~ so viel ~

Das Leben unterliegt einem ständigen Wandel. Tag für Tag und manchmal auch Stunde für Stunde.

Gestern bekam ich zwei ganz besonders liebe Gästebucheinträge von zwei sehr lieben Stammkundinnen. Ihre lieben Worte und die Liebe in ihren Worten haben mich sehr berührt. Ich war voller Freude und Freudentränen liefen. Und dann bekam ich noch eine so liebevolle WhatsApp-Nachricht von einer weiteren sehr lieben Stammkundin, die mich ebenso sehr berührte. Und auch eine sehr liebevolle und dankbare Facebooknachricht erreichte mich. Ich wurde gestern sehr reich beschenkt und vor lauter Freude liefen mir immer wieder die Tränen.
Ich fühle mich geehrt, wenn ich solche liebevollen Worte von Menschen erhalte, die mir auch sehr ans Herz gewachsen sind. Sie sind besondere Menschen und ich (ver)ehre sie für die Liebe und Leidenschaft zu ihren Tieren.
Ich bin von Herzen gern für Mensch und Tier da und ich kann mir gar nichts anderes mehr vorstellen, als dies zu tun. Es muss nicht immer ein langes oder kurzes tierkommunikatorisches Gespräch sein, auch nicht immer eine schamanische Behandlung oder Matrix-Arbeit. Manchmal reicht es einfach nur zuzuhören und da zu sein. An der Seite zu bleiben, wenn es schwer ist. Das ist für mich ebenso Berufung wie die Tierkommunikation oder der Schamanismus. Und all das tu ich von Herzen gern und mit all meiner Liebe, zu den Menschen und Tieren, und auch zu mir.

Warum schreibe ich das? Weil … als ich heute Morgen aufwachte, spürte ich eine Traurigkeit in mir. Und ich musste an die letzten, die auch die ersten beiden Monate dieses Jahres waren denken. Nach viel Krankheit, Veränderungen in den Beziehungen zu Freunden und Bekannten, Veränderungen in der Selbstständigkeit, dieses-Jahr-noch-betreffende-Veränderungen, die langfristig zu beobachten sind und dem Tod eines mir sehr nahestehenden Familienmitgliedes, habe ich die Hoffnung, dass es nun positive aufschwungähnliche Veränderungen geben wird. Ich wäre bereit. Und es hat sich schon einiges getan. Aber warum ich auch traurig war und auch noch bin … als ich gestern Abend einschlief musste ich an meine verstorbene Seelenkatzen Mary Lou denken. Heute ist es genau vier Jahre her. Und auch jetzt fließen Tränen. Tränen der Traurigkeit und des Schmerzes, voll Liebe zu ihr und mir und zu Lucy Lou und Romero, zu dem Leben welches wir gemeinsam hatten und was ihr Tod für mich mit sich brachte. Seit ihrem Tod ist sehr viel passiert. Wenn ich so zurück blicke, dann scheint es wie ein anderes Leben zu sein – nicht nur ein anderer Lebensort, andere Lebensumstände, sondern auch ein anderes ICH, ein anderes SELBST.

20170210_120644Tränen … das ist wohl gerade mein Thema für einige Stunden oder vielleicht auch Tage. Sie können so viel sein, so viel ausdrücken und doch so missverstanden werden. Sie können so heilsam und reinigend sein. Sie können so viel auflösen und heilen, aber sie können auch schmerzen. ABER sie sind immer Ausdruck des Herzens. Mein Herz lacht und trauert im Augenblick zeitgleich. Das kann es und darf es auch. Ich freue mich über all die lieben Worte derer für die ich da sein darf und ich traure über das Gehen meiner geliebten Seelenkatze und meines geliebten Onkels. Die Zeit ist relativ, das sagte schon Einstein. Denn die Liebe ist an keine Zeit gebunden – sie kommt – sie geht – sie bleibt auch für immer.
Ja, und so werde ich heute leben – mit einem Auge voll Freudentränen und dem anderen voll Trauertränen und ich werde es genießen. Und auch du darfst weinen vor Freude und Trauer und dennoch in deinem Herzen die große Liebe und das vollkommene Glück spüren. Es ist immer beides da und beides ist Willkommen.

Seid umarmt ❤

Eure glücklich weinende Kerstin

~ © Kerstin Kochler