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Kerstin Kochler – Helferin der Seelen

Tierkommunikation | schamanische Seelenarbeit | The Work of Byron Katie

Kerstin Kochler – Helferin der Seelen

Tierkommunikation
schamanische Seelenarbeit
The Work of Byron Katie

~ 4 Monate 2026 – ein ehrlicher Rückblick ~

Ich bin heute absolut ehrlich zu dir … die ersten 4 Monate des Jahres 2026 waren einfach nur kräfteraubend. Ich sitze hier an meinem Schreibtisch und bin erschöpft, habe Herpes, bin müde und die Tränen stehen mir immer wieder in den Augen … vor Erschöpfung.

 

Lass uns den Rückblick wagen.

 

Im Januar und den halben Februar pflegte ich Herrn Romero, bis er starb – am 12.2. … auf meiner Brust liegend.
Davor stand die Welt schon still oder zumindest mein Leben, aber danach war eine beängstigend Leere da. Das erste Mal seit ich 12 Jahre alt bin, lebe ich nun ohne Katze. Das ist so befremdlich und leise.
Irgendwann kamen dann die Gedanken, dass ich nun das erste Mal seit einer Ewigkeit auch Freundinnen besuchen könnte / verreisen oder auch wieder ins Kino oder mich einfach nur mal etwas länger treffen könnte. Oder einen Blumenstrauß aufstellen – Tulpen (giftig für Katzen). Denn davor drehte sich erst alles um Frau Lucy Lou und ihre Krankheiten (starb im August 2024) und dann nun um Herrn Romero. Aber wenn ich ehrlich bin, habe ich nicht das Bedürfnis zu verreisen oder lange weg zu sein oder mir Tulpen hinzustellen. Ok, im Kino war ich mittlerweile, was auch echt schön war, nur dieses in den Zug steigen und für ein paar Tage irgendwohin fahren und Freundinnen besuchen, das ruft mich nicht. Auch wenn ich sie alle ganz doll lieb habe.

 

So viel Zeit zum Trauer konnte ich mir nicht geben, denn die fast 4 Monate Pflege inkl. aller Tierarztkosten beliefen sich auf ca. 4500 € – die Konten waren leer. Also begann ich im März wieder zu arbeiten. Und es fiel mir schwer. Es fällt mir auch jetzt noch schwer – nicht die Tierkommunikationen oder schamanischen Seelenarbeiten o.ä., sondern dass Beiträge erstellen und posten und präsent sein. Es ruft nicht. Und an Tagen wie heute, wo ich mich einfach nur auf mein Sofa mit einer Wärmflasche und einer Decke und einem Buch zurückziehen möchte, noch viel weniger.

 

Ich sag ja, ich bin absolut ehrlich heute. Und ja, es gibt auch schöne Dinge … dazu komme ich später

 

Im Januar und Februar lernte ich auch einen Mann kennen. Kurzfassung: Daraus wurde nichts. Da merkte ich aber, dass ich zwar keinen Partner brauche, mir aber sehr wohl wieder einen an meiner Seite wünsche – so nach fast 4 Jahren Single-Dasein. Also begann ich Mitte März wieder zu daten. Und das Universum bekommt einfach alles mit. Ende März meldete sich nach ca. 15 Jahren ein Mann, der mir damals sehr wichtig war. Er hatte sich in all den Jahren immer mal wieder kurz gemeldet, war dann aber nach 3-4 Nachrichten wieder verschwunden … Ich war ja damals auch immer in einer Beziehung. Dieses Mal nicht. Es hätte also echt eine Chance sein können, sich neu kennenzulernen, hätte sich nicht nichts verändert. Und so tauchte er nach ein paar Tagen wieder ab und ließ mich mit einem völlig überreizten Nervensystem zurück. Und ich bin dankbar, dass er sich noch einmal zeigte und ich etwas abschließen konnte, wovon ich nicht wusste, dass ich es noch abschließen musste. Ich wusste nicht, dass da noch etwas offen war. Das Universum bekommt wirklich alles mit und zeigt es ganz klar.
In der Zeit schrieb ich auch mit anderen sehr netten Männern und ein paar lernte ich auch kennen. Was wird? Wird sich zeigen. Wie gesagt, ich wünsche mir zwar einen Partner an meiner Seite, aber nicht um jeden Preis. Und so geht es auch diesen Männern, wofür ich dankbar bin.

 

Und falls jemandem der Gedanke kommen sollte, dass ich mir einen Partner wünsche, weil Herr Romero nicht mehr da ist … Nein, denn es werden definitiv irgendwann wieder Raubtiere bei mir einziehen. Ich und ein Leben ohne Katzen, das kann ich mir nicht vorstellen. Es ist also nur eine reine Offenheit meinerseits für einen Partner – kein Lücke füllen.

 

Dann habe ich eine Freundin, die 81 ist und der es zunehmend schlechter ging – und hier übernahm ich immer mal wieder lange Gassirunden mit ihrer Hündin. Das tat mir gut, brachte mich allerdings auch aus meinem “wieder in den Flow kommen”. Dann hatte sie eines Tages einen leichten Schlaganfall, ihre Tochter kam ins Krankenhaus und ihr Sohn hatte einen Herzinfarkt und … Nach einer kurzen Reha ist sie nun wegen ihres offenen Beins im Krankenhaus und ihr wurde heute der Unterschenkel abgenommen. Sie und ihr Leben bewegten mich auch schon das ganze Jahr.

 

Das Schöne gehört auch zum Rückblick dazu.

 

Was in all den Monaten schön war, waren die Nachrichten von lieben Klientinnen und/oder Newsletterleserinnen, die mir mit ihren lieben Worten zur Seite standen, mir zeigten was sie bewegt und wie dankbar sie für die Hinweise und Impulse aus den Newslettern sind.
Ich bin für all die Frauen im Buchclub dankbar, denn obwohl ich viele Monate nicht dabei war, hielten sie mir meinen Platz frei, dachten an mich, als es ein Buch von einer Autorin gab und begrüßten mich jetzt erst am Dienstag wieder liebevoll in ihrer Runde.
Außerdem wurden aus zwei Bekanntinnen Freundinnen. Wisst ihr eigentlich, wie kompliziert wir das mittlerweile mit den Freundschaften machen? Früher hat man im Sandkasten zusammen gespielt und gelacht und zack waren wir befreundet … heute stellen wir uns da schon etwas seltsam an … oder zumindest ich stelle mich da seltsam an. Und mit beiden neuen Freundinnen erlebe ich ähnliche Phasen … Die eine erlebt auch die 15-Jahre-Mann-Phase und mit der anderen erlebe ich die mein-Nervensystem-ist-überlastet-und-ich-bin-bis-zum-Heulen-erschöpft-Phase. Wir sind Schwestern im Geiste.

 

Und auch wenn die vier Monate wirklich kräftezehrend waren und mein Nervensystem andauernd durchdrehte und überreizt war, so weiß ich zu schätzen, was ich alles lernen durfte. Es ist eine andere Freiheit in mir entstanden und ein neuer Zugang zu mir. Ich heile. Und Heilung war noch nie ein leichter und beschwingter Weg. Heilung ist wie eine eiternde Wunde. Da holt man erst den ganzen Eiter heraus, was richtig weh tut und dann erst kann die Wunde beginnen zu heilen und zusammenzuwachsen. – Ich weiß, das ist kein schönes Bild und doch für mich so wahr. – Und den Eiter holen wir auch nicht in einem Rutsch raus, weil es viel zu sehr weh tun würde. Es braucht Zeit und manchmal entsteht neuer Eiter … und wir heilen so lange, bis aller Eiter entfernt ist und die Wunde sich schließt. Zeit und mit sich selbst gnädig sein, ist hier der Schlüssel. Und Menschen, die einen nicht retten wollen, sondern so emotional intelligent und emotional stabil sind, dass sie uns so sein lassen können, wie wir gerade sind – denn wir sind genau richtig, auch wenn es für uns und alle anderen nicht schön anzusehen ist.

 

Ein Bekannter sagte vor ein paar Wochen zu mir: “Kerstin, du bist für viele Menschen ein sicherer Hafen.” … ja, das kann gut sein und das bin ich gern. Und auch wenn es für manch einen seltsam klingen mag, aber auch jetzt kann ich dieser für die Menschen sein, ohne mich zu vergessen. Heilung geschieht in Wellen und ich lasse die Wellen zu. Deswegen kann ich dennoch für alle anderen da sein. Und noch etwas ist sehr wichtig … nur weil ich weiß, wie sich all das anfühlt und weil ich so Vieles erlebt habe, kann ich für andere der sichere Hafen sein … weil ich quasi die richtigen Liegeplätze und die richtige Umgebung für die Menschen bin. Wer etwas nicht erlebt hat, wird nicht so auf einen Menschen eingehen können, wie jemand, der das auch erlebt hat. Es macht einen sehr großen Unterschied. Wer den Heilweg kennt, wird dich ganz anders begleiten als jemand, der meist ein leichtes Leben hatte. Daher sehe ich all das auch als eine Art Geschenk an. Ich darf Dinge lernen und Neues heilen, damit ich noch ein sichererer Hafen werde. Und ich weiß, dass ich immer gut genug bin und genau richtig.

 

~ Aho – gesegnet sei’s

 

Ich bin dankbar, was ich alles durch diesen Rückblick erfahren durfte. Es flossen zwar viele Tränen und es war eine Bereicherung für mich.

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