~ Erwartungen ~

Immer wieder muss ich leider erleben, dass Menschen mit Erwartungen an eine Tierkommunikation oder an eine schamanische oder energetische Arbeit herangehen. Erwartungen sind hinderlich. Sie stören und behindern die Energien in ihrem Fluss und in ihrem Wirken. Ich selber kann immer alles nur fließen lassen und darauf vertrauen, was ich empfange. Alles was ich tu ist das, was der Energiefluss zu mir bringt.

DSC_0061 bearb Logo kleinerIch kann und werde niemals Heilung versprechen. Und ich werde auch niemals versprechen, dass ein Tier mir alle Fragen beantwortet oder etwas sagt oder tut, damit der Mensch vertraut oder glaubt. Ich habe hingegen schon sehr oft die Erfahrung gemacht, dass Tiere auf Fangfragen gar nicht reagierten oder trotzig wurden und dann nichts mehr sagen wollten. Sie fühlen sich dann verarscht, denn warum sollten sie auf etwas antworten, was der Mensch weiß? Und ähnlich ist es auch bei der schamanischen oder energetischen Arbeit. Menschen haben die Erwartung, dass sich sofort etwas bessert oder sie vielleicht gar nichts zu tun müssen. Diese Erwartung ist ein Druck und Druck ist eine Blockade. Eine Blockade die man in sich selber aufbaut. Wer hingegen loslässt, frei ist und geschehen lässt, bei dem kann wirklich etwas passieren. Ich weiß wie schwer es ist frei zu sein und zu vertrauen, aber wer es nicht versucht, dem kann auch nicht geholfen werden. Es ist eine Form von „bereit sein“. Und wer Erwartungen hat, ist nicht bereit.

Es ist für mich selber immer traurig, wenn ich spüre, dass es nicht sein soll, weil die Erwartung der Energie eine Richtung geben will und sie somit fehlleitet. Aber ich kann es dann nur so annehmen und darauf vertrauen, dass der Mensch irgendwann bereit dazu ist loszulassen und bereit ist Erfahrungen zu machen. Der Verstand ist wichtig, aber es gibt Situationen im Leben, da sollten wir ihn ausschalten und nur fühlen und wahrnehmen.

Ich wünsche uns allen den Mut loszulassen und zu fühlen und wahrzunehmen, auf das all die Energien frei fließen können.

Herzensgrüße, eure Kerstin