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~ 3. von 10 Portaltagen und meine Gedanken ~

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Lavendel 1.4

Die Tage vergehen. Ich bin immer wieder sprachlos darüber. Nun hat der April begonnen.

Die Nacht war sehr anstrengend für mich. Ich träumte von Zähnen. Lucy verlor einen und bei mir bröckelte eine Füllung und Krone. Es war ein sehr seltsamer Traum, passt aber gut in die Zeit und in die Qualität des Loslassens. Außerdem bekam ich mitten in der Nacht noch einen Migräneanfall. Am Morgen waren die Schmerzen soweit aushaltbar, dass ich mich beeilte und schnell zum Aldi ging, um den Lavendel zu retten, den ich vor 2 Tagen gesehen hatte. Nachdem er sich in der Badewanne sattgetrunken hatte, habe ich ihn nun auf den Balkon gestellt, wo ich ihn dann im Laufe der nächsten Woche in die Balkonkästen einsetzen werde.

Die Nacht war noch in einer anderen Weise sehr interessant. Ich hatte gestern Wäsche gewaschen und aufgehängt – neben meinem Bett. Und das eine Hemdchen hing so, dass die Umrisse in der Nacht mich an einen Fuchs erinnerten. Immer wieder wurde ich kurz wach und sah den „Fuchs“. Der Fuchs ist für mich ein wichtiger Begleiter, auch wenn ich nur selten mit ihm Arbeite. Demnächst soll er als Tattoo meinen rechten Unterarm schmücken. Der Fuchs steht für mich für sehr viel Intelligenz und Verspieltheit. Habt ihr mal einen Fuchs beobachtet, wenn er „in die Erde“ springt? Ich liebe es. Er ist für mich sehr weise und ich schätze ihn als Führer und Begleiter. Er ist ein Seelenführer. Und interessanter Weise bekam ich gestern, als ich an der Havel in der Sonne saß einen Seelenanteil zurück und in der Nacht einen weiteren. Wie schon gesagt, die Nacht war anstrengend, aber ebenso interessant und heilsam.

Seelenanteile „gehen“, wenn wir traumatische oder sehr gefühlsintensive Dinge erleben die uns prägen und wo wir das Gefühl haben es nicht aushalten zu können. Das kann von einem Schnitt in den Finger der stark blutet über einen Unfall bis zum Missbrauch alles sein. Haben wir viele Seelenanteile verloren, dann können wir uns matt, schlapp, müde oder gar depressiv fühlen. Sind wir auf dem Weg der Heilung, dann können Seelenanteile zurück kommen – meist durch eine schamanische Arbeit oder Reise. Wir nennen es Seelenrückholung. So, das war jetzt nur so ein kleiner informativer „Ausbrecher“.

Die Migräne ist heute ein „treuer“ Begleiter und als ich mein erstes tierkommunikatorisches Gespräch vorhin hatte und kurz meditierte, wurde mir von meinen Spirits gesagt, ich solle die Migräne abgeben. Ich könne sie ja später wiederhaben. Also gab ich dem Wesen neben mir meine Migräne und tatsächlich war der Schmerz verschwunden. Nach allen Terminen bat ich darum mir die Migräne zurück zu geben, denn schließlich ist es ja meine Verantwortung und Lernaufgabe. Die Spirits meinten, ich müsse sie nicht zurücknehmen, wenn ich nicht wollte. Also bat ich meine Spirits darum sie an einen Ort der Heilung zu bringen. Unglaublicher Weise war die Migräne wirklich für einige Stunden weg. Da ich aber nicht der artigste Patient bin, habe ich natürlich wieder zu viel gemacht und als Ergebnis nun die Migräne wieder. Es ist bei Menschen und Tieren gleich – Schmerzen sind mehr als nur Störenfriede, sie sind ein Signal langsamer zu machen und achtsamer zu sein. Haben wir sie nicht mehr übertreiben wir es oft. So auch ich.

Als ich vorhin die kleinen Teppiche ausschüttelte, musste ich daran denken wie viele Jahre ich in meinem Leben pessimistisch gedacht habe. Ich dachte immer „Wenn ich mir das Schlimmste ausmale, dann kann ich ja nur positiv überrascht werden.“. Fakt war aber, dass es eh immer anders kommt als gedacht und ja, auch noch schlimmer. Und außerdem hat mir dieses Untergangsszenario-Ausgemale unfassbar viel Kraft geraubt. Ich habe mich mit so viel negativer Energie umgeben, dass es mir gar nicht gut gehen konnte. Wie soll man denn auch etwas Schönes sehen, wenn man sich nur auf das aller Schlimmste konzentriert? Ich glaube so einige von euch wissen wovon ich rede.

Es ist nun der 3. von 10 Portaltagen und in mir bewegt sich einiges. Erkenntnisse, Gedanken und mehr … all das wirbelt in mir herum, sortiert sich neu, verabschiedet sich oder lässt mich grüßen. Ich bin dankbar dafür. Dankbar für diese Erfahrung.

Nun verabschiede ich mich aber in ein lange Osterwochenende und wünsche euch von Herzen eine liebevolle, glückliche und kraftvolle Zeit. Frohe Ostern.

Herzensgrüße, eure Kerstin