsche und Probleme, was wäre, wenn sie sich in Bezug auf etwas äußern und der Gesprächspartner nicht in der Lage ist diese Wünsche zu erfüllen oder die Probleme zu lösen? Ein Bsp.: Ich wurde von einer Frau angeschrieben, die immer wieder mit einem Hund spazieren ging. Sie spürte, dass es dem Hund in dem Zuhause nicht gut ging und wollte gern mit ihm sprechen. Ein Wunsch, den ich vollkommen verstehen kann – aus tiefstem Herzen. ABER, was ist wenn der Hund sagt „Ich will dort weg.“? Die Frau hätte keine Chance den Hund dort heraus zu holen. Wäre der Hund krank oder würde über Schmerzen klagen, was dann? Sie kann sicherlich dem „Besitzer“ sagen „Dein Hund hat gesagt er hat Schmerzen.“, aber ob der „Besitzer“ dann etwas tut steht in den Sternen. Außerdem ist es auch ein Eingriff in die Privatsphäre des Menschen. Tiere können viele Dinge erzählen (davor haben ja auch die meisten Menschen Angst, die sich gegen eine TK entscheiden).

So, nun … wofür entscheidet man sich? Hört man dem Tier zu und tut ihm so etwas Gutes, kann aber vielleicht auch gar nichts für ihn tun oder macht man solche Gespräche nicht? Und was ist, wenn das Tier einen anspricht?

Ich persönlich halte es so: Wenn mich das Tier anspricht, sage ich ihm, dass ich ihm gern zuhöre, aber bei Problemen und Wünschen nichts tun kann UND ich stelle keinerlei Fragen, ich höre wirklich nur zu. Sollte er mir von Schmerzen erzählen, dann schau ich, wie ich es dem Menschen durch die Blume sage. Aber ich verbinde mich nicht absichtlich/bewusst mit einem fremden Tier. Wenn ein Mensch zu mir kommt und nicht der „Besitzer“ ist, dann frage ich ihn ob der „Besitzer“ bescheid weiß, ob der Mensch etwas bei Problemen und Wünschen tun kann und wie der „Besitzer“ zur Tierkommunikation steht. Ich bitte den Menschen auch immer darum den „Besitzer“ um Erlaubnis zu fragen. Sicherlich kann man mich anlügen, denn ich lasse mir nichts schriftlich geben, aber jeder muss für sich entscheiden, wie er dann mit Aussagen klar kommt bei denen er nichts tun kann.

Wie schon gesagt, es ist ein schwieriges Thema und da eine Stellung zu beziehen empfinde auch ich immer wieder als sehr schwer, weil ich eben beide Seiten sehr gut verstehen kann. Aus Berichten anderer weiß ich, dass in Kursen gelehrt wird nicht mit fremden Tieren zu sprechen.

Ich würde mich sehr freuen, wenn ihr eure Meinung dazu schreibt und wie ihr euch dabei fühlt, eure Gedanken.

Ich wünsche euch eine wundervolle Zeit.

Eure Kerstin

~ Ich darf das! ~

Heute Morgen las ich einen Beitrag in dem es um Erlaubnis ging – Du darfst! Dieser Beitrag kam genau zur richtigen Zeit. Wie ihr wisst, durchlebe ich im Moment einige Prozesse und befinde mich auch einige Male in der tiefsten Dunkelheit. Ich schaue mir all das in mir an und arbeite an diesen Themen um zu heilen bzw. heiler zu werden. Allerdings führen all diese Themen und Prozesse dazu, dass ich auch sehr erschöpft bin, schlecht schlafe und mich oft gar nicht gut fühle.

Ich habe einige Entscheidungen zu treffen und ich tu mich sehr schwer damit, weil ich alles hinterfrage, mir ansehe und mich dann natürlich frage „Warum will/tu ich das?“ und vor allem frage ich mich „Aus welchem Grund will ich das? Laufe ich vor etwas davon?“. Dadurch treffe ich zwar keine leichtsinnigen Entscheidungen, aber ich mache es mir auch nicht sehr leicht überhaupt eine Entscheidung zu treffen.

Gestern war ich bei meiner Heilpraktikerin. Ich weinte sehr viel, was mir auch gut tat, denn Tränen sind nun einmal Reinigung und helfen der Seele. Es ist als ob man etwas Ballast abwirft. Und sie sagte 2 sehr wichtige Worte für mich „Pause“ und „Urlaub“. Das Wort „Pause“ fühlte sich für mich in einigen Bereichen nicht so stimmig an, aber das Wort „Urlaub“ klingt wirklich toll. ICH MACHE URLAUB VON MEINEN PROZESSEN. Ich werde mir jetzt einen Urlaub gönnen in dem ich das tu was ich bisher nicht tun konnte, weil ich durch all die Prozesse zu erschöpft, zu müde, zu kraftlos, zu wütend oder zu traurig war. Es wird wie bei jedem Urlaub ein paar Tage brauchen, bis ich in den Urlaubsmodus komme, aber dann werde ich diesen Urlaub genießen. In dieser Zeit kann ich mir auch überlegen, wie ich mit meinen Prozessen umgehen werde. Vielleicht werde ich mir Zeiten setzen wo ich mich den Prozessen stelle und sie dann erst einmal wieder gut sein lassen. Ich habe jetzt einfach die Erfahrung gemacht, dass es mir und meiner Heilung nichts bringt mich durchgängig mit einem Thema/Prozess zu beschäftigen, weil ich irgendwann mich im Kreis drehe oder nicht genug Kraft habe um weiter im Prozess zu kommen, manchmal fehlt auch einfach im Außen etwas, warum es nicht weiter geht. Mich dann immer weiter in dem Prozess aufzuhalten, obwohl es keine Möglichkeit gibt ihn zu beenden – ob ein Prozess je beendet ist lass ich jetzt mal offen – ist eine Form von Folter. Qual. Harte Worte und vielleicht auch etwas überspitzt, aber eigentlich ist es doch so. Ich kann mich nur aktiv einem Prozess stellen und aktiv bin ich nur, wenn ich auch „Mittel“ in meiner Hand habe um etwas zu bewegen. Sicherlich gehen auch einige Prozesse unterbewusst weiter, darum geht es mir nicht, es geht mir wirklich darum, dass ich es in der Hand habe ob ich mich jetzt dem Prozess bewusst stelle oder ob ich mal „Urlaub“ davon mache. Eine Form von Pflege.

Ich dachte, ich bin gut zu mir, weil ich mir Zeiten gönne, wo ich nur lese, einen schönen Film schaue, in der Wanne liege oder zusätzlich schlafe. Aber so gut war ich da gar nicht zu mir, weil ich mich nicht aus dem Prozess genommen habe. Ich wäre also gut zu mir gewesen, wenn ich gesagt hätte „So Kerstin, nun schauen wir uns mal was ganz anderes an und lassen es mal mit dem Thema gut sein.“. Das wirkt gerade in mir nach.

Aber um zu dem Bericht den ich heute Morgen las zurück zu kommen… Es ging darum sich immer wieder die Erlaubnis zu geben. Du darfst umziehen. Du darfst die Stadt verlassen, wenn du dich nicht mehr wohl fühlst. Du darfst dich von Menschen „trennen“, wenn ihr euch nicht mehr gut tut. Du darfst gehen, wenn du dich nicht mehr wohl fühlst. Du darfst dich Neuem zuwenden, wenn dir das Alte nicht mehr „passt“. 2016-09-30-18-09-01-bearb-logoDU DARFST! Und ich finde es so wichtig. Ich darf umziehen und ich darf auch Berlin verlassen, wenn ich es möchte und ich muss mich nicht fragen ob ich fliehe oder warum ich mich genau jetzt in dem Moment nicht mehr hier wohl fühle. Ich darf gehen, denn nichts ist in Stein gehauen. Denn ich darf auch immer zurück kehren. Ich darf es. Ich darf mir die Erlaubnis geben etwas zu tun. Natürlich hat alles Konsequenzen, aber nichts zu tun hat auch Konsequenzen. Was ist also besser?

Sich die Erlaubnis geben … ich gebe mir die Erlaubnis … Denkt ihr da auch an eure Kindheit? Sich etwas erlauben … Kennt ihr auch diesen Satz „Was erlaubst du dir?“. Das hab ich so einige Male gehört und mir ist gar nicht bewusst gewesen, dass er mich geprägt hat. Das fällt mir jetzt erst auf. Und wisst ihr was? ICH ERLAUBE ES MIR!

Und was erlaubst du dir?

Deine Kerstin

~ Abseits ~

DSC_0017 bearb LogoWenn ich abseits
Von dem Schau
Was du tust
Dann bin ich
Mehr als du glaubst
Weil dein Blick verschleiert ist
Durch dein Wissen
Über mich

Und so weiche ich die Grenzen auf
Und Lasse das Leben fließen
Bis es sich nach langem sprudeln beruhigt
Und sacht sich ausbreitet
Ohne Zerstörung und Verletzung

 

~ © Kerstin Kochler

~ an Tagen wie diesen … ~

Es gibt Tage, da finde ich mich nicht sehr liebenswert, da bin ich sogar sehr wütend auf mich und kann spüren wie sich mein Kiefer und mein Körper verspannt. Dann bin ich sauer darüber wie ich bin und was ich tu und was ich nicht tu. Da könnt ich einfach nur schreien und brüllen und um mich schlagen, aber eben aus Wut auf mich selber. Diese Tage sind selten(er) aber es gibt sie. An diesen Tagen, so wie heute, spüre ich ganz besonders intensiv meine Unvollkommenheit, all die Fehler die ich mache und Dinge die ich einfach nicht auf die Reihe bekomme.
2039625a-22e5-4a6c-9d06-d605d0e50b82Früher, noch vor 3 oder 4 Jahren, hätte ich mich dafür (still) beschimpft und richtig fertig gemacht. Ich hätte mir Dinge an den Kopf geworfen, die ich aus meinem Leben kenne, selber gesagt bekommen oder gehört habe. Ich hätte mir weh getan und mich verletzt (verbal), so dass es mir noch schlechter gegangen wäre. Heute spüre ich die Verkrampfungen in meinem Körper und sehe meine Fehler und weiß (!), ja ich weiß es leider nur, dass ich mich dennoch liebhaben sollte. Und solch einen Tag habe ich heute. Ich habe gesehen, was für einen Fehler ich habe. Für mich ist es ein großer Fehler, für andere nicht so der Rede wert. Dieser Fehler hat bei mir bewirkt, dass ich so angespannt war, dass ich eine Panikattacke bekommen habe. All das sehe ich und nehme es als das was es ist – ein Prozess. Ich habe mich gefragt, was ich nun tun kann, um mich trotz allem lieb zu haben und was ich mir nun dennoch Gutes tun kann. Ich habe mir eine Räucherkohle angezündet und sehr viel weißen Salbei, Weihrauch und mehr verräuchert, so dass jetzt die Wohnung ein feiner weißer Nebel durchzieht. Der intensive Geruch löst langsam meine Verkrampfungen und ich beginne mich zu entspannen. Ja, ich habe einen Fehler gemacht und diesen Fehler habe ich heute angefangen zu beheben. Es wird noch einige Tage dauern, bis ich ihn bereinigt habe, aber ich habe angefangen und nur das zählt jetzt. Ich kann niemanden dafür verantwortlich machen, nur mich selber und meine Unvollkommenheit. Und die versuche ich gerade anzunehmen – ich, der ein absoluter Perfektionist ist.

Ich frage mich auch, wie ich früher damit umgegangen wäre und wie es mir ergangen wäre, hätte ich nicht so viele Prozesse gerade am Laufen … was wäre wenn … ein spannendes Spiel, auf das es keine Antwort gibt und eigentlich nur Zeit nimmt. Jetzt bin ich so und Jetzt habe ich so reagiert PUNKT. Also tu ich das was ich jetzt tun kann, ich atme den intensiven Geruch der Kräuter und Harze ein, spüre meinen Körper, bitte die Spirits um Unterstützung für mein aktuelles Gefühl und sehe mir an, was sich alles zeigen mag.
Ich mag diesen Umgang mit meinen Gefühlen, Situationen und Prozessen. Ich mag es mir dies anzusehen und dabei liebevoller zu sein, als in der Vergangenheit. Daran sehe ich meinen Wandel und was mir dieser Weg und dieser Umgang mit mir gebracht hat. Ich möchte es nicht mehr anders tun. Ich fühle mich wohl damit, weil ich mich wieder wohler mit mir fühle.

2b14788a-4604-4078-9b5c-3c4552d57063Kürzlich hieß es „Du zeigst dich zu authentisch. Damit verschreckst du Kundschaft.“. Ich habe wirklich ernsthaft darüber nachgedacht und mich gefragt, wie ich nach Außen wirke. Nur habe ich mich auch gefragt, wie ich mich zeigen will und wie man mich gern sehen würde. Aber ich bin nicht perfekt. Ich bin nicht mit meinen Prozessen durch. Ich habe Schattenseiten und ich habe auch echt miese Phasen. Es tut mir leid, wenn ich Menschen verschrecke oder sie sich von einem Lehrer oder Behandler etwas anderen wünschen, aber ich kann nicht eine „ich-bin-heil-Fassade“ hochziehen, wenn ich mir doch in unserer Gesellschaft Offenheit für die Prozesse in uns wünsche. Ich bin nicht perfekt und ich bin nicht heil. Ich habe mich auf dem Weg gemacht heiler zu werden, aber was ist vollkommene Heilung? Ich nehme mich so an wie ich bin, unperfekt perfekt und auf dem Weg der Heilung. Also ich finde das ist ein guter Weg und ich fühle mich wohl damit und ich nehme gern jeden Menschen mit, der sich auch auf seinen Weg der Heilung begeben will.

Alles Liebe, eure Kerstin

~ Heute vs. Gestern~

Bevor ich etwas schreibe, möchte ich mich für all die lieben Worte bedanken, die ich gestern von euch bekam – die vielen Komplimente, liebevollen Worte, Wünsche und Danksagungen. Ich danke euch dafür von Herzen. Es ist mir eine Ehre diesen Blog zu führen und euch von mir und meinem Leben zu berichten. Danke, dass ihr mich begleitet.

Auch wenn sich für ein paar wenige Menschen mein gestriger Beitrag sehr „schlimm“ und „traurig“ anfühlte, so war dieser Tag doch ein Geschenk. Es war ein Tag voll Reinigung, Ruhe, (Seelen)Pflege, Trost und Heilung. Und ich mag solche Tage, denn sie bringen Heilung in mir und helfen mir dabei mich gut zu pflegen und gut auf mich zu achten. Ja, sie sind auch anstrengend, aber sie sind im Nachhinein immer sehr schön.

20170530_093141 bearb kleinerIch fühle mich heute zwar sehr müde, aber doch sehr frisch und vor allem reiner und heiler – das liegt nicht nur an der ausgiebigen Dusche, sondern wirklich daran, dass ich gestern mir so viele Themen angesehen habe und mich wirklich gut um mich gekümmert habe und vor allem habe ich mir die Zeit dafür genommen. Solche „Kümmer-Tage“ sollten wir uns alle gönnen, aber das fällt im Alltag natürlich schwer.

Seid also gewiss, dass diese Tage gar nicht schlimm sind, sondern eine Chance sind. Und sie sind an diesem Tag eure Flut. Am nächsten Tag werdet ihr in einem anderen Bereich eures Lebens die Flut spüren. Gestern war es die Flut der Tränen, Prozesse und Gefühle bei mir und heute ist es die innere Ruhe, das Helfen und Loslassen. Jeder Tag für sich, denn wir wissen nicht ob es ein Morgen gibt und das ist auch gut so.

Lasst es euch gut gehen und pflegt euch gut.

Es ist schön, dass es euch gibt.

Alles Liebe, eure Kerstin

~ Jetzt, weil keiner weiß ob es ein Morgen gibt ~

Ich weine. Ich weine seit gestern Abend. Ich weine, weil ich nicht weiß ob es ein Morgen gibt.

Es gibt so viele Sprüche … „Am Ende wird alles gut und wenn es noch nicht gut ist, dann ist es noch nicht das Ende.“ (Oscar Wild) oder kennt ihr das Lied „… und morgen Früh, wenn Gott will wirst du wieder geweckt …“? Wenn ich dieses Lied höre, was meist zur Weihnachtszeit gespielt wird, dann muss ich oft weinen, weil ich dann an meine Oma denken muss, die (für mich) plötzlich Heiligabend 2002 starb. Aber genauso ist es doch. Wir wissen einfach nicht, ob es ein Morgen gibt und dieses Ende … dieses Ende kommt ob alles gut ist oder nicht. Das ist doch leider die Wahrheit. Ohne Frage wird sich immer alles irgendwie zum Guten wenden für uns, aber das Ende kommt, ob es dann für uns gut ist oder nicht.

Wie oft habe ich gedachte „Ich rufe an.“, „Ich werde schreiben.“. Wie oft habe ich an die Menschen gedacht, aber mich nicht bei ihnen gemeldet und ihnen nicht gesagt wie wichtig sie mir sind und wie sehr ich sie liebe. Wie schön es ist, dass es sie gibt und wie wertvoll sie sind. Und wie oft habe ich gehört „sag es nicht zu oft, damit es sich nicht abnutzt“ und dabei denke ich „Hey, man kann es nicht oft genug sagen!“.

Ich war gestern mit meiner Mutter in einem bekannten Möbelhaus. Ich habe zwar noch keine Wohnung, aber was mir alles an Möbeln fehlt, ist mir (leider) sehr bewusst. Mir platzte der Kopf und es wühlt in mir so einiges auf … es jährt sich in wenigen Wochen bald zum 3. Mal, dass ich nach Berlin gezogen bin, meine Wohnung und mein Leben – was nicht schön in Arnstadt war – aufgegeben habe, um hier in Berlin ein neues Leben zu beginnen und es ist wirklich ein neues Leben … und nun, nun wartet wieder ein neues Leben auf mich, mit einer neuen Wohnung – die hoffentlich bald kommt – und neuen Möbeln, in einem neuen Bereich Berlins. Natürlich habe ich auch Angst davor. Es wäre eine Lüge, wenn es nicht so wäre, wenn ich nicht auch traurig über den Abschied der vergangenen Zeit wäre, ein Abschied von diesem Leben. Und doch denk ich dabei an ein Morgen, aber ob es diesen Morgen gibt, weiß ich eigentlich gar nicht. Ich weiß nur, dass es diese Sekunde, diesen Moment, diesen Augenblick, diese Chance, dieses Jetzt gibt – mehr gibt es nicht.

17320_1009365669118537_3857495574842632804_nUnd ich weine noch immer und mir tut auch mein Herz gerade sehr weh. Ich bin sehr traurig über all meine ungenutzten Chancen. Chancen Menschen „Danke“ zu sagen, ihnen zu sagen wie wichtig sie mir sind, wie sehr ich sie liebe und wie sehr sie ein wichtiger Teil meines Lebens sind oder waren. Bei einigen Menschen habe ich jetzt noch die Chance, bei anderen leider nicht mehr. Und natürlich denke ich dabei auch an meine Sterblichkeit. Wie lang ich zu leben habe, weiß ich nicht. Nutze ich jeden Tag so, als wäre es mein Letzter? Leider nicht. Werde ich genug in den Menschen bewegt haben, um etwas zu hinterlassen? Werden sich die Menschen an mich erinnern? Wo genau steckt meine Angst eigentlich gerade? Ist es die Angst allein zu sein und so zu sterben? Oder ist es die Angst vergessen zu werden? Können wir eigentlich vergessen werden? Überdauern wir nicht auch noch nach unserem Tod einige Generationen? Wie groß muss unser Tun gewesen sein, um in Erinnerung zu bleiben?

Ja, ich habe gerade Angst und ich bin gerade sehr traurig. Ich vermisse gerade einige Menschen in meinem Leben und ich traure gerade. Ich traure um meine Omas und Opas, um meinen Onkel, um meine Mary Lou und um meinen Nick, um meine gegangenen Freunde/innen und um all die gegangenen Lieben in meinem Leben und um die, die ich Liebe, die aber nicht so in meinem Leben sein können wie ich es mir wünsche. Ich kann gerade nicht sagen woher meine tiefe Traurigkeit gerade rührt, sie ist da und ich nehme sie in den Arm und lasse es euch wissen. Keine Ahnung ob es gerade Sonnenstürme gibt oder die Sterne und Planeten in einer speziellen Konstellation stehen … ich weiß es nicht, es spielt für mich gerade auch keine Rolle, denn Jetzt bin ich traurig und Jetzt weine ich und es fühlt sich gut an.

Es kommen immer wieder Themen in mein Leben, die ich gern verdränge, z.B. das Thema Krebs. Auch in meiner Familie gab es Krebs und ich kenne den Gedanken von mir „irgendwann wird es mich vielleicht auch treffen.“. Ich bin in diesem Jahr viel krank und irgendwie fühle ich mich schon wieder etwa kränklich und ja, auch hier kam plötzlich der Gedanke an Krebs. Es gab eine Zeit in meinem Leben wo ich täglich unter Migräne litt und mir schon gewünscht habe, man würde einen Gehirntumor finden, einfach nur damit ich endlich weiß warum ich immer wieder diese Schmerzen habe. Aber es war psychisch und so ist auch meine dauernde Erkältung psychisch. Ich gehe gerade durch tiefe Prozesse und diese Erkältungen sind eine Reinigung und geben mir gleichzeitig die Chance mich auszuruhen, denn wenn wir krank sind, dann geben wir uns die Erlaubnis nichts zu tun, ansonsten funktionieren wir.

So schnell kann dieses Jetzt vorbei sein … und schon ist es vorbei und ein neues Jetzt ist da.

Denkt ihr auch schon an Sonntag? Ich war schon wählen. Aber ich habe ehrlich gesagt ganz schön Angst vor dem Ergebnis. Viele werden nicht wählen gehen und viele werden wohl leider rechts wählen – ist es eigentlich noch Protest oder schon Überzeugung? Und ganz viele Menschen werden wählen und sich für eine andere Partei entscheiden und darüber bin ich froh. Ich frage mich was ich dieser Angst an Liebe entgegenstellen kann, aber im Moment fällt mir nichts ein und das ist auch ok. Ich versuche einfach noch weiter zu hoffen und die Menschen zu lieben – und ich bete. Und gleichzeitig merke ich, worauf der Fokus liegt … auf die Rechts- und Nichtwähler, denn wir sehen sie als Gefahr. Und sie sind es ja auch irgendwie, denn unser Land hat eine Geschichte …

Als ich heute Morgen wach wurde, kam Romero gurrend und schnurrend angerannt und jetzt gerade liegt meine Lucy Lou neben mir und schnurrt vor sich hin, wartend auf ihr Frühstück. Sie leben so im Jetzt – jetzt wird geschnurrt, jetzt wird geschlafen, jetzt wird gekuschelt, jetzt wird randaliert, jetzt wird gefressen, jetzt wird getobt – Jetzt… und wie oft lebe ich im Gestern oder Morgen … aber in einem Punkt bin ich definitiv im Jetzt, ich bin in meiner Flut des Schreibens und der Tränen und der Gefühle. Und ich bin dankbar für all meine Aha-Effekte und alles was ich in meinem Leben habe und was in meinem Leben ist. Und ich wünsche mir, dass ich nicht nur immer wieder diese Aha-Effekte habe, sondern sie auch umsetze. Sicherlich kennt ihr es auch … wenn ein Mensch geht, dann wird einem bewusst, was man alles nicht getan und versäumt hat und man ist traurig darüber, dass man so viele Dinge nicht getan und gesagt hat. Dann wünscht man sich die Zeit könnte man zurückdrehen und könnte Dinge tun und sagen … aber man kann es nicht mehr. Aber es gibt noch so viele andere Menschen bei denen man es tun kann – tun wir es denn bei ihnen?

Ich kenne euch alle, die ihr mir folgt und meine Worte lest, leider nicht persönlich, aber ich möchte euch sagen wie dankbar ich euch dafür bin, dass ihr mich lest, mir folgt und ich bin mir sicher, dass ihr ganz wundervolle Menschen seid und ich wünsche euch allen ein wundervolles Leben im Jetzt.

Ich werde nun meine Tränen noch etwas in den Arm nehmen, sie wiegen, schaukeln und trösten. Meine Ängste werde ich an die Hand nehmen und ihnen etwas Schönes zu essen geben oder mit ihnen spielen … Es ist alles da und es ist alles Jetzt und was Morgen ist … ist Morgen.

Ich umarme euch und bedanke mich dafür, dass ihr diese vielen Worte gelesen habt.

Alles Liebe, eure Kerstin

~ Ebbe und Flut ~

Ebbe und Flut als Bestandteil des Lebens…

Unser Leben besteht aus vielen einzelnen Rollen, Beziehungen, Aufgaben und Bereichen. Sie alle ergeben unser Ganzes, unser Leben und in jedem einzelnen Bereich unseres Lebens können wir mal die Ebbe spüren und dann wieder die Flut. Bei der Ebbe fühlen wir uns oft nicht wohl. Es fühlt sich nach Stillstand, vielleicht auch Rückschritt an und oft strampeln wir uns so richtig ab ohne vorwärts zu kommen. Die Ebbe kostet uns viel Kraft und Energie, wenn wir Ziele unbedingt erreichen wollen, aber uns im Watt vorwärtskämpfen. Wenn die Flut da ist, dann fließt es wie von selbst, wir müssen fast gar nichts tun und das was wir tun ist auch nicht sehr anstrengend – wenn, ja wenn wir uns nicht schon in der Ebbe verausgabt haben.

20170112_124456-bearb-logo-kleinerStellt euch doch einfach mal vor, ihr seid im Wasser und wollt wieder an den Strand, wenn ihr euch durch das Wasser kämpft während die Wellen zurück ins Meer fließen, dann ist es doch viel anstrengender, als wenn ihr die Wellen nutzt, die an den Strand rollen – oder?

Das Jahr fühlt sich für mich in vielen Bereichen nach Ebbe an. Meine Selbstständigkeit hatte kurze Flutmomente, aber auch viel Ebbe. Na klar kommt die Ebbe/Ruhe, wenn in anderen Bereichen der Sturm tobt oder die volle Aufmerksamkeit verlangt wird. Vollkommen normal und verständlich. Jetzt verstehe ich es, aber ich habe damit gehadert und gepaddelt und gekämpft, geändert hat sich nichts. Dafür passiert in mir viel und das braucht meine Aufmerksamkeit und all meine Kraft, Energie und Liebe. Die Aufträge die ich habe, da stecke ich immer all meine Liebe und Energie rein, aber es kommen nur so viele wie gerade gehen. Und ich weiß, dass es anders werden wird. Diese berufliche Ebbe anzunehmen fällt mir nicht leicht und glücklich bin ich mit diesem Zustand nicht, aber es bringt mir auch nicht mich darauf zu versteifen und etwas zu erzwingen, was ich nicht erzwingen kann.

Ich habe mich gefragt, ob Ebbe wirklich so schlimm ist, wie ich es zeitweise empfinde. Eigentlich heißt doch Ebbe auch Ruhe und eigentlich heißt es auch Zeit für mich und Zeit für anderes und vielleicht auch Neuorientierung? Egal wie, es heißt Ruhe, fühlen und sich umschauen, aber ohne Angst und Panik – was durch unsere Existenzängste schwer fällt, aber versuchen, versuchen, versuchen … und dann fällt einem auch auf wo die Flut im Leben ist. Ich spüre sie ganz stark in der Verbundenheit zu meinen EngelWolf-Schwestern, in meiner Liebe zum schamanischen Reisen, zum Schreiben, in den vielen Prozessen, Gedanken und Aufgaben die in mir nun aufploppen und sich zeigen und zu der Ruhe und Erholung nach der sich mein Körper sehnt. Diese Flut nehme ich an und mache das Beste daraus, so wie ich aus der beruflichen Ebbe das Beste mache. Die Veränderung ist so vielschichtig, das fällt mir immer öfter in diesem Jahr auf. Ich hoffe nur nicht zu spät, wobei … gibt es eigentlich zu spät? Wenn wir kurz vor dem Tod sind und merken „wir haben nicht richtig gelebt“ … hmmm … nur dann? Oder sterben wir nicht eigentlich jeden Tag? Stirbt nicht jede Nacht ein Tag und damit auch unser Tag und die Chance ihn so gelebt zu haben wie wir leben wollen? Wie wäre es also, wenn wir jeden Tag schauen wo unsere Flut ist und da all unsere Liebe und Energie reinlegen? Leben wir dann richtig unser Leben so wie wir es wollen?

Der Gedanke gefällt mir … „Schau jeden Tag wo deine Flut ist und fließ in ihr/mit ihr mit.“ … ich werde es versuchen.

Ich wünsche euch eine leichte und glückliche Zeit.

Alles Liebe, eure Kerstin

~ Angst ~

Habt ihr euch schon einmal mit euren Ängsten beschäftigt? Ich mein jetzt nicht die Ängste denen ihr euch bewusst seid, sondern die Ängste denen ihr nur sehr schwer auf die Schliche kommt.20170805_070043 bearb Logo kleiner

Ich selber hatte diverse Phobien und ich kann jetzt wirklich guten Gewissens sagen „hatte“, denn meine Agoraphobie, soziale Phobie etc. sind auf einem normalen Level, für mich persönlich. Ich glaube, dass sich niemand oder nur sehr wenige sich in einer überfüllten U- oder S-Bahn wohlfühlen oder in einem Raum mit vielen fremden Menschen … um es einfach mal übertrieben auszudrücken. Aber wie gesagt, ich meine gar nicht diese Ängste. Die Existenzangst ist wohl eine Angst die die meisten mit sich tragen und damit wird ja auch in unserer Gesellschaft bzw. der Politik gespielt. Diese Angst wird ausgenutzt um uns im Griff zu haben und das machen sie ziemlich gut – leider. Nur was ist wenn wir wütend sind? Ist es dann wirklich Wut oder was steckt wirklich dahinter? Habt ihr euch die Frage mal gestellt? Ich mir bisher nicht, aber seit gestern Abend stelle ich sie mir öfter und ich schaue hinter so einige Dinge bei mir gerade. So habe ich aktuell meine Mutter bei mir. Wir unternehmen einige Dinge, aber wir wollen auch einfach ausmisten, weil es auch einfach zu zweit besser und leichter geht. Allerdings meldet sich da bei mir ein sehr alter Bekannter, der Perfektionismus. Eine echt üble Gestalt, die mich schon mein Leben lang begleitet und mir mein Leben sehr oft sehr schwer gemacht hat. Teilweise habe ich Dinge gar nicht erst in Angriff genommen wegen ihm, weil ich es ja eh nicht perfekt machen konnte. Manche Sachen konnte ich dann anders machen und ihn umgehen, aber andere … ja, da steht er bzw. ich mir selber im Weg. Nur was steckt hinter dem Perfektionismus? Ich bin auf eine schamanische Reise gegangen und hab geschaut was ich tun kann, aber ich selber habe bisher noch keinen Weg gefunden, also versuche ich einen anderen Weg. Der Drang perfekt zu sein bzw. Dinge perfekt zu erledigen oder zu erschaffen liegt in meiner Kindheit, ob so etwas genetisch sein kann, weiß ich nicht. Aber natürlich ist der Drang geliebt und gelobt zu werden und sich etwas besonders zu fühlen da gewesen, nicht unbedingt bewusst, weil wir ja alle Mechanismen in uns tragen die wir gar nicht durchschauen oder bewusst steuern. Und der Perfektionismus begleitet mich noch immer. Und unter ihm steckt eine tiefe Angst nicht geliebt zu werden, wenn ich nicht perfekt bin. Das seltsame ist … ich werde trotzdem geliebt. Ich werde mit und für meine Fehler geliebt und auch für meine schlechten Zeiten. Ich werde geliebt, wenn ich gut bin und auch dann, wenn ich weine und etwas nicht hinbekomme. Und trotz allem ist der Perfektionismus noch immer ein Teil von mir. Ich bin gespannt wie er sich mit all meinen Veränderungen verändern wird. Und er wird sich verändern, dessen bin ich mir sicher, denn nichts bleibt wie es ist, wenn irgendwo eine Veränderung stattfindet.

Welche Ängste trage ich noch mit mir herum? Ich habe ganz klar Angst davor keine Wohnung zu finden. Es ist einfach grauenhaft und wirklich traurig, wie schwer es ist eine Wohnung zu bekommen. Ich habe Angst Weihnachten und Silvestern noch hier in dieser Wohnung zu verbringen, mit ihm. Ich habe Angst davor nie Kinder zu bekommen. Hey, ja, ich bin „erst“ 35, aber diese Angst trage ich schon viele Jahre mit mir herum. Ich habe Angst mit meiner Selbstständigkeit zu scheitern und nicht den Menschen so helfen zu können, wie ich es mir von Herzen gern wünsche. Ich habe Angst noch mehr Menschen in meinem Leben zu verlieren, aufgrund von Tod oder Trennung oder Auseinanderleben. Ich habe Angst davor Menschen als Freunde zu bezeichnen um dann wieder zu erkennen, dass ich Freundschaft anders verstehe. Ja und ich habe auch Angst davor nicht mehr geliebt zu werden, von euch, von den Menschen in meinem Leben und von diesem einen Mann, der mich schon so viele Jahre begleitet und dem ich mich so sehr verbunden fühle. Und natürlich habe ich auch Angst davor mich nie wieder zu verlieben oder einen Mann an meiner Seite zu haben. Mein Romero kommt gerade kuscheln und ja, auch da habe ich Angst. Ich habe Angst davor, dass meine zwei Raubtiere krank werden und wenn sie dann eines Tages sterben werden. Angst ist ein so großes Thema, ich glaube nicht nur in meinem Leben, sondern sicherlich auch in eurem.

Ja, ein Teil dieser Ängste sind sehr bewusst und oft präsent, andere tauchen nur ab und zu auf und andere habe ich mir wirklich hart „erarbeitet“ und entdeckt. In mir werden noch ganz andere Ängste schlummern und irgendwann werde ich sie entdecken, aufdecken und mit ihnen arbeiten.

Was kann ich dagegenstellen? Die Liebe (!!!) zu meinen Raubtieren, zu meiner Familie, zu meinen EngelWolf-Brüdern und -Schwestern, zu mir (ganz klar!), zum Leben (trotz oder gerade wegen der ganzen Abenteuer), zu all den Menschen und Tieren denen ich helfen darf und kann, zur Liebe selbst und zu jedem Wesen auf dieser Erde. Ich liebe die Tauben, die Füchse, die Blumen und Bäume. Ich liebe die Feen und Elfen, Zwerge und Drachen, Einhörner und Pegasus … die Sonne und den Mond, das Oben und das Unten, das Innen und Außen, die Träume und Wünsche … es gibt so viel zu lieben und daher kann ich all meinen Ängsten auch ganz viel Liebe entgegenstellen. Das ist kein Krieg, kein Kampf kein Gut gegen Böse, kein Besser oder Schlechter … es sind nur zwei Pole, so wie schwarz und weiß, rot und grün, blau und gelb oder wie ihr es auch immer beschreiben wollt. Ebbe und Flut …

Weinen und Lachen

Die Liebe und die Angst als Grundgefühle auf die sich alle anderen Gefühle aufbauen – dieser Ansatz ist nicht neu oder von mir erfunden, aber doch immer wieder beobachtens- und durchdenkenswert. Forschen wir doch mal in uns nach, wenn wir wütend sind oder toben oder traurig – was steckt wirklich dahinter? Eine ganz schön große und schwierige Aufgabe, aber ich würde es einfach mal als Forschungs“objekt“ bezeichnen und mal schauen was ich da so in mir entdecke, wenn ich zu keinem Ergebnis komme oder kein Wundermittel finde, dann ist es auch in Ordnung, denn ich bin ein Mensch und nicht perfekt.

Wie kam ich eigentlich auf das Thema „Angst“? Ich lese gerade das Buch „Wiedersehen im Café am Rande der Welt“ und dieses Buch lässt mich mal wieder sehr viel nachdenken. Auch das Thema „Ebbe und Flut im Leben“ ist etwas worüber ich im Moment nachfühle … aber dazu ein anderes Mal.

Ich wünsche euch eine wundervolle Zeit, in der ihr euch liebt egal wieviel Angst ihr habt.

Ich danke euch von Herzen, dass ihr immer wieder meine Worte lest und mir folgt und bei mir bleibt. Dankeschön.

Alles Liebe, eure Kerstin

~ sterben 2.0 ~

Im letzten Jahr vollzog ich wohl meine bis dahin größte Veränderung. Mit kennenlernen der EngelWölfe, mit Beginn der Schamanenausbildung, veränderte sich mein Leben und ich um 180 Grad. Immer mehr Drachen kamen in mein Leben, ich nahm noch viel mehr wahr als zuvor. Ich wurde hellsichtiger und noch feinfühliger und in mir begann meine Magie zu wachsen und aufzutauen. Ich bekam verschiedene Namen. So gab mir mein ersten und über alle geliebter Feuerdrache Dargo den Namen „Drachenreiter Stern der Lichtelfen“, mein Geistführer gab mir den Namen „Sonnenkind Licht der Liebe“, ich wurde als „Sturmfrau“ getauft, spürte die Kriegerin, die Kämpferin in mir und erhielt von meinem EngelWolf-Schwarm den Namen „Sternensängerin Königin der Kraniche“. Viele Namen, viele Aufgaben und viele Herausforderungen. Wie gesagt, mein Leben veränderte sich ununterbrochen und schon beinah pausenlos – zum Positiven.

Und in diesem Jahr wird alles auf Null gesetzt. Und ja, ich meine wirklich fast alles. Ich bin nun als Drachenreiter gestorben, mitten im Kreis all meiner 12 Drachen, um dann als Diamantdrache geboren zu werden. Ich bin der 13. Drache im Kreis und gleichzeitig der Erste. Ich bin auf einem Kriegsfeld, umzingelt von tausenden Kämpfern gestorben. Ich bin als Kriegerin/Kämpferin gestorben, weil ich diesen Kampf nicht kämpfen konnte. Und ich wurde als Hüterin, als Beobachterin wiedergeboren. Ich muss nicht mehr kriegen und kämpfen, ich kann und darf das hüten was ist und was kommt. Es darf sein. Und ich bin nun auch keine Sturmfrau mehr, denn ich bin die Ruhe im Sturm. Während es wütet, tobt und stürmt, liebe ich und bleibe. Und heute starb einer meiner Drachen. Er hieß Pure und war ein Lichtdrache, mit roten Zacken/Spitzen. Diese roten Spitzen stammten bzw. wuchsen aus Verletzungen, die Pure immer dann zugefügt wurden, wenn er sich zeigte. Deswegen lebte er in einer dunklen Höhle, ganz ohne Licht. Dort fühlte er sich sicher. Heute war der Höhleneingang eingestürzt und als wir ihn befreiten, musste er mit einem anderen Drachen kämpfen und wurde dabei schwer verletzt. Alle Hilfe brachte leider nichts, denn seine Zeit war gekommen, denn es ist an der Zeit sich zu zeigen, mit allem was ich bin und ohne Angst vor Verletzungen. Ich bin ein Diamantdrache und wachse.

Ich bin in den letzten Wochen also sehr oft gestorben. All das was ich im letzten Jahr in mir entdeckte, erweckte und lebte, ist in diesem Jahr gestorben. Und doch starb es nur, um sich zu wandeln. Es ist als wenn ich eine Ebene aufgestiegen bin. 20170807_123445 bearb Logo kleinerIch bin nicht erleuchtet oder so, nein, gewiss nicht, aber ich wandel mich. So wie wir alle, wenn wir bereit sind uns zu entdecken und dem Leben entgegenzutreten.

Ja, ich weiß, das Ding mit den Drachen und den schamanischen Reisen … ja, das klingt für ganz viele total verrückt und spooky, aber es ist mein Leben, es gehört zu mir und es ist mein Weg. Ihr könnt einen ganz anderen Weg gehen, ganz ohne Spiritualität und Magie, das ist vollkommen ok. Ihr wandelt euch deswegen nicht weniger, nur eben vielleicht ohne diese Bilder. Wandlung geschieht so oder so.

Ich weiß, dass es Angst macht, wenn ganz plötzlich so viel weggeht, sich das Leben so sehr verändert und man sich so schnell dreht, dass man die Orientierung verliert. Aber irgendwann kommt der Punkt, wo man die Orientierung wieder gewinnt und dann kann man seinen Fokus setzen und sich daran entlanghangeln. Step by Step. Ich schaffe das auch nicht immer allein. Ich bin da wirklich zu tiefst dankbar so tolle Unterstützung und Begleitung in meinem Schwarm zu haben. Ich möchte euch Hoffnung geben, dass nicht alles aus eurem Leben verschwindet, wenn es jetzt so schwer ist, es wandelt sich nur und ihr werdet erkennen wohin der Weg euch führt.

Verliert nicht den Glauben und die Hoffnung, es wird eine neue Zeit kommen.

Alles Liebe, eure Kerstin

~ Tag 11 im September ~

Ich hatte heute einen schönen Tag … mit schönen Gesprächen und lieben Worten und Umarmungen. Ich hatte heute auch schöne Gespräche mit Tieren … und nun ist es Abend, Nacht und … ich habe mir Fotos angesehen. Manche davon wirken wie aus einem vollkommen anderen Leben – fremd und gleichzeitig nah und liebevoll und so fern. Es ist seltsam wie sich das Leben so bewegt. Wie es sich verändert. Wie es sich wandelt. Und was es mit uns macht.

Ich bin gerade traurig, denn ich hatte sehr viele wichtige Menschen in meinem Leben, die nun nicht mehr in meinem Leben sind oder gehen. Andere sind geblieben, aber auf eine andere Weise „dabei“ als früher. Ja, ich bin gerade etwas in meiner ich arme in der luft bearb LogoVergangenheit. Und das ist wohl etwas, was selten gut tut. Wir erleben meist noch einmal schmerzhafte Ereignisse, Situationen oder wir werden uns bewusst, dass wir wichtige Menschen verloren haben oder sich die Beziehung verändert hat. Aber … nein … nein … ich würde die Zeit nicht zurückdrehen wollen. Vielleicht würde ich öfter „Danke“ sagen, aber die Geschichte würde sich nicht ändern. Ich wäre dennoch hier. Und ich bin froh hier zu sein. Hier in Berlin bei so tollen Menschen und mit so wundervollen Seelen und Herzen, die in mir so viel bewegen und so viel heilen und hervorholen und dies tragen und lieben und sehen. Aber es tut auch weh, zu sehen wie anders mein Leben mal war und wie sehr es sich verändert hat. Ja, es hat sich zum Positiven verändert, aber so manche Menschen hätte ich wohl doch gern näher bei mir, mehr an meiner Seite. Und nun schaue ich voll Liebe diese Fotos an und ich spüre den Schmerz in meinem Herzen und atme, denn ich lebe… ich lebe weiter, so wie diese Menschen.

Veränderungen sind toll, wenn sie nicht immer irgendwie auch schmerzhaft wären. Sie tragen, nein, sie bewirken Angst in uns, weil eine Veränderung immer mit etwas Neuem zu tun hat und Neu ist immer irgendwie ungewiss. Und Ungewissheit ist zumindest für mich immer mit etwas Angst verbunden.

Ich schreibe gerade einfach aus meinem Herzen. Die Worte schreiben sich von allein. Ich weiß nicht was und ob sie in euch etwas bewegen, aber sie wollen gerade fließen und daher lasse ich sie fließen, so wie die Tränen über meine Wangen.

Leider kenne ich kein Rezept, womit alle glücklich sind und alle ein schönes Leben haben und all ihren Schmerz und ihr Leid gut heilen können. Ich gehe einfach meinen Weg und ich entdecke etwas und versuche mich daran, ob es funktioniert, weiß ich nicht. Ich weiß, in meinem Herzen, dass nur die Liebe heilen kann. Aber es ist schwer immer in seiner Liebe zu bleiben. Ich merke es täglich im Umgang mit den Menschen und auch mit mir selber. Aber von Einfach war ja nie die Rede. Das Abendteuer Leben. Es hört nie auf. Es dreht sich immer weiter. Unaufhörlich. Und immer wieder werden wir etwas Neues entdecken und erforschen, ganz persönlich in unserem kleinen Abendteuer, in unserem kleinen Leben. Schritt für Schritt. Wir gehen immer weiter. Auch wenn wir manchmal denken, dass wir Dinge schon einmal bewältigt haben, so scheint es als würden sie uns wieder einholen, aber nein, sie zeigen sich nur auf einer anderen Ebene. Wir sind dann bereit sie auf einer anderen Ebene zu sehen und zu heilen. Nach und nach. Die Holzhammermethode funktioniert eben nicht. Manchmal, nein, eigentlich ziemlich oft, bin ich total ungeduldig. Ich würde so gern so viele Dinge ganz schnell ändern, beheben, heilen und loslassen, aber so sind wir nicht gestrickt. Wir können zwar Pillen einwerfen, die uns für eine Zeit etwas vergessen oder nicht fühlen lassen, aber dies ist kein Weg, der auf die Dauer hilft und heilt. Ja, ich spreche immer wieder von Heilung, weil wir so viele schmerzende Punkte in uns haben – ich zumindest. Und nach dem wundervollen letzten EngelWolf-Wochenende bin ich wieder ein ganzes Stück zu mir gekommen, aber jetzt zeigen sich auch wieder ganz viele Themen, viele Gefühle, Situationen, Menschen und Erlebnisse, die alle gesehen werden wollen und denen allen auch meine Aufmerksamkeit gehört … und ich bin froh, dass ich damit nicht allein bin, dass ich Menschen um mich habe, die mich fühlen und wissen was in mir vorgeht. Die aber eben nicht nur die Traurigkeit, Verzweiflung, Wut und Verwirrtheit sehen, sondern eben auch diese ganze Liebe die ich in mir trage und das Licht, was trotz allem leuchtet, auch wenn ich in der tiefsten Dunkelheit herumkrame, denn da sitzt ein Teil meiner Vergangenheit. Sie sind so ein Geschenk und ich wünsche sie euch allen so sehr in euren Leben.

Heute ist wohl für die meisten Menschen ein Tag der Erinnerung. Tag 11 im September. Ich weiß noch, dass ich mit meiner Abiklasse damals in einer Ausstellung in der Moritzburg (Halle/Saale) war und als ich nach Hause kam, sah ich überall diese schrecklichen Bilder im Fernsehen. Es war so unwirklich. Dieses Gefühl von „unwirklich“ hatte ich schon so einige Male … z.B. beim Tod von Lady Diana oder Michael Jackson oder Whitney Houston. Solche Nachrichten im TV sind mir dann immer so fern, so fremd, halt unwirklich. Aber einfacher ist es auch nicht, wenn es Heiligabend sehr früh an der Tür klingelt und man erfährt, dass die Oma plötzlich gestorben ist. Kann der Tod eigentlich wirklich sein? Wie ist es wohl für die Kranken- und Altenpfleger, die in ein Zimmer kommen und eine Seele ist gegangen? … … … Das sind gerade sehr schwere Gedanken und ich fühle richtig wie sie mich auch körperlich schwer machen. Der Tod und ich, wir sind noch keine echten Freunde. Vielleicht, nein, ganz bestimmt wird auch er noch einmal für mich schamanisch ein Thema sein.

20170903_202432 Logo kleinerDas große Thema ist wohl gerade einfach Abschied. Abschied von Menschen, lebend oder tot, Abschied von alten Gewohnheiten, Abschied von einem gemeinsamen Leben, Abschied von einer Vergangenheit und deren Lasten … der Blick nach vorn ist leichter, denn dort ist ein weißes Blatt, ein weißer Weg und wir können es gestalten wie wir wollen. Wir haben alles was wir brauchen. Wenn ich mit Klienten eine schamanische Reise mach, dann sage ich ihnen immer, dass sie einen kleinen Beutel bei sich tragen, der ähnlich wie Mary Poppins oder Hermine (Harry Potter) verzaubert ist und unendlich groß ist. In diesem Beutel ist alles drin, was man sich nur vorstellen kann und auch alles Unvorstellbare. Und genau solch einen Beutel habt ihr auch bei euch. Ihr könnt das Blatt bekleben, bemalen, falten, schneiden usw. oder ihr bepflanzt den Weg oder pflastert ihn … ihr könnt tun und lassen was ihr wollt. Es ist euer Blatt, euer Weg. Macht es wie Pippi Langstrumpf „macht euch die Welt wie sie euch gefällt“ … bunt, freundlich, liebevoll …

Eure Kerstin

~ Warum? ~

Ich werde in den letzten Wochen immer wieder gefragt, warum ich öffentlich über mein Leben berichte, meine schweren Zeiten offenlege und mich mit meiner Krise zeige. Ja, warum mach ich das? Ich kann euch sagen, es hat nichts mit Aufmerksamkeitssuche zu tun. Nein, ich möchte einfach meinen Teil dazu beitragen diese Gesellschaft zu verändern.

„Heile Welt“, „happy Family“, „Ellenbogen“, „Schauspiel“ und „Fassaden“ … ich habe es so satt. Ich habe es satt, dass wir nicht offen sagen können, wenn es uns schlecht geht aus Angst dies könnte gegen uns verwendet werden. Ja, ich bekomme auch Nachrichten und Gästebucheinträge (die ich nicht veröffentliche) in denen ich als krank, verrückt und gestört bezeichnen werde. Sollen sie denken. Aber ich höre nicht auf über mich, mein Leben und vor allem auch über meine schweren Zeiten zu schreiben, denn ich bekomme viel mehr positive Nachrichten von Menschen die froh sind, dass ich mich zeige, weil es ihnen ähnlich geht. Sie haben auch schwere Zeiten und eine Krise. Sie wissen im Moment nicht weiter und es hilft ihnen, dass sie sehen, dass sie nicht allein damit sind. Ich bin keine Therapeutin und ich maße mir nicht an sie zu heilen oder ähnliches. Nein, ich möchte einfach nur zeigen „Ihr seid nicht allein!“. Ich möchte zeigen, was mir hilft, ob es genutzt wird liegt bei jedem selbst, aber ich tue etwas und verstecke mich nicht mehr. Und vor allem lasse ich meine Fassade fallen.

20170513_162927 bearb Logo kleinerIch schätze mich sehr glücklich, denn ich habe einen Kreis an Menschen in meinem Leben, der für mich da ist, mir zuhört und mit mir arbeitet. Bei ihnen kann ich meine Schattenseiten zeigen, meine Finsternis in der ich stecke und ich kann sagen, wenn ich dabei bin mich zu verirren. Und sie sind da. Sie stehen zu mir. Sie reichen mir ihre Hände und halten mich wenn ich es brauche. Es sind die EngelWölfe. Mein schamanischer Kreis, mein Schwarm, meine magische Familie bei der ich Zuhause bin. Und diese Menschen haben mich am letzten Wochenende wieder zu mir geführt. Dafür danke ich ihnen von Herzen.

Ich weiß, dass dieser Kreis auch spaltet, aber wer ein freier und selbstbestimmter Mensch ist, der weiß um seine Wahl. Jeder ist willkommen und jeder ist frei und kann kommen, bleiben und gehen wenn und wann er es möchte. Für mich ist dieser Kreis ein Geschenk und ich bin aus tiefstem Herzen dankbar ihn in meinem Leben zu haben.

Ich wünsche uns allen eine mutige Zeit und viel Kraft für all das, was in unserem Leben ist, sich wandelt, geht und kommt.

Eure Kerstin

~ wenn Liebe geschieht ~

Ich sehe dich
Stehend
In deiner Dunkelheit
Direkt vor mir

Ich sehe dich
Mit deinem Schmerz
Und deiner Liebe
Direkt vor mir

Und ich
Stehe vor dir
Halte mein Herz in den Händen
Direkt vor dir

Meine Schatten
Liebevoll im Arm
Begleiter im Rücken
Direkt vor dir

Du gehst
Verlierst mich
Nie aus dem Blick
Direkt vor mir

20170805_065935 Logo kleinerIch gehe weiter
Dir zu gewandt
Mit dem Herzen in der Hand
Direkt vor dir

Eines Tages
Kehrst du zurück
Stehst
Direkt vor mir

Und Heilung war
Denn Liebe ist
Direkt
Von dir zu mir

~ © Kerstin Kochler

~ alles existiert zur gleichen Zeit ~

Wie ich euch ja schon erzählt habe, ist das Jahr 2017 nicht so toll für mich. Darauf will ich auch gar nicht so viel eingehen, weil ihr das ja auch in den Beiträgen zuvor nachlesen könnt.

Nun ist es so, dass ich sehr viel in der Dunkelheit, in meiner ganz persönlichen Dunkelheit, unterwegs war. Ich habe viel geweint, war wütend, zornig und auch verzweifelt, teilweise auch hoffnungslos. Das alles fühlt sich nicht sonderlich schön an, aber das wisst ihr selber sicherlich nur zu gut. Und noch vor 4 Jahren, hätte ich wirklich gedacht, dass ich nur das bin, also nur traurig, verzweifelt, hoffnungslos, wütend etc. und das gar nichts anderes in mir existiert. Aber in den letzten Jahren habe ich meinen Blick geschult und gelernt all die kleinen Dinge in meinem Leben zu sehen und wahrzunehmen – die kleinen Seifenblasen die aus der Spülmittelflasche kommen oder die Federn auf dem Weg, das Eichhörnchen was in meine Richtung blickt und etwas verweilt, die Pilze die an ungewöhnlichen Stellen wachsen oder der Glanz im Fell meiner Katzen … es gibt ganz viel davon und noch viel mehr und das auch wirklich jeden Tag. An jedem Tag gibt es mindestens einen dieser kleinen wunderschönen Momente und so viele Jahre habe ich sie nicht wahrgenommen. Diese kleinen zauberhaften Momente sind es aber, die für mich Glück ausmachen. Und da komme ich zu dem, über was ich heute gern sprechen möchte … ich habe zwei Seiten in mir. Ich kann vollkommen verzweifelt sein und mich darin auch vollkommen verlieren, aber dann, dann gibst es diesen einen kleinen Augenblick in dem mir wieder bewusst wird, dass ich auch ganz viel habe, was mich glücklich macht. In mir gibt es also diesen Teil, der pures Glück ist und dieser Teil ist immer da, ich muss es mir nur bewusst machen. Dieser Teil ist wirklich wichtig, denn wenn dieser Teil nicht wäre, dann würde ich in einem Sumpf aus Traurigkeit, Verzweiflung, Wut und Hoffnungslosigkeit versinken und gar nicht mehr herauskommen.

Ich hoffe ihr wisst was ich meine. Auch ihr habt diesen Teil puren Glücks in euch und ich spreche dabei nicht von Erinnerungen, sondern wirklich von Dingen, die ihr an diesem Tag wahrnehmt oder habt. Es ist also an euch diesen Teil puren Glücks in den Tag einzubeziehen und wahrzunehmen.

20170828_180120 bearb Logo kleinerIch bin heute eine Leinwand kaufen gewesen. Auf dem Weg zum Geschäft lag mitten auf dem Gehweg eine Taubenfeder. Ich liebe Taubenfedern, denn sie sind wirklich schön. Diese Feder hatte einen ganz kleinen, schmalen, weißen Rand an der linken Seite. Total hübsch. Als ich wieder nach Hause ging, mit der Leinwand im Schlepptau, fand ich wieder eine Taubenfeder. Sie war entgegengesetzt geschwungen, hatte auch diesen kleinen weißen Rand und hatte die gleiche Größe. Zufall? Egal, ich habe mich gefreut und fand es wunderschön. Und genau so gibt es täglich diese Momente die für mich Glück bedeuten. Als ich aufhörte dieses große, umwerfende Glück zu suchen, fand ich das, was für mich wirkliches Glück ist. Und dieses Glück habe ich nun täglich.

Heißt es nicht oft „der Weg ist das Ziel“? Der Weg ist also das glücklich sein und das darf sich in ganz kleinen Augenblicken zeigen.

Alles Liebe, eure Kerstin

~ Hüter der Erinnerung ~

Ich habe in den letzten Tagen ein Buch gelesen – „Hüter der Erinnerung“ von Lois Lowry. Einige kennen vielleicht den Film.20170828_121154 bearb Logo kleiner

Als ich den Film das erste Mal sah, fand ich den Gedanken dahinter schon sehr interessant. Ich sah mir den Film noch ein oder zwei Mal an und da meist die Bücher besser sind als der Film, kaufte ich mir das Buch. Naja, was soll ich sagen, weder der Film noch das Buch sind für meinen Geschmack 100%ig – einige Teile des Films sind sogar besser als das Buch, aber mich fasziniert der Gedanke, dass Erinnerungen bei Menschen entfernt wurden, um ihnen ein leichteres Leben zu ermöglichen und sie zeitgleich zu kontrollieren und zu manipulieren. Durch die fehlenden Erinnerungen mussten diese Menschen nicht mehr eigenständig denken, fühlen oder Entscheidungen treffen.

Warum fasziniert mich das so sehr? Weil ich mich frage wie viele Erinnerungen uns fehlen, wie sehr wir manipuliert werden und wie viele Entscheidungen wir wirklich selbst treffen. Geh ich doch jetzt einfach mal von der Tierkommunikation aus – ja, ein Thema was umstritten ist, aber gehen wir doch mal davon aus – so kann ich sagen, dass es jeder kann. Wir alle haben die Anlagen/Erinnerungen in uns, aber dennoch können ganz viele Menschen es nicht – warum? Warum gibt es Menschen die hochsensibel sind und andere die schon beinah stumpf erscheinen? Wir alle tragen doch eigentlich alles in uns. Wir könnten alle mit Tieren sprechen, mit Menschen telepathisch kommunizieren und gleich intensiv fühlen und verschiedenste andere Dinge sehen (Aura z.B.). Es ist doch alles in uns und doch können es ganz viele Menschen nicht und finden auch nicht den Zugang dafür. Wo ist da also der „Fehler“, die Blockade? Wo haben wir diese her? Und so stelle ich mir noch einige Fragen mehr.

Wir sind im September aufgerufen zu wählen. Und da fällt mir gerade ein Bild dazu ein. Schaut es euch selber an und … naja … denkt drüber nach.

Wie weit treffen wir wirklich Entscheidungen aus uns heraus und welche Erinnerungen fehlen uns, damit wir wirklich wir sind?

Liebe Grüße, eure Kerstin

~ Finsternis ~

20170805_070043 bearb Logo kleinerSeit einigen Wochen durchlaufe ich meine ganz persönliche und tiefste Finsternis, voll Hoffnungslosigkeit, Traurigkeit, Orientierungslosigkeit und Schmerz. Ich weine, bin wütend, verzweifelt und nun wieder krank – das 5. Mal in diesem Jahr. Ich durchlaufe Phasen, die ich aus meiner Vergangenheit kenne und die ich dachte hinter mir gelassen zu haben. Nun zeigen sie sich geballt und wollen alle angeschaut werden und ich weiß gar nicht mehr woher ich die Kraft hierfür noch nehmen soll, aber ich mache weiter, so gut ich eben kann, nur eben nicht wie vorher. Jetzt steht an erster Stelle „Ruhe“ und dann lange nichts und dann irgendwann meine Pflichten, aber auch nur in dem Umfang wie ich es jetzt aktuell tragen kann.

Ich lag eben in der Wanne und dachte so über das letzte Jahr nach, was ich alles so erreicht und was sich alles so gewandelt hat und dabei fielen mir ein paar Worte ein, die eine EngelWölfin aus meinem Schwarm (Schamanenkreis) im Dezember beim letzten Ausbildungswochenende sagte … „ich kenne mich mit Numerologie nicht aus, aber die Summe vom Jahr 2017 ist die 10 und daraus ist es die 1 und die 1 steht für Neuanfang“ (sinngemäß) und ich dachte nur „WOW! YEAH! Neuanfang, da kann ich durchstarten…“ (sinngemäß) und nun, jetzt im August 2017 erkenne ich was wirklich Neuanfang heißt. Neuanfang heißt für mich bei null anzufangen und dafür muss vieles weichen und eben aus dem Leben gehen. Es ist ein „alle Regler auf null stellen“ und „Platz für einen neuen Grundstein schaffen und ihn legen“. Tja, wenn ich das so sehe, dann verstehe ich nun endlich mein Jahr 2017 und dann ergibt so einiges einen Sinn. Schön und angenehm zu leben ist es dann zwar noch immer nicht, aber ich verstehe einen kleinen Bruchteil vom Ganzen und meine Verzweiflung und Hoffnungslosigkeit wird etwas kleiner.

Als ich gerade im Internet nach Numerologie suchte, stolperte ich über eine Anleitung wie man seine ganz persönliche Zahl für 2017 ausrechnet –> Tag + Monat + 2 + 0 + 1 + 7 = xx und dann x + x = persönliche Jahreszahl – wie ihr seht, müsst ihr immer jede Zahl einzeln rechnen, d.h. habt ihr an einem 15. Geburtstag, dann ist es 1 + 5 usw. und die Endzahl muss immer einstellig sein, d.h. zwischen 1 und 9. Meine persönliche Zahl ist die 8, aber aktuell kann ich mit der Deutung nicht viel anfangen, aber das Jahr hat ja noch 4,5 Monate, wer weiß was da noch alles kommt. Ich muss eh gestehen, dass ich sehr gespannt bin, was ich nächstes Jahr oder in 2 oder 3 Jahren über das Jahr 2017 sagen werde. Dann werde ich vielleicht sagen, dass es wirklich hart und schlimm war, aber dann werde ich auch sagen können wofür es gut war und es wird für etwas gut sein, denn das ist einfach immer so.

Ich weiß nicht wie das Jahr 2017 für euch ist, aber vielleicht hilft es euch zu wissen, dass ihr mit all der Scheiße nicht allein seid oder dass es Menschen gibt die auch miese Zeiten durchleben. Das hat nichts mit „sich daran ergötzen“ zu tun, sondern vielmehr mit einer gewissen Ehrlichkeit, die ich in unserer Gesellschaft vermisse. Wir haben alle schlechte und schwere Zeiten und wir alle durchlaufen Tiefs und Finsternisse. Wir sind nun mal Menschen.

Fühlt euch umarmt (das ist auf diesem Weg nicht ansteckend *grins*)

Eure Kerstin

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~ Erwartungen ~

Das Thema „Erwartungen“ ist bei mir heute sehr präsent. Ich trage es nun schon eine ganze Weile mit mir herum und meine Gedanken sind immer wieder dabei und sortieren sich immer wieder neu.

Wie ist das mit den Erwartungen und unserem Leben?
Gibt es wirklich Menschen die ganz ohne Erwartungen leben?

Als ich vor Jahren den ersten Kontakt zu spirituellen Denkweisen hatte, sagte ein Freund zu mir „Geh ohne Erwartungen heran, denn dann bist du für alles offen und es gibt auch keine Enttäuschungen, weil eben alle geschehen kann.“. Ich habe das damals wirklich versucht und es klang für mich auch sehr stimmig. Heute denke ich anders darüber. Ich kann mir nicht vorstellen, dass es Menschen gibt die wirklich ganz ohne Erwartungen sind. Ich habe Erwartungen an mich – ok, das kommt vielleicht durch meine Erziehung, ganz bestimmt sogar, aber ich habe auch an andere Menschen eine Erwartung und ganz banal habe ich auch schon allein Erwartungen, wenn ich einkaufen gehe, denn dann erwarte ich bestimmte Dinge kaufen zu können. Kann also ein Mensch wirklich ganz ohne Erwartungen sein? Ich bin ehrlich, ich kann es mir nicht vorstellen und ich weiß auch nicht wie so ein Leben sein oder sich anfühlen sollte/könnte. Vielleicht drehe ich mich da auch im Kreis und hänge fest, ich weiß es nicht. Vielleicht werde ich von euch Nachrichten bekommen und so neue Denkweisen erfahren – ich lass mich überraschen. Aber Erwartungen habe ich.

Ich versuche mir hier wirklich Dinge zu überlegen, wo ich ganz ohne Erwartungen herangehe. Aktuell bin ich ja auf Wohnungssuche – in Berlin schwer, besonders wenn man Vorstellungen an seine Wohnung hat. Ich hatte also für eine Wohnung eine Bewerbung abgegeben und heute gesehen, dass die Wohnung vom Markt ist. Tja, ich habe sie nicht bekommen. Nun bin ich natürlich enttäuscht, weil ich die Hoffnung hatte, diese zu bekommen. Da fällt mir auf … Erwartungen … Vorstellungen … Hoffnungen … alles Synonyme und ohne all jenes soll man leben können?
Es ist wohl eher so, wie es bei vielen Dingen im Leben ist – das Maß macht’s. Alles differenzierter betrachten und nicht zusammenwerfen. Nicht verallgemeinern, sondern jede Situation für sich betrachten. Das macht doch Sinn oder?
20170729_184932 kleinerIch habe zwar noch keine Ahnung wie ich weniger Erwartungen haben kann und was ich da tun könnte, aber ich werde damit mal gehen und es in mir wirken lassen. Aber wenn ich Erwartungen mit Hoffnung gleich setze, dann lasse ich nichts gehen, denn eine Leben ohne Hoffnung macht für mich keinen Sinn. Ein schwieriges Thema finde ich.
Oder ist jedes Wort für sich eine Zusammensetzung verschiedener Worte? Als wirkt in Erwartung auch etwas Forderung mir und in Hoffnung Liebe? Hmmm … neuer Denkansatz. So passiert es mir immer wieder beim Schreiben.

Nun bin ich gespannt, was es mit euch macht. Was ihr denkt und fühlt. Wie ihr mit Erwartungen, Hoffnungen und Vorstellungen umgeht. Und wieviel ihr davon in euch tragt und wovon ihr euch befreit.

Ohne Erwartungen zu leben, ist sicherlich leichter, aber ich weiß nicht wo dann das Ziel bleibt oder ob beides gar nicht zusammenhängt. ?

Fragen über Fragen. Gedanken über Gedanken. Und alles Philosophie.

Eine wundervolle Zeit wünsche ich euch.

Eure Kerstin

~ Jammern vs Stärke ~

Hallo ihr Lieben,

ich habe eine Zeit lang nicht geschrieben und ich möchte heute ein Geständnis ablegen – ICH JAMMERE.
20170710_185417 kleinerIch jammere immer wieder, nicht immer, aber hin und wieder, wenn ich bei bestimmten Menschen bin, denen ich vertraue. Warum tu ich das? Ganz einfach, weil ich nicht 24 h am Tag, 7 Tage die Woche, 365 Tage im Jahr groß, stark und kraftvoll sein kann. Auch ich habe und brauche Zeiten wo ich mal klein und schwach sein und mich mal auskotzen kann. Dann will ich einfach nur erzählen wie scheiße alles ist, nicht mehr und nicht weniger. Ich bin dabei mir Jammerzeiten einzurichten, d.h. ich gebe mir eine bestimmte Zeit um alles scheiße zu finden und klein und schwach zu sein, aber wenn die Zeit um ist, dann kommt ich auch wieder in meine Kraft und Stärke und dann geht das Leben auch wieder weiter. Diese Jammerzeiten sind wie kleine Erholungspausen. Es ist wie eine Pflege für mich.

Das Jahr 2017 ist für mich geprägt von Prüfungen und Reinigung – ich war viel krank, habe meinen geliebten Onkel verloren und wurde nun verlassen und muss mir außerdem noch eine Wohnung suchen, Freunde sind gegangen und Beziehungen haben sich verändert. Es ist ein Jahr voll loslassen für mich. Und ja, es ist verdammt schwer. Ich habe richtig miese Zeiten, wo ich mich frage wie es nur weitergehen soll und was das Jahr denn nun noch alles bringen mag. Ich habe Zeiten wo ich wirklich verzweifelt bin und auch mal den Kopf in den Sand stecke. Nein, ich bin nicht dauerhaft stark und kraftvoll. Ich habe auch meine schwachen Zeiten, weil mich dieses Jahr mit all den Veränderungen wirklich viel Kraft kostet. Und damit will ich mich auch euch zeigen, weil es mir wichtig ist, dass ihr wisst, dass das auch normal ist und dazu gehört und sein darf. Ich habe mir es lange Zeit nicht erlaubt. Ich wollte nur stark sein und voranschreiten und wie im Sturm alles verändern, aber das geht nicht, denn auch ein Sturm braucht Energie. Und so ist es gerade in meinem Leben, ich muss auftanken. Ich habe, seit ich in Berlin lebe, mich sehr stark verändert und das ist wirklich gut und ich bin froh darüber. Gerade im letzten Jahr habe ich so viel Veränderung und Prozesse durchgemacht, dass es klar ist, dass ich mich nun auch ausruhen muss. Wir leben in einer Gesellschaft, in der nur Kraft und Stärke zählt. Zu zeigen, dass man auch schlechte Zeiten hat, in denen es einem nicht gut geht, sind nicht gern gesehen und wird als Schwäche betrachtet. Ich finde es stark und ich finde all die Menschen die zu mir kommen mega stark, denn sie holen sich Hilfe. WOW, welch Stärke ist das bitte zu sagen „Ich brauch Hilfe!“! Da ist nicht verpöntes oder schwaches bei, es ist stark.
Ich muss gerade an einen Augenblick denken. Es ist schon einige Jahre her … ich war einkaufen und kam an zwei sich unterhaltenden älteren Frauen vorbei. Sie sprachen darüber, dass jemand in eine Psychiatrie gegangen ist – sie nannten es Klapse. Sie fanden diesen Menschen schwach und fragten sich wie er das Leben nur hinbekommen sollte. Ich war zu dem Zeitpunkt wirklich wütend, denn dieser Mensch hatte sich Hilfe geholt und zeigte damit seine Stärke, dass er seine Schwäche zeigte. Diese Frauen wussten offenbar gar nicht was sie da eigentlich getan hatten. Ich kann euch nur sagen, wenn ihr Hilfe braucht, dann holt sie euch und wenn ihr selber in eine Klinik geht, dann ist das keine Schwäche, sondern Stärke und viel Mut. Ihr wollt etwas ändern und das braucht sehr viel Mut. Und ich bewundere jeden von euch dafür und bin dankbar, wenn ihr es tut. Holt euch die Hilfe, die ihr braucht, denn euch wurde das Leben geschenkt und ihr dürft es leben und genießen!

Ich habe in diesem Jahr Prozesse durchlebt, in denen ich z.B. erfahren habe, dass ich mir selber genug bin. Was für ein tolles Gefühl. Ich habe gern Menschen um mich, aber ich muss niemanden mehr nachhecheln um zu wissen wer ich bin oder was ich bin. Nein, ICH BIN und genau dadurch gehen andere Menschen aus meinem Leben. Das ist hart und tut weh, aber so ist es. Ich habe den Menschen etwas gegeben, was sie brauchten und ich nun nicht mehr geben kann. Die Konsequenz ist also vollkommen normal und verständlich, unabhängig von den Schmerzen. Nun gehen Menschen aus meinem Leben und verlassen mich und ich bin dennoch nicht allein. Ich habe so viele tolle Menschen um mich und ich kann nur DANKE sagen, denn sie erlauben es mir um Hilfe zu bitten und mich auch mal schwach und klein zu fühlen. Es ist schon fast so, dass ich das Gefühl habe, dass erste Mal im Leben alles sein zu können. Ich weiß nicht, ob ihr versteht was ich meine, aber kennt ihr nicht auch Menschen die, wenn ihr mal schlecht drauf seid, gar nicht damit klar kommen? Es gibt Menschen mit denen kann man nur lachen oder feiern, aber die Menschen wo ihr wirklich ihr sein könnt sind die, wo ihr auch weinen könnt. Und ich finde diese Menschen sind selten.

Was möchte ich euch nun sagen?
Ich möchte euch sagen: 20170513_162927 bearb Logo kleinerIHR DÜRFT AUCH MAL SCHLECHT DRAUF SEIN ODER EUCH SCHWACH FÜHLEN ODER JAMMERN. JAMMERN BEDEUTET NICHT SCHWACH ZU SEIN. JAMMERN HEIßT NICHT IHR SEID NICHT STARK. IHR DÜRFT WEINEN UND SCHREIEN, WENN EUCH DANACH IST, WEIL EUCH DAS LEBEN MAL WIEDER FIES VORKOMMT. IHR DÜRFT DAS ALLES UND ES IST NORMAL. JEDER HAT DIESE ZEITEN – JEDER! UND IHR SEID DANN NOCH GENAUSO LIEBENSWERT UND STARK WIE ZUVOR. GENIEßT EUER LEBEN UND LEBT EUCH AUS. HOLT EUCH HILFE, WENN IHR ES BRAUCHT UND SCHEUT EUCH NICHT DAVOR!

Ich bin für jeden von euch dankbar und ich bin froh, dass ihr auf die ganz unterschiedlichen Arten Teil meines Lebens seid. Dankeschön.

Herzensgrüße,

Eure Kerstin

~ Brief an meinen Schwarm ~

An meinen geliebten Schwarm,

mein Herz ist erfüllt von all der Schönheit, Liebe und Dankbarkeit der letzten Tage. Es sind so viele Wunder geschehen – Schleier wurden fallen gelassen, die Haut erstrahlt vor Zartheit, die Haltung ist aufrechter und die Augen blicken auf. So viele offene Herzen, die ihre Liebe in die Welt tragen und sie heilen. So viel geliebte und gelebte Zärtlichkeit und Zartheit. So viel gewonnene Aufrichtigkeit. So viel Glaube in sich selbst wurde mit Liebe gepflanzt und zum Sprießen gebracht. Und noch so unendlich viel mehr wandelte sich. Von vermeintlich grau zu bunt glitzernd – welch Wandlung. Und wir tanzen unsere Freiheit. Ich bin erfüllt.

Immer wieder sah ich Pilze in den letzten Tagen und ihre Botschaft war so klar – „Wir sind überall, aber lassen uns nur vereinzelt blicken. Das was wir aber sind, ist viel größer und mächtiger als ihr es euch vorstellen könnt, denn wir sind überall. Wir sind miteinander verbunden und umschließen alles wie ein Netz.“ – und so sind wir. Wir sind verteilt über die Welt, aber wir sind alle verbunden und wir spannen unser Netz über die Welt, auf das sie heilt. Deswegen gibt es auch keinen Abschied, keine Trennung und kein „bis bald“, denn wir sind immer eins. Da fallen mir Worte anderer Menschen ein, von Menschen die unsere Videos sehen. Sie sagen, wir wirken wie eine Sekte und ich möchte euch sagen „WIR SIND VIEL MEHR! DENN WIR SIND FREI!“. Komm in den Kreis, lass dich erzittern, zerlieben und verreiben, lerne, wachse und erblühe und wenn dich dann ein anderer Ruf ereilt, dann geh. Dann zieh in die Welt und zeigt der Welt deine Größe, Liebe, Magie und Schönheit. Niemand ist gebunden, jeder ist frei. Aber sei dir gewiss, wir sind da. Immer. Du wirst immer einen Platz im Schwarm haben, denn es ist DEIN Platz. Und vielleicht sind wir doch ein(e) Sekt(e), denn wir sind berauschend, wir sind schön, wir sind prickelnd, wir sind klar und wir leuchten im Licht. Ja, wir sind einfach alles, denn wir alle tragen so viele Facetten in uns, dass wir nur strahlen können – je mehr umso heller.

Mein Blick geht durch den Kreis und ich seh euch und ihr seht mich. Ich seh euer Leuchten, euer Vibrieren, euer Lachen und eure Magie. Ihr alle seid Lehrer. Ihr alle bringt euer Wissen, eure Erfahrung und eure Magie in den Kreis und lasst jeden einzelnen daran teilhaben. Das Schwarmwissen ist unendlich und die Unendlichkeit wächst und wächst mit jedem Mal. Wir teilen sie und tragen sie hinaus. Ich kann nicht in Worte fassen welch Wunder ich in jedem einzelnen seh und in uns allen zusammen. Dafür müssen Worte … nein, ich sag es einfach wie Mary Poppins, es ist SUPERCALIFRAGILISTIKEXPIALIGETISCH! Warum Worte erfinden, wenn es sie doch schon gibt.

***

Als ich vor über einem Jahr zu euch fand – es war der letzte Heiltänzerabend in der Mommsenstraße – weinte ich so viel. Ich spürte in all meiner Verletztheit, Krankheit, Angst und Panik, dass ich ein Zuhause gefunden hatte. Ich wusste, hier bin ich richtig, hier werde ich Heilung finden und hier werde ich mich finden. Und ich muss jetzt weinen, denn mit euch hat für mich eine Reise begonnen, die in Worte kaum zu fassen ist. Ich weine jetzt aus purem Glück, aus tiefster Dankbarkeit und Liebe zu mir und zu euch. Mit euch hat der Weg zu mir selbst, zu meinem Inneren, zu meiner Liebe, zu meiner Magie und zu meiner Größe begonnen. Ihr habt mich auf den Weg gebracht, mich begleitet, geleitet, gehalten und geheilt. In euren Augen kann ich die Wunder in mir sehen und ich sehe sie in euch. Ihr habt mir in dieser Zeit viele Schleier entfernt, viel Halt und Aufrichtung gegeben und noch viel mehr Liebe und Wohlwollen geschenkt. Und all das gebe ich so gut ich kann weiter, denn es vervielfacht sich und soll hinaus in die Welt. Nach so vielen Jahren der Suche hat im letzten Jahr also endlich meine Reise begonnen und es ist mir eine Ehre sie nun endlich zu erleben und zu gehen – mit euch in meinem Herzen und Rücken. Ich danke euch für all die Wunder, die ihr in mir bewirkt und die ihr mir gezeigt habt. Danke für euren Segen, für eure Bilder und euren Glauben. Danke für euer Sein, Halten, Wirken und Imaginieren. Aus tiefstem Herzen DANKE!

Und ich rufe euch, die ihren Weg noch suchen, in den Kreis. Kommt in den Schwarm, ihr seid willkommen. Lasst euch helfen. Auf dass ihr euren Weg findet und ihn mutig geht. Die Zeit ist gekommen und der Ruf eurer Herzen ist lauter den je.

***

An meinen geliebten Schwarm … ich liebe euch!

Tiefster Herzensdank.

Eure Kerstin – Drachenreiter Stern der Lichtelfen – Sonnenkind Licht der Liebe – Sturmfrau – Sternensängerin Königin der Kraniche

~ Aho

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~ Konsequenzen ~

20170704_071406 Logo kleinerIch muss heute leider mal über ein Thema sprechen, worauf ich gar keine Lust habe. Konsequenzen.

Wir kennen das sicher alle aus unserer Kindheit – unser Handeln hatte Konsequenzen. Manche dieser Konsequenzen wirken noch heute in uns und wir leiden noch immer darunter. Leider ist es als Unternehmer so, dass Konsequenzen zum „Geschäft“ gehören. Gezwungenermaßen.

Als ich im November mit der Selbstständigkeit begann vertraute ich den Menschen von vorn herein, aber leider gab und gibt es immer wieder Menschen die nicht zahlen wollen. Die Konsequenz daraus betrifft dann alle Kunden, d.h. ohne Anzahlung arbeite ich nicht mehr. Für die Kunden ganz persönlich sind die Konsequenzen die Mahnungen und schlussendlich Post von meinem Anwalt oder gar eine Klage. Mir macht das alles keinen Spaß. Ich möchte wirklich viel lieber in Liebe arbeiten.

Aber es gibt auch Kunden die immer wieder sehr kurzfristig Termine absagen. Die Konsequenz daraus betrifft wieder für alle Kunden, d.h. dass ich für Termine die nicht mind. 24h vorher abgesagt werden 30,- € in Rechnung stelle bzw. die Anzahlung verfällt. Auch das ist mir keine Freude.

Letztlich gibt es auch noch die Kunden die mehrfach verspätet zahlen – die Gründe lassen wir mal außen vor. Für diese Kunden ist dann leider die Konsequenz, dass ich für sie nur noch mit Vorkasse arbeite. Auch das ist keine Freude für mich. Sehr viele Tierkommunikatoren arbeiten nur so. Aber ich möchte euch die Möglichkeit geben eure Gesprächszeit selber zu bestimmen.

Die Frage für mich ist, wie ich trotz all der Konsequenzen für alle bzw. einzelne Kunden liebevoll arbeiten kann.

Ich bin kein Stromanbieter, der einfach den Strom abstellen kann, wenn nicht bezahlt wird, aber ich wünsche mir den respektvollen und honorierenden Umgang mit mir und meinem Ausgleich, den ihr von mir im Umgang mit euch und/oder euren Tieren erwartet.

Ich vergebe die Termine so schnell und zeitnah wie es nur geht, also erweist mir bitte die gleiche Wertschätzung und zahlt den Ausgleich so zeitnah wie möglich. Ich danke euch.

Einige denken vielleicht beim Lesen „Das macht ihr keine Freude und das macht ihr keine Freude – Arbeit ist keine Freude.“ – DOCH für mich schon. Ich liebe was ich tu und ich tu es mit ganzem Herzen und solche Konsequenzen und Sanktionen machen mir keinen Spaß. Ich möchte mit euch gemeinsam eurem Tier bzw. eurer Beziehung bzw. euch selbst helfen. Wir alle haben doch im Leben genug zu stemmen und teilweise zu ertragen, dann sollten wir uns doch hier nicht auch noch sinnlos selber das Leben schwer machen.

Ich pflege einen freundschaftlichen Kontakt zu meinen Klienten, weil wir auf sehr sensiblem Boden arbeiten. Aber dennoch muss jedem bewusst sein, dass er ein Auftraggeber ist und somit auch ein Schuldner, wenn die Rechnung nicht beglichen wird. Da spielt alles Wohlwollen keine Rolle.

Ich hoffe ich hab nun genug gesagt. Ich wünsche mir einfach den Respekt und Umgang, den ihr euch von mir auch wünscht.

Alles Liebe, eure Kerstin

~ Zaubersteine ~

Vor einigen Wochen sah ich etwas über die Herstellung von diesen Zaubersteinen und ich fand sie einfach nur schön. Ich fand es toll, dass man das auch mit Kindern machen konnte und sie faszinierten mich. Als es dann darum ging für die Schamanentage an der Samuel-Hahnemann-Schule hier in Berlin-Tempelhof alle Ritualgegenstände zu überblicken, war mir klar „Ich will solche Zaubersteine machen.“ und so stellte ich einige Zaubersteine her.

20170627_110813 bearb kleiner LogoDie Herstellung ist wie gesagt einfach, aber es stellte sich für mich heraus, dass die Steine im Inneren bestimmte Farben um sich haben wollten. Als Steine kann man Edelsteine (Trommelsteine) nehmen oder auch einen anderen am See/Meer gefundenen Stein, der einen ruft. Als ich die einzelnen Filzschichten um den Stein legte veränderte sich etwas. Ich konnte es zu dem Zeitpunkt nicht einordnen. Erst als ich das Filz an einer Stelle wieder aufschnitt verstand ich worum es ging. Ich hielt einen Zauberstein in der Hand und konnte sehen wie Energien aus meinem Körper flossen – Energien der Erschöpfung, der Traurigkeit, der Zweifel … – und so konzentrierte ich mich genau auf all jene Energien die mir nicht gut tun und nicht meine sind und ließ sie in den Zauberstein fließen. Was mich überraschte war, dass die Energien sich von Filzschicht zu Filzschicht veränderten und sich im Stein sammelten. Was war ein wirklich spannender Anblick und Prozess. Ich legte dann die Zaubersteine in die Sonne auf dem Balkon und ließ sie mehrere Tage dort trockenen. Durch die Sonne wurden die Zaubersteine nicht nur trocken, sondern sie wurden auch von den Energien, die durch die Herstellung von mir eingeflossen sind gereinigt und mit Kraft aufgeladen.

Bei den Schamanentagen an der SHS zogen sie viele Menschen an und sie wurden viel berührt und gefühlt. Es freut mich sehr, dass nun ihre Magie bei einigen Menschen wirken darf.

Ich werde weitere Zaubersteine herstellen und für mich erforschen und entdecken, was sie alles können. Ich steh noch an den Anfängen mit ihnen, aber sie faszinieren mich und ich bin einfach verliebt in sie.

~ Probleme mit Tieren ~

Immer wieder melden sich Menschen bei mir, die mit ihren Tieren Probleme haben. Die Probleme sind ebenso verschiedenen wie die Menschen und Tiere. Oft wissen die Menschen einfach nicht mehr weiter und so spreche ich mit den Tieren. Auch ich kenne solche Situationen und deswegen möchte ich heute mal etwas erzählen, was ich mit meiner Lucy Lou erlebt habe.

Es ist nun 4 Jahren her, als ich meine Seelenkatze Mary Lou gehen lasse musste. Es war für mich nicht nur sehr schwer und schlimm, sondern auch schon beinah traumatisch. Ich verfiel in eine depressive Phase und die Traurigkeit bestimmte mein Leben. Meine Lucy Lou war nun allein mit mir. Nach kurzer Zeit begann sie mich anzufallen. Sie sprang mir an die Beine, kratzte und biss mich ohne ersichtlichen Grund oder Anlass. Irgendwann wurde es so schlimm, dass sie mir beim Zubettgehen sogar ins Gesicht sprang. Das hielt ich einige Monate aus, aber irgendwann war ich nicht nur überfordert mit ihr, sondern auch vollkommen verzweifelt, weil ich nicht wusste was ich getan haben sollte. Ja, ich war so verzweifelt, dass ich sie am liebsten abgegeben hätte. Ich war einfach vollkommen überfordert mit ihr. Ich wurde wütend und traurig über ihr Verhalten und wusste nicht mehr weiter. Also bat ich eine Tierkommunikatorin um Hilfe. Ihre Antworten schockierten und erleichterten mich, denn nun wusste ich was los war. Meine Lucy Lou kam mit mir nicht zurecht. Ich war ihr mit meiner Trauer und depressiven Phase zu viel. Da musste ich erst einmal schlucken, aber es war auch ein großer AHA-Effekt. Ab da wusste ich was ich tun musste und als ich dann nach einiger Zeit wieder mit ihr zusammen war, war alles gut. Ich hatte an mir gearbeitet und sie hatte eine Auszeit von mir bei meinen Eltern.
Es war nicht einfach. Es war eine verdammt schwere Zeit, voll von Verzweiflung, Tränen und Wut. Mir hat damals die Tierkommunikation geholfen und dies war wohl auch mein wichtigstes Erlebnis, welches mich dann zur Tierkommunikation brachte.

20170513_162927 bearb Logo kleinerIhr kennt es sicherlich auch, dass man oft sagt, dass Tiere spüren, wenn es einem nicht gut geht. Oft kommen sie dann zu einem und leisten einem Gesellschaft. Manchmal pflegen sie uns oder helfen uns über schwere Situationen hinweg, ABER es gibt auch Situationen, Menschen und Tiere, wo unsere Tiere mit div. Problemen reagieren und uns darauf aufmerksam machen wollen. Ja, wir können auch mit unserer Energie oder unseren Problemen unseren Tieren zu viel sein.

Mir ist es wichtig diesen AHA-Moment weiterzugeben, denn ich denke es wird für ein paar Mensch-Tier-Lebensgemeinschaften sehr hilfreich sein.

Alles Liebe, eure Kerstin

~ vom Weg zur Selbstliebe ~

Ich weiß nicht, ob ihr das kennt, aber ich kenne es nur zu gut…

Ich bin nicht immer sehr nett zu mir.

Ich bin manchmal echt gemein zu mir.

Ich sage Dinge zu mir, die mich selber verletzen.

Eines Tages wollte jemand von mir wissen, was ich denn so zu mir sagen. Dass das nicht schön ist und alles andere als nett, wusste ich, aber ich hatte mich auch irgendwie daran gewöhnt. Wenn man immer wieder, die selben Worte und Sätze zu sich sagt, dann findet eine Gewöhnung statt und irgendwann hat man sich so sehr daran gewöhnt, dass man sie gar nicht mehr so schlimm findet und noch schlimmer, man bemerkt noch nicht einmal mehr wann man sie zu sich sagt. Sie verletzen dennoch und tun weh und sie hindern und blockieren uns. Sie sind noch immer nicht gut für uns, aber wir haben sie dann so sehr in uns aufgenommen, dass sie zu uns zu gehören scheinen. Ja, und dieser Mann, der von mir gern diese Worte ausgesprochen hören wollte, war geschockt. Ich werde wohl sein Gesicht nicht vergessen. Er war wirklich entsetzt und auch verletzt, was ich zu mir sagen konnte. Vor allem sagte ich diese Worte und Sätze einfach so aus dem Stand heraus. Ich hatte keine Mühe und auch keine große Emotion dabei. Als ich ihn dabei ansah, wusste ich, dass das was ich zu mir sagte echt brutal ist. Ich begann darüber nachzudenken und mich noch besser zu beobachten.

Ich merkte irgendwann, wann ich was sagte. Wenn ich z.B. mal die Schnürsenkel nicht richtig band, dann kam „Mensch bist du doof!“ oder wenn ich was fallen gelassen oder vergessen hatte, dann sagte ich „Wie blöd kann man eigentlich sein?!“ oder „Bin ich bescheuert?!“ usw. Wenn ich diese Worte jetzt lese, dann ist es echt hart. Aber ich frage euch, wer kennt es? Ich glaube es gibt viel mehr Menschen als gedacht. Wie oft werden genau diese Worte so ganz nebenbei gesagt, schon fast unbemerkt? Ich habe kürzlich meine Mutter dabei erwischt und sie darauf hingewiesen. Sie meinte „Das war doch gar nicht so gemeint.“ und ich erklärte ihr, dass diese Worte dennoch eine Kraft haben. Mir ist schon vor einer ganzen Weile aufgefallen, dass ich genau diese Worte und Sätze, dieses Konstrukt des selber-fertig-machens von meinen Eltern kenne und wir das alle samt sehr gut praktiziert haben. Ich habe dann angefangen mich nach solchen Sätzen bei mir zu entschuldigen, ich wurde wachsamer und mir fiel immer häufiger auf, wenn ich so etwas zu mir sagte. Irgendwann bemerkte ich die Situationen wo es passierte und ich spürte, wenn es sich in mir aufbaute. Ich konnte es dann sehen und lassen. Aber irgendwie reichte es nicht, denn außerhalb der ganzen missglückenden Situationen liebte ich mich nicht sonderlich. Mein Körper, naja, er ist nicht gerade der Schönste. Ich habe zu viele Kilos auf der Hüfte und bin „weiblicher“20170513_162927 bearb Logo kleiner als ich gern hätte. Aber mein Schweinehund ist auch echt groß. Irgendwann wurde mir dann klar, dass ich mich selbst dann nicht lieben würde, wenn ich Modelmaße hätte. Warum? Weil ich mich damals nämlich nicht geliebt habe. Ja, ich war mal schlank, sehr schlank. Und doch war ich nicht schlank genug für die Außenwelt und wurde dennoch gehänselt und gemobbt. Ganz subtile Dinge wurden gesagt, die ich aber in mich aufnahm und manifestierte. Weder damals noch heute (bis vor einigen Monaten) konnte ich sagen „Ich liebe mich!“. Ich rede nicht davon, dass ich alles an mir liebe, ich muss auch gar nicht wissen, was genau ich an mir liebe, aber nur einfach diese Worte „Ich liebe mich!“ waren ein Ding der Unmöglichkeit. Sie kamen mir nicht über die Lippen. Ich konnte sie noch nicht einmal denken. Ich stellte mich also nackig, und das ist echt nicht mein Ding, vor den Spiegel und sah mich an. Polster, Dellen, Narben, Kratzer, Pickelchen … ich sah einfach alles. Ich fand mich einfach nur hässlich, schon eher abartig. Wie sollte ich so jemandem sagen, dass ich es liebe? Also fing ich an mich weiter anzusehen und Dinge zu suchen, die ich schön fand – meine Augen, meine Lippen. Gut, mit denen konnte ich leben, auch wenn das eine Auge kleiner ist als das Andere und meine Lippen eine Macke von einem Fahrradsturz haben … seht ihr was ich gemacht habe? Das was ich eigentlich schön fand, hab ich auch noch abgewertet. Ich habe mich abgewertet. Ich habe MICH abgewertet. Dabei bin ich es wert geliebt zu werden. Ich bin wertvoll. Warum darf ich nicht Dellen, Polster, Narben, Kratzer und Pickelchen haben? Was ist denn bitteschön perfekt? Also fing ich an mich jeden Tag vor den Spiegel zu stellen, nackig, und mir zu sagen „Ich liebe mich!“ „Ich liebe mich!“ „Ich liebe mich!“ … immer und immer wieder. Das war schwer, verdammt schwer. Mal heulte ich, mal schaute ich mich mit leeren Augen an und irgendwann konnte ich dann tatsächlich mal lächeln. Aber ich schaute mich dabei immer an. Ich schaute mir meinen Bauch und meine Hüfte an, aber dann sah ich mir auch in die Augen. Ich wollte, dass mir bewusst wird, dass ich MICH liebe und nicht das 18jährige schlanke Mädchen mit 50kg. Und mittlerweile kann ich wirklich sagen, dass ich mich liebe. Ich liebe nicht alles an mir und ich liebe mich nicht zu 100%, aber ich kann diese Worte überhaupt sagen. Kannst du das auch? Manchmal schau ich in den Spiegel und denke „Es gibt auch sehr weibliche Göttinnen. Die waren nicht alle gertenschlank.“ und dann erkenne ich die Göttin in mir. Und die tragen wir alle in uns. Also liebe ich mich. Und ich versuche liebevoller zu mir zu sein. Ich bin gnädig mit meinem Körper, denn ich habe nur den einen. Ich zwinge mich also nicht zu Diäten oder zu Sport, denn das liegt mir nicht. Das bedeutet nicht, dass ich nicht auf mich achte, aber mein Ziel ist meine innere Liebe für mich und wenn ich diese vollständig erlangt habe, dann ist mehr passiert, als jede Diät bewirken kann. Denn was nützt es mir, wenn ich wieder 50kg wiege und mich dann noch immer nicht liebe? Wenn ich mich jetzt nicht lieben lerne, dann auch nicht mit weniger. Und diese Liebe zu mir, wird auch mein Außen bewegen.

Ich liebe mich und ich finde mich an manchen Tagen echt schön. Und das freut mich so. Denn es ist ein guter Pol zu all den manifestierten Worten und Sätzen in mir, die ich noch immer in mir trage. Sie schlummern in mir und warten nur auf den Moment, an dem ich nicht so wachsam bin und erkenne was gerade passiert.

Ach und da gibt es noch so viel mehr Dinge. Kennt ihr das auch, dass man die schlechten Dinge über sich eher annehmen kann als die Guten oder gar ein Kompliment? Also ich kenne das nur zu gut. Wenn ich gesagt bekomme, wie hübsch ich bin, dann bin ich nicht nur verlegen, nein, es ist mir richtig unangenehm und ganz oft passiert es, dass mein Kopf sagt „Die kennt mich doch gar nicht wirklich.“. Komplimente anzunehmen ist echt schwer. Irgendwie bin ich immer wieder der Meinung man müsste mich komplett kennen, damit ich auch ein Kompliment annehmen kann. So ein Blödsinn. Man hört also nie auf sich mit seinen manifestierten Glaubenssätzen zu beschäftigen und an ihnen zu arbeiten. Es gibt im schamanischen die Aus- und Einredung. Da geht es um solche Glaubenssätze. Man redet sie erst aus und dann redet man sich neue, schöne ein. Ich weiß, dass ich echt ein harte20170513_162556 bearb Logo kleinerr Brocken bin. Und ich habe es auch schon versucht, aber noch habe in einen Mechanismus in mir, der alles wieder sabotiert, daher arbeite ich länger an einem Glaubenssatz, immer und immer wieder, bis ich ihn aufgeweicht und aufgelöst habe. Step by step.

Gebt euch also Zeit. Nehmt euch die Zeit. Und lernt euch zu lieben. Manchmal reichen die Worte aus, um etwas zu bewegen. Es muss nicht immer das große und allumfassende sein. Es darf klein sein. Worte haben eine Kraft, ob ihr daran glaubt oder nicht. Sagt „Ich liebe mich!“ und irgendwann werdet ihr euch wirklich lieben, denn diese Worte bewegen sich in euch.

Eure LIEBEvolle Kerstin

P.S.: Das schrieb ich im letzten Jahr. Auch sehr hilfreich und wirkungsvoll.
~ alte Glaubenssätze ändern ~

~ Achtsamkeit ~

Ich stand heute an der Haltestelle und wartete auf die Straßenbahn. Eine Nebelkrähe räumte die Steine im Gleisbett hin und her. Zwischen den Steinen fand er immer wieder etwas Essbares. Essen von Menschen. Es lagen auch Zigarettenstummel, Papiere und Plastikstücke herum. Ich fragte ihn, ob das wirklich gut für ihn wäre, was er da fressen würde und er meint „Ihr Menschen seid echt dreckig. Ungeachtet lasst ihr alles fallen und meint wer anderes würde es wegräumen. Ihr seid dumm. Für mich ist das hier gerade einfaches Futter. Nicht besonders gut, aber schnell gefunden.“. Er suchte noch einen Moment weiter und flog dann davon. Die anderen Menschen an er Haltestelle sahen ihn noch nicht einmal wirklich. Vielleicht nahmen sie ihn kurz wahr, aber sie begriffen sicherlich nicht, was vor sich ging. Auf dem Steig lag noch eine aufgerissene Schachtel Minisalamie, weitere Zigarettenstummel, Papiere, Kaugummis und Plastik herum. Wohl eine ganz normale Haltestelle. Traurig.

Achtsamkeit, ist wohl etwas, was wir Menschen verloren haben. Rauchen im Nichtraucherbereich. Kaugummi ausspucken. Zigarettenstummel auf dem Fußweg. Rauchen im Treppenhaus. Bonbonpapier auf dem Boden. Hundehaufen auf Weg und Wiese. Wir achten die Natur nicht und wir achten einander nicht. Achten wir uns dann noch selbst? All das tun wir uns doch selber auch an und bekommen es zurück.

Ich weiß nicht, was im Moment bei mir los ist, aber ich bekomme im Augenblick sehr viele solcher Situationen vorgeführt. Da gibt es einen unverschämten alten Mann, der auf einer teuer renovierten Holztribüne raucht, obwohl sie wegen erhöhter Brandgefahr ein Nichtraucherbereich ist. Da kommen Werbeverteiler ins Haus und rauchen weiter. Oder Vertreter, die einfach die Zigarettenschachteln im Haus fallen lassen. Eltern, die ihre Kinder auffordern die Kaugummis auszuspucken. Und noch mehr. Wenn ich es direkt merke, dann sage ich etwas. Ich weise darauf hin und drücke ihnen manchmal ihren Müll einfach in die Hand und sage „Sie haben etwas vergessen!“. Ich mache mich nicht beliebt, aber das ist mir egal. Die Augen zu verschließen fände ich viel schlimmer. Vielleicht erlebe ich auch all die Situationen, um noch viel deutlicher zu werden. Um aufzustehen und zu protestieren und um den Leuten ganz klar zu zeigen, dass ich dies nicht in Ordnung finde. Zivilcourage? Naturcourage? Lebenscourage? Keine Ahnung. Aber ich werde es weiter tun. Sollte ich mal eine auf die Fr*** bekommen, dann soll es so sein, aber diese Kleinigkeiten, die die meisten Menschen einfach aus Unachtsamkeit fallen lassen oder tun, sind einfach nicht notwendig. Wie oft wurde ich doof angeguckt, weil ich mich gebückt habe, weil mein Bonbonpapier oder Taschentuch neben den Mülleimer gefallen ist. Wo ist das Problem? Oh ja, es gibt zu wenig Mülleimer und warum? Weil es Menschen gibt, die der Meinung sind, sie müssten diese umstoßen, zerstören oder anzünden. Ja, mich k*** die Menschen manchmal wirklich an. Wir sollten alle viel Achtsamer sein. Ich inklusive.

Bio, Fairtrade, Mülltrennung, Recycling etc. ich weiß nicht, was davon wahr ist und was nicht. Wie viel kann ich glauben von dem, was mir, uns allen, da erzählt wird? Ich weiß nicht alles. Ich kann nicht alles nachforschen und verfolgen, aber ich kann darauf achten, was ich tu, fallen lasse und wie ich mich im Beisein anderer Menschen verhalte. Das Mindeste, was ich tun kann, ist meinen Müll zur Tonne zu bringen, um mein Leben in der Gesellschaft, das alle Menschen, aber vor allem das Lebe der Tiere und der Natur lebenswerter zu machen und zu schützen.

20170105_203115-bearb-logo-kleinerEigentlich wollte ich euch nur von der Nebelkrähe erzählen und nun sprudelte so einiges aus mir heraus. Vieles davon hat Diskussionspotenzial und wird auch immer wieder in Medien, Foren und Internetplattformen auseinander genommen und durchgekaut. Mir geht es gar nicht um eine Diskussion und was nun wahr und unwahr ist. Ich wünsche mir lediglich, dass wir alle achtsamer sind und unseren kleinen Müll nicht einfach fallen lassen. Einen Mülleimer finden wir immer, wenn wir es wollen. Achten wir doch die Arbeit und Mühe die sich andere Menschen geben. Die Zeit, ihr Geld. All jene die unsere Wege immer wieder reinigen, die Gebäude restaurieren und versuchen die Welt zu verschönern. Lasst sie uns achten und achten wir einander. Das ist Liebe. Und ist die Liebe nicht das, woraus die Welt besteht? Liebe ist doch das, was wir alle brauchen.

Eure, euch liebende Kerstin

~ über Liebe, Beziehung und Tod ~

20170126_194451 bearb Logo kleinerIch war nun einige Zeit sehr still. Ich habe nur wenig geschrieben und mit euch geteilt. Einige von euch haben sicherlich mitbekommen, dass ich am 10.Februar meinen geliebten Onkel verloren habe. Er war für mich ein sehr wichtiger Mensch in meinem Leben. Euch das zu schreiben fällt mir schwer und die Tränen fließen.

Zu seiner Beerdigung war ich nicht in der Lage zu gehen. Aber an diesem Tag habe ich besonders viele Tränen vergossen und geweint. Er war ein sehr besonderer Mann und meine Tante ist eine ganz besondere Frau. Es sind Menschen, die jeder kennen sollte. Wie besonders sie sind, zeigt das über 250 Menschen Abschied von ihm genommen haben. Sie passten alle gar nicht in die Kapelle. Ich finde diese Vorstellung wunderschön und heilsam, denn er wurde so sehr geliebt, von so vielen Menschen und so viele Menschen hatten die Ehre ihn zu kennen und in jedem einzelnen lebt er weiter. Vor einiger Zeit sprach ich mit einem verstorbenen Tier und es sagte, dass wir Menschen beim Tod immer nur den Verlust sehen und nicht, dass wir eigentlich etwas bekommen. Denn diese Seele ist nun immer bei uns. Und es ist wahr, auch ich habe nur den Verlust gesehen.

Als ich nun vor wenigen Wochen meine Tante besuchte, war es sehr schwer für mich. Ich saß im Wohnzimmer und immer wieder schaute ich zur Tür und ich wartete nur darauf, dass er hereinkommt und uns etwas zeigen oder erzählen will. Ich war sehr traurig, aber dieses Gefühl was ich hauptsächlich hatte war „warten“. Als ich dann an seinem Grab stand, war es ebenso unwirklich wie alles andere. Der Grabstein war noch nicht graviert und auch die Bepflanzung fehlte noch. Nur ein kleiner Erdhügel zeigte das Geschehen.

Wir sprachen viel über Erinnerungen, was wir alles zusammen erlebt hatten und wie unser Leben nun ist und wie es weiter gehen wird. Meine Tante zeigte uns Fotos, von ihrer Diamantenen Hochzeit. Diese beiden wundervollen Menschen waren über 60 Jahre verheiratet und haben ihr Leben zusammen verbracht. Als wir auf dem Rückweg waren, dachte ich viel darüber nach. Kann sich einer von euch vorstellen 60 Jahre mit einem Menschen zusammen zu sein? Tag und Nacht? 7 Tage die Woche? Ich fragte mich, ob es in unseren Generationen jemals Menschen geben wird, die so lang zusammen sind. Und ich fragte mich, wie es sich anfühlen muss, diesen Menschen zu verlieren. Im ersten Moment dachte ich „Vielleicht fühlt es sich so an, wie wenn man ein Elternteil verliert.“, aber kann man das wirklich vergleichen? Ich habe es mir immer gewünscht einen Partner zu haben, mit dem ich alt werde. Ich wollte immer gern heiraten, Kinder bekommen und wirklich das Leben gemeinsam verbringen. Aber Männer kamen und gingen oder ich ging und nun bin ich seit 3 Jahren in einer Beziehung, mit den Auf und Abs die ein Leben so mit sich bringt. 3 Jahre, kein Vergleich zu 60 Jahren. Unsere Beziehung ist quasi noch ein Baby und doch ist es schon lang, denn trennen geht schnell.

20170202_183824-bearb-logo-kleinerAls ich noch in Halle lebte und am Wochenende über den Marktplatz lief, sah ich häufig alte Paare. Sie hatten sich hübsch gemacht und gingen teilweise Hand in Hand durch die Stadt. Ich habe diese Menschen immer bewundert. Sie hatten kein leichtes Leben. Krieg und Hunger haben sie erlebt und überlebt und ihre Beziehungen waren sicherlich nicht einfach, aber sie haben sich dem allen gestellt. Sie sind nicht weggegangen. Sicherlich war es damals eine andere Einstellung und manche Männer und Frauen haben mehr ausgehalten und ertragen als man sollte, aber egal wie, sie haben nicht aufgegeben. Natürlich gibt es Beziehungen, in denen Dinge geschehen sind, die unverzeihlich sind und so schlimm, dass man sich fragt, wie Mann oder Frau das nur ausgehalten haben und bei dem Partner haben bleiben können. Aber ich finde wir leben jetzt in einer Zeit, in der wir zu schnell gehen. Wir haben so hohe Anforderungen an uns und unserem Gegenüber, dass sie beinah unerfüllbar sind. Die große filmreife Liebe muss es sein, mit Schmetterlingen im Bauch, die wie Flugzeuge das Innere umwälzen. Ist ein Gehaltensein und liebevolles Miteinander nicht auch genug? Ist ein bewusstes „Ja“ zu einem Menschen nicht wichtiger als diese überwältigenden Gefühle? Liebe kann sich entwickeln, aber was ist wenn diese riesigen Gefühle weg sind, gibt es dann noch einen Blick für den Menschen oder nur für die Fehler?

Ich weiß gar nicht was ich euch sagen möchte. Vielleicht möchte ich auch nur die Gedanken teilen. Ich weiß nicht, ob sie was in euch bewegen, aber in mir bewegt sich einiges.

Ich danke euch für die Zeit, die ihr mit mir verbringt – real und virtuell. Danke, dass ihr an meinem Leben und Sein teilhabt. Dass ihr mich seht und in euch aufnehmt. Ich danke euch von Herzen.

Eure Kerstin

~ Alles Neu macht der Mai – auch bei mir. ~

20170427_155929 bearb Logo kleinerIn diesem Jahr hat sich bei mir sehr viel verändert. Veränderungen gehören zum Leben, aber bisher ist so viel geschehen, dass ich teilweise kaum hinterher gekommen bin.

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Am 8. Mai findet der vorerst letzte Frauenkreis|Schwesternkreis statt. Ich habe einige Nachrichten bekommen in denen ich gefragt wurde warum. Das hat verschiedene Gründe.
Ich lebe in Hellersdorf. Nicht der schönste Ort, aber ruhig, ja auch grün und bezahlbar. Für viele Frauen ist es aber zu weit weg. Der Zeitaufwand ist ihnen zu viel. Und ich kann weder für eine Frau allein einen Frauenkreis geben, noch mir extra einen Raum hierfür anmieten, wenn ungewiss ist wie viele Frauen kommen. Es ist einfach zu schwammig. Und auf ‚give away‘-Basis kann ich auch keinen Frauenkreis wo anders bzw. bei Interessenten machen.
Ja, auch ich bin teilweise sehr lang unterwegs um zu Veranstaltungen andere Frauen zu gehen. Ich nehme den Weg auf mich. Das ist meine Entscheidung, ohne Frage. Aber so trifft jeder seine Entscheidung für sich. Aus diesem Grund habe ich mich entschieden es nun ganz anders zu machen.

Ich liebe es für Menschen da zu sein, ihnen zu helfen und sie zu unterstützen. Ich begleite Prozesse, Erlebnisse, das sich kennenlernen und näher erfahren und und und. Ich weiß nicht wie oft ich gehört habe, dass ich zu weit weg bin und genau deswegen habt ihr die Möglichkeit, dass ich zu euch komme. Ihr möchtet gern lernen, wie man schamanisch reist, sein Krafttier oder Geisthelfer findet oder einfach mehr über euch erfahren? Dann hast du nun die Chance einen Workshop bei dir zu Hause, mit deinen Freunden, Familie oder nur für dich zu buchen. Der Workshop findet bei dir zu Hause statt und ich komme zu dir. Du bist in einem für dich sicheren Raum und mit Menschen denen du vertraust. Je nach Größe deines Raumes kannst du Freunde oder Familienmitglieder einladen, aber das besprechen wir auch zuvor am Telefon.

Was solltest du bedenken?

  • Was ist dein Anliegen? Weswegen wünschst du dir einen Workshop?
  • Möchtest du allein die Erfahrung machen oder hast du Freunde oder Familienmitglieder die gern teilnehmen würden?
  • In welchem Raum können sich die Teilnehmer aufhalten? Ist genug Platz zum Sitzen und/oder Liegen da? Danach richtet sich auch die Anzahl der Teilnehmer?
  • Wie lang möchtest du den Workshop haben? (ab 2h)
  • Wichtige Informationen für mich sind, ob trommeln möglich ist oder es nur eine Rassel sein kann. Ebenso wichtig ist für mich ob Rauchmelder vorhanden sind oder nicht, und ob ich räuchern kann.

Workshop @ home – deine Chance ohne viel Aufwand dir etwas Gutes zu tun.

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Aber das ist nicht das einzig Neue. Ich bin dabei ein Modul zu entwickeln, welches euch dabei helfen soll, mehr über euch zu erfahren. Was sind deine Stärken? Was ist deine Kraft? Was ist deine Stütze? Wo sind Blockaden? Es geht darum den Weg zu dir zu finden und in deine Kraft – „ICH BIN!“. Dieses Modul dauert 90min und wird bei dir zu Hause in Einzelsitzungen stattfinden. Es werden mind. 4 Sitzungen benötigt. Du wirst lernen schamanisch zu Reisen, dein Krafttier und Geisthelfer kennen lernen und von mir individuelle schamanische und matrix Arbeiten erhalten. Du wirst aktiv mitwirken und den Prozess gestalten. Gemeinsam werden wir deinen Weg in deine Kraft und Stärke gehen.

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Bei Fragen, schreibt oder ruft mich einfach an.

Vorerst werden beide Angebote nur in Berlin und näherer Umgebung möglich sein. Oder du bist bereit die Anfahrtskosten zu übernehmen.