~ Das Leben in mir, ist Liebe. Teil 1 ~

Das Leben in mir, ist Liebe.

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DSC_0538 bearb sw 1 LogoIn diesem Beitrag geht es um ganz viel Verschiedenes, was so nah zusammenhängt. Jeder Teil hat seine eigene Berechtigung und hätte einen eigenen Beitrag verdient, aber sie gehören auch ganz eng zusammen, so dass ich sie gar nicht wirklich voneinander trennen kann.

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Ich bin ein Mensch und ich habe ein Leben und eine Vergangenheit. Ich lache, ich liebe, ich bin glücklich und froh. Ich weine und tobe und schreie innerlich vor Angst. Ich bin ein Mensch und ich habe ein Leben und eine Vergangenheit. Alle Gefühle existieren in mir, gleichzeitig und in unterschiedlichen Stärken. Es liegt in mir und meiner Macht welchen Gefühlen ich welchen Raum gebe.

Ich kenne das Schwarz wie auch das Weiß. Ich kenne das Licht wie die Dunkelheit. Und ich habe bewusst Entscheidungen getroffen.

Jeder Mensch hat die Chance und das Recht sich und sein Leben zu verändern, so wie er es für richtig und gut für sich hält. Das ist sein Recht und eine ganz persönliche Pflicht, da ich es zur Selbstfürsorge zähle.

Es werden immer wieder Menschen in mein und auch in dein Leben treten, die in früheren Leben einen Platz hatten. Diese Menschen sind davon überzeugt mich und auch dich sehr genau zu kennen. Sie sind der Meinung sie wissen wer du bist, was du kannst und wie dein Leben auszusehen hat. Sie sind damit übergriffig und anmaßend. Genau solch ein Mensch schrieb mir nun mehrere Tage Gästebucheinträge. Es machte mich wütend und zeitgleich traurig, denn dieser Mensch war feige, denn er gab sich nicht zu erkennen. Vermeintlich anonym lässt sich leicht kritisieren und fertig machen. Diese Person meint mich zu kennen, aber ich erinnere mich nicht. Es spielt dabei keine Rolle wann und wo ich diese Person vielleicht kennengelernt habe oder auch nicht, denn ich bin nun ein anderer Mensch. Ich bin ein anderer Mensch als noch vor Jahren. Viele Jahre war ich nur ein Schatten meiner Selbst und auf Wegen anderer Menschen unterwegs, aber nun habe ich den Weg zu mir gefunden. Ich habe mich für genau dieses Leben, in Hingabe und Liebe zu meinem Tun entschieden. Es muss nicht jeder mich und meinen Weg gut finden oder verstehen, aber wir Menschen sollten uns gegenseitig respektieren und den Weg akzeptieren der eingeschlagen wurde. Es treten viele Menschen in mein Leben und viele gehen auch, seit ich auf meinem Weg unterwegs bin. Es ist kein Beruf und Leben welches jedem liegt oder gar für jeden richtig ist, aber es ist genau so richtig für mich. Es ist meine Berufung und mein Leben. Diese Person hat mir gezeigt wie wenig wir einander respektieren und akzeptieren. Ich werde auch weiterhin für Menschen offen sein, die verstehen und fühlen wollen was ich tu und bin. Es werden auch dabei Menschen sein die keinen Zugang finden, aber ich weiß nun, dass der gegenseitige Respekt und die Akzeptanz des gewählten Weges Grundvoraussetzung ist. Wer dies nicht kann, darf die Tür hinter sich schließen. Trotz der möglichen Anfeindungen wird mein Gästebuch offen bleiben und es wird auch weiterhin in meinem Blog über mich und mein Leben zu lesen sein. Auch meine Blogeinträge dürfen weiter kommentiert werden, aber es ist und bleibt meine Entscheidung was ich davon veröffentliche (genehmige) oder ob ich jemanden sperre.

Vor Kurzem saß ich mit großen Frauen zusammen. Wir unterhielten uns über die Welt und Berufungen. Ich erinnerte mich an eine Zeit in meinem Leben, als ich purer Träumer war. Ich wollte und wusste genau wie. Doch dann kamen Menschen dazu, die mir meinen Traum, meine Berufung strichen und dann stand ich da… leer und vollkommen ohne Sein und Ziel. Warum ich das schreibe? Die Menschen meinen es gar nicht böse, aber sie nehmen sich einen Platz in deinem Leben, der ihnen gar nicht gehört. Sie nehmen sich ein Recht heraus, welches sie gar nicht haben. Und es fällt erst wenn es zu spät ist auf, denn dann ist Sein und Ziel verschwunden, verschüttet und schwer wiederzufinden.
Wir alle hatten einmal eine Zeit in der wir Träumer waren, frei und groß. Wenn wir diesen Träumer in uns wiederfinden, dann werden wir wachsen und den ganz persönlichen Weg finden.
Wir werden verwirrt und vergessen das Träumen, aber wir finde es alle wieder … manche in sehr jungen Jahren, andere erst mit 65 und wieder andere erst am Sterbebett.

Was ist also DEIN ganz persönlicher Traum?

Lass dich nicht aufhalten!

~ © Kerstin Kochler