~ Vorbild ~

Warten bis grün ist.
Nach rechts und links sehen.
Lächeln.
Grüßen.
Sich pflegen und hübsch anziehen.
Tragen helfen.
Sich mit Themen auseinander setzen.
Sich etwas Schönes kochen.
Sich Pausen gönnen.
Und vieles mehr.

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(Foto: pixabay)

Ein Vorbild zu sein, hat so viele Gesichter. Wir können im Außen ein Vorbild sein, in dem wir den Sitzplatz anbieten oder eben die Ampel nutzen. Aber wir können auch „innerlich“ Vorbilder sein, in dem wir uns gut kleiden, kochen, pflegen, uns mit unseren Themen befassen, Problemen stellen etc. Alles was wir tun, wird irgendein anderer Mensch sehen und es besteht immer die Chance, dass er sich das, was wir tun, zu Herzen nimmt und es nachmacht. Ich fände es sehr schön, wenn ich wieder mehr Menschen sehen würde, die sich gut um sich kümmern, die es genießen mal Zeit nur für sich zu haben, die einfach ein Lächeln auf den Lippen haben und sich am Leben erfreuen.

Vermutlich klingt es oberflächlich, es ist auch irgendwie oberflächlich, aber … mir begegnen fast täglich Menschen, die in Jogginghose und Schlabberpulli herumlaufen. Man muss sich gar nicht auftakeln oder völlig überzogen herumlaufen und teure Klamotten tragen, aber wenn man sich eine Jeans und ein schönes Oberteil anzieht, die Haare gewaschen sind und man vielleicht etwas Mascara, ein Parfüm oder ein paar Ohrringe trägt … man sieht im Spiegel eine andere Person und meist fühlt man sich auch anders, selbstbewusster und schöner. Ich kann euch nicht erklären, warum es mich stört … vermutlich, weil ich das Gefühl habe, dass sie ihr Innerstes nach Außen tragen und ich das Gefühl habe, es wir dort auch so bleiben und keine Veränderung stattfinden. Eigentlich sollte es mir egal sein, aber ich mag es einfach zu sehr, wenn Menschen lächeln können und sich richtig wohl fühlen. Ja, vermutlich ist es anmaßend von mir zu glauben, sie fühlen sich nicht wohl und ich bewerte sie, weil ich nicht glaube, dass diese Menschen sich selber achten und gut für sich sorgen. Das ist meine Oberflächlichkeit und mein Makel. Ich mag es einfach, wenn man einer Frau ansieht, dass sie Frau ist und sie sich nicht hinter Schlabberpulli und Jogginghose versteckt. Ja, es ist auch eine Fassade die man trägt. Ich erinnere mich an einen Arzt, der meinte, ich würde mit meiner Kleidung eine Fassade tragen. Das mag sein. Aber ich finde es auch schön, mir einen schönen und zeitgleich bequemen Pulli anzuziehen, Schmuck anzulegen und etwa Make up aufzutragen. Alles in einem gewissen Rahmen.

*seufz*

Egal was wir tun und wie wir es tun, lasst uns einfach nur bewusst sein, dass jemand anderes uns sieht und wir immer eine Chance haben etwas weiterzugeben. Wir können immer ein Vorbild sein und etwas in jemandem bewirken. Tut es mit dem Herzen und ihr werdet jemanden erreichen.

Herzensgrüße, eure Kerstin