~ schamanische Fernbehandlung ~

Beim Scheiben des Kundenberichts fiel mir auf, dass ich noch gar nichts über die Fernbehandlung und deren Vorteil geschrieben habe. Ich habe keine Praxis, da meine Kunden aus ganz Deutschland, Österreich und der Schweiz kommen. Daher bieten sich Fernbehandlungen an.

Wie läuft soetwa ab?

Vor der Behandlung findet ein Gespräch statt. Hier möchte ich gern alles wissen, was wichtig ist – Themen, Probleme, Ängste, Krankheiten, Verluste, Wünsche etc. Alles was zu diesem Zeitpunkt präsent ist möchte ich erfahren. Dennoch wird das Gespräch auf 15 Minuten beschränkt, denn sonst ufert es aus und es wird kein Ende gefunden. Die Konzentration muss bei dem Wesentlichen und Wichtigen sein. Das Wichtigste für mich ist der Wunsch, das Wunder. Wie wäre es, wenn all die Themen und Probleme verschwunden wären? Ich notiere mir all das was wichtig ist und dann beginne ich mit der schamanischen Arbeit. Der Kunde tut hierbei gar nichts. Ich empfehle auch tatsächlich, dass die Kunden in der Zeit nichts tun und sich einfach mal eine Stunde Ruhe gönnen. Warum empfehle ich das süße Nichtstun für diese Zeit? Es gibt Menschen die spüren die Behandlung. Bei manchen kribbelt es oder ihnen wird schwindlig oder sie werden müde oder müssen plötzlich weinen. Das kann durchaus passieren, aber ist nicht zwingend notwendig. Nichts von der Behandlung zu spüren bedeutet deswegen nicht sofort, dass es nicht funktioniert oder man zu unempfindlich ist. Jeder ist anders und alles ist hier in Ordnung. Es wäre aber in meinen Augen zu gefährlich Auto zu fahren, sich auf eine Leiter zu stellen o.ä. Während der Behandlung zeigen sich nur die Dinge, die zum jetzigen Zeitpunkt gelöst und/oder integriert werden sollen. Wenn man mehrere Behandlungen zum selben Thema macht, dann wird sich auch immer wieder etwas anderes zeigen. Das liegt zum einen daran, dass wir weiterleben und auch neue Energien und Einflüsse auf uns wirken und wir aufnehmen und … wenn man mit einem Male alles entfernen und/oder integrieren würde, dann wäre das System überfordert. Ich beschreibe es gern mit Tennisbällen. Wenn man von einen, zweien oder dreien getroffen wird, dann ist es weniger schmerzhaft, als wenn 40 oder 50 Tennisbälle einen mit einmal treffen. Außerdem sind wir nicht in der Lage mit so einer großen Veränderung umzugehen. Und hier zeigt sich ein großer Vorteil der Fernbehandlung für mich. Im Nachgespräch erzähle ich dem Kunden einiges über die Behandlung und gebe Informationen, Aufträge und Übungen weiter, aber nur so viel, wie er wissen muss. Warum? Wir Menschen neigen dazu uns an alten Dingen festzuhalten und uns diese dann wieder zurück zu holen. Ich möchte es mal in einem Bild versuchen zu erklären. In der Behandlung sehe ich, dass der Mensch zwei linke Schuhe trägt und damit schon viele Jahre gelaufen ist. Die Schuhe sind zu klein und drücken und am rechten Fuß einen linken Schuh zu tragen ist mehr als unbequem. Nun entferne ich in der Behandlung die Schuhe und ziehe dem Menschen für ihn maßgeschneiderte Schuhe an – kein drücken, kein Schmerz, nur Wohlgefühl. Im Nachgespräch erzähle ich dem Menschen, dass ich einiges entfernt habe, erwähne die Schuhe aber nicht. Mit der Zeit merkt der Mensch, dass sich etwas verändert, kann aber gar nicht sagen warum, weil er nicht weiß wo er suchen muss, denn die zwei linken Schuhe hatten auch zu Schmerzen in der Hüfte, in den Knien usw. geführt. Der Mensch genießt diese Veränderung und kann sie annehmen. Wenn ich dem Menschen im Nachgespräch erzählen würde, er hat eine sehr lange Zeit zwei linke Schuhe getragen, denn wird er mit seiner Aufmerksamkeit auf die Füße und die Schuhe gehen. Er wird jede Veränderung genau untersuchen, erwarten und bewerten. Er wird sich vermutlich auch fragen, warum er zwei linke Schuhe so lang getragen hat und warum er es nicht selber bemerkt hat. Seine Gedanken sind so sehr bei den zwei linken Schuhen, dass er sie irgendwann wieder trägt, einfach weil er sich so sehr auf sie konzentriert hat. Die Behandlung hat daher nicht so gewirkt wie sie hätte wirken können. Sicherlich kann es sein, dass wir manchmal alte Dinge noch einmal zurückholen müssen, damit uns bewusst wird, wie schön die Veränderung war, aber es ist eigentlich nicht nötig. Wenn der Kunde alles wissen möchte, dann werde ich ihm natürlich auch alles erzählen, aber meine Erfahrung ist, dass es gut tut nicht alles zu wissen und daher freier zu sein. Ich gebe nach der Behandlung auch die Informationen, Aufträge und Übungen weiter, die sich während der Behandlung gezeigt haben und die der Kunde durchführen sollte. Es steht ihm aber immer frei dies nicht zu tun. Es sind alles nur Empfehlungen von mir und Botschaften der Spirits.

DSC_0013 bearb LogoSo durfte ich schon einigen Menschen helfen und ich freue mich immer sehr, wenn sie sich nach einiger Zeit wieder bei mir melden und mir erzählen, wie es ihnen ergangen ist und nun geht. Ich kann keine Veränderung versprechen, aber ich habe noch nicht erlebt, dass sich gar nichts verändert hat. Oft verändern sich andere Dinge, als erwartet und diese führen dann nach und nach zu dem was sich der Kunde wünschte. Man muss hier einfach offen bleiben und schauen was sich so bewegt. Veränderungen können dann „ausbleiben“ bzw. geringer sein, wenn der Mensch verbissen auf die Veränderung wartet oder sich darauf versteift, dass sich genau DAS zu verändern hat. Manchmal sind einfach andere Wege zu gehen, um an den Punkt zu gelangen zu dem man möchte. Dies muss noch nicht einmal ein Umweg sein. Hierbei fällt mir gerade ein Zitat ein

Das Leben ist ein Weg.
Das Leben führt dich auf ebenen Wegen.
Es führt dich auf Umwege.
Manchmal führt es dich auch auf Abwege.
Es führt dich auf einsame Wege.
Aber letztlich führt es dich
immer zum Ziel.
(Udo Hahn)

In diesem Sinne, wünsche ich euch schöne Wege und wenn ich euch auf eurem Weg begleiten und euch unterstützen und helfen darf, dann bin ich gern für euch da.

Alles Liebe, eure Kerstin